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Nora Miedler

Aschenpummel

RomanceUnterhaltung
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4/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Kein Fettnäpfchen ist so klein, dass Teddy Kis es nicht mit schlafwandlerischer Sicherheit finden würde. Das ist leider auch schon das einzige, was derzeit bei ihr klappt. Ansonsten läuft es gerade nicht so gut: die Mutter eine Tyrannin, die Schwester eine Traumfrau mit Doktortitel, der Job eine Zumutung und von Figurproblemen fangen wir lieber gar nicht erst an. Teddy fühlt sich zu dick, zu doof, zu ungeliebt. Aber es gibt einen Lichtblick: den Pirat und Buchhändler von gegenüber, ihre heimliche Liebe! Und auf einmal ist Teddy wild entschlossen, sich ihren Teil vom Glück zu nehmen, komme, was wolle. Selbstmitleid war gestern, Tussis, zieht euch warm an, jetzt kommt Teddy Kis!
BIOGRAFIE
Nora Miedler, Jahrgang 1977, ist ausgebildete Schauspielerin, lebt in Wien und ist bereits erfolgreiche Krimiautorin. Grund genug, jetzt auch einmal etwas anderes zu schreiben, über Teddy Kis, eine rundum unperfekte Frau. Ein zweiter Teddy-Kis-Roman ist bereits in Arbeit.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
17.02.2012
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783548283425
Sprache
German
Seiten
272
Schlagworte
Unterhaltung, Bridget Jones, Fettnäpfchen, Roman, Liebe, Chick-Lit, Figurprobleme, Frauen, Humor
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REZENSIONEN
Bewertet von Ladybug
ladybug
Selbstfindung einmal anders Thaddäa Kis, genannt Teddy, hat es wirklich schwer: eine dominante Mutter, eine bildhübsche und superschlaue Schwester, Gewichtsprobleme, ein mieser Job und - noch immer Jungfrau mit 32 Jahren. Teddy stolpert durchs Leben und will es allen und jedem Recht machen. Dabei verliert sie sich fast selbst. Blind vor Kummer sucht sie den Grund allen Übels ausschließlich in ihrem Übergewicht (das so schlimm gar nicht sein kann - sie wiegt 79 kg, ist also echt nur pummelig und keineswegs adipös). Ihre Kollegin aus dem Schuhladen ist plump-direkt, aber eine wahre Freundin. Als Teddy sich in den Buchhändler gegenüber verguckt, geraten die Dinge ins Rollen: plötzlich taucht eine alte Schulfreundin auf, deren Chef (ein gutaussehender Zahnarzt) Teddy Avancen macht und ihr sogar ein Auto schenkt und der Pirat (der Buchhändler) setzt Gisela auf Teddy an. Gisela ist lesbisch. So langsam wird Teddy alles zu viel. Besonders, als ihr altes Auto den Geist aufgibt und sie endlich wissen will, warum um alles in der Welt sie ihre Mutter jeden Sonntag zu einer abgelegenen Hütte fahren muss. Es scheint, dass sich alles nur um die Frank-Sinatra-Sammlung ihres verstorbenen Chefs dreht, die kurz vor dessen Tod verschwunden ist. Das Ende und die "Auflösung" sind so absurd, dass man aus dem Grinsen nicht mehr herauskommt! Der Stil von Nora Miedler liest sich lockerflockig. Ratzfatz hat man das Buch verschlungen. Auch wenn es nicht der Hit schlechthin ist, man hat eine superschöne Lesezeit und merkt genau: da muss noch mehr folgen, das kann nur der Anfang einer Reihe toller, unterhaltsamer "Frauenromane" sein. Da steckt unglaubliches Potenzial dahinter, das noch lange nicht ausgeschöpft ist. Noch ein paar Feinarbeiten und ich grinse nicht nur bei der Lektüre, sondern lache laut auf.
Wow
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