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Sturm im Elfenland

Sturm im Elfenland

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ZUSAMMENFASSUNG
Im Elfenland herrscht Unruhe. Seit König Auberon die Ausübung von Magie verboten hat, regt sich im ganzen Reich Widerstand. Das Leben der jungen Elfe Alana verläuft jedoch unbeschwert - bis eines Tages unerwarteter Besuch auf das Gut ihres Vaters kommt: Der junge Elf Ivaylo soll in Alanas Familie eine neue Heimat finden. Doch bald erkennt Alana, dass der geheimnisvolle Junge in den alten magischen Künsten bewandert ist. Was ist das Geheimnis des Sternensteins, den Ivaylo bei sich trägt? Und warum öffnen sich plötzlich überall im Elfenland gefährliche Dämonentore? Tiefer und tiefer gerät Alana in einen Strudel mysteriöser Ereignisse. doch wie kann sie ihren Gefühlen trauen, wenn sie dabei ist, sich in einen Verräter zu verlieben? Ein faszinierender Roman über die Abenteuer und die Liebe einer jungen Elfe.
BIOGRAFIE
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PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
21.06.2019
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783760763736
Sprache
German
Seiten
458
Schlagworte
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Sarang und Simone Scamander
charlie
leselurch
Macht, Verrat, Intrigen, Spannung und dunkle Geheimnisse: Inhalt: Alana ist eine Elfe und wächst behütet, sorglos und glücklich im Anwesen ihrer Eltern auf. Dann zieht ihr Cousin Ivaylo unfreiwillig bei ihnen ein, von dessen Eltern niemand mehr spricht. Zum ersten Mal kommt Alana mit den unschönen Dingen des Lebens in Berührung und merkt, dass Unruhen im Land herrschen. Seit König Auberon die Magie und Zauberei bis auf wenige Ausnahmen verboten hat, begehrt das Volk an einigen Stellen auf und rebellische Gruppen formieren sich. Alana und Ivaylo sind davon scheinbar weit entfernt, bis Alana einen Sternenstein von einem Zwerg geschenkt bekommt. Ivaylo veranlasste dies, damit ihre magischen Kräfte nicht mehr geblockt sind. Mit dem Stein, überfallen Alana immer häufiger düstere Visionen von Blutbädern und Anschlägen auf den König. Und immer taucht in den wirren Strudeln der Bilder Ivaylos Gesicht und das seiner Eltern auf. Werden Alana und Ivaylo ein mögliches Attentat verhindern und herausfinden können, ob seine Eltern und vielleicht auch er selbst dort mit drin hängen? Ihr Kampf um Leben und Tod hat begonnen. Meine Meinung: Ich beginne mit der wundervollen Gestaltung dieses Romans. Die hat mich jedes Mal aufs Neue umgehauen. Auf Abbildungen sieht dieses Buch schon bezaubernd aus, doch in Natura übertrifft es die Abbildung bei weitem. Schimmernde Partien auf dem Cover, die sich stilvoll ins Bild einfügen und nur beim genauen Betrachten offenbart werden. Das Layout im Inneren greift die äußere Gestaltung erneut auf und lässt dieses Buch zu einem echten, optischen Hingucker werden, denn zu Beginn jedes Kapitels befinden sich schöne Ornamente und tolle Verzierungen. Nun zum Inhalt, der wesentlich entscheidender ist, aber nicht minder schlechter. Ich muss zugeben, ich erwartete eine Geschichte eher auf jüngeres Publikum gemünzt, vorzufinden. Die reife der Handlung hat mich überrascht, mir aber außerordentlich gut gefallen. Eine erwachsene und komplexe Geschichte, die mir den Atem zu rauben vermochte. Natürlich können auch jüngere LeserInnen diesen Roman lesen, denn das "Erwachsene" zeichnet sich nicht durch Brutalität oder nicht jugendfreie Inhalte aus. Es ist eine Geschichte für jung und alt, stilistisch jedoch auf höherem Niveau, anspruchsvoller und spannender