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Sarah Beth Durst

Die Blutkönigin

Fantasy
Ist Teil der Reihe
Die Königinnen von Renthia
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4/5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Sie ist die größte Königin aller Zeiten - doch zu welchem Preis? Daleina gehört zu den wenigen Frauen, die über die Gabe verfügen, die Elementargeister zu kontrollieren, die das Königreich Renthia terrorisieren. Diese Frauen werden Königin - oder sterben bei dem Versuch, zerfetzt von den Klauen und Zähnen der Elementare. Daleina ist bei weitem nicht die mächtigste der potentiellen Erbinnen der Königin. Doch dann wird ausgerechnet jener Mann ihr Mentor, der die amtierende Königin liebt - und von ihr verraten wurde ...
BIOGRAFIE
Sarah Beth Durst hat an der Princeton University Anglistik studiert. Sie verbrachte dort vier Jahre damit, über Drachen zu schreiben und sich zu fragen, was die Campus-Gargoyles wohl erzählen würden, wenn sie sprechen könnten. Seit über 10 Jahren schreibt sie sehr erfolgreich Fantasy für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und wurde mehrfach ausgezeichnet (u.a. von der American Library Association). Mit ihrem Mann und ihren Kindern lebt sie in Stony Brook, New York.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
27.11.2017
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783764531881
Sprache
German
Seiten
543
Schlagworte
Schule, All Age, Elementargeist, Peter V. Brett, Freundschaft, Fantasy, Heroische Fantasy, Coming of Age, Für Leser von Trudi Canavan
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von lesedame, Lena und 3 andere
lesedame
lenagehrke
soley
chianti
miss_pageturner
Dieses Buch hat mich wirklich fertig gemacht und wird mir sicherlich noch eine ganze Weile in Erinnerung bleiben. „Es war in Ordnung, als du fortgegangen bist, weil du es für uns getan hast, um uns zu beschützen, wie du ja gesagt hast. Es war in Ordnung, dass du nicht für die alltäglichen Dinge hier warst - gemeinsames Frühstück, Holz sammeln, Amulette anfertigen, abends ins Bett gehen und schlafen. Es war auch in Ordnung, dass ich nicht bis spät in die Nacht aufbleiben und mit dir reden konnte [...]. Es war in Ordnung, dass du all die wichtigen Ereignisse versäumt hast [...]. Das war in Ordnung, weil du es ja für uns getan hast. Aber das ist eine Lüge gewesen, nicht wahr?“ Titel: Die Blutkönigin Originaltitel: The Queen of Blood (1) Autor: Sarah Beth Durst Verlag: Penhaligon Preis: 15€ Seiten: 544 Schon vor Monaten habe ich meinen ersten Leseversuch gestartet. Hatte jedoch einige Schwierigkeiten damit, bis ich es schließlich Monate im Regal stehen lassen habe. Aber mit neuer Motivation und dem Vorhaben, dass jeder eine zweite Chance verdient hat, habe ich es wieder in die Hände genommen. Und nur zwei Tage habe ich gebraucht um es zu beenden. Inhalt: Daleina ist eine junge Frau mit besonderen Fähigkeiten. Sie kann die Geister kontrollieren, die sich in den Wäldern und Tälern verbergen. Geister, die ihre Welt gleichermaßen zerstören und erblühen lassen wollen. Und deshalb ist ihre Gabe so wertvoll. Um all die Menschen zu beschützen, die zwischen den Wäldern und den Städten leben und sich selbst nicht beschützen können. Daleina hat am eigenen Leib ein großes Unglück erfahren und ihr Traum ist es, eines Tages Königin zu werden um all die Menschen beschützen zu können. Doch dabei werden ihr einige Steine in den Weg gelegt und mehr als einmal fängt sie an, an sich selbst zu zweifeln. Daleina ist eine ganz besondere Protagonistin. Sie ist liebenswürdig, stark, sensibel, mutig und alles was man sich vorstellen kann. Aber selbst bis zum Ende des Buches hin, ist sie noch stark von Selbstzweifeln erfüllt. Natürlich hat auch sie lichte Momente, in denen sie an Stärke wächst und es macht Spaß sie bei ihrer Entwicklung zu begleiten. Denn dieses Buch hat die Eigenschaft den Leser eine