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Kerry Drewery

Marthas Widerstand

Thriller
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ZUSAMMENFASSUNG
Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in die nächste Zelle verlegt wird. Die Zellen werden dabei immer kleiner, genauso wie Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will. Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert? Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem es um viel mehr als ein einzelnes Menschenleben geht ...
BIOGRAFIE
Kerry Drewery ist Autorin für Kinder- und Jugendbücher. Zelle 7 ist der erste ihrer Titel, der auf Deutsch übersetzt wird. Die Geschichte über ein Justizsystem, das ad absurdum geführt wurde und eine Gesellschaft, in der eine Fernsehshow über die Urteile für Straftäter entscheidet, wird in einem zweiten Band (Seven Days) fortgesetzt, der voraussichtlich 2018 ebenfalls im ONE-Programm erscheint.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
16.03.2017
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783846600436
Sprache
German
Seiten
448
Schlagworte
Stephenie Meyer, Teenager, All Age, Großbritannien, Bücher für Teenager, Action, Marthas Mission, Twilight, YA, Fernsehen, England, Bücher ab 14 Jahre, Jugendbücher, Cell 7, Young Adult
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Emily, Tintenbluete und 3 andere
meinschreibtagebuch
tintenbluete
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lifeisbetterwithbooks
bloggingwithfranka
Titel: Marthas Widerstand Autorin: Kerry Drewery Verlag: One Erscheinungsdatum Erstausgabe: 16.03 2017 Seitenzahl: 426 Seiten Preis: 16,00 Euro Martha liegt wegen einem Mord in einer von sieben Zellen. Sieben Tage stimmt das Volk darüber ab, ob sie sterben, oder leben soll. Wenn sie durch alle Zellen gewandert ist, steht die Todesstrafe an. Und bei jeder neuen Zelle, wird auch der Raum kleiner.  Es stellt sich heraus, dass die Mehrheit des Volkes sie sterben sehen will. Doch was ist, wenn sie genau darauf spekuliert und einen Stein ins Rollen bringen möchte? Bereits, als ich den Klappentext gelesen habe, fand ich die Geschichte sehr ansprechend und hätte sie am liebsten sofort gelesen. Und was soll ich sagen? Ich war vollends begeistert. Obwohl ich von Gesichtern auf Covern nicht so begeistert bin, sprach es mich dennoch an. Denn in ihrem Blick spiegelt sich die Stärke und Unnachgiebigkeit. Insgesamt sind die Cover vom One Verlag ja immer wunderschön. Auch die Charaktere waren mir anfangs sofort sympathisch. Martha ist eine sehr interessante Person und man hat bei ihr viele Gefühle auf einmal verspürt. Sie hat aber auch einen starken Charakter, was man auch daran erkennen kann, dass sie sich ein Ziel gesetzt hat, welches sie auch umsetzten will. Beim Klappentext war ich mir noch etwas unsicher, ob sie einfach nur naiv ist, oder doch schlau und klug. Sie ist so eine kleine Mischung aus beidem. Und genau das mochte ich auch sehr an ihr. Denn es ist nicht so, dass sie total unnachgiebig ist, sondern auch viele Zweifel und Trauer spielen auch eine große Rolle in ihrer Geschichte.  In dieser Geschichte wurden die Richter abgeschafft und durch ein Voting System wird endschieden, ob die Menschen, die in den Zellen landen, leben würfen.  Dazu gibt es auch eine Show "Death is Justice", wo Familienmitglieder, ehemalige Richter, oder ähnliche Menschen auftreten dürfen, um die Person zu unterstützen. In der Zelle wiederum bekommt Martha die  Psychologin Eve zur Seite gestellt, welche mit ihr ein Gespräch führen soll. Eve spielt in der Geschichte auch noch eine sehr entscheidende Rolle.  Man kann sehr wohl sagen, dass diese Geschichte auch zum Nachdenken anregt. Was beispielsweise überhaupt in unserer Gesellschaft passiert und ob möglicherweise auch unsere Demokratie an solch eine Grenze langen wird. Obwohl Martha größtenteils nur in der Zelle ihre Zeit verbringt, gibt es immer wieder Rückblenden, die näherbringen, warum Martha überhaupt bei den Zellen gelandet ist. Auch die Fernsehsendung "Death ist Justice" kommt regelmäßig in den Kapiteln vor, wo die unaussprechlich schreckliche Moderatorin die neusten Neuigkeiten über Martha und andere Gefangene preis gibt. Bei ihr habe ich das ein oder andere Mal fast die Nerven verloren. Ich denke, diejenigen die dieses Buch gelesen haben, werden dies nachvollziehen können.   Den Schreibstil von Kerry Drewery mochte ich sehr gerne, denn es ließ sich sehr flüssig lesen. Auch durch die Rückblenden und der Show hatte man etwas Abwechslung, was mir gut gefiel.  Fazit: Das Buch beinhaltet eine Geschichte voller Gefühle. Es ist nicht nur eine wunderbare Handlung, sondern hat auch etwas Nachdenkliches, was aber trotzdem Spannend und interessant ist.
