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David M. Barnett

Miss Gladys und ihr Astronaut

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ZUSAMMENFASSUNG
Die Geschichte einer unglaublichen Freundschaft! Die gute Miss Gladys kann sich nicht mehr alles merken, aber dieser Telefonanruf ist unvergesslich: Der Astronaut Thomas Major ist am Apparat, gerade auf dem Weg zum Mars. Er hat sich natürlich verwählt und will am liebsten gleich wieder auflegen. Aber Miss Gladys und ihre Enkel brauchen seine Hilfe. Zögerlich und leise fluchend wird der Mann im All zum Helfer in der Not. Tausende von Kilometern entfernt, führt er die drei auf seine ganz eigene Art durch schwere Zeiten, denn Familie Ormerod droht ihr Zuhause zu verlieren. Miss Gladys und ihr Astronaut brauchen einen galaktisch guten Plan … „Eine lustige, bewegende, lebensbejahende Geschichte" Sunday Express
BIOGRAFIE
David Barnett ist ein etablierter Journalist, der u.a. für The Independent, Daily Mail und The Guardian schreibt. Bisher veröffentlichte er Fantasyromane, CALLING MAJOR TOM ist sein erstes Buch in diesem Genre, sein nächster Roman wird ebenfalls im Bereich der gehobenen Unterhaltung sein.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
28.05.2018
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783548289540
Sprache
German
Seiten
409
Schlagworte
All, Teenager, Astronaut, Urlaubsbuch, alleinerziehende Oma, Happyend, Familiengeschichte, Freunde, Freundschaft Roman, Enkel, Ich bin dann mal weg, neu, David Bowie, england, Oma
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von seehase1977, lesemama und 3 andere
seehase1977
lesemama
simonica
kathaflauschi
lifeisbetterwithbooks
Can you hear me, Major Tom? – Kurioser, unterhaltsamer, aber auch anrührender Roman Eigentlich sollte Tom Major seinerzeit nur den Background für die Pressekonferenz zu der unglaublichen Marsmission mit dem ersten Astronauten Großbritanniens bilden, doch dieser stirbt dummerweise hinter den Kulissen an einem Herzinfarkt. Kurzer Hand schlüpft Major in den Raumanzug und wird versehentlich zum galaktischen Helden gekürt. Nun sitzt er mutterseelenallein in einer Raumsonde zum Mars, eine Mission ohne Wiederkehr. Kurze Zeit später erhält die etwas vergessliche und schrullige Miss Gladys einen Anruf. Es ist Major Tom, der berühmte Astronaut. Er hat sich natürlich verwählt und will gleich wieder auflegen, doch Gladys und ihre Enkel Ellie und James brauchen dringend Hilfe. Tom wird nicht nur unfreiwillig zum Astronauten, sondern auch zum galaktischen Helfer in der Not... Meine Meinung: „Miss Gladys und ihr Astronaut“ von David M. Barnett ist ein unterhaltsamer Roman, gespickt mit viel Sarkasmus und skurrilem Humor, dessen Kernaussage aber durchaus nachdenklich stimmt. Trotz leichter Startschwierigkeiten hat mir das Buch sehr gut gefallen. Familie Ormerod ist in Not. Die 71jährige Gladys muss sich ganz alleine um ihre beiden Enkel Ellie (15) und James (10) kümmern, denn die Mutter ist tot und der Vater sitzt im Gefängnis. Doch die alte Dame ist nicht mehr so ganz auf der Rolle, immer öfter verschwindet ihr Verstand in den unendlichen Weiten ihrer beginnenden Demenz. Deshalb ist es Ellie, die die kleine Familie zusammenhält, mehrere Jobs und die Schule unter einen Hut kriegen muss. Lange kann der Teenager das nicht mehr durchhalten. Dann steht auch noch unerwartet eine Zwangsräumung bevor und alles droht auseinanderzubrechen. Bis zu dem Tag, an dem Gladys Major Tom am Telefon hat, der Mann, der durch eine Verkettung besonderer Umstände nun als erster Mensch und britischer Astronaut zum Mars reist. Ausgerechnet der Misanthrop Tom wird, obwohl viele tausend Kilometer zwischen ihm und der Erde liegen, nicht nur der