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Madeline Miller

Das Lied des Achill

Philosophie & Religion
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4.8/5
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ZUSAMMENFASSUNG
»Ich liebe dieses Buch.« J. K. ROWLING NEW YORK TIMES BESTSELLER AUSGEZEICHNET MIT DEM ORANGE PRIZE FOR FICTION »Mit der intimen Freundschaft zwischen Achill und Patroklos beschwört Miller das Bild zweier Seelenverwandter. Erfrischend, verführerisch und unwiderstehlich menschlich.« Vogue »Gewaltig, einfallsreich, leidenschaftlich und wunderschön geschrieben.« Boston Globe VON DER AUTORIN DES BESTSELLERS ICH BIN CIRCE
BIOGRAFIE
Madeline Miller, 1978 in Boston geboren, wuchs in New York und Philadelphia auf, studierte Altphilologie und unterrichtete in Cambridge Latein und Griechisch. Für ihren Debütroman Das Lied des Achill wurde sie 2012 mit dem Orange Prize for Fiction ausgezeichnet; er wurde in 25 Sprachen übersetzt.  In Ich bin Circe - ihr zweiter Roman und ebenso wie Das Lied des Achill ein internationaler Bestseller - erzählt sie Circes Geschichte aus der Odyssee noch einmal neu - als die einer weiblichen Selbstermächtigung. Madeline Miller lebt in der Nähe von Philadelphia, Pennsylvania.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.03.2020
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783961610822
Sprache
German
Seiten
412
Schlagworte
Itaker, Zeus, Trojaner, Liebe, Agamemnon, Göttersohn, Menelaos, Kampf um Troja, Griechenland, Homosexualität, Freundschaft, Götter, Helena, Patroklos, Griechische Mythologie
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REZENSIONEN
Bewertet von theaslibrary, jennyhofmann und 3 andere
theaslibrary
jennyhofmann
buecherinmeinerhand
naraya
einlachgummi
theaslibrary
"Das Lied des Achill" konnte mich von Anfang an fesseln. Durch den angenehmen Schreibstil bin ich nur so durch die Seiten geflogen und wurde immer mehr in den Bann gezogen von der Geschichte rund um Patroklos und Achill. Da man Patroklos und wenig später auch Achill beim Aufwachsen begleitet, sind die beiden mir schnell ans Herz gewachsen. Beide Charaktere sind unglaublich authentisch und die Liebesbeziehung, die sich zwischen ihnen entwickelt, ist trotz des eher sachlichen Schreibstils voller Gefühl. Hauptsächlich geht es in der Geschichte aber um das Leben der beiden, um die bekannte Sage des Achill. Ich hatte vorher wirklich wenig Ahnung von griechischer Mythologie im Allgemeinen, geschweige denn von Achills Geschichte (und trotzdem konnte ich der Geschichte sehr gut folgen). Durch meine Unwissenheit konnte das Buch mich immer wieder überraschen und am Ende auch ziemlich zerstört zurücklassen. Das Buch war für mich ein regelrechtes Auf und Ab der Gefühle, vermischt mit dem Drang, immer mehr zu erfahren zu wollen über die Geschichte von Achill, Patroklos und Co. Das war mein erstes Buch über die griechische Mythologie – und definitiv nicht das Letzte :-)
Wow
jennyhofmann
Patroklos und Achill. Einer unbeholfen und verstoßen aus seinem Heimatland und der andere gottesgleich und überirdisch anmutig. Eine Liebe gegen alle Widerstände. Eine wirklich schöne Neuinterpretation des antiken Stoffes, die klassische Figuren der Mythologie lebendig werden lässt. Patroklos ist eine tragische Figur und ich konnte mich so gut in ihn reinfühlen. Die überirdische Anmut des Achill hat Madeleine Miller total gut rübergebracht und mir hat das ganze Setting des Buches richtig gut gefallen. Außerdem hat sie einen schönn zu lesenden Schreibstil. Ich war quasi im alten Griechenland und direkt vor Ort. Es war bewegend und mitreißend, zum Schluss hab ich sogar geweint, als ich es beendet hatte. So mitgerissen war ich. Von mir aus kann sie ruhig noch mehr Werke von dieser Sorte schreiben <3 Vielleicht sorgt das auch dafür, dass mehr Leute die Klassiker lesen und auch jüngeres Publikum wieder einen Zugang dazu bekommt. Ich kann es mir sehr gut vorstellen! Ganz klare Leseempfehlung und 5/5 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
1 Wow
Bücher in meiner Hand
Nach dem Lesen von "Ich bin Circe" wollte ich nochmals in den Genuss kommen, griechische Mythologie spannend erzählt zu bekommen. Deshalb griff ich zu "Das Lied des Achill" und vertiefte mich in sein Leben. Es ist zwar mehr die Geschichte von Patroklos, aber beide sind untrennbar miteinander verbunden. Und dies, seit Patroklos seit einem tödlichen Unglück mit 10 Jahren verbannt und zu König Peleus geschickt wird. Patroklos wird von Peleus Sohn Achill als Freund ausgewählt. So muss er nicht mit den andern Pflegekindern zusammen wohnen und lernen, sondern macht alles mit Achill zusammen. Später werden sie bei Cheiron ausgebildet, doch als Helena gefangen wird, wird Achill als Krieger "einberufen". Während Achill kämpft, arbeitet Patroklos als Arzt. Er war mir sehr sympathisch, hat das Herz am rechten Ort, er, Cheironides, Sohn des Cheyron, wie er sich nach den Lehrjahren bei Cheiron nennt. Patroklos weicht Achill nicht von seiner Seite - egal, ob im Königshof von Achills Vater Peleus, bei ihrer Ausbildung bei Cheiron oder in all den Kriegsjahren; egal, ob das was ihn erwartet Spass macht oder ganz gegen seine Überzeugung ist. Eine Prophezeiung sagt, dass Achill berühmt wird. Leider ist genau dieser Ruhm und somit quasi die Unsterblichkeit Achill wichtiger als alles andere, er ist eitel und wird mir in seinen letzten Jahren immer unsympathischer. Genau wie Odysseus, der hier auch vorkommt und den ich hier im Gegensatz zu "Ich bin Circe" nicht mag. Er ist in "Das Lied des Achill" nicht der nette Lover, sondern der Kriegsplaner. Der böse Part übernommen hat Achills Mutter Thetis, sie mag Patroklos nicht und macht alles, um ihn von Achill zu trennen. Welche Liebe, ob die zur Mutter oder die zum Seelen- und Bettgefährten stärker ist, erzählt uns Madeline Miller in "Das Lied des Achill", das jetzt wieder neu aufgelegt wurde. Mir hat die Lovestory von Achill und Patroklos sehr gut gefallen. Zuerst versteckt, zart und verschämt und immer leidenschaftlicher und öffentlicher entdecken und leben die beiden ihre Liebe zueinander bis hin zum tragischen Ende. Patroklos ist ein toller Charakter. Merkend, dass er anders als andere Jungs ist, erst scheu, dann immer stärker in seinem Bewusstsein; wissend, was er kann und was nicht; liebend, treu und gerecht in allen Bereichen - und das obwohl sich Achill, getrieben in seinem Ehrgeiz unsterblich zu werden, gefühlsmässig oft von seinem Gefährten entfernt. Auch das Ende hat mich überzeugt, die Zwiesprache zwischen Patroklos und Thetis fand ich genial. Eins, zwei Längen wies der Roman aus, so dass es gute 4 anstatt 5 Wow-Punkte von mir gibt. Fazit: Für alle, die griechische Mythologie mal anders lesen möchten - toll erzählt. 4 Punkte.
2 Wows
Nach einem tragischen Unfall wird der junge Prinz Patroklos ins Exil nach Phthia geschickt, wo er mit dem gleichaltrigen Achill aufwächst. Auch wenn die beiden sehr unterschiedlich sind, werden sie doch schnell zu besten Kameraden. Aus Freundschaft entsteht schließlich Liebe - eine Liebe, die immer wieder auf die Probe gestellt wird. Vor anderen müssen sie sich verstellen, Achills Mutter, der Nymphe Thetis, ist die Beziehung ein Dorn im Auge und ein altes Versprechen Patroklos' droht einem von ihnen den Tod zu bringen. Schon "Ich bin Circe" von derselben Autorin konnte mich restlos begeistern und nicht anders ist es mit "Das Lied des Achill". Die Handlung wird aus Patroklos' Sicht erzählt und umfasst sein gesamtes Leben, von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter. Im Fokus steht natürlich die Beziehung zu Achill. Während der schneller, stärker und ein besserer Kämpfer als alle anderen ist - was ihm den Namen "Aristos Achaion", der "Beste der Griechen" einbringt - ist Patroklos aus weicherem Holz geschnitzt. Er ist sehr empfindsam, hat ein starkes Bedürfnis nach Gerechtigkeit und findet erst durch die Erziehung durch den Zentauren Cheiron zu sich selbst. Da er kein Kämpfer ist, bleibt Patroklos nur die Möglichkeit, seiner großen Liebe Achill stets bedingungslos zu folgen - auch in die Trojanischen Kriege, wo er in dessen Streitwagen sein Leben riskiert. Nach und nach zieht er sich dann jedoch aus dem Kampfgeschehen zurück und wendet sich der Heilkunst zu. Achill hingegen steigt sein Ruhm immer mehr zu Kopf, so dass er schnell Feinde um sich schart. Wie wird Patroklos sich entscheiden, wenn er zwischen dem, was gut und richtig ist und seinem Geliebten wählen muss? Mit "Das Lied des Achill" ist Madeline Miller erneut eine mitreißende Adaption griechischer Mythologie gelungen. Natürlich sind gewisse Teile der Handlung mit Vorkenntnissen in diesem Gebiet vorhersehbar. Da jedoch mehr wert auf die Entwicklung der beiden Helden und ihre Beziehung zueinander gelegt wird, tut dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Bleibt nur zu hoffen, dass Madeline Miller sich in Zukunft noch weiteren antiken Helden literarisch widmen wird.
1 Wow
Aufmerksam auf das Lied es Achill wurde ich als ich etwas ähnliches wie die Prinzen Trilogie von C.S. Pacat gesucht habe. Die Bücher sind zwar nicht so Ähnlich, gehen aber in die gleiche Richtung. Das Buch habe ich mir extra für meinen Griechenland Urlaub aufgehoben, ich finde es ist gleich noch mal etwas anderes, wenn man ein Buch dort liest, wo die Geschichte entstammt.  Es beflügelt die Atmosphäre und wird dadurch zu etwas Besonderen. So habe ich es innerhalb von Zwei Tagen am Strand verschlungen.  Achilles und seine Geschichte kannte ich davor nur aus dem Film Troja, Stichwort Brad Pitt in Ledershorts. Leider wurde da wohl einiges geändert, um die Geschichte, wie sagt man so schön, einem breiteren Publikum zu öffnen. Denn, so heißt es, sei Patroklos nicht der Vetter von Archill gewesen, sondern sein engster Freund und Geliebter. Die Liebesgeschichte der beiden steht auch im Buch nicht im Mittelpunkt, aber trotzdem ist die Zuneigung und Liebe der beiden immer präsent. Es ist also keine klassische Lovestory. Es geht auch viel um das Drumherum. Erzählt wird aus der Sicht von Patroklos und die Geschichte fängt an, als die beiden noch klein sind. So zusagen, vom Anfang bis zum Ende. Dies ist immer der Nachteil an historischen Büchern, man weiß wie es endet. Und in diesem Fall tragisch. Von mir aus hätte das Buch gerne noch 400 Seiten mehr haben dürfen. Die einzelnen Episoden werden zwar ausreichend beschrieben, aber da das Buch mit seiner Thematik selten ist. Hätte ich gerne noch länger in dieser Welt verweilt. In einer Welt voller Götter, in der Männer zu Helden gemacht werden. Legenden geschrieben, die die Zeit überdauern.  Fazit Das alte Griechenland, mit seiner Mythologie, den Göttern und den Wunsch nach Heldentum und Unsterblichkeit kommt sehr gut raus. Die Atmosphäre ist toll. Die Liebesgeschichte steht zwar nicht so im Fokus, ist aber trotzdem spürbar. Zu keiner Zeit zäh oder langweilig, ja manchmal finde ich historische Bücher leider so. Das Ende zwar wohl bekannt, trotzdem hätte ich fast ein paar Tränchen verdrückt.
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