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Die Adoption 02. La Garúa

Die Adoption 02. La Garúa

Comics & Manga
Ist Teil der Reihe
Die Adoption
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ZUSAMMENFASSUNG
Wozu Weihnachten, wenn man kein Kind hat, mit dem zusammen man dieses Familienfest schlechthin feiern könnte? Fu¿r Lynette und Alain, Mitte vierzig, gehört diese Frage der Vergangenheit an. Nach einem verheerenden Erdbeben in Peru hoffen zahllose Waisen auf ein neues Zuhause, und das bis dahin kinderlose Paar adoptiert die kleine Qinaya. Die Ankunft der aufgeweckten Vierjährigen mit den großen, staunenden Augen wirbelt natu¿rlich sofort das Leben aller Beteiligter durcheinander. Aber während sich einige mit Begeisterung in ihre neuen Rollen als Eltern oder Großmutter stu¿rzen, erweckt bei Gabriel der Umstand, plötzlich Opa zu sein, allenfalls gemischte Gefu¿hle. Ob es daran liegt, dass er nie die Zeit gefunden hatte, ein richtiger Vater zu sein? Die liebevoll erzählte und illustrierte Geschichte einer allmählichen Annäherung zweier Charaktere, wie sie unterschiedlicher kaum sein können, und eines alten Griesgrams an sich selbst. Eine Geschichte voller u¿berraschender Momente, die unweigerlich beru¿hren.
BIOGRAFIE
Keine Angaben verfügbar

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
20.04.2018
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783958395305
Sprache
German
Seiten
67
Schlagworte
Kindheit, Waise, Herz, Emotion, Griesgram, Adoption
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REZENSIONEN
Bewertet von monerl
monerl
Meine Meinung: VORSICHT SPOILER AUS BAND 1! Der zweite Teil fängt ca. 1,5 Jahre nach dem ersten an. Qinaya ist in ihre Heimat zu ihrer leiblichen Mutter zurückgekehrt. Doch Gabriel will sie nicht gehen lassen. Er hat eine Weile gebraucht, um mit ihr warm zu werden und anzunehmen, dass er von jetzt auf nachher Adoptiv-Opa geworden war. Doch kaum war der Funke übergesprungen, ging er voll in seiner Funktion auf. Mutig wagt er sich in ein ihm unbekanntes Land und sucht Qinaya. Doch er muss feststellen, dass 1,5 Jahre für so einen kleinen Menschen viel Zeit bedeuten. Geknickt akzeptiert er, dass Qinaya nicht mehr zu seiner Familie gehört bzw. er nicht mehr zu ihr und ihrer Familie gehört. In all seiner Trauer begegnet er einem anderen Vater, der seine Tochter bei dem Erdbebenunglück (aus Band 1) verloren hat und nun darauf wartet, dass sie genetisch identifiziert wird, damit er sie nach Hause überführen kann. Die beiden Männer kommen sich näher und nutzen die Wartezeit um Sightseeing in Peru zu machen. Durch die Gespräche mit dem anderen Vater wird Gabriel gezwungen an seinen eigenen Sohn zu denken, der im Gefängnis ist und zu dem er den Kontakt abgebrochen hat. Dieser zweite Teil ist traurig und voller Schmerz. Viele Verluste müssen bewältigt und verarbeitet werden. Monin schafft es aber ganz wundervoll diese Trauer und Düsternis in die Bilder einzuarbeiten. Sein Zeichenstil ist sehr speziell, intensiv und detailgetreu. Beim Betrachten der Gesichtszüge kann jede Emotion abgelesen werden. So gelingt es Zidrou und Monin die gewollten Emotionen beim Leser zu wecken. Der Autor behält auch in diesem Teil einen ganz bestimmten Galgenhumor bei, der die Geschichte aufzulockern vermag. Fazit Eine Geschichte, die mehrfach tief unter die Haut geht. Der Fokus auf die Familie, die Liebe von Eltern zu Kindern (und umgekehrt) im Alter ist auf wenige Seiten faszinierend transportiert und umgesetzt. Die Worte und insbesondere die Bilder berühren und bringen einen zum Nachdenken. Eine sehr lesenswerte Geschichte, die wichtige Themen auf eine ganz spezielle Art darstellt.
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