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Tomi Adeyemi

Children of Blood and Bone

Fantasy
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4.3/5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Sie töteten meine Mutter. Sie raubten uns die Magie. Sie zwangen uns in den Staub. Jetzt erheben wir uns. Zélies Welt war einst voller Magie. Flammentänzer spielten mit dem Feuer, Geistwandler schufen schillernde Träume, und Seelenfänger wie Zélies Mutter wachten über Leben und Tod. Bis zu der Nacht, als ihre Kräfte versiegten und der machthungrige König von Orïsha jeden einzelnen Magier töten ließ. Die Blutnacht beraubte Zélie ihrer Mutter und nahm einem ganzen Volk die Hoffnung. Jetzt hat Zélie eine einzige Chance, die Magie nach Orïsha zurückzuholen. Ihre Mission führt sie über dunkle Pfade, wo rachedurstige Geister lauern, und durch glühende Wüsten, die ihr alles abverlangen. Dabei muss sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein. Besonders dem Kronprinzen, der mit allen Mitteln verhindern will, dass die Magie je wieder zurückkehrt ... Der internationale Bestseller! Große Kinoverfilmung bereits in Arbeit bei Fox 2000 (»Twilight«, »Das Schicksal ist ein mieser Verräter«)
BIOGRAFIE
Tomi Adeyemi, geboren 1993, ist eine amerikanische Autorin nigerianischer Herkunft. Nach Abschluss ihres Literaturstudiums in Harvard hat sie sich von ihren westafrikanischen Wurzeln zum stärksten Fantasy-Debüt der letzten Jahre inspirieren lassen. Der erste Band ihrer »Children of Blood and Bone«-Trilogie eroberte die SPIEGEL-Bestsellerliste und war wochenlang auf Platz 1 der »New York Times«-Bestsellerliste. Von der Zeitschrift »Brigitte« wurde »Children of Blood and Bone - Goldener Zorn« unter die besten 50 Bücher des Jahres 2018 gewählt und belegte Platz 2 der Phantastik-Bestenliste.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
27.06.2018
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783841440297
Sprache
German
Seiten
624
Schlagworte
Orisha, Zauber, All Age, Buch Deutsch, Magie, Film, Dystopie, Zélie, Westafrika, Fox 2000, Die Tribute von Panem, Bestseller, Quest, Afrika, Young Adult
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Aurelia und Wuschel
aureliaazul
wuschel
Seit der tragischen und schicksalhaften Blutnacht, in der alle magisch begabten Menschen sterben mussten, herrschen Diskriminierung, Terror und Unterdrückung im Land Orïsha. Vor allem die Nachkommen der einstigen Magier, die allerdings magielos sind, werden unterdrückt und benachteiligt. Eine von ihnen ist Zélie, die zusehen musste wie ihre Mutter brutal getötet wurde. Als es erstmals nach so vielen Jahren wieder Hoffnung gibt die Magie zurückzubringen, setzt sie alles daran und macht sich auf eine gefährliche Reise. Doch wem kann sie vertrauen? Wer ist Feind und wer Freund? Besonders begeistert hat mich die tolle Karte zu Beginn des Buches und die ganzen fantasievollen Namen der Clans und deren Kräfte. Das alles bildet einen tollen Überblick: Gerade am Anfang wird recht viel erklärt und es werden viele Bezeichnungen genannt, deren Bedeutungen sich nicht immer gleich erschließen. Da ist so eine Übersicht absolut hilfreich. Die Welt mitsamt ihrer Legenden ist äußerst spannend und interessant gestaltet und man merkt dass dahinter viel mehr steckt als nur eine einfache Idee. Alles wird mit viel Liebe und Herzblut beschrieben und hinter allem stecken viele Gedanken und Emotionen, die man ständig spürt. Vor allem Zorn und Trauer werden eindrücklich und umfassend in der Geschichte zum Ausdruck gebracht. Die Charaktere Zélie, Amari, Inan und Tzain waren mir alle sympathisch. Zélie ist eine Kämpferin durch und durch und tut alles für ihre Liebsten, sogar sich selbst würde sie aufgeben, damit andere es gut haben. Absolut beeindruckend! Amari ist mutig, auch wenn sie manchmal wie das zerbrechliche Prinzesschen wirkt, kann sie eine ungeahnte Stärke entwickeln und sich unerschöpflich für andere einsetzen. Inan ist für mich der spannendste Charakter, da ihm die Befehle des Königs eingeimpft wurden und er von daher zwischen seinen Ängsten vor der Magie, der Gefahr der Magie, seinen Befehlen vom König und den Vorteilen der Magie und Zélie hin- und hergerissen ist und in seinen Entscheidungen schwankt, obwohl er tief im Inneren weiß was richtig und was falsch ist. Tzain ist ein sehr beschützerischer junger Mann, der klare Vorstellungen hat und anderen nicht so leicht vertraut. Diese Mischung sorgte für viele genüssliche und entspannte, aber auch schwierige und konfliktreiche Lesestunden. Insgesamt eine ausgewogene Mischung. Wunderbar finde ich die beiden