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Ein ganzes halbes Jahr

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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Aus dem Englischen von Karolina Fell
BIOGRAFIE
Keine Angaben verfügbar

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
20.06.2019
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783499267031
Sprache
German
Seiten
527
Schlagworte
E-Voting, E-Democracy, E-Participation, European Politics, New Media Technologies
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von biscoteria, stephanienicol und 3 andere
biscoteria
stephanieschnaitter
meenzergirl
ailyn_09
ingridpabst
Es gibt Bücher, die einen so sehr in Erinnerung bleiben, selbst Jahre nach dem Lesen, einen so sehr in ihrer Geschichte fesseln und so emotional mitgenommen haben, dass man sie nie vergessen wird. Ein solches Buch ist dieses hier. Wir lernen Louisa kennen. Jung, freundlich, ein offener Mensch. Sie arbeitet in einem Café und hat ihr winziges Zimmer bei ihren Eltern. Das Geld, um auszuziehen reicht nicht und ihre Eltern sind zudem auf ihre Unterstützung angewiesen. Louisa ist speziell. Ihre Kleiderauswahl und ihre offene Art sind nicht für jedermann das richtige. Als sie ihren Job verliert stürzt erstmal alles über ihr zusammen. Die Eltern brauchen jeden Cent, welchen sie mitbringt und alle Jobs, welche ihr offen stehen würden, passen nicht. Bis sie die Möglichkeit bekommt einem Mann, der im Rollstuhl steht, als Begleiterin für den Alltag beizustehen. Vom Tee kochen, über Vorlesen, über den Haushalt bis zum Einkaufen. Erstmal eine unmögliche Vorstellung, aber der Lohn, der ihr versprochen wird, ist immens hoch und somit kann sie nicht nein sagen. Will ist der Mann im Rollstuhl. Durch einen Unfall ist der Sportfan querschnittsgelähmt und auf ständige Hilfe angewiesen. Die Pflege erfolgt durch den Pfleger Nathan. Andere Betreuer hat er durch seine negative Umgangsweise alle verscheucht. Seine Eltern sind am Verzweifeln. Ein misslungener Selbstmordversuch bringt diese an die Grenze ihrer Kräfte und dem was sie noch tun können. So treffen die Frau mit den unmöglichen Outfits, auf dem Mann im Rollstuhl, der immer top gekleidet ist. Anstand und Manieren auf das lose und unkonventionelle Denken von Louisa. Wir erfahren wie es zum Unfall kam, was er alles dadurch verloren hat. Wie seine Zukunft geplant gewesen ist und dass er nun keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht. Aber Louisa will das nicht hinnehmen. Sie kämpft für ihn mit und reißt ihn Stück für Stück daraus, aber schafft sie es rechtzeitig? Ein Buch mit so viel Tiefgang, Emotionen, von weinen über lachen. Es ist für mich ein modernes Märchen mit Dramatik und der Frage wie das eigene Leben aussehen würde, wenn ein solcher Unfall meines verändern würde. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Muss und jeder sollte es gelesen haben. Zu wissen das es Menschen gibt, die an einen glauben, einen lieben und niemals gehen lassen wollen, dies macht für mich diese Geschichte so wunderbar.
1 Wow
stephanienicol
Es geht um Lou, die gerade ihren Job in einem schäbigen Café verloren hat und nun zum Arbeitsamt muss. Dort passen sehr viele Jobs überhaupt nicht auf sie und letztendlich wird sie als Betreuerin für einen Behinderten eingesetzt. Der Job sieht es lediglich vor, den mürrischen Will zu bespaßen. Nachdem sie sich irgendwie zusammengerauft haben, kommt heraus, dass Will in der Schweiz professionell sein Leben beenden lassen möchte. Er bis zu einem Unfall war ein Workaholic, Extremsportler und Frauenheld. Da er keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht, möchte er die Sterbehilfe in Anspruch nehmen. Lou, die sich in ihn verliebt hat, will das um jeden Preis verhindern und startet alle möglichen Versuche, einschließlich Urlaub am Meer. Doch sie kann es nicht verhindern und muss Will auf seinem letzten Weg begleiten. Wo fange ich an... Also, an sich ist die Idee bestimmt nett... aber auch nichts neues. Es ist eine simple Liebesgeschichte, die sicher auch - ein wenig abgespeckt - in einem Dreigroschenroman Platz gefunden hätte. Mädchen verliebt sich in Junge, Junge stirbt. Das Schema passt auf viele Geschichten:Junge trifft Mädchen, Junge zieht in den Krieg und stirbt; Junge hat Unfall und stirbt; Junge hat unheilbare Krankheit und stirbt. Also schon mal gar nicht so spektakulär. Hochgebauscht wird das ganze aber durch das Tabu-Thema "Sterbehilfe", die in manchen Europäischen Ländern erlaubt ist, in den meisten nicht. Allerdings wird sich damit so ziemlich gar nicht auseinander gesetzt. Alle wollen nur erreichen, dass Will sich gegen den Tod entscheidet. Niemand versucht auch nur ansatzweise seine Intention zu verstehen und nachzuvollziehen. Es wird sich nicht damit auseinandergesetzt, was der Tod für diesen Menschen bedeutet und was das Leben für ihn wirklich lebenswert macht. Jeder hat da seine eigenen Vorstellungen. Und in diesem Buch versucht jeder Will seine Idee vom Leben aufzudrängen. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass dieser Mann ein hochintelligenter Mensch ist, der sich anscheinend sehr genau darüber Gedanken gemacht hat, warum er diesen Schritt gehen möchte. Ihm wird einfach mal die Fähigkeit abgesprochen, eigene Entscheidungen treffen zu können. Lasst den armen Mann doch endlich in Ruhe sterben! Nein, dieser muss sich bis zum Schluss Vorwürfe anhören. Es wird sich nicht mit moralischen Grundlagen befasst, Werte und Ethik ausgelotet, sondern dem Leser wird einfach die Meinung aufgedrückt: Sterbehilfe ist scheiße. Wer sich jemals auch nur ansatzweise mit dem (nahen) Tod eines geliebten Menschen befassen musste, macht sich definitiv andere Gedanken, als es die Charaktere in diesem Buch tun. Die Charaktere sind in dieser Geschichte so langweilig und stereotypisch, dass man sie getrost durch jeden x-beliebigen austauschen könnte. Sie reagieren automatisch, emotionslos und eine Entwicklung kann ich auch nicht wirklich feststellen. Lou versucht nicht ansatzweise ihren Will zu verstehen. Sie liebt ihn, also muss er leben. Fertig. Das sind Gedankengänge, die ich einem Teenager zutraue, aber keiner End-Zwanzigerin, mit ausreichend Lebenserfahrung. Absolut ignorant. Da entdecke ich doch ganz ungeahnte Aggressionen in mir! Immerhin ist die Wortwahl sehr einfach gehalten, so dass es auch definitiv jeder versteht. Das heißt für dieses Buch, dass es sich lediglich um eine flache, vorhersehbare Liebesschmonzette handelt, die es nicht Wert ist in meinem Bücherregal zu stehen. Sowas kommt doch echt dabei raus, wenn man sich mit den Freundinnen zu viel Wein genehmigt und dabei die Bravo gelesen hat. Ich kann mir vorstellen, dass es ein Buch ist, was man nach einem blutigen Psychothriller, der einem die Schutzfolie von der Seele gekratzt hat, gut lesen kann, um einigermaßen wieder 'runterzukommen. Es ist ein Buch, passend für Personen, die sich nach "der großen Liebe" sehnen, weil sie diese in ihrer eigenen Partnerschaft vermissen, aber lieber jammern, als daran zu arbeiten. Ein Buch für Leute, die sich nicht groß über das Gedanken machen wollen, was sie lesen, sondern dieses nur aus lauter Langeweile tun oder um ihr Hirn auf Urlaub zu schicken. Ich habe außerdem "Eine handvoll Worte" von der Autorin gelesen und jammere heut noch über meine verschwendete Zeit. Es ist schlecht. Wirklich. Es ist schlecht recherchiert, lieblos zusammengehackt, absolut vorhersehbar, die Charaktere austauschbar; die Protagonistin ist absolut dümmlich - ein Schlag ins Gesicht eines jeden ernsthaften Journalisten. Ich wusste in der Mitte des Buches schon, wie es enden wird - und es hat sich auch noch bewahrheitet. Mir kommt es vor, als würde die Autorin alte Geschichten aus Cora-Heftchen neu aufwärmen und diesen nur noch ein schöneres Cover verpassen. Die Bücher von Jojo Moyes sind was für Leute, die auf keinen Fall hinterfragen möchten, was sie da lesen.