Wow
Schon das Cover von „Martha Widerstand“ hat mich direkt angesprochen und spätestens nachdem ich den Klappentext  gelesen hatte, war absolut klar, dass ich das Buch lesen musste! Der Schreibstil der Autorin war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da sie viel Umgangssprache einfließen lässt, größtenteils kurze und präzise Sätze benutzt und einige Kapitel in Berichtform, fast wie bei einem Drehbuch, schildert. Je länger ich jedoch in dem Buch gelesen habe, umso besser bin ich auch mit dem Schreibstil zurechtgekommen. All das, was ich anfangs ungewohnt fand, hat der Geschichte nur noch mehr Lebendigkeit verliehen und dafür gesorgt, dass sich die Geschichte ungewohnt schnell hat lesen lassen.  Obwohl Martha, wie der Klappentext schon verrät, natürlich die Protagonistin der Geschichte ist, wird die Handlung des Buches nicht nur aus ihrer, sondern aus verschiedenen Perspektiven, wie zum Beispiel der ihrer psychologischen Betreuerin Eve, wiedergegeben. Dadurch bekommt der Leser natürlich einen viel umfassenderen Blick auf die Geschichte und erhält Zugang zu den Gedanken und Gefühlen der anderen Charaktere. Die einzelnen Kapitel sind dabei eher knapp gehalten, was ich als sehr positiv empfunden habe, da dadurch die Geschichte auch sehr dicht erzählt wird und die Spannung stets aufrechterhalten bleibt. Die Protagonistin Martha ist eine sehr starke junge Frau, die jedoch anfangs nur schwer greifbar ist, weil sie sehr wenig von sich preisgibt. Damit ist sie nicht nur den anderen Charakteren, sondern auch dem Leser ein Rätsel, was die Geschichte andererseits aber auch sehr spannend macht. Ich habe von Kapitel zu Kapitel daraufhin gefiebert mehr über Martha und ihren Plan zu erfahren, wobei ich die Auflösung zwar in Ordnung, aber leider nicht ganz so spannend fand wie ich es erwartet hätte. Obwohl Martha natürlich im Zentrum der Geschichte steht, geht es in dem Buch um viel mehr als nur um ihr persönliches Schicksal. So ist ein wichtiger Teil des Buches die Zweiklassengesellschaft und die Ungerechtigkeit mit der der arme Teil der Gesellschaft jeden Tag kämpfen muss.  Die Idee hinter der Geschichte finde ich sehr originell und spannend, jedoch auch ein wenig unrealistisch. Dass per Zuschauervoting über Schuld und Unschuld entschieden wird, könnte ich mir an sich schon vorstellen, jedoch unter anderen Bedingungen als im Buch. Vielleicht bin ich da aber auch zu kritisch, weil ich in einer Gesellschaft lebe, in der so was – zumindest zum jetzigen Zeitpunkt – undenkbar wäre. In anderen Teilen der Welt sieht es schon ganz anders aus, womit das Buch auch einen deutlichen Gegenwartsbezug besitzt. Die Storyline ist von Anfang bis Ende gut durchdacht und vor allem super spannend. Zwar hält das Buch keine wahnsinnig schockierenden Wendungen bereit, jedoch gibt es aber genug Überraschungen, die dafür gesorgt haben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Bis kurz vor Schluss hatte ich keine Ahnung, wie die Geschichte enden könnte und war daher auf jeden Fall überrascht vom Ende. Die Geschichte ist allerdings noch nicht komplett abgeschlossen und so macht das Ende auf jeden Fall Lust auf den zweiten Teil. Dieser ist in den USA übrigens schon am 15. Juni dieses Jahr erschienen.   