dargestellten Perspektiven der Magie. Einerseits gibt es diejenigen die dafür kämpfen und sich gegen die Unterdrückung zur Wehr setzen, andererseits werden auch die Gefahren der Magie - besonders von Magiern, die nichts Gutes im Schilde führen - beleuchtet, sodass es nicht nur gut und böse, schwarz und weiß gibt, sondern verschiedene Facetten betrachtet werden. Das Nachwort der Autorin ist rührend und beschreibt die Hintergründe des Buches, die Unterdrückung von dunkelhäutigen Menschen und wie sie mit ihnen mitgelitten hat und mitleidet. Dabei beschränkt sie sich nicht nur auf ihr eigenes Volk, denn sie hat nigerianische Wurzeln, sondern allgemein auf alle Menschen, die aufgrund unwichtiger Merkmale - sei es die Hautfarbe oder irgendeine Einschränkung - stigmatisiert, gedemütigt und unterdrückt werden. Diese Hingabe und der Wille darauf aufmerksam zu machen, findet man immer wieder im Buch. Denn dadurch dass dahinter echte Gefühle, Gedanken und Wünsche stehen, werden die Emotionen der Charaktere erst authentisch und echt und wirken nicht nur ausgedacht und fiktiv, denn sie sind ausgehende von der Autorin auch echt. Ein tolles Fantasydebüt mit einer wichtigen Botschaft, super verpackt in eine aufregende, berührende fantastische Geschichte in der die Emotionen authentisch wirken und transparent werden.Ich freue mich schon auf den zweiten Teil!
Wow
Beschreibung: Orisha war einst ein magischer Ort. Die Divines wurden in jungen Jahren zu Maji, welche die Magie beherrschten. Doch in dem Orihsa, in dem Zélie aufwächst, sind die Divines „böse“. Sie werden als Maden bezeichnet, gehasst, verfolgt und getötet. Doch eines Tages, sieht sie die Chance die Magie zurück zu holen und begibt sich mit ihrem Bruder, ihrer treuen Löwenesse sowie der Prinzessin des Landes auf eine Reise quer durch’s Land um den Unterdrückten ein besseres Leben geben zu können. Ihr Volk zu retten und die Magie zurück zu bringen. Meinung: Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht was ich groß dazu sagen soll. Ich glaube, ich fange einfach von hinten an. Am Ende des Buches erklärt die Autorin, wie sie auf diese Geschichte kam, was ihr den Anreiz dazu gab und das mag jetzt hart klingen, obwohl ich die Autorin absolut verstehe, aber bei mir kam hier nur „blablabla“ an. Denn ehrlich gesagt, betrifft es jeden. Nicht nur die, wie sie es schreibt „schwarzen Menschen“ und genau das ist der Punkt, an dem ich diese Anmerkung abgebrochen habe, weil es auch nicht schwarze Menschen gibt, die von Ungleichbehandlung betroffen sind – oder sterben, weil andere einen „Gottkomplex“ haben. Mit ihrer Anmerkung hat sie für mich sehr viel kaputt gemacht, da sie eine Gruppe von Menschen als "schlechter dran" darstellt als Andere. Zum Buch selbst, ja, also, ähm. Übertrieben wäre mitunter ein Wort, das ich hier bevorzugen würde. Es war einfach zu viel. Natürlich war es tragisch, wie viele Menschen durch eben diesen Krieg starben und sicherlich habe ich mitgefühlt als die Soldaten Unschuldige umbrachten. Gar keine Frage. Es war aber nichts Neues. Geschichtlich gesehen hat mich das Ganze auf jeden Fall nicht vom Hocker gerissen. Schon tausend Mal gelesen, schon hundertmal gewundert, dass die Protas vor lauter Selbstmitleid überhaupt irgendwas auf die Reihe bekommen. Die Charaktere würde ich jetzt auch nicht als sehr tiefgründig bezeichnen. Wir haben eine Hauptprota, die magische Kräfte entwickelt und immer Angst hat, weil die Vergangenheit so böse war. Die aufmüpfige Prinzessin, die sich behaupten möchte – tatsächlich sogar am Ende noch eine Überraschung aus dem Ärmel zaubert. Den zwielichtigen Prota, bei dem man nie so recht weiß wo man dran ist. Der ach so fürchterliche und unerbittliche König, der die Köpfe rollen sehen möchte. Sowie der Über-Bruder, der seine Schwester beschützen muss. Sie sind zwar allesamt ganz nett, aber irgendwie, ja… siehe einfach das Ende des vorherigen Absatz. Landschaftlich kann ich mir die Welt recht gut vorstellen und vermutlich würde mir der Film auch viel besser gefallen, als jetzt das Buch. Der Schreibstil an sich war gut zu lesen. Doch den Hype werde ich sicher nicht nachvollziehen können. Was mich außerdem etwas „gestört“ hat war die Tatsache, dass die Autorin alles etwas mittelalterlich gehalten hat und plötzlich taucht ein motorisiertes Boot auf. Außerdem hatte die Königin einen Karton zur Aufbewahrung ihres Schmucks. Nicht wirklich, oder? In meinen Augen passt das in etwa wie die berühmte Faust auf’s Auge. Fazit: Es war nicht schlecht, aber ich glaube auf die Fortsetzung kann ich gut verzichten.
Wow

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