Retter für Familie Ormerod sondern nebenbei auch noch der beste Freund von James. Ich hatte etwas Probleme in die Geschichte zu finden, die mir anfangs zäh und unüberschaubar erschien. Doch lässt man sich auf sie ein, kommt man kaum mehr davon los. David M. Barnett hat eine unterhaltsame und humorvolle Szenerie zum Leben erweckt, durchzogen von skurriler Ironie und Situationskomik. Allerdings schlägt der Autor auch leise und nachdenklich stimmende und durchaus auch gesellschaftskritische Töne an, womit man aufgrund des Klappentextes und des Buchtitels nicht zwingend rechnet, was mir persönlich aber sehr gut gefallen hat. Die Auswahl der Protagonisten hätte besser nicht sein können, ihre Charaktere sind eingängig und überzeugend. Die verwirrte aber reizende Miss Gladys, die ich mir als kleine zierliche alte Dame mit schneeweißen Haaren vorstelle, ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ihre liebenswerte, verwirrte Art bringt einem stellenweise wirklich zum Schmunzeln, allerdings macht sich ihre Vergesslichkeit immer öfter bemerkbar und so bringt sie die Familie durch ihr Verhalten noch mehr in Schwierigkeiten. Tom Major ist für mich ein Sympathieträger, trotz seiner grantigen Art und seiner Unnahbarkeit, hinter der er offensichtlich versteckt Denn für ihn gilt in jedem Falle das Sprichwort, raue Schale, weicher Kern! Im Laufe der Geschichte erfährt man mehr aus Toms Vergangenheit und man kann besser nachvollziehen, warum der Astronaut ist wie er ist. Das Ende ist allerdings etwas sehr konstruiert, aber auf jeden Fall hochexplosiv! Mein Fazit: „Miss Gladys und ihr Astronaut“ von David M. Barnett versteckt hinter einem witzigen Cover und einem neugierig machenden, Spaß versprechenden Klappentext eine rührende und nachdenklich stimmende Geschichte, die man so nicht erwartet hätte, mir jedoch sehr gut gefallen hat. Dennoch ist die schön und flüssig zu lesende Story gespickt von humorvollen Szenen, neckischer Ironie und einer klitzekleinen Hommage an David Bowie und seinem Hit „Space Oddity“. Trotz weniger Kritikpunkte kann ich diesen leicht schrägen und uncharakteristischen Roman auf jeden Fall empfehlen.
1 Wow
Miss Gladys und ihr Astronaut Zum Buch: Gladys Ormerod hat manchmal ein bisschen Schwierigkeiten im Jetzt zu leben, sie ist vergesslich und auch oft verwirrt. Als eine Tages ihr Telefon klingelt und Thomas Major eigentlich seine Exfrau sprechen möchte, glaubt ihr keiner, dass der Anruf aus dem All kam ... Meine Meinung: Ich muss gestehen, ich brauchte bestimmt hundert Seiten um mit der Geschichte warm zu werden. Die Story wird aus soviel verschiedenen Perspektiven erzählt und es dauerte, bis man alle Personen und ihre Geschichte kennenlernte. Major Tom (Thomas Major) und Miss Gladys sind die HauptProtagonisten und bis deren Erlebnisse alle erzählt waren, das dauerte ein wenig zu lange. Das mit Gladys was nicht stimmte, merkte man in den ersten Zeilen, daher dachte ich zu Beginn auch, sie hat Thomas nur erfunden. Nachdem ich allerdings in die Story reingefunden hatte, konnte mich die Geschichte richtig fesseln und ich hatte irgendwann nur die Befürchtung,dass das Ende total kitschig wird. Miss Gladys und ihr Astronaut war für mich jetzt kein Roman, den man so schnell und einfach runterliest, ich habe für das Buch sehr lange gebraucht, weil es Stellen gab, die ich nochmal lesen wollte. Mich hat Thomas sehr berührt und ich habe mitgefiebert, ob alles gut geht. Trotzdem bekommt dieser Roman "nur" vier Sterne von mir, weil es mir am Anfang schwer fiel, überhaupt einzusteigen und am Ende ging es dann fast zu schnell und wurde doch ein wenig kitschig. Trotzdem kann ich Miss Gladys nur weiterempfehlen. Eine schöne Geschichte über vergessen und verzeihen.
Wow
Zum äußeren Erscheinungsbild: Ich finde das Titelbild total ansprechend und auch witzig. Die Farben harmonieren und erinnern an das Weltall. Die Teetasse und der Astronaut spielen auf die Protagonisten an und passen deswegen zu der Geschichte. Zum Inhalt: Ich finde es gut, dass der Protagonist Tom ein griesgrämiger Mann ist, der abgeschieden der Menschheit leben will und deswegen Astronaut geworden ist. Auch der Fehler, dass er aus Versehen bei Gladys Ormerod angerufen hat, ist eine tolle Idee und war zudem wirklich sehr amüsant. Wie schon im Klappentext erwähnt, will Tom der Familie Ormerod mit ihrem Problem helfen - und das tausende von Kilometern entfernt. Anfangs war ich neugierig, was genau das Problem ist und im weiteren Verlauf wollte ich unbedingt wissen, wie das Problem gelöst wird und es letztendlich endet. Das Buch war durch und durch spannend, da man nicht wusste, ob das Problem der Familie wirklich gelöst werden kann. Besonders schön fand ich auch die Ausarbeitung der Charaktere. Jeder ist auf seine Weise besonders und alle haben ihren eigenen Humor. Delil ist mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben, da er eigentlich total übertrieben reagiert und doch werden seine Aussagen fast wie selbstverständlich angenommen, weshalb ich beim Lesen oft lachen musste. Wie gesagt finde ich es gut, dass Tom ein Pessimist ist, wodurch man gut mitverfolgen konnte wie er sich entwickelt. Durch die Sichtwechsel konnte man auch viel über seine Vergangenheit erfahren, die teilweise alles andere als schön war. Auch Gladys ist eine interessante Frau, die leider an Demenz erkrankt. Dadurch, dass sie allerdings sehr unüberlegt handelt, hat es auch in dieser Hinsicht sehr witzige Szenen gegeben, bei denen mir vor Lachen sogar Tränen kamen. Ellies Leben als 15-Jährige ist allerdings sehr traurig und es ist erstaunlich wie viel sie in ihren jungen Jahren schon erlebt hat, um für ihre Familie zu sorgen. Ihr kleiner Bruder James geniest den Vorteil, dass er in seiner Schule gefördert wird und deswegen auch einige Vorteile nutzen kann. Da er aber aus einer ärmlichen Gegend kommt, wird er von Mitschülern gehänselt und muss das ein oder andere Leid ertragen. Insgesamt hat mir das Buch super gefallen, allerdings finde ich es sehr verwirrend, dass die Kapitel nicht mit den Namen der Personen beschrieben sind oder wenigstens eine Zeitangabe besitzen. Dadurch wurde das Lesen etwas erschwert, weil man manchmal erst einschätzen musste, zu welcher Person nun dieses Kapitel gehört und ob es in der Vergangenheit oder der Gegenwart stattfindet.
Wow
Bei diesem Buch hat mich das Cover und der Klappentext angesprochen. Aber leider konnte mich das Buch doch nicht so begeistern, wie ich mir vorgestellt habe. Ich habe mich auf eine Humorvolle und auch schöne Geschichte gefreut, doch mit dem Protagonist Thomas Major alias Major Tom, hatte ich so meine Probleme. Tom war für mich am Anfang ziemlich griesgrämig und auch schwierig. Mit Miss Gladys wurde ich da schon eher warm und sie tat mir auch ziemlich leid. Sie litt an Demenz und ihre Es ist aber auch immer wieder melancholisch, wenn vom tristen, ereignislosen Leben von Tom und von der Einsamkeit und der Angst der Kinder erzählt wird. Enkelkinder bekamen alles mit. Selbst Miss Gladys merkt schon langsam, das sie immer vergesslicher wurde. Dabei spricht das Buch ein wichtiges Thema an, welches man auch erstmal überdenken muss. Das Miss Gladys in Tom später einen guten Freund findet, fand ich herzerwärmend und schön. Trotzdem war das Buch etwas zu langatmig und die meiste Zeit wurde drum herum geredet. Manchmal schweift es auch von der Hauptstory ab, was ich schade fand. Es blitzen immer mal wieder witzige Stellen auf, die einen dann zum lachen bringen und dann wird es plötzlich wieder langatmig und auch langweilig. Der Schreibstil des Autors war flüssig und leicht zu lesen und die Idee fand ich wirklich toll. Doch entweder habe ich mich nicht zu intensiv dem Buch hingegeben oder es war einfach nicht meine Wellenlänge. Ich konnte wirklich nicht mit dem Buch warm werden. Aber zum Nachdenken hat es mich angeregt, vorallem welche Situation Tom in diesem Buch hat. Ein Buch für entspannte Abendstunden, ohne Action, sonder eher mit Humor ist es allerdings schon.
Wow
lifeisbetterwithbooks
Meinung Ich habe eine andere Geschichte bekommen, als erwartet. Zunächst überraschte es mich, wie viel es um das Leben von "Miss Gladys" und ihren Enkelkindern geht, allen voran aus der Sicht von Ellie, die die ganze Familie zusammenhalten muss und auch die Vergangenheit vom Astronauten Thomas Major. Es werden sehr viele schwierige Themen und Schicksalsschläge angesprochen. Dabei fand ich jedoch, dass nicht mit allen Themen so gut umgegangen wurde. Ich fand es traurig, wie flapsig manchmal mit der Demenz von Gladys umgegangen wurde, wie sich darüber lustig gemacht wurde. Dabei ist es sehr erschrecken und jeder hofft doch darauf, im Alter nicht so vergesslich zu werden bzw. noch schlimmer, an Alzheimer zu erkranken. Der lockerlustige Schreibstil sollte vielleicht die ernsten Themen ein bisschen neutralisieren und gerade auch das sehr schwere Leben für Ellie. Bei mir erreichte es jedoch nicht die gewünschte Wirkung. Ich hätte einen einfühlsameren Ton bevorzugt. Auch wenn Ellie mir leid tat, fand ich sie doch auch anstrengend. Genauso wie auch Gladys, statt sie irgendwie witzig, charmant oder als "echtes Unikat" zu empfinden. Der kleine Bruder war da und spielt ja auch eigentlich eine tragende Rolle...aber ich kann nicht behaupten, mit ihm warm geworden zu sein. Einzig Major Tom, der ja eigentlich eine ziemliche Kratzbürste ist, fand ich gut und durch seine Vergangenheit wuchs er mir ein kleines bisschen ans Herz. Außerdem macht er eine schöne Wandlung in der Geschichte durch, das war nett zu lesen. Fazit In der Geschichte geht es um sehr viele schwierige/ernste Themen (Krankheit, Tod, Mobbing, sich alleine & hilflos fühlen, überfordert sein , unerfüllter Kinderwunsch etc.), vielleicht waren es tatsächlich auch zu viele. Für mich wirkte alles trotz des flapsigen Erzählstils (mit ein bisschen "Pipi-Kacka-Humor", was gar nicht meins ist) sehr deprimierend und ausweglos. Einzig das Ende hat mich dann sehr versöhnlich gestimmt.
Wow
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