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Daniel is different
Wesley King

Daniel is different

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4/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Bloß nicht auffallen! Nach dieser Devise lebt Daniel, der einfach nur ein ganz normaler Dreizehnjähriger sein will. Deswegen hofft er die meiste Zeit, dass niemand seine komischen Angewohnheiten bemerkt - weder seine Familie noch sein bester Freund Max und schon gar nicht seine Traumfrau Raya. Als er plötzlich eine mysteriöse Nachricht erhält, ist es allerdings gar nicht mehr so leicht, sich zu verstecken. Denn das unbekannte andere Sternenkind braucht seine Hilfe. Auf einmal wird aus Daniels Leben ein richtiger Krimi.
BIOGRAFIE
Keine Angaben verfügbar

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
18.01.2017
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783734847103
Sprache
German
Seiten
302
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REZENSIONEN
Bewertet von hoernchensbuecher..., weinlachgummi und 2 andere
hoernchensbuechernest
einlachgummi
monerl
buchensemble
hoernchensbuechernest
Von außen wirkt Daniel wie ein normaler Teenager. Er hat einen besten Freund, ist gut in der Schule und spielt Football. Was jedoch niemand weiß ist, dass Daniels Leben von Ticks durchzogen ist. Abends führt er stundenlang ein "Programm" durch, damit er in Ruhe einschlafen kann. Bestimmte Zahlen lösen in ihm Angstzustände und Panikattacken aus. Wie soll Daniel so jemals ein Mädchen ansprechen? Auf dieses Buch bin ich dank einiger begeisterter Meinungen aufmerksam geworden. Das Buch steht schon seit längerem bei mir im Regal und daher entschied ich mich dazu es als Hörbuch zu hören, da ich es lesetechnisch leider in nächster Zeit nicht untergebracht hätte. Im Nachhinein weiß ich nicht, ob dies eine gute Idee war, da ich die Hörbuchumsetzung leider nicht so gut gelungen fand. Dies lag zu großen Teilen daran, dass Daniel ein eigenes Buch schreibt. Im Buch an sich wird dies bestimmt durch eine andere Schriftart oder ähnliches kenntlich gemacht. Im Hörbuch wurde man aber leider nicht wirklich darauf hingewiesen, dass nun die von Daniel erdachte Geschichte beginnt. Das zusätzliche Problem war hierbei noch, dass Daniels selbstgeschriebene Geschichte und seine Lebensgeschichte bis zu einem gewissen Punkt recht gleich verlaufen. So kam es, dass ich immer wieder aus der Geschichte herausgerissen wurde und gegrübelt habe, ob es sich hierbei um Daniels Lebensgeschichte oder die fiktive Geschichte handelt. Die Geschichte über Daniel, der unter Zwangsstörungen leidet, hat mir gut gefallen. Ich fand es furchtbar faszinierend, was Daniel alles tun muss, damit er nicht unter Panikattacken leidet oder gar in ein psychisches Loch fällt. Umso bemerkenswerter fand ich es, dass Daniel seine Zwänge vor seiner Familie und seinen Freunden geheim halten kann. Dies stelle ich mir ganz schön schwierig vor. Ein wenig unrealistisch auch, denn Daniel absolviert jeden Abend ein 1,5 stündiges "Programm" in dem er unter anderem ständig das Licht an und ausknipsen muss. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dies seiner Familie in all den Jahren nie aufgefallen ist. Ein weiterer Kritikpunkt war für mich das Thema Football. Ich selbst bin sehr sportbegeistert und schalte den Fernseher meistens nur an, wenn Sport läuft. Daher mag ich auch beschriebene Sportarten in Büchern sehr gerne. Leider war das bei "Daniel is different" anders. Die ausführlichen Beschreibungen zum Thema Football fingen an mich zu nerven und ich fühlte mich etwas gelangweilt. Ein Highlight der Geschichte ist für mich das Mädchen Sara, welches Daniel nach und nach besser kennenlernt. Auch sie ist besonders begabt und leidet ebenfalls unter einem Tick. Sara ist ein Außenseiter an der Schule und Daniel möchte zu Anfang nicht großartig mit ihr gesehen werden. Nach und nach wird die Beziehung zwischen den Beiden jedoch immer intensiver. In dem Buch gibt es auch einen kleinen Kriminalfall. Zwar ahnt der Hörer frühzeitig, in welche Richtung das Ganze gehen wird, dies war jedoch kein Problem. Denn die Geschichte ist nicht darauf ausgelegt großartig zu überraschen. Das muss sie auch gar nicht, da das Thema Zwangsstörungen und eigene Wahrnehmung eine zentrale Rolle in dieser Geschichte spielen. Fazit: Ich habe wirklich lange über die Bewertung nachgedacht, da ich die Themen Zwangsstörung, Andersartigkeit und zu seinen Fehlern zu stehen wirklich interessant fand. Jedoch hat sich der Autor in meinen Augen in zu vielen Dingen verloren. So rücken neben dem großen Thema Zwangsstörung auch ein Kriminalfall, Football und eine eigene erdachte Geschichte sehr in den Mittelpunkt. Ich hätte mir etwas weniger von allem gewünscht und mehr Fokus auf das eigentliche Hauptthema. Ich vergebe sehr, sehr gute 3 von 5 Hörnchen.
Wow
Erster Satz: Es war an einem Dienstag, als mir zum ersten Mal klar wurde, dass ich verrückt war. Dieser erste Satz hat mich sofort angesprochen, genauso wie der Titel. Das Cover finde ich sehr schön und passend. Man sieht jede menge zahlen, aber auch einen Football Helm und Ball. Durch den Schwarzweiß Stil, wirkt es trotz der vielen zahlen nicht zu durcheinander. Der blaue Schriftzug passt sehr schön zum Buchrücken. Jedes Kapitel fängt mit einer großen Zahl an, sowie man sie auf dem Cover antrifft.  Hast du dir schon mal gewünscht, alleine auf der Welt zu sein? ......Manchmal....... Ich auch. Wenn man die Einzige ist, kann man nicht verrückt sein. Seite 162 Zum Inhalt. Daniel is Different, der Titel ist ja schon sehr Aussagekräftig. Und ja, Daniel ist anders. Man könnte vermuten, er ist ein Zahlennerd, liebt Mathe und so. Aber nein, er hasst Mathe, den mit Zahlen hat er Probleme, manche sind gut und andere schlecht. So muss er einige Dinge immer wieder wiederholen, bis er die richtige Anzahl an Wiederholungen zusammen hat. Und es ist extrem wichtig, dass er sich genau daran hält. Sonst passiert etwas schlimmes. Niemand weiß von seinen Problemen, weder seine Familie, noch sein Freund Max. So ist er ganz alleine damit, bis er auf Sara trifft, oder eher gesagt, sie auf ihn. Der Schreibstil von Wesley King ist sehr angenehm. Er schreibt sehr flüssig, aber auch mit ganz vielen Emotionen. Die Thematik des Buches ist ernst und macht bisweilen den Leser betroffen und traurig. Trotzdem schafft es der Autor, mit seinem Humor, das Buch nicht negativ wirken zu lassen. Erzählt wird aus der Ich- Perspektive von Daniel. So hat der Leser einen genauen Einblick in seine Gedankenwelt und diese ist oft erschreckend. Da Daniel einen Roman schreibt, wird auch dieser in das Buch eingebracht und wir Lesen immer mal wieder etwas aus seiner Kurzgeschichte.  Natürlich war ich anders, schließlich versuchen die wenigsten Kinder,   am Leben zu bleiben, indem sie Lichtschalter ein- und ausschalten und bestimmte Zahlen vermeiden. Seite 96 Daniel ist der Hauptcharakter und war mir gleich sehr sympathisch. Er leidet unter Zaps, wie er sie selbst nennt. Er muss zum Beispiel den Lichtschalter so lange aus und an drücken, bis es sich richtig anfühlt. Wenn er dies nicht man, kommt die große Leere. Er ist erst 13 Jahre alt und fängt an sich für Mädchen zu interessieren. Außerdem spielt er Football, aber nicht für sich, sein bester Freund Max, sowie sein Vater stehen total auf diesen Sport. Er ist ein unheimlich lieber Charakter, den man gleich in sein Herz schließt. Er hat es mit seinen Zwängen so schwer, am liebsten würde ich ins Buch springen und ihm sagen, es ist ok, du musst dich nicht damit verstecken. Doch zum Glück taucht Sara auf, die dies für mich übernimmt. Sie ist auch 13 Jahre alt und wird Psycho-Sara genannt, schluckt jeden Abend 5 Pillen und hat so einige Diagnostizierte Erkrankungen. Auch sie ist ein toller Charakter. Beide wirken sehr Authentisch und liebevoll gezeichnet.  Die Geschichte lebt für mich vor allem durch die liebenswerten und starken Protagonisten, Daniel und Sara. Sara trifft auf ihn, weil sie seine Hilfe braucht. Sie ermittelt nämlich gegen den neuen Freund ihrer Mutter, da ihr Vater verschwunden ist. So bekommt die Geschichte noch eine ordentliche Portion Spannung. Ich fand die Entwicklung ihrer Freundschaft sehr interessant und wie sich dadurch auch die Kurzgeschichte verändert, die Daniel schreibt. Am Ende des Buches gibt es noch ein tolles Nachwort. Danach war ich erst mal etwas baff.  Fazit Daniel is Different macht mich betroffen. Ein Jugendbuch mit Krimi Anteil, über einen sehr starken und sympathischen Jungen mit einer Zwangserkrankung, der eine sehr humorvolle Art hat. Für mich ein besonderes Buch, welches im Gedächtnis bleibt und sich von der Masse abhebt.
Wow
Kurzmeinung Genre: Roman, Jugendbuch, autobiografisch Handlung: Wir bekommen Einblick in das Leben eines Jugendlichen, der unter Zwangsstörungen leidet. Daniel ist anders, das weiß er. Er wusste jedoch nicht, dass sein Anderssein auch einen Namen hat. Dabei möchte er eigentlich einfach nur normal sein, so wie alle anderen. Das gestaltet sich jedoch sehr schwer, denn wenn die Zaps plötzlich zuschlagen, kann er nicht aus seiner Haut und muss ein bestimmtes Programm durchlaufen, bevor es ihm wieder gut geht. Stört etwas diesen Ablauf von Zwangshandlungen, hält ihn große Angst gefangen. Alles sehr hinderlich, wenn man als Jugendlicher verliebt ist und nicht möchte, dass der Auserwählten und den Anderen auffällt, warum man so anders ist. Charaktere: Da der Autor in seinem Roman viel Autobiografisches verarbeitet hat, ist Daniel als Hauptfigur sehr authentisch. Die in der Ich-Form erzählte Geschichte nimmt die Leser*innen in die Gefühlswelt von Daniel mit und zeigt seine Gedanken und Probleme. Max, als “normaler” bester und beliebter Freund, ist der ausgleichende Gegenpol. Hinzu kommen zwei weibliche Figuren, die ebenso eine große Rolle in Daniels Leben spielen, Raya und Sara. Sara ist ein bisschen wie Daniel. Sie redet nicht (nur mit Daniel), ist eine Außenseiterin und leidet an Depressionen. Raya ist der Gegenpart zu Max, das beliebteste und schönste Mädchen der Schule, mit dem jeder befreudet sein möchte. Obwohl die Rollenverteilung der Figuren klar ist, charakterisiert Wesley King seine Figuren über Klischees hinaus. Er hat seinen Protagonist*innen Ecken und Kanten gegeben, die sie interessant machen. Spannung: Ein Jugendbuch handelt meistens auch ein bisschen von Liebe. Sie ist es nunmal, die junge Menschen umtreibt, so auch hier. So folgen