verfasst. Das Tempo in diesem Roman über die Fehden eines Volkes untereinander und mit den Zwergen ist einfach bestechend und wechselnde Perspektiven, aus sozusagen zwei verschiedenen Lagern, lassen eine ganz neue und eigene Atmosphäre entstehen, in der ich versinken und eintauchen konnte. Die Charaktere sind mir hier ans Herz gewachsen und haben dem Inhalt ihr eigenes Leben eingeflößt. Das einzige Klischee ist der Name des Königs, der den allseits bekannten Elfennamen Auberon trägt, doch darüber konnte ich gut hinwegsehen, da es die Geschichte nicht zu trüben vermag. "Sturm im Elfenland" ist ein tolles Fantasybuch in einem ausgeschmückten Elfenreich, mit bunt schillernden Charakteren und einer Geschichte, die niemals langweilig wird und mein Herz zum Klopfen brachte. Das Ende war mir ein wenig zu fröhlich und alles zu gut, doch auch das zeichnet ein Stück weit das Kinderbuch in diesem Roman aus. Deswegen kann jede Altersgruppe diesen Roman lesen. Ich, weil ich ihn spannend und aufregend fand und Kinder, weil es am Ende keine Toten hagelt oder Schlimmeres. Solch einen "Unisex"-Roman finde ich klasse und muss an dieser Stelle noch einmal den Schreibstil der Autorin loben, der mich gekonnt durch die Handlung manövrierte. Der Aspekt zwischen Zwergen und Elfen ist glaubwürdig ausgebaut worden und die daraus resultierende Verbindung der Sternensteine war für mich etwas vollkommen neues und sehr lesenswertes. Ein Roman für Gänsehaut, Heiterkeit, Fröhlichkeit, der von Kreativität und Eleganz zeugt. Mein Fazit: Verwicklungen, Machtspiele und zarte Gefühle sind hier garantiert und ich bin dem Plot nicht mehr entkommen. Frances G. Hill hat einen bezaubernden Elfenroman geschrieben, was an der Schwemme von Elfengeschichten nicht mehr so leicht ist. Hier kamen neue Ideen und frische Sätze zum Tragen, weswegen ich trotz rosarotem Ende guten Gewissens die volle Punktzahl vergebe und mich nach weiteren Werken der Autorin umschauen werde!
Wow
Simone Scamander
Worum geht's? Elfenmädchen Alana wächst wohlbehütet auf dem Gut ihres Vaters auf. Ihr Leben verläuft sorglos, bis eines Tages unerwartet ihr Cousin Ivaylo einzieht, den sie vorher noch nie gesehen hat. Seine Eltern wurden verbannt, weil sie gegen das neu auferlegte Verbot des Königs Auberon verstießen und Magie anwandten. Alana mag Ivaylo nicht leiden; er ist schroff, redet nicht viel und außerdem hat er ihr ihr Zimmer gestohlen, das sie bekommen sollte! Schon bald bemerkt nicht nur Alana, dass er über die alten magischen Künste verfügt, und sie werden beide heimlich darin unterrichtet. Aber warum hat Auberon die Elfenmagie verboten, die noch vor nicht allzu langer Zeit so angesehen war? Und was hat es mit dem mysteriösen Sternenstein auf sich, den Ivaylo nicht aus den Augen lässt und der seine Kräfte zu schüren scheint? Die beiden kommen sich näher, doch plötzlich ist Ivaylo nicht mehr er selbst... Kaufgrund: Das Cover hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, mich allerdings nicht überzeugt. Der Klappentext sowie der Titel versprachen eine wunderschöne und aufregende Geschichte. Meinung: Der Einstieg wird dem Leser in "Sturm im Elfenland" wirklich nicht leicht gemacht. Ohne große Erklärungen oder Erläuterung befindet man sich mitten im Geschehen, erlebt, wie Ivaylo von seinen Eltern getrennt wird, und versteht erst einmal überhaupt nichts. In diesem Fall ist ein solcher Start der beste, den die Autorin wählen konnte, denn auch der männliche Protagonist Ivaylo weiß nicht, wie ihm geschieht. Dadurch kann man sich bereits zu Beginn in ihn hineinversetzen und seine Handlungen und Gefühle nachvollziehen. Sobald er bei Alanas Familie wohnt, ist er kalt, still und zurückgezogen. Sich mit seiner Figur anzufreunden wäre ohne den spannungsschaffenden Einstieg schwer geworden. Die Geschichte wird des Weiteren aus zwei Perspektiven erzählt. Die erste Sicht konzentriert sich auf die beiden Elfenkinder Alana und Ivaylo. Ein personaler Erzähler berichtet über ihre Abenteuer und ihre Entwicklungen. In der zweiten Perspektive schildert der Elf Munir persönlich seine Reise mit dem Elfenkönig Auberon und die Gefahren, denen das Elfenland ausgesetzt ist. Dieser ständige Wechsel ist anfangs ungewohnt: Der Leser wird mit aus beiden Blickwinkeln mit Informationen überschüttet! Schnell gewöhnt man sich aber daran und man ist an "Sturm im Elfenland" gebannt, da nicht nur Neugierde der Protagonisten, sondern auch die eigene stetig gefüttert wird. Im letzten Drittel des Buches verschmelzen diese zwei Handlungsstränge zu einem, verbinden ihre Geschichten miteinander und lösen die Geheimnisse und Rätsel mit vielen unerwarteten Wendungen auf. Die große Spannung lässt etwas auf sich warten, doch die vielen Neugier weckenden Elemente fesseln den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Zu den großartigen Charakteren baut man schnell Verbindungen auf. Besonders die Protagonisten Alana und Ivaylo schließt man schnell in das Herz. Manchmal wirken sie allerdings zu kindisch, im nächsten Moment wieder zu erwachsen. Ich wusste bis zum Ende nicht, in welche Altersklasse ich sie einstufen sollte. Bis auf dieses kleine Manko habe ich an den Hauptcharakteren nichts auszusetzen. Sie sind herzallerliebste Figuren, die über ihren eigenen Schatten springen und durch die Geschehnisse wachsen. Sogar die Nebencharaktere glänzen mit ihren Persönlichkeiten und ihrer Tiefgründigkeit. Viele von ihnen haben Geheimnisse, die erst spät zur Sprache kommen und die Geschichte völlig auf den Kopf stellen. Die im Klappentext versprochene Liebesgeschichte nimmt erst relativ spät Gestalt an. Es gibt viele Andeutungen, die sich jedoch nicht festigen. Leser, die sich eine ausgeprägte Liebesgeschichte erhoffen, greifen hier zum falschen Buch. Mir persönlich hat es auf diese Weise sehr gut gefallen, da die Gefühle nicht die komplette Handlung bestimmen. Der Schreibstil der Autorin ist märchenhaft. Es fällt einem sehr leicht, sich das Elfenland und die Charaktere anschaulich vorzustellen. Gerne habe ich während des Lesens eine kurze Pause eingelegt, um mir die letzte Szene nochmal durch den Kopf gehen zu lassen. Speziell beim Ende habe ich mir solche Unterbrechungen erlaubt. Während der Rest des Buches sehr ausführlich und detailliert beschrieben ist, überschlagen sich zum Schluss die Ereignisse. Ich hätte mir hier ein paar mehr Seiten gewünscht. Cover: Als ich das Cover im Internet gesehen habe, hat es mich nicht direkt umgehauen. Kaum hielt ich es in der Hand, konnte ich nicht mehr den Blick von ihm abwenden! Die Schrift, die Verzierungen und die Haare des Mädchens schimmern und verleihen dem Buch bereits vor dem Lesen einen mystischen Akzent. Fazit: "Sturm im Elfenland" ist ein großartiges Fantasy-Buch, das keinem Fan phantastischer Geschichten im Regal fehlen sollte. Handlung, Überraschungen, Charaktere und Schreibstil reißen mit und sorgen dafür, dass man das Buch nur ungern aus der Hand legt. So mitreißend und spannend das Ende mit den Auflösungen auch war, der Abschluss war mir zu rasant und hinterließ bei mir den Eindruck, als wolle die Autorin unbedingt ein "Happy End" schaffen. Insgesamt vergebe ich gute 4 Lurche.
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