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Pflanzenrevolution
Stefano Mancuso

Pflanzenrevolution

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ZUSAMMENFASSUNG
Um unsere eigene Zukunft auf der Erde zu sichern, müssen wir uns von den Pflanzen inspirieren lassen. In seinem neuen Buch entwickelt Stefano Mancuso eine revolutionäre Sicht auf die Pflanzenwelt. Denn Pflanzen haben in Jahrmillionen vollkommen andere Überlebensstrategien entwickelt als wir: Wo der Mensch auf zentralisierte, hierarchische Lösungen setzt, handeln Pflanzen flexibel, dezentral und als Gemeinschaft. Sie verbrauchen sehr wenig Energie, überleben unter extremen Bedingungen, lernen aus Erfahrung und haben dabei Tausende Lösungen gefunden, die ganz anders sind als die der uns vertrauteren Tierwelt. Wie die Pflanze Licht einfängt und Energie nutzt, dient schon heute der Architektur als Inspiration; wie das Wurzelgeflecht Informationen aufschließt und verarbeitet, macht es zum Modelleines kollektiven Organismus. Von der Konstruktion neuer Roboter bis zur Organisation von großen Gemeinschaften gibt es keine bessere Inspirationsquelle als die Pflanzen. Die Strategien, mit denen sie ihre Funktionen regeln, sind ein außergewöhnlich effizientes Paradigma für ein nachhaltiges Leben, für eine demokratische Zukunft.
BIOGRAFIE
Stefano Mancuso, geb. 1971, international renommierter Pflanzenforscher, ist Professor an der Universität Florenz und leitet das Laboratorio Internazionale di Neurobiologia Vegetale. In Deutschland wurde er mit seinem Buch Die Intelligenz der Pflanzen einem breiten Publikum bekannt. Zuletzt erschien von ihm >Aus Liebe zu den Pflanzen<.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
07.03.2018
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783956142338
Sprache
German
Seiten
256
Schlagworte
Zusammenleben, wissenschaftlich, Inspiration, Umweltschutz, sozial, Zukunft, Pflanzenrevolution, Natur, Energie, Mancuso, Übersetzung, Umwelt, Stefano Mancuso, Pflanzen, Tierwelt
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REZENSIONEN
Bewertet von Michael Bukowski
mbukowski
Michael Bukowski
Ich hatte bereits "Die Intelligenz der Pflanzen" von Stefano Mancuso gelesen und war davon begeistert. Nicht so bei diesem Buch, das wenig neues liefert, aber viel schwafelt und mit handwerklich haarsträubenden Fehlern zu überraschen weiß. Immer noch recht unterhaltsam, aber in Teilen enttäuschend. Beispiele: - Ein Kapitel widmet sich einer Chamäleon-Pflanze, die die Blätter anderer Pflanzen nachahmen kann. Das ganze sei mehrfach dokumentiert, aber das Buch liefert nur ein Bild der Pflanze im originären Bewuchs. Die Camouflage-Blätter hätte man gerne gesehen. - Zitat S. 132: "Pflanzen besitzen keinerlei Ähnlichkeit mit uns. Unser letzter gemeinsamer Vorfahr lebte vor 16 Millionen Jahren." Sorry, Fehler passieren, aber das ist schon ein bisschen krass. - Im Kapitel "Grüne Demokratien" erzählt uns Herr Mancuso von seinem Ablagesystem im Büro und tischt uns über fünf Seiten die wirklich nicht mehr ganz frische Geschichte vom kreativen Chaos auf. - Mit 12 Seiten widmet sich ein Kapitel der Viktorianischen Seerose, auf deren Blattstruktur basierend der "Kristallpalast" für die Londoner Weltausstellung 1851 konzipiert wurde. Das ist historisch ganz interessant, aber eben auch bekannt und trägt wenig zum Versprechen des Untertitels "Wie die Pflanzen unsere Zukunft erfinden" bei. Das gilt für den überwiegendes Teil des Buchs: Wie Kakteen in der Wüste überleben, warum Menschen von Chili süchtig werden können, wie sich Pflanzen ohne Muskeln bewegen usw.: alles solide Natur-Doku, aber keine bahnbrechenden Neuigkeiten aus der Forschung. - Themen, die dem Untertitel gerecht würden, sind rar. Zum Beispiel die Erfindung von "Plantoiden" in Analogie zum Androiden. Das klingt grundsätzlich spannend, bleibt aber nebulös. Ebenso das Kapitel "Weltraumpflanzen": Hier konnte mittels Experimenten in der Schwerelosigkeit eines Parabelflugs nachgewiesen werden, dass die Wurzelspitzen von Maispflanzen auf die ungewohnte Umgebung reagieren. Das war's dann aber auch schon zum Thema "Pflanzen im Weltraum". Insgesamt sehe ich bestenfalls vage Andeutungen, wie "Pflanzen unsere Zukunft erfinden". Eher erinnert es an die seit den 60er Jahren damals aufgekommene "Bionik", der wir zum Beispiel den Klettverschluss verdanken. Trotz der Schwächen finde ich das Buch als seichte Lektüre für nebenbei lesenswert. Wer sich aber mehr mit den erstaunlichen Phänomenen der Pflanzenwelt beschäftigen möchte, dem empfehle ich "Die Intelligenz der Pflanzen" vom selben Autor.
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