Entwicklung von vielen Jahren vorzuführen. Anfangs sehr nervig (wirklich sehr!), aber am Ende weiß man es zu schätzen. Einzelne, zunächst unwichtige Begegnungen und Situationen, werden plötzlich bedeutend und geben der Geschichte eine ganz besondere Tiefe. Eines der Dinge die ich ganz besonders am Buch finde: die Tiefe zu übermitteln, Botschaften die jeder Mensch verinnerlichen sollte, ohne allzu starke Emotionen einzubinden. Man kann es sicherlich auch negativ ansehen, dass emotionale Bindungen manchmal sehr dürftig erscheinen, aber durchaus tragen sie zur Geschichte bei und verleihen ihr etwas ganz besonderes. Ein weiterer positiver Punkt ist, dass das Buch nicht immer so harmlos ist, wie man es oft gewohnt ist. Gerade zum Ende hin erlebt man die ein oder anderen nicht einfach nur blutigen, sondern schon etwas extremen Schlachten. Dennoch - gibt es auch einige negative Punkte (meiner Meinung nach). Zum einen ist der Anfang für mich extrem schwierig gewesen und hätte das Buch fast verstauben lassen. Dann wurden viele Ereignisse einfach so übersprungen. Handlung - bam - 2 Jahre später, Handlung - bam - 2 Jahre später. Das geht ne ganze Weile so zu Beginn und kann ziemlich nervend sein, weil man gerne mehr über die Entwicklung der Prota mitbekommen möchte, und sogar auch von anderen! Szenen, die vorher gefühlt Ewigkeiten lang vorbereitet wurden und mit tiefen Emotionen verwurzelt sein müssten, gehen plötzlich einfach vorüber, als hätte man eine Fliege erschlagen... Und Hamon.....mein lieber Hamon.....du nervst! Bewertung: Gerne hätte ich dem Buch 4/5 ✨ gegeben. Besonders weil es zum Ende hin extrem fesselnd und rasant wurde und man das Buch nicht aus den Händen legen möchte. Aber das kann ich einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Deshalb gibt es zumindest 3,5/5 ✨ von mir.
1 Wow
Meine Meinung: Schon Cover und Klappentext haben mir vor dem Lesen sehr zugesagt. Ich finde, dass die Schlichtheit des Covers unglaublich schön ist. Auch das Cover von Band 2 ist im gleichen Stil gehalten und absolut ansprechend. Zudem fand ich den Klappentext vor dem Lesen sehr interessant. Ich wollte unbedingt wissen was es mit den Elementargeistern auf sich hat. Mit High Fantasy ist man bei mir meistens so oder so an der richtigen Stelle und mir war klar, dass das Buch gelesen werden muss. Nach den vielen guten Rezensionen und Bewertungen, die das Buch bekommen hat muss auch ich nachziehen, denn das Buch hat mich von vorne bis hinten wirklich komplett überzeugt. Angefangen hat das Ganze, dass die Landschaften und Settings wirklich sehr detailgetreu beschrieben waren und man sich so wirklich toll in die Welt hineindenken konnte. Das Buch beinhaltet sogar eine Karte, damit man nachschauen kann wo man sich derzeit in der Handlung befindet. Karten finde ich immer sehr aufschlussreich, denn so muss man sich nicht die ganze Welt allein zusammenreimen, sondern hat einen Anhaltspunkt. Auch der Schreibstil konnte mich begeistern. Trotz den knappen 550 Seiten war die Geschichte keineswegs langatmig. Für mich hätte es sogar sofort weitergehen können. Aber da dürfen wir uns ja dieses Jahr noch auf Band 2 freuen.  Die Charaktere sind facettenreich und sympathisch. Gerade Daleine, deren Reise wir jahrelang verfolgen, habe ich sehr ins Herz geschlossen. Sie ist mutig und hat eine starke Persönlichkeit. Wir begleiten Daleina schon von ihrem 10 Lebensjahr an, können ihre Ausbildung verfolgen und müssen zuschauen wie ihr Dorf von einer Katastrophe überrannt wird. Wir bekommen also mit wie Daleina aufwächst und genau darum habe ich sie so sehr ins Herz geschlossen. Auch Ven, der Meister von Daleina, ist ein außergewöhnlicher Charakter. Auch ihn mag ich sehr gerne.  Die Spannung der Handlung ist für mich nur selten abgerissen, weswegen ich sehnsüchtig auf Band 2 warte! Fazit: Wer auf High Fantasy und starke Protagonisten steht ist hier absolut an der richtigen Stelle!
Wow
Ich muss gestehen auf Die Blutkönigin bin ich nur durch das wunder wunder wunderschöne Cover aufmerksam geworden. Das schlichte weiße Cover mit der roten Schrift hat es mir wirklich angetan, und so kam es das ich nach einem Blick auf den Klappentext das Buch lesen wollte. High Fantasy ist eins dieser Genre die ich ab und an echt gern lese, und wenn die Handlung stimmt ist man vollkommen gefangen in den Geschichte. In Die Blutkönigin begleiten wir Daleina die als kleines Mädchen mitansehen musste wie ihr Dorf von den Elementargeistern zerstört wurde. Bei diesem Angriff hat sie gemerkt, dass sie auch einer der Frauen ist die einen Elementargeist beherrschen kann. Und mit 10 Jahren beschließt sie eine Blutkönigin werden zu wollen, um das was ihrem Dorf passiert ist nicht wiederholen zu lassen. Die Handlung erstreckt sich über einen längeren Zeitraum und so sehen wir wie die junge Daleina erwachsen wird. An ihrer Seite ist ihr Mentor Ven, der von der amtierenden Blutkönigin verstoßen wurde. Die Sichtweisen wechselt jeweils zwischen Ven und Daleina ab, sodass wir einen guten Einblick in beide Charaktere bekommen. Doch leider war Die Blutkönigin nicht mein Buch, es war nicht schlecht geschrieben, weder war die Handlung langweilig. Es lag schlichtweg an der Tatsache, dass ich etwas anderes vom Buch erwartet hatte. Mein Kitsch Herz hatte auf eine romantische Geschichte gehofft, die ich vergebens gefunden hab. Durch die sehr pragmatische Schreibweise der Autorin kamen Gefühle generell im Buch sehr wenig zustande. Außerdem war Daleina eine besondere Protagonistin, die trotz ihrer sehr schwach ausgeprägten Gabe, einen starken Willen aufgewiesen hat. An sich liebe ich solche Protagonistinnen, die wissen wie sie sich zu verteidigen haben, und das auch ohne einen starken Mann der ihnen hilft. Jedoch wurde ich mit ihrer Art nicht warm, sie wirkte an einigen Stellen sehr kalt und distanziert. Aber diejenigen von euch die mal was anderes lesen wollen, dass nichts mit Romanik zu tun hat, und stattdessen Brutalität und Düsternis beinhaltet, dann ist Die Blutkönigin genau was für euch. Wie gesagt, ich bin jemand dem Emotionen in Büchern sehr wichtig sind. Und deshalb konnte ich das Buch nicht so sehr genießen. Nichtsdestotrotz war die Idee hinter dem Buch toll. Ganz besonders interessant fand ich die Lebensbedingungen der Gesellschaft. Der Aufbau der Wohnungen in den Bäumen war so detailliert beschrieben, dass man sich ein ganzen Dorf in den Kronen der Bäume gut vorstellen konnte. Auch wenn Die Blutkönigin nicht ein Buch war, mit dem ich zu 100 Prozent klar gekommen bin, so haben mir doch einige Aspekte der Handlung gut gefallen. Wenn ihr also eingefleischte High Fantasy Leser seit, dann könnte dieses Buch euch sehr gut gefallen. Ich vergebe 3 Sterne an Die Blutkönigin.
Wow
Als Daleina zehn Jahre alt ist, wird ihr Dorf von wild gewordenen Naturgeistern zerstört und nur ihre Familie überlebt, denn Daleina besitzt eine besondere Verbindung zu den Geistern. Sie begibt sich in die Hauptstadt, um sich an der Akademie ausbilden zu lassen, denn es ist ihr Wunsch die Menschen vor den Geistern zu beschützen und die nächste Königin zu werden. "Die Blutkönigin" ist der Auftakt von Sarah Beth Dursts Königinnen von Renthia Reihe, der zum Großteil aus der personalen Erzählperspektive von Daleina erzählt wird. Aber die Sicht wechselte, sodass wir auch aus Meister Vens, Königin Faras und Rektorin Hannas Sichten lesen durften. Die Geschichte spielt in Aratay, einem waldreichen Land in Renthia, das von Naturgeistern geplagt wird. Es gibt sechs Arten von Geistern: Feuer-, Wasser-, Eis-, Luft-, Erd- und Baumgeister, die nur von der amtierenden Königin daran gehindert werden, tödliche Jagd auf die Bewohner von Renthia zu machen. Mädchen, mit einer Verbindung zu den Geistern können sich zu Kandidatinnen an Akademien ausbilden lassen, wo sie die Kontrolle über die Geister erlernen. Sehr gute Kandidatinnen können zu Thronanwärterinnen werden, zwischen denen, nach dem Tod der Königin, die Geister ihre nächste Königin auswählen können. Ich fand den Weltentwurf sehr spannend und auch wirklich gelungen gelungen! Dank der Karte, konnte ich mir die Welt auch gut vorstellen und den Weg von Daleina gut nachverfolgen! Wir lernen Daleina kennen, als sie sechs Jahre alt ist und begleiten sie über mehrere Jahre hinweg, bis sie Anfang zwanzig ist. Die Geschichte machte ein paar Zeitsprünge, was mir echt gut gefallen hat, weil man so viele wichtige Geschehnisse gemeinsam mit Daleina erleben konnte. Daleina hat mir als Protagonistin ebenfalls sehr gut gefallen! Nachdem ihr Dorf von den Naturgeistern ausgelöscht wurde, möchte sie ihre Verbindung zu den Geistern nutzen, um den Menschen zu helfen und sie zu beschützen. Sie bewirbt sich an der Akademie und arbeitet hart an sich, denn sie ist bei Weitem nicht die talentierteste Kandidatin im Umgang mit den Geistern. Ich fand es irgendwie erfrischend, dass Daleina nicht die Beste war und hart für ihren Erfolg arbeiten musste. Sie ist eine sehr freundliche junge Frau, mit guten Absichten und steht loyal zu ihren Freundinnen! Daleina macht eine tolle Entwicklung durch und ich hoffe, dass wir sie im zweiten Band wiedersehen werden und sie noch ein Stück begleiten dürfen! Aber nicht nur die Welt und die Charaktere haben mir gefallen, auch die Handlung konnte mich mitreißen! Sarah Beth Durst hat einen sehr angenehmen Schreibstil, sodass sich die Geschichte wirklich richtig gut lesen ließ! Ich mag Bücher, die an Schulen spielen, sowieso sehr gerne und so hat es mir sehr gut gefallen, dass man Daleinas Werdegang an der Akademie verfolgen konnte! Schon früh erfährt man, dass die amtierende Königin einige sehr gefährliche Geheimnisse hat, sodass auch die Handlung nicht langweilig wurde, denn ich wollte unbedingt erfahren, was es damit auf sich hat! Fazit: Mit "Die Blutkönigin" ist Sarah Beth Durst ein spannender Auftakt gelungen, der mir richtig gut gefallen hat! Ich mochte die Protagonistin Daleina total gerne und auch die Welt mit ihren Naturgeistern fand ich sehr interessant! Die Geschichte ließ sich richtig gut lesen und konnte mich mitreißen! Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter für einen überzeugenden Auftakt und freue mich schon auf den zweiten Band!
Wow
miss_pageturner
Bevor ich irgendetwas sage, muss ich eins loswerden: Ich LIEBE dieses Buch!!! Das Buch ist ein heißer Kandidat auf den Titel „Jahreshighlight 2017) für mich. Aus diesem Grund fällt das Ganze hier auch etwas länger aus (Sorry), da ich nicht umhin kann euch vorzuschwärmen was alles so toll ist. Meine Meinung 1. Die Welt Das Buch spielt auf dem fiktiven Kontinent Renthia. Dieses ist in verschiedene Länder unterteilt, wobei die Handlung sich allein auf Aratay konzentriert. Aratay ist ein Land, welche saus gigantischen Wäldern besteht und die Menschen leben komplett in den Bäumen. Manche etwas näher am Boden, andere in den höchsten Wipfeln und Häuser und ganze Dörfer sind mit Brücken, Stegen und Seilrutschen verbunden. Man kann durch das ganze Land reisen ohne auch nur einmal den Waldboden zu berühren. Diese Lebensweis eist zwar in der Fantasywelt nicht grundlegend neu, aber doch ungewöhnlich und hat mich sehr fasziniert. Auch, dass es Elementargeister gibt ist nicht neu, aber bisher ist mir noch kein Buch untergekommen in dem die Elemente so bösartig sind wie hier. Die Eis-, Feuer-, Wasser-, Luft-, Erd- und Holzgeistern trachten zu jeder Zeit den Menschen nach dem Leben und nur die Königin steht zwischen dem Blutdurst der Geister und ihren Untertanen. Diese immerwährende Bedrohung ist überaus eindringlich geschildert. Selbst als Leser spürt man diese immerwährende Gefahr die von den Geistern ausgeht, was dazu führt, dass selbst bei zunächst banal erscheinen Szenen wie der Unterricht eine gewisse Anspannung in der Luft liegt. Insgesamt sind das Leben der Menschen in Arratay, ihre Lebensweise, ihre Mentalität und ihre Kultur sehr detailreich und faszinierend beschrieben. Gut, über die anderen Länder erfährt man kaum Etwas, aber das ist für diesen Teil der Reihe auch absolut nicht relevant. 2. Die Charaktere Als Erste ist hier natürlich die Protagonistin zu nennen. Daleinea ist eine zielstrebige junge Frau, die ich sofort ins Herz geschlossen hat. In brenzligen Situationen zeigt sie Mut, Intelligenz und Einfühlungsvermögen. Sie ist stark, aber nicht ohne Zweