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Véronique de Bure

Die kleine Welt der Madame Jeanne

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ZUSAMMENFASSUNG
Der schönste Roman über das Alter, den man sich vorstellen kann. Jeanne ist die Großmutter unserer Träume. Jeanne ist 90 Jahre alt und lebt in einem Haus in der Auvergne inmitten von Wiesen, Wäldern und Kühen. Am ersten Tag des Frühlings beschließt sie, ein Tagebuch zu schreiben. Darin erzählt sie von kleinen Erlebnissen, von ihren Launen und Erinnerungen, von ihrem verstorbenen Ehemann René - ihrer großen Liebe -, von ihrem Leben als exilierte Pariserin. Die Freiheit ist eins der Privilegien des hohen Alters, und auch Jeanne macht eigentlich nur, was sie will - sofern sie es noch kann: den Blumen beim Wachsen zusehen; Weißwein mit ihren Freundinnen trinken; sich über die Missgeschicke des exzentrischen Paars vom Nachbarhof freuen; sich im Liegestuhl beim Anblick der Sterne zu verlieren - in der Hoffnung, sie im nächsten Jahr noch einmal wiederzusehen. Und so schreiten wir mit Jeanne durch die Jahreszeiten, erleben mit ihr die glücklichen und auch die traurigen Momente des Lebens.
BIOGRAFIE
Véronique de Bure stammt ursprünglich aus dem Burgund. Sie hat bisher einen Roman und mehrere Sachbücher geschrieben. "Die kleine Welt der Madame Jeanne" wurde in Frankreich von Presse und Publikum gefeiert. Véronique de Bure lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Paris.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
13.03.2018
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783463407029
Sprache
German
Seiten
368
Schlagworte
Quiche, Frühling, René, Kreuzworträtsel, Auvergne, Jahreszeiten, Käse, Clafoutis, Herbst, Alter, Ailler, Frankreich, Winter, Sommer, Kirschtomaten
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REZENSIONEN
Bewertet von tigerbea
bienchen
Jeanne, mittlerweile schon 90 Jahre alt, führt ein ruhiges Leben in der Auvergne. Sie schreibt ein Tagebuch und hält darin fest, wie ihr Leben sich gestaltet. Jeanne schreibt von ihren Blumen, den Treffen mit ihren Freunden, Weihnachten und Ostern mit ihrer Familie und erzählt aus ihrer Vergangenheit. Selten hat mich ein Buch so berührt wie "Die kleine Welt der Madame Jeanne" von Veronique de Bure. Jeanne erzählt hier aus ihrer ganz eigenen Sicht Anekdoten aus ihrem Leben. Sowohl Vergangenheit, als auch Gegenwart werden hier zum Leben erweckt. Durch die Herzlichkeit, die Jeanne ausstrahlt, fühlt man sich ihr zutiefst verbunden und fühlt mit ihr. Sie wirkt so überaus menschlich und sympathisch, daß man ihr wünscht, daß sich ihr sehnlichster Wunsch erfüllt. Aber bis dahin erlebt man mit ihr sehr viel. Man lacht mit ihr über ihre Mißgeschicke, trauert um ihre immer weniger werdenden Freunde und lernt zu verstehen, wie sich die heutige Welt für 90jährige Menschen darstellt. Die Autorin hat es durch den geschickten Schachzug der Tagebuchform geschafft, den Leser zu binden. Man liest gern - und fühlt sich hautnah dabei. Fast ist man Teil des Freundeskreises. Veronique de Bure arbeitet in ihrem Buch auf ein sehr schönes Ende hin, bei dem man sich fragt, ob man nun traurig ist - oder Jeanne einfach gönnt, daß sich ihr Traum erfüllt. Auf jeden Fall endet das Buch nicht kitschig oder theatralisch - sondern einfach so sympathisch, wie es von der ersten Seite an ist!
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