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Brigitte Janson

Winterapfelgarten

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4.6/5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Claudia Konrad ist außer sich. Mit 51 soll sie plötzlich zu alt sein für ihren Job in einer Parfümerie? Nicht besser geht es ihrer Tochter Jule, die nach einem schrecklichen Unfall kaum noch das Haus verlässt. Ihre Freundin Sara ist dagegen müde - von ihrer langweiligen Ehe. Schluss damit, jetzt wird alles anders, denken sich die Freundinnen und ziehen auf einen Apfelhof im Alten Land. Tolle Idee, aber Gebäude können morsch, Äpfel wurmstichig und attraktive Nachbarn eigenbrötlerisch sein. Die Katastrophe naht. Der Rettungsengel auch. Rentnerin Elisabeth, auf der Flucht vor Altersheim und wohlwollender Verwandtschaft, strandet auf dem Hof und bringt mit viel Charme Ordnung in das Chaos.
BIOGRAFIE
Brigitte Janson heißt eigentlich Brigitte Kanitz und wurde 1957 in Lübeck geboren. Viele Jahre war Hamburg ihre Wahlheimat, wo sie als Journalistin arbeitete. Heute lebt sie in den italienischen Marken.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
10.10.2014
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783548612300
Sprache
German
Seiten
331
Schlagworte
Freundin, Unterhaltung, Hamburg, Windmühle, Roman, Elbe, Peetz, Monika, Landlust, FrauenFreundschaft, Frauenroman, Frauen, Humor, Landleben, Altes Land, Niedersachsen
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REZENSIONEN
Bewertet von daffodil, Ramona Kielfeder und andere
daffodil
ramonan
martina
Claudia soll mit 51 Jahren ins Lager versetzt werden, kündigt. Sara ist als Anwaltsgattin gelangweilt und lässt sich scheiden. Jule wird nach einem Unfall ihren Beruf als Bereiterin aufgeben müssen. Und Elisabeth hat gerade nach langer Pflege ihren despotischen Mann beerdigt und soll zur herrschsüchtigen Schwägerin ins Seniorenheim. Also: Erst einmal raus aus Hamburg, aufs Land, den Kopf durchlüften. Zufällig sehen Claudia und Sara ein heruntergekommenes Grundstück mit einer Obstbaumwiese, alles alte Apfelsorten. Claudia will es wider alle Vernunft haben und kann es sogar kaufen. Sehr zum Missfallen des grantigen, aber attraktiven Nachbarn Johann. Die zwei Frauen stecken viel Zeit, Kraft und Nerven in das Haus, sogar für die pessimistische Jule könnte es hier einen Neuanfang geben. Und dann ist da auch noch Elisabeth.... Locker und leicht zu lesen, nette Ideen wie der Gockel Alfons, ein dreibeiniges Schaf oder die sehr direkte Ilka machen das Buch unterhaltsam. Das Ende ist vorhersehbar, die Botschaft auch, trotzdem: gut zu lesen, schöne Entspannungslektüre.
1 Wow
Ramona Kielfeder
Wohlfühlbuch! „Winterapfelgarten“ von Brigitte Janson habe ich ehrlich gesagt geradezu inhaliert. Einen Tag habe ich gelesen. Ich konnte einfach nicht anders! Das versteht ihr doch, oder? Denn „Winterapfelgarten“ hat alles, was ein Wohlfühlbuch haben sollte. Witz, Charme und Liebe. Liebe zum Leben, Liebe zu sich selbst, Liebe zu den Freundinnen und natürlich die Liebe zu einem Partner. Alle diese Facetten der Liebe spielen eine große Rolle und das macht die Geschichte auch so wunderbar authentisch. Alle Frauen haben mit ihrem eigenen Päckchen zu kämpfen und müssen lernen, sich selbst nicht im Weg zu stehen. Doch was könnte einem auf diesem Weg besser helfen, als ein paar sehr unterschiedliche Freunde, die dir immer mal wieder die rettende Schulter zur Verfügung stellen, oder bei Bedarf gehörig die Meinung sagen? Brigitte Janson hat eine sehr individuelle Konstellation entwickelt, die auch von den sonst zurzeit so üblichen Dreierkombinationen abweicht. Bemerkenswert ist auch die herrlich trockene Art, die sie einer Protagonistin so wunderbar auf den Leib geschneidert hat. Ich musste so oft lachen. Es war wunderbar! Sie hat es geschafft, jedem Charakter eine eigene Stimme zu geben und das hat mich gefesselt. Also wenn ihr bisher unentschlossen wart, dann bitte jetzt nicht länger zögen sondern lesen. Wenn ihr die Autorin sowieso schon gern habt, dann einfach ganz normal weitermachen. Lesen! Vor- und Nachsatz sind mit den stilisierten Äpfeln verziert. Auch an den Kapitelanfängen wurden die Äpfel aufgenommen, was mir persönlich gut gefällt und was ich gut gelungen finde. Richtig schön ist auch das gewählte Naturpapier für den Einband. Es wirkt sehr hochwertig und vor allem irgendwie auch warm. So würde ich es beschreiben. Es fühlt sich schön an und wirkt nicht zu kitschig. Es passt genau zu den unterschiedlichen mal heiteren und mal eher melancholischen Tönen des Romans. Gestaltung und Inhalt sind sehr gut aufeinander abgestimmt.
Wow
Claudia, ist 51 Jahre, als sie plötzlich mit der Kündigung konfrontiert wird. Sie wird durch einen Apfel „verführt“, einen Apfelhof im Alten Land zu kaufen. Dieser ist stark renovierungsbedürftig und so stürzen sich Claudia und ihre Freundin Sara auf die Aufgabe, diesen wieder bewohnbar zu machen. Auch ihre Tochter Jule kommt mit auf den Hof. Später gesellt sich auch noch Elisabeth – aufgrund einer Autopanne - zur Damenrunde. Auf dem Hof selbst wird dann fest gearbeitet, gestritten und viel nachgedacht. Jede der Frauen hat nämlich Probleme, mit denen sie nur allein fertig werden kann. Das gelingt aber auch nur, wenn man sich der Wahrheit stellt. Auch sind natürlich attraktive Männer mit von der Partie. Nur wissen die Frauen nicht, ob es wirklich Liebe ist. Die in der Geschichte vorkommenden Personen haben alle ihre eigenen Macken, die aber alle nachvollziehbar sind. Daher finde ich sie eigentlich alle auf ihre Weise sympathisch. Auch sieht man wieder einmal, dass man, wenn man einmal „richtig“ miteinander reden bzw. zuhören würde, viele Dinge vermeiden könnte bzw. die Sicht des anderen auch verstehen würde. Dann gäbe es einfach nicht so viele Missverständnisse. Das einzige, was mir bei der Geschichte nicht ganz gefällt, ist der Punkt, dass der Hof gekauft wird, die Renovierung sehr teuer ist, niemand wirklich einer Arbeit nachgeht und trotzdem keine Geldsorgen auftauchen. Auch kümmert sich niemand um eine neue Arbeit. Alle leben nur für den Hof, mit dem sie – im Moment – nur wenig bzw. nichts verdienen. Der Schreibstil selbst ist locker und stimmig. Daher lässt sich die Geschichte flüssig lesen, so dass man bald am Ende ist. Fazit: Im Großen und Ganzen eine warmherzige Geschichte, die gute Laune verbreitet.
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