Fazit Eine originelle und interessante Grundidee gepaart mit einem außergewöhnlichen Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen, lassen die Seiten beim Lesen nur so dahinfliegen. Einige Aspekte des dargestellten Gesellschaftssystems wirkten auf mich etwas überzogen und unrealistisch, im Großen und Ganzen ist es der Autorin aber trotzdem gelungen, mich zu überzeugen und vor allem unglaublich gut zu unterhalten. Den zweiten Teil werde ich mir sobald er im Deutschen erscheint auf jeden Fall unter den Nagel reißen!
Wow
Mit dieser Frage beschäftigt sich die Autorin in "Marthas Widerstand". Martha ist 16 Jahre alt und soll den Millionär und Wohltäter Jackson Paige getötet haben. Eine Woche lang wird in einer live TV-Show über ihre Schuld/Unschuld diskutiert und per Telefonvoting abgestimmt. Jeden Tag wandert Martha in eine kleinere Zelle. Sollte sie am Ende der Woche für schuldig erklärt werden, so wird sie hingerichtet. In der Dystopie wird eine Welt beschrieben in der einzig und allein das Volk über Schuld und Unschuld bestimmen darf. Eine Welt in der das Volk stetig manipuliert wird und in der es eine essenzielle Rolle spielt, ob du aus armen oder aus reichen Verhältnissen stammst. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und bietet damit einen großen Einblick in die Welt in der Martha lebt. Man erfährt wie es Martha in den einzelnen Zellen ergeht und was sie in ihrer Vergangenheit geprägt hat und letztlich auch in diese Situation geführt hat. Des Weiteren wird aus der Sicht ihrer psychologischen. Betreuerin Eva erzählt, welche sich zur Aufgabe nimmt Marthas Unschuld zu beweisen und sie damit vor einer Hinrichtung zu bewahren. Zusätzlich erfährt der Leser noch was in der täglichen live TV-Show "Death is Justice" diskutiert und gezeigt wird. Dem Leser wird schnell klar, dass das Publikum der TV-Show sehr von dieser manipuliert und in eine Richtung gelenkt wird, sodass sie sich kaum noch eine eigene Meinung bilden und unklare Dinge hinterfragen. Aber nicht nur das Publikum wird von der TV-Show manipuliert, sondern auch die TV-Show von den reichen Leuten, die auf Grund ihres Geldes das Telefonvoting verfälschen können. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und die Kapitel sind nicht zu lang. Kapitel für Kapitel erhält man ein weiteres Puzzleteil bzw. weitere Informationen was Martha wirklich mit dem Mord an Jackson Paige zu tun hat. Am Ende des Buches fügen sich alle Puzzleteile zusammen und es entsteht ein vollständiges Bild von dem was geschehen ist. Dennoch finde ich, dass der Ausgang der Geschichte von Beginn an doch sehr vorhersehbar ist, was der Geschichte meiner Meinung nach aber trotzdem nicht sehr schadet. Zusammenfassend ist "Marthas Widerstand" eine gelungene Dystopie, die sich mit einigen auch für uns relevanten Themen wie Manipulation und dem Unterschied zwischen Armen und Reichen befasst.
Wow
lifeisbetterwithbooks
Wir begleiten Martha, wie sie festgenommen und in die erste Zelle gesteckt wird. Über Rückblicke erfährt der Leser viel über ihre schwere Vergangenheit in den Kratzern und wie es dazu kam, dass sie jetzt des Mordes "angeklagt" ist. Die Autorin hat hier eine originelle und spannende Zukunftsvision, die ich wahnsinnig erschreckend fand. Casting Shows und Telefonvotings kennen wir bereits. In Marthas Welt gibt es keine Gerichte mehr, sondern sieben Zellen - eine pro Tag. Und die Bewohner des ganzen Landes, die in einer Fernsehsendung Details zum Fall erfahren und per Voting darüber abstimmen können, ob der Angeklagte schuldig oder unschuldig ist. Schuldig bedeutet Tod auf dem elektrischen Stuhl. Das perfide ist, dass es ein sehr ungerechtes System ist, das zusätzlich von Manipulation und Korruption geprägt ist. Einerseits ist das eine wahnwitzige Idee, aber auch einfach sehr erschreckend! Es regt zum Nachdenken an und auch ein wenig mehr Wertschätzung, dass es Gerichte, Richter und Anwälte und Polizisten gibt, die auf Gerechtigkeit aus sind. Martha war mir mittelmäßig sympathisch, allerdings habe ich in den Zellen richtig mit ihr gelitten. Der Schreibstil ist spannend, viele Cliffhanger am Ende der Kapitel. Neben Marthas Gegenwart und ihre Erinnerungen gibt es auch die Perspektive von Eve, die ihre psychologische Betreuerin ist. Außerdem gibt es auch Kapitel, die im Drehbuchstil geschrieben sind, und die Sendung "zeigen". Mir gefiel das alles gut und das Buch ist schnell lesbar. Fazit Ein tolles Jugendbuch/Dystopie mit neuer Idee. Es gibt einen Stern Abzug, weil ich mit dem Ende nicht ganz zufrieden bin. Aber vielleicht wird es noch einen zweiten Teil geben?
Wow
"Marthas Widerstand" ist ein Buch, dass ich schon seit sehr langer Zeit lesen wollte, da mich der Klappentext von Anfang an fasziniert hat. Als ich es dann bei mir in der Buchhandlung gesehen habe wusste ich, dass ich es trotz meinem eigentlichen Ziel, keine Bücher zu kaufen, unbedingt kaufen musste! Und die Entscheidung habe ich nicht bereut, aber lest selber warum.. Der Schreibstil dieses Buches war zu beginn doch recht gewöhnungsbedürftig, da das Buch verschiedene Charaktere besitzt, die alle auch eine unterschiedliche Redensart haben, was zu beginn doch recht verwirrend ist. Daran habe ich mich dann aber doch recht schnell gewöhnt und irgendwann erkennt man auch, welcher Charakter sich wie ausdrückt. Aber fangen wir mal mit der Aufteilung dieses Buches an, dass in verschiedene "Phasen" des Tages (so würde ich es zumindestens jetzt nennen) und insgesamt sieben Teile eingeteilt wurde. Die sieben Teile bestehen aus den sieben Todeszellen, die man bewältigen muss bis zu seinem Freispruch oder seinem Tod. Die einzelnen Teile sind daraufhin noch in folgende Kapitel eingeteilt, die in jedem Teil zu finden sind: Psychologische Betreuung Martha Eve Death Is Justice Dabei ist es erstmal wichtig zu sagen, dass nicht jede Zelle und damit jeder Teil gleich aufgebaut ist und vor allem zum Ende hin auch noch andere Charaktere ihr eigenes Kapitel bekommen, aber die oben genannten Kapitel immer auftreten und auch die wichtigsten der Handlung darstellen. Die Kapitel der "Psychologischen Betreuung" mochte ich recht gerne, sie waren aber nicht so besonders. In diesen Kapiteln lernte man immer Marthas und Eve, ihre Psychologin besser kennen, aber auch nicht so gut, wie in den Einzelkapiteln. Bei diesen Kapiteln lag der Fokus immer auf Marthas begonnener Tat und ich fand sie auch sehr spannend, da man während solch einem Kapitel doch immer noch mehr Fragen bekommen hat, die das weiterlesen spannender gemacht haben. Marthas Kapitel hatten eigentlich immer zwei Themen. Einmal hat man über ihre Vergangenheit erfahren und somit alles über ihre Tat und die Motive hinter ihrer begonnenen oder nicht-begonnenen Tat. Was ich sehr schön fand war, dass Marthas Kapitel immer und als einzige aus der Ich-Perspektive geschrieben wurden und da sie oft eine Art Monolog geführt hat bzw. immer zu einer lange unbekannten Person gesprochen hat, blieb man als Leser lange im Dunkeln und konnte nur raten, was wirklich passiert ist. Das hat mir besonders gut gefallen, da die Spannung sich daher von der ersten bis zur letzten Seite durchgezogen und gehalten hat. Eve's Kapitel mochte ich aber auch sehr gerne. In ihren Kapiteln hat man immer einen besseren Einblick in ihr Leben und ihrer Persönlichkeit bekommen und wurde auch über Eve's unschöne Vergangenheit und damit ihre Motive als Psychologische Betreuerin zu arbeiten aufgeklärt. Was mir besonders gut gefallen hat ist die Tatsache, dass Eve genauso ahnungslos war wie der Leser selber und man daher alles zusammen mit ihr erfahren hat. Sie war ein Charakter mit dem man sich daher doch sehr gut identifizieren konnte. Kommen wir zu dem letzten sich immer wiederholendem Kapitel. 18.30: DEATH IS JUSTICE. Bei diesem Kapitel handelt es sich um die Fernsehshow, die jeden Abend um 18.30 gezeigt wird und in der über die aktuellen Fälle im Todestrakt geredet und vor allem abgestimmt wird. Diese Kapitel mochte ich tatsächlich gar nicht, da sie sehr primitiv rüberkamen, was aber auch denke ich die Intention der Autorin war. Durch Sätze wie: "Wählen sie 0909 87 97 77 und fügen sie bitte 7 für -schuldig- oder eine 0 für -unschuldig- hinzu. Sie können natürlich auch per SMS abstimmen. Senden sie STERBEN oder LEBEN an 7997" wurde mir ab der Hälfte des Buches richtig schlecht, weil mir bewusst geworden ist, wie realistisch diese Sätze sind und wie oft ich sie zu hören bekomme, wenn ich irgendwelche "Realityshows" schaue wie zum Beispiel den Bachelor. Denn, wie sollte es auch anders sein, besetzten die Reichen viel mehr Möglichkeiten und ein Angeklagter aus dem "Armenviertel" hat daher viel geringere Chancen auf einen Freispruch, da seine Familie und Freunde doch nicht die nötigen Mittel besitzen um oft genug für unschuldig zu stimmen. Fazit: Ich finde dass Kerry Drewery mit dem Buch "Marthas Mission" eine gute Dystopie gelungen ist die eine doch sehr erschreckende, aber realistische Zukunftsversion widerspiegelt, in der wiedermal der extreme Unterschied zwischen reich und arm deutlich wird. Dadurch, dass der Leser lange über Marthas Tat und ihr Motiv im Dunklen gelassen wurde und man auch selber irgendwann nicht mehr einschätzen konnte, ob sie denn schuldig ist oder nicht, war das Buch super fesselnd und ich konnte es in einem Rutsch durchlesen. Kaufempfehlung? Alle unter euch, die Dystopien mögen, sollten sich dieses Buch mal anschauen und ihm mal eine Chance geben, da es in meinen Augen ein sehr gelungenes und durchaus realistisches Buch ist. Es stellt einen guten Auftakt dar und ich freue mich schon riesig auf den zweiten Band, der mich auch diese Woche erreicht hat! - 5 von 5 Sternen -
Wow
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