mojoreads
Community
Nicole C. Vosseler

Die Hüterin der verlorenen Dinge

!
4.2/5
4 Bewertungen
!
lesen will
!
lese ich
!
gelesen
!
INFO
!
MOJOS
!
REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Eine Geschichte über die Poesie der kleinen Dinge und das Glück des Augenblicks Ivy Silvergren ist zehn, als ihre Mutter Lila, in jungen Jahren eine ebenso gefeierte wie umstrittene Dichterin, spurlos verschwindet. Ivy und ihr Vater, ebenfalls Schriftsteller mit bewegter Vergangenheit, bleiben mit nichts als Fragen zurück. Trost findet Ivy, indem sie verlorenen Dingen, die sie auf der Straße aufliest, eine eigene Geschichte schenkt: einem gläsernen Wal, einem präparierten Kugelfisch, einer Ballerina aus Porzellan … Dreizehn Jahre später hat Ivy aus dem Suchen und Finden einen Beruf gemacht und einen neuen Halt in dem einfühlsamen Pflastermaler Jack gefunden. Doch erst als Ivys Vater ihre Mutter endgültig für tot erklären lassen und neu heiraten will, fasst sie den Mut, sich der Vergangenheit zu stellen. Und so macht sich Ivy auf die wichtigste Spurensuche ihres Lebens: Die Suche nach ihrer Mutter und die nach sich selbst.
BIOGRAFIE
Nicole C. Vosseler wurde 1972 in Villingen-Schwenningen geboren und studierte nach dem Abitur Literaturwissenschaft und Psychologie in Tübingen und in Konstanz, wo sie heute lebt. Mit ihrem Bestseller "Sterne über Sansibar" gilt sie als Mitbegründerin des Love and Landscape-Genres und ist darüber hinaus erfolgreiche Autorin von Jugendbüchern. Ihre Bücher wurden bereits in neun Sprachen übersetzt. Vosseler, die selbst einmal im Jahr eine Fernreise unternimmt und sich dabei gern als "Food-Ethnologin" unter Beweis stellt, hat mit "Der englische Botaniker" wieder eine neue Gattung definiert: den magisch-sinnlichen Abenteuerroman.
MOJOS
!
Hat dieses Buch Mojo?
Dann lass uns wissen, warum wir es lesen sollten!
REZENSIONEN
Bewertet von patriciawollnowski, Annabelle und 2 andere
patriciawollnowski
ella_liest
dinasbookworld
dark_rose
patriciawollnowski
Das Buchcover ist sehr dunkel gehalten, was es für mich edel aussehen lässt und von der Farbgebung kann man etwas auf die Grundstimmung der Geschichte schließen. • Die Charaktere sind sehr schön beschrieben, sie sind so authentisch und mit Ecken und Kanten. Einfach als wären es Menschen, wie du und ich. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte war für mich wirklich sehr emotional und einfach mal eine ganz andere Story, als die die ich sonst lese. Klappentext Eine Geschichte über die Poesie der kleinen Dinge und das Glück des Augenblicks Ivy Silvergren ist zehn, als ihre Mutter Lila, in jungen Jahren eine ebenso gefeierte wie umstrittene Dichterin, spurlos verschwindet. Ivy und ihr Vater, ebenfalls Schriftsteller mit bewegter Vergangenheit, bleiben mit nichts als Fragen zurück. Trost findet Ivy, indem sie verlorenen Dingen, die sie auf der Straße aufliest, eine eigene Geschichte schenkt: einem gläsernen Wal, einem präparierten Kugelfisch, einer Ballerina aus Porzellan … Dreizehn Jahre später hat Ivy aus dem Suchen und Finden einen Beruf gemacht und einen neuen Halt in dem einfühlsamen Pflastermaler Jack gefunden. Doch erst als Ivys Vater ihre Mutter endgültig für tot erklären lassen und neu heiraten will, fasst sie den Mut, sich der Vergangenheit zu stellen. Und so macht sich Ivy auf die wichtigste Spurensuche ihres Lebens: Die Suche nach ihrer Mutter und die nach sich selbst.
Wow
„Die Hüter der verlorenen Dinge“ ist ein interessanter gut durchdachter Roman. Die Autorin hat sich von dem Schicksal von der Schriftstellerin Barbara Newhall Follett, die 1939 verschwand, inspirieren lassen. Der Schauplatz des Romans ist New York. Es ist die Geschichte von Ivy, die nicht nur auf der Suche nach ihrer Mutter Lila ist, sondern letztlich auch sich selbst finden muss und nebenbei so viele kleine Dinge findet, die alle irgendwie eine Geschichte erzählen – in ihre Geschichte verflochten sind. Die Protagonistin Ivy Silvergreen lebt, seit sie 10 Jahre alt ist, in der Ungewissheit, wo ihrer Mutter Lila ist. Plötzlich war sie weg. Trotz aller Suche, bleibt sie verschwunden. Jahre später will Ivys Vater Lila für tot erklären lassen. Da geht Ivy auf die Suche nach der Vergangenheit ihrer Mutter. Ihr Weg führt sie nach Maine, da leben Verwandte. Sie sucht alle auf um neues zu erfahren. Die Autorin hat Ivys Suche und die Selbstfindung richtig gut beschrieben. Nicole C. Vosseler hat mich wieder überzeugt. Ihre Romane und besonders dieser sind Spitze. Die Autorin lies mich als Leser tief in dieses Buch eintauchen und konnte mich ganz besonders mit diesem poetischen Funken verzaubern und begeistern, den das Buch nur allzu oft in und zwischen Zeilen immer wieder bereit hielt. Mir hat diese Geschichte wirklich gut gefallen und war wieder einmal ein besonderer Buchschatz, den ich sehr empfehlen kann! *Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank nochmal an das Team von Harper Collins.
Wow
Die Handlung: Ivy Silvergren ist zehn, als ihre Mutter Lila, in jungen Jahren eine ebenso gefeierte wie umstrittene Dichterin, spurlos verschwindet. Ivy und ihr Vater, ebenfalls Schriftsteller mit bewegter Vergangenheit, bleiben mit nichts als Fragen zurück. Trost findet Ivy, indem sie verlorenen Dingen, die sie auf der Straße aufliest, eine eigene Geschichte schenkt: einem gläsernen Wal, einem präparierten Kugelfisch, einer Ballerina aus Porzellan … Dreizehn Jahre später hat Ivy aus dem Suchen und Finden einen Beruf gemacht und einen neuen Halt in dem einfühlsamen Pflastermaler Jack gefunden. Doch erst als Ivys Vater ihre Mutter endgültig für tot erklären lassen und neu heiraten will, fasst sie den Mut, sich der Vergangenheit zu stellen. Und so macht sich Ivy auf die wichtigste Spurensuche ihres Lebens: Die Suche nach ihrer Mutter und die nach sich selbst. Quelle: http://www.amazon.de Meine Meinung: Das Buch ist nicht besonders spannend, hat kaum Chaos und doch fesselt es einen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, locker leicht und poetisch. Sie beschreibt die ganzen Situationen und Gegenden sehr bildlich, vorallem aber bei Ivys Denkweisen ist der bildliche Schreibstil wundervoll. Aber nicht nur ihre Denkweisen wurden sehr gut beschrieben, sondern auch die Einsamkeit und ihre Verzweiflung konnte man deutlich durch die Seiten spüren. Man hatte immer das Gefühl, als wäre man direkt dabei. Ich mochte Ivy von Anfang an sehr, ihre doch so andere Leidenschaft sich Geschichten auszudenken zu verlorenen Dingen. Mir hat besonders gut gefallen, dass keiner der Charaktere perfekt war und es so sehr realistisch und realitätsnah war. Nicole C. Vosseler hat mit „Die Hüterin der verlorenen Dinge“ eine berührende und leise Geschichte, mit einer Protagonistin auf der Suche nach sich selbst geschrieben.
Wow
Ein außergewöhnlich ungewöhnliches Buch - ich bin begeistert! Ein paar wenige Worte zur Gestaltung. Es ist mein erstes graues Buch. Aber in Verbindung mit der blauen Schrift wirkt es gleichzeitig düster und eindringlich, wie das Buch selbst. Der Schutzumschlag ist aus rauem Papier und fühlt sich interessant und ungewöhnlich an. Man kann auf dem Cover viele Dinge entdecken und das passt ebenfalls sehr gut zum Inhalt. Was ich persönlich sehr gerne mag, ist das Lesebändchen, ich habe einfach eine Schwäche dafür, dieses hier ist in der Farbe der Schrift auf dem Cover gehalten und so wiederholt sich die Farbgestaltung auch beim Buch selbst, da das eigentliche Buch auch so grau ist wie der Schutzumschlag. Das Schriftbild ist sehr gedrungen, die Seiten sind von oben bis unten beschrieben mit wenig Rändern oder aufwendig gestalteten Kapitelanfängen. Aber auch das passt zu diesem Buch und seiner Protagonistin. Ich empfand das Schriftbild aber nicht als unangenehm, es fällt aber als „anders“ einfach auf. Vor etwas mehr als 12 Jahren verschwand Ivys Mutter spurlos. Kein Abschiedsbrief, keine Spur, nichts. Kurz davor hatte Ivy ihr Vorwürfe gemacht, weil sie, wie schon so oft, mal wieder ein Versprechen gebrochen und Ivy dadurch das Gefühl gegeben hatte, für sie nicht wichtig zu sein. An diesem Morgen sah sie ihre Mutter zum letzten Mal und egal, wie oft sie in Gedanken auch zu diesem Morgen zurückkehrt, Ivy kann einfach keine Hinweise darauf entdecken, was mit ihrer Mutter geschah. Hat sie sie verlassen? Hat sie Selbstmord begangen? Wurde sie entführt oder gar ermordet? Ivys Vater ist ein berühmter Schriftsteller, der mit Preisen überhäuft wurde. Ivy ist deswegen überall als die Tochter von bekannt, deren Mutter spurlos verschwand. Sie verbringt ihre Zeit am liebsten damit durch New York zu streifen und verlorene Dinge einzusammeln. Sie nimmt nur besondere Dinge mit, außergewöhnliches, aber nichts von hohem materiellem Wert. Sie gibt diesen Dingen ein Zuhause, eine Geschichte. Als ihr Vater ihr eröffnet, dass er wieder heiraten will, droht Ivys mit Klebeband zusammengehaltene Welt erneut zu zerbrechen. Doch dann begegnet sie dem Straßenkünstler Jack. Ivy will eigentlich keinen Kontakt, aber sie kann Jacks lockerer Art und seinem Charme irgendwie auch nicht widerstehen. Ist er der Schlüssel zu einem richtigen Leben für Ivy? Mir tat Ivy sehr leid. Es ist nicht schwer die Parallelen zu sehen: ihre Mutter ist verschwunden und sie adoptiert verschwundene Dinge und gibt ihnen eine Geschichte, wie sie auch ihrer Mutter gern eine Geschichte geben würde. Gleichzeitig ist Ivy aber auch ein sehr komplizierter Mensch und nicht immer kann man ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen nachvollziehen. Wie auch, wir teilen ja auch nicht die Traumata ihrer Vergangenheit. Das Buch zieht einen unheimlich schnell in die Geschichte hinein. Es ist kein Thriller oder dergleichen, trotzdem ist eine gewisse Spannung da, der man sich nicht entziehen kann. Man will ebenso wie Ivy wissen, was mit Lila passiert ist. Ivys Reise durch das Leben und die Vergangenheit ihrer Mutter ist wirklich total interessant, wenn auch nicht ganz einfach und schnell zu lesen. Ich habe für dieses Buch deutlich länger gebraucht als normalerweise, aber es passt irgendwie. Dieses Buch ist sehr philosophisch, einfühlsam, seltsam und sehr eindringlich. Obwohl es sehr langatmig und detailliert geschrieben ist, kommt nie Langeweile auf. Die Welt durch Ivys Augen zu sehen, hat einfach etwas. Die Nebencharaktere sind richtige „Charaktere“. Sie sind alle sympathisch aber auch alle „anders“, wie Ivy. Obwohl ich das Ende absolut gelungen finde und es mir auch nicht besser hätte vorstellen können, wollte ich irgendwie nicht, dass das Buch endet. Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist etwas komplett anderes, aber gut anders. Das Buch nimmt sich Zeit für die kleinen Dinge, die dadurch wichtig und groß werden. Man begleitet diese zutiefst verletzte junge Frau, die andauernd ihr eigenes Leben sabotiert, weil sie der festen Überzeugung ist, dass es doch irgendwann kaputt gehen wird und sie es obendrein sowieso nicht verdient hat glücklich zu sein. Ivy sucht nach ihrer Mutter, nach ihren Spuren auf dieser Welt, aber sie sucht auch nach sich selbst, nach der Ivy die sie eigentlich ist, wenn sie die ganzen Schuldgefühle und die Wut einmal außenvorlässt. Ich kann dieses Buch aus vollem Herzen empfehlen! Wer einmal etwas ganz anderes, mit keinem anderen Buch vergleichbares lesen will, der ist hier genau richtig!
2 Wows
Deutsch
  
Englisch
mojoreads Instamojoreads Twittermojoreads Facebook