wir gespannt der Frage, ob Daniel sich trauen wird, Raya anzusprechen und näherzukommen. Zudem erlebt er Gefährliches, denn Sara will mit seiner Hilfe ihren Stiefvater des Mordes an ihrem leiblichen Vater überführen. Dieser ist verschwunden und sie ist sich sicher, er hätte sie nie einfach so verlassen. Sie findet Indizien, die sie in Sachen Mord bestärken. Sprache & Schreibstil: Die Sprache und der Schreibstil sind der Zielgruppe angepasst und sehr gut lesbar. Ende: Ein Abschluss, der mir sehr gut gefällt und die Leser*innen positiv aus der Geschichte entlässt. Fazit: Ein sehr gutes Jugendbuch, das Betroffene und Leser*innen, die Betroffene kennen, einen sehr guten Einblick in ein Leben mit Zwangsstörungen bietet. Es zeigt die tiefe Gefühlswelt von Daniel und den täglichen Kampf diese Krankheit überwinden zu wollen und sich dadurch nicht ausgrenzen zu lassen. Ein bisschen Kritik habe ich auch, die zu einem Stern Abzug geführt hat. Daniel schreibt an einer futuristisch angehauchte Geschichte, die mich nicht überzeugen konnte. Diese Teile hätte ich gerne ausgelassen. Zudem finde ich den Handlungsstrang, in dem Daniel und Sara auf “Mörderjagd” gehen als nicht ganz zum Thema passend. Es hätte sicherlich bessere Möglichkeiten gegeben, Daniel und Sara einen eigenen Handlungsstrang zu geben / zusammenzuführen. Zudem irritierte mich der Ausdruck “Sternenkind” im Zusammenhang mit begabten Kindern sehr. Im Amerikanischen ist wohl solch ein Begriff geläufig / passend, doch in Deutschland und auch Österreich wird der Begriff “Sternenkinder” für Kinder verwendet, die vor, während oder bald nach der Geburt gestorben sind (Quelle: Wikipedia). Insgesamt aber ein sehr empfehlenswertes Buch für Jugendliche und Erwachsene!
Wow
305 Mal das Licht an und ausschalten Daniel ist ein völlig gewöhnlicher Junge. 13 Jahre alt, verknallt in die süße Inderin Raya, die ihn als Kumpel sieht. Sein bester Freund heißt Max und spielt leidenschaftlich Football, wohin der beliebte Junge Daniel mitschleppt. Er verbringt seine Zeit mit Wasser-Auffüllen im Football-Team, Rumstammeln in Rayas Gegenwart und Tischgesprächen am Abend mit seiner klugen kleinen Schwester Emma und dem pubertären Angeber-Bruder Steve. Alles normal, sag’ ich doch! Na ja, da sind noch drei Sachen, die Daniels Geschichte eine Daseinsberechtigung geben: Daniel leidet unter Zaps. Er hat willkürliche Anfälle, in denen er sich in Zwangshandlungen verstrickt. Jeden Abend muss Daniel ein Programm absolvieren. Wenn er nicht mit exakt zehn Schritten zur Toilette geht, ist sein Leben vorbei. Sara. Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe: Nachwort gelesen Meine Entscheidung #TeamRaya überdacht Das Verlagslogo auf dem Cover gesucht Daniel is different ist ein unglaublich wertvolles Buch. Es enthält alles, was einen Jugendlichen interessieren könnte, der sonst wenig bis gar nichts liest, was in unserer Realität zu unserer Zeit spielt. Der Protagonist ist Autor und schreibt ein Buch. Die Football-Spiele werden ausführlich beschrieben. Die Liebesgeschichte fängt an, bröckelt und geht dann so weiter, wie es sich für 13-Jährige gehört. Eine interessante und spannende Ermittlung eines Mordfalls im Kinderzimmer nimmt ungeahnte Ausmaße an, ohne dass das Buch zum Krimi wird. Daniel is different* ist auf seine eigene verrückte Weise fantastisch! Kia rezensiert das Jugendbuch weiter auf: https://www.buchensemble.de/daniel-is-different/
Wow
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