Wow
Ich habe das Buch vor fast 2 Wochen ausgelesen und weiß immer noch nicht, was ich euch darüber verraten kann ohne euch zu viel zu verraten. Daher möchte ich auch ausdrücklich davon abraten sich den Trailer auf der Homepage des Verlages an zu sehen. Ich finde er verrät leider viel zu viel oder ich war nicht feinfühlig genug das schon beim lesen zu bemerken. "Ein ganzes halbes Jahr" war mein dritter Jojo Moyes und man erkennt einen einheitlichen Schreibstil der Autorin. Der Anfang war für mich irgendwie erst etwas befremdlich. Lou beschreibt eine Familiensituation die auch mich eher beklemmend als gemütlich wirkte, aber weiter lese lohnt aber auf jeden Fall. Mir gefällt die Art und Weise wie Lou an ihren neuen Job heran geht, vorher wirkt sie eher noch etwas kindisch und unentschlossen und nach und nach wird sie erwachen, wenn auch nicht ganz von alleine sondern mit etwas Hilfe von Will. Will hingegen ist nach einem schweren Unfall, der ihn an einen Rollstuhl fesselt sehr depressiv, mürrisch und schlecht gelaunt. Ab und an blitzt mal eine Spur seines wundervollen Humors hervor. Es ist eigentlich kaum vorstellbar wie Will sich fühlen muss, für alles und jedes auf jemand anderen angewiesen zu sein und ständig Schmerzen zu haben. Für Lou ist es weiterhin nur ein Job, sie pflegt Will, unterhält ihn und bekocht ihn, bis sie etwas über Will herausfindet, das ihre ganze Welt verändert. Sehr gerne würde ich auch über das letzte Drittel des Buches schreiben, aber das kann ich nicht ohne das Ende zu verraten. Denn spätestens nach dem ich wusste, welches große Geheimnis Will hat und warum seine Mutter Lou nur für genau ein halbes Jahr anstellen wollte, wusste ich in welche Richtung das Geschehen gehen wird. Leider... Fazit: Ein Buch das einen zum nachdenken über ein sehr schwere Thema anregt. Keine leichte Kost und auch nichts für zwischendurch. Die Stärken des Buch liegen hier meiner Meinung nach in den ersten zwei Dritteln.
Wow
Das Buch habe ich schon vor einiger Zeit gelesen, es aber tatsächlich vor dem Film noch einmal in die Hand genommen um auch eine valide Bewertung dazu abgeben zu können. Es geht um die liebenswerte Frohnatur Louisa Clark, die aufgrund von mangelnden Jobangeboten eine Pflegestelle bei dem vom Hals abwärts gelähmten Will Traynor annimmt. Zunächst nur stockend nähern sich die beiden einander, denn Lou soll Will hauptsächlich aufmuntern und Gesellschaft leisten. Will, der mit seiner Situation nicht gerade positiv umgeht, plant allerdings schon länger, sein Leben zu beenden und hat nach einem gescheiterten Selbstmordversuch mit seinen Eltern vereinbart, noch ein halbes Jahr zu warten bevor er in die Schweiz zu Dignitas geht und dort sein Leben beendet. Lou versucht alles, um Wills Leben trotz seine Behinderung wieder lebenswert zu machen und merkt dabei zunächst nicht, dass sich dabei auch alles für sie ändert. Was ein wenig klingt wie der Film „Ziemlich beste Freunde“ ist eine unglaublich liebevolle Geschichte von Trauer, Schmerz und Freude. Besonders die Neben-Charaktere machen den Unterschied, denn Lous liebevolle Familie, die sich aber auch gerne mal so sehr streitet, dass die Fetzen fliegen, nur um sich danach wieder zu versöhnen und in den Armen zu liegen, gibt dem Buch eine spezielle Würze. Eine besondere Entwicklung macht natürlich Louisa durch, die als unsicheres Mädchen mit einem eigenwilligen Modegeschmackt zunächst fast ein wenig Naiv in den Job startet. Auch wenn sie in den ersten Wochen jede gemeinsame Stunde mit Will hasst, kann sie den Job nicht hinschmeißen, weil sie ihre Familie finanziell unterstützen muss. Ihr Freund, der Extrem-Sportler und Personal-Trainer Patrick ist auch keine Stütze, da er die meiste Zeit mit seinem Sport zu tun hat. Patrick bildet quasi den genauen Gegenpol zu Will, mit seinem ständigen Bewegungsdrang. Die Beziehung zwischen Louisa und ihrer Schwester Kathrina fand ich besonders toll, da ich und meine Schwester auch oftmals eine Hass-Liebe hatten, genau wie diese beiden Charaktere. Kathrina gibt Lou in dem einen Moment Halt und tolle Ratschläge und im nächsten liegen sie sich in den Haaren. Natürlich ist auch Will ein ganz besonderer Charakter, da er so eine Art hat, die einem ständig zum Schmunzeln bringt. Man merkt schnell, wie charmant Will sein kann, wenn er es will. Die Beziehung zwischen ihm und Lou ist etwas, was man nicht so einfach in Worte fassen kann. Gerade die Entwicklung von der anfänglichen Abneigung bis zu dem Moment, ab dem Lou viel lieber Zeit mit Will verbringt, anstatt mit ihrem Freund Patrick ist einfach phänomenal. Für mich tatsächlich eines der schönsten Bücher, die ich jemals gelesen habe und Stoff der noch lange an einem haften bleibt.
Wow
Wie hat's mir gefallen Die Protagonistin Louisa lebt ein eher beschauliches Leben. Bis vor kurzem arbeitete die 26-Jährige noch in einem kleinen Café in einer kleinen Stadt. Sie ist seit so vielen Jahren mit ihrem Freund zusammen, der sich aber gerade mehr für den Sport als für seine Freundin interessiert, dass Lou eigentlich gar nicht mehr weiß, warum sie noch zusammen sind. Als Lou arbeitslos wird, scheint sie in ein tiefes Loch zu fallen, denn ihre Karrieremöglichkeiten scheinen gering. Da sie aber ihre Eltern, bei denen sie noch wohnt, finanziel unterstützen muss, sucht die junge Frau schnell eine neue Anstellung. So gelangt Lou zu dem mürrischen im Rollstuhl sitzenden Will Traynor. Will kann Lou von Anfang an nicht leiden und macht der jungen Frau mit seiner ablehnenden Art das Leben zur Hölle, doch Lou lässt sich nicht unterkriegen und freundet sich Stück für Stück mit dem meckerenden Will an. Doch Will hat nicht nur seine Lebensfreude verloren, er kann so wie er ist, nicht mehr mit sich selbst leben. Die Geschichte von Lou und Will ist alles andere als gewöhnlich oder alltäglich. Mir wurde vor dem Lesen abgeraten den Klappentext zu lesen und somit stürzte ich mich absolut ahnungslos in das Geschehen. Schon nach wenigen Minuten konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, denn Lou beschreibt ihre Sicht der Dinge so bezaubernd und realistisch, dass man davon gar nicht mehr genug bekommen kann. Dennoch: hätte ich vorher gewusst worum es geht, hätte ich das Buch nicht angefangen. Ich habe keineswegs etwas gegen das Thema an sich, aber ich war schon kein Freund von "Ziemlich beste Freunde", da dies eine ziemlich vorhersehbare Handlung hatte und nur wenig überraschte. Doch dieses Buch bricht alle Regeln und hat mich von grundauf bewegt, wie es schonlange kein Buch mehr schaffte. Die Autorin spricht ein absolutes Tabuthema an: Will hat den Wunsch sich von Verein "Dignitas - Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben" helfen zu lassen, denn er will so nicht mehr mit sich leben. Ich denke die meisten Menschen sind bei einem jungen Menschen, der noch absolut bei klarem Verstand ist und nicht ans Bett gefesselt ist ein gegener von Euthanasie. Aber solch ein Schwarz/Weiß-Denken gibt es bei "Ein ganzes halbes Jahr" nicht. Die Autorin beleuchtet nicht nur die Seite der Angehörigen und der Nicht-Behinderten, die nicht verstehen können, wieso ein junger Mann freiwillig sein Leben beenden will, sondern sie lässt Will offen und ehrlich sprechen, wieso er auf diese Art und Weise nicht mehr mit sich selbst leben kann. Ich selbst hatte vor dem Lesen eine klare Meinung darüber und konnte Will anfangs nicht verstehen. Doch nach und nach brachte mich die Autorin zum nachdenken und brachte meine so standfeste Meinung zum wanken. Gerade das macht das Buch so besonders, dass man auch neben der Handlung noch weiter über das Buch und das Grundthema nachdenkt und vielleicht sein eigenes Leben mehr genießt. Die Botschaft ist wirklich wunderschön und ich kann jedem dieses Buch mit absoluter Begeisterung empfehlen. Doch neben dem nachdenklichen Will gibt es noch Lou. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Er will sich am liebsten jeden Moment seines Lebens bewegen, etwas erleben, fremde Orte kennenlernen und das Leben in vollen Zügen genießen - leider kann er dies nicht mehr. Lou hingegen ist völlig gesund und ist zufrieden mit einer monotonen Arbeit und dem allabendlichen Fernsehprogramm. Dennoch verstehen sich die Beiden nach und nach immer mehr. Lou versucht Will seine Lebensfreude wiederzugeben und ihn dadurch umzustimmen. Was Lou erst nicht bemerkt: auch sie verändert sich durch Will enorm und gewinnt an Abenteuerhunger und Lebensfreude dazu. Die Geschichter dieser Beiden ist einfach unglaulich schön! Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Die Geschichte wird, bis auf kleine Ausnahmen gegen Ende des Buches, aus Sicht von Louisa Clark geschrieben. Sie zieht sich anfangs sehr zurück und nimmt Abstand von Will. Gerade ihre Gednakengänge sind sehr spannend und teilweise auch sehr lustig. Das Buch hat mich eine ganze Nacht Schlaf gekostet, denn ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Letztendlich kann ich nur sagen, dass mich die Liebesgeschichte der beiden sehr berührt hat. Aber das eigentlich Schöne in diesem Buch ist das Grundthema: das Leben genießen. Es bietet viel Stoff zum nachdenken, sodass man tatsächlich vor dem Buch sitzt und in sich geht: "Bin ich wirklich glücklich? Lebe ich oder funktioniere ich einfach nur noch?". Lest dieses Buch und lasst euch verzaubern von einer einmaligen Geschichte! Cover Die Covergestaltung ist einerseits sehr romantisch und mädchenhaft, andererseits aber auch schlicht und neugiererweckend. Mir gefällt es sehr gut, auch wenn es ein bisschen kitschig wirkt, denn allein das Cover hat mich zum ersten Mal auf das Buch aufmerksam gemacht. Wieso gekauft So oft hatte ich dieses Buch schon in der Hand, so viel Gutes hatte ich darüber gehört. Letztendlich empfohl mir meine Bibliothekarin des Vertrauens diesen Roman und da konnte ich nicht nein sagen, denn sie hat ein absolut gutes Händchen was Buchauswahl betrifft. Danke Franzi! Für Fans von: - Büchern von Cecela Ahern Gut zu wissen "Ein ganzes halbes Jahr" ist kein Mehrteiler. Auch wenn man das Buch vielleicht schnell liest, sollte man sich einige Zeit nehmen, um über die Probleme des Protagonisten nachzudenken. Ich musste während des Lesens einige Zeit für mich nutzen, um meine eigene Meinung festzustellen und schließlich zu überdenken. Das Buch behandelt ein schwieriges Thema, welches man nicht leichtfertig und schnell abhandeln kann. Fazit Dieses Buch ist nicht nur für Fans von Liebesgeschichten, denn die Handlung bietet so viel mehr. Jojo Moyes erzählt sehr emotional die Geschichte zweier Menschen, die gegenseitig ihr Leben verändern. Auf wunderbare Art und Weise regt die Autorin den Leser zum Nachdenken an und gibt eine wundersame Botschaft weiter. "Ein ganzes halbes Jahr" hat mich unendlich tief berührt. Bewertung: 5/5
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