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Marie Fitzgerald

Die Symphonie des Augenblicks

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ZUSAMMENFASSUNG
Für wahre Freunde ist es nie zu spät. Gelassen wartet der 80-jährige, blinde Pianist Claude auf den Tod. Bis dahin muntern ihn nicht nur Chopin und Bach auf - da ist auch dieser Obdachlose, der vor seinem Haus in einem französischen Städtchen Quartier bezogen hat. Eines Tages gesellt Claude sich zu ihm. Alain hat alles verloren, aber die Freundschaft zu Claude macht ihm Mut. Als er zufällig beobachtet, wie Claudes hübsche Nachbarin Carole von ihrem Mann geschlagen wird, beschließen die beiden, sie zu retten. Dafür brauchen sie jedoch die Hilfe von Corentin, Claudes hochbegabtem Klavierschüler. Und ehe sie sichs versehen, finden sich die vier auf einer ganz besonderen Reise wieder. Sie erkennen, dass es im Leben nie zu spät ist, um dem Glück zu begegnen ... »Dieses Buch tut einfach nur gut.« Femina
BIOGRAFIE
Marie Fitzgerald war als Redakteurin für französische Zeitungen tätig, bevor sie zum größten latein- und südamerikanischen Fernsehsender nach Mexiko wechselte. In den darauffolgenden Jahren bereiste sie alle fünf Kontinente und lebte unter anderem in Deutschland, Ägypten, Borneo und den USA. 2016 kehrte sie nach Frankreich zurück, wo sie derzeit an einem neuen Roman arbeitet.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.09.2017
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783866124349
Sprache
German
Seiten
280
Schlagworte
Feel-Good-Roman, Klavierlehrer, Bücher, Unterhaltung, französische Autorin, Buch, Liebe, Ehedrama, Alter, Solidarität, Loyalität, Frankreich, Roadtrip, Freundschaft, bittersüß
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REZENSIONEN
Bewertet von lifeisbetterwithb...
lifeisbetterwithbooks
lifeisbetterwithbooks
Ich habe mich schon sehr auf das Buch gefreut, denn die Inhaltsangabe verspricht eine ganz ulkige Zusammensetzung von Charakteren auf ihrer Mission, eine Frau vor ihrem prügelnden Ehemann zu retten. Wir lernen kennen: Claude, einen alten Mann, der schon seit seiner Kindheit blind ist. Alain, ein Obdachloser, der vor Claudes Haus auf einer Bank sitzt. Corentin, der fast 18 ist, einen sehr hohen Intelligenzquotienten hat, über den seine Mutter auch immerzu sprechen muss. Und Carole, die gar kein schönes Eheleben führt. So ulkig und humorvoll die Inhaltsangabe klingt, erfährt man ja doch auch gleich, dass alle Charaktere wirklich schwere Schicksale haben. Bis auf Corentin, der jetzt kein so drastisches Päckchen zu tragen hat, es aber dennoch auch nicht leicht hat. Ich war wirklich froh, dass das Buch auch so viele nachdenkliche Szenen hatte. Gerade die Aspekte Obdachlosigkeit und Gewalt in der Ehe haben mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Alain sagt selbst, dass er Obdachlose früher als "Penner" bezeichnete und jetzt, wo es ihm selbst so geht, er es "obdachlos" nennt. Gerade bei ihm sieht man auch durch die Reaktion von anderen Leuten, wie schwierig es ist, aus dieser Rolle, in die man unverschuldet geraten kann, wieder rauskommen soll. Gerade, wenn einem sowieso schon der Antrieb fehlt. Bei Carole hat es mich erwischt, wie sie Szenen aus ihrem Leben beschreibt. Wie sie sich selbst verbiegt, um ihrem Mann alles Recht zu machen und bloß nicht in sein Visier zu gelangen. Das hat mich wirklich mitgenommen! Claude ist die treibende Kraft der Geschichte: er erkennt, dass es Corentin schlecht geht und er geht vorurteilsfrei auf Alain zu und lockt ihn mit etwas Hinterlist aus der Reserve. Claude hat mir wirklich am besten gefallen: ein toller, liebenswerter Charakter, der selbst viel Hilfe benötigt, mit seiner Blindheit aber so gut es geht zurechtkommt und anderen Menschen diese Hilfe gerne zurückgibt. Die Geschichte ist locker und leicht zu lesen, ein schöner Schreibstil. Geschrieben wird aus den verschiedenen Perspektiven, wo ich hervorheben möchte, dass ich Corentins Perspektive von der verwendeten Sprache immer sehr lustig fand. Die Autorin hat es gut hinbekommen, dass sich Corentin jugendlich anhört/-fühlt. Fazit Mir hat das Buch wirklich sehr positiv gefallen. Ich mochte alle Charaktere sehr gerne und habe großen Anteil an ihrem Schicksal genommen, aber auch viel Hoffnung aus der Geschichte mitgenommen. Man kann aus dieser Geschichte mitnehmen, dass man anderen vorurteilsfreier und offener begegnen sollte. Mehr zuhören und auch mehr helfen. Umgekehrt bedeutet es aber auch für einen selbst: Wenn man die richtigen Menschen kennen lernt -und wenn es der Obdachlose von schräg gegenüber ist! können diese einem zu einem besseren Leben verhelfen! Einziger kleiner Kritikpunkt, für den es aber kein Abzug der Bewertung gibt: das Büchlein hat man schnell an einem freien Sonntag Nachmittag durchgelesen. Dafür ist mir persönlich ein Preis von 20€ zu viel, allerdings bin ich auch Studentin. Ich setze also Preis und Dauer des Lesevergnügens in Relation, weniger die Qualität (die hier sehr gut ist) ;) Allerdings war ich davon jetzt auch nicht betroffen, denn ich darf mich herzlich beim Verlag für mein Rezensionsexemplar bedanken!
Wow
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