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Zwei an einem Tag

Zwei an einem Tag

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ZUSAMMENFASSUNG
Der neue Roman von David Nicholls stellt einen Tag, den 15. Juli, und zwei eigentlich füreinander bestimmte Menschen, die es nur noch nicht wissen, in den Mittelpunkt. Er besticht nicht nur durch Situationskomik, sondern auch durch die genaue Darstellung des Allzumenschlichen. 'Gerade stelle ich mir dich mit 40 vor!' - doch in dieser Nacht, am 15. Juli 1988, sind Emma und Dexter noch zwanzig, haben sich bei der Abschlussfeier kennengelernt, die Nacht zusammen durchgemacht, am nächsten Morgen gehen beide ihrer Wege. Wo werden sie an genau diesem Tag ein Jahr später stehen? Und wo in all den darauffolgenden Jahren? Und werden sich die beiden, die einander niemals vergessen können und deren Wege sich immer wieder kreuzen, weiterhin immer gerade knapp verpassen - oder können sie sich selbst und dem anderen irgendwann eingestehen, dass sie trotz aller markanten Unterschiede füreinander bestimmt sind? Während zwanzig Jahren nimmt David Nicholls jeweils den 15. Juli ins Visier, zeigt, wie Emma und Dexter ihren Weg suchen, reisen, lieben, ausprobieren, sich aber nie aus den Augen verlieren.
BIOGRAFIE
Keine Angaben verfügbar

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
20.06.2019
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783036955421
Sprache
German
Seiten
544
Schlagworte
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Books_of_Namine und Veronika
jennyfischer
veronikasbuecherhimmel
Books_of_Namine
Cover: Das Cover finde ich ein wenig einfallslos... Da gibt es in dem Bereich definitiv hübschere. Schreibstil: David Nicholls hat einen schön flüssigen Schreibstil. Er beschreibt nicht zu viel oder baut ausschweifende Dialoge ein. Es war angenehm zu lesen. Rezension: Alles beginnt am 15. Juli 1988 als sich Emma und Dexter auf der Abschlussfeier ihrer Uni kennenlernen. Sie verbringen eine Nacht miteinander aber entgegen aller Meinungen reden sie nur und merken, dass sie trotz all der Unterschiede dennoch viele Themen haben. Seitdem treffen sie sich jedes Jahr am gleichen Tag und das über zwanzig Jahre hinweg. Für mich war es schon die Enwticklung der beiden zu sehen. Ich liebe es, wenn die Zeitspannen auch mal größer sind und man "mit den Protagonisten aufwächst". Besonders die Charakterentwicklung macht das ganze spannender. Dexter wird von einem naiven, vom Glück geküssten Mann zu einem Schicksal geprüften Mann und dennoch ist Emma immer für ihn da. Emma hingegen hatte immer ambitionierte Ziele und muss feststellen, dass es das Leben doch anders mit einem meint.
Wow
Achtung, SPOILER!!! Dieses Buch lag schon längere Zeit auf meiner Wunschliste, nur um dann noch eine Weile auf meinem SuB zu versauern. Ich habe mir dann im Mai endlich ein Herz gefasst, in das Buch reingelesen und es gefiel mir auf Anhieb, allerdings habe ich danach dann auch nicht mehr weitergelesen. Bis ich dann im November endlich dieses Buch von meinem Beistelltisch verschwinden lassen wollte, by the way ist das das 60. Buch, das ich letztes Jahr beendet habe. Ich weiß immer noch nicht, woher die ganze Motivation letztes Jahr herkam, so viele Bücher zu lesen, aber ich fand's klasse! - und ich bin irgendwie enttäuscht. Die Story von Dexter und Emma an sich ist eigentlich eine typische Roman-Erzählung (Mädchen liebt Junge, Junge merkt es erst (in dem Fall) zwei Jahrzehnte später), und doch haben mich ab der Hälfte des Buches Dex und Emma nur noch genervt. Dex wandelt sich zusehens in eine erbärmliche Figur, die in Alkohol- und Drogenmissbrauch abrutscht, um als Moderator noch irgendwie Fuß zu fassen, was ihm mit zunehmendem Alter immer schwerer fällt. Zudem erhärtet sich der Verdacht, dass Dex einfach nicht alleine sein kann (und will) und deshalb am laufenden Band irgendwelche Affären und Liebeleien beginnt, die nie wirklich ernst sind, bis er auf Sylvie trifft. Während Emma zwar auf dem Weg ist, mehr Selbstbewusstsein zu erlangen, geht dieses dann im nächsten Kapitel wieder flöten und findet auch kein Comeback mehr bis auf die letzten Kapitel. Auch ihren Lebenstraum, Schriftstellerin zu werden, kommt sie in keinster Weise nach, sondern nimmt, um überhaupt Geld zu verdienen, einen Lehrer-Job an. Als Dex und Emma dann schlussendlich zusammenfinden, heiraten und Zukunftspläne schmieden, stirbt Emma bei einem Fahrradunfall. Wir erfahren nur, dass es ein stürmischer Sommertag war, bei dem es heftig geregnet und der Wind sehr stark war. Wie es jedoch wirklich zu dem Unfall kam, erfahren wir nicht. Diese Tatsache hat mich unsagbar gestört, zeigt allerdings nur, wie schnell man (auch im realen Leben) einfach aus dem Leben gerissen wird, auch, wenn ich mir für die beiden etwas anderes gewünscht hätte. Es war für mich einfach nur frustrierend, wie beide einfach nicht den Mut aufbringen können, sich ihrer Gefühle endlich einzu- (und vor allem einander zu-)gestehen, obwohl sie sich schon so lange kennen. Es hätte beiden einfach so viel Leid erspart! Ich hätte hier am liebsten selbst Amor gespielt und den beiden einen gehörigen Tritt in den Hintern verpasst. Was mir allerdings besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass jedes Kapitel am 15. Juli spielt, angefangen im Jahr 1988, als Dex und Emma sich kennen lernten, bis hin ins Jahr 2007. Man erfährt nie, wie die jeweilige Story zum Ende des Kapitels endet, und das ist auch gut so; es zieht einen irgendwie in den Bann und man möchte doch herausfinden, wie es um die beiden im nächsten Jahr steht und ob sie endlich zusammen kommen. Dadurch, dass es sich so lange gezogen hat, hat mich dieses Buch leider nicht vollends überzeugen können. Dennnoch kann ich es für zwischendurch durchaus weiterempfehlen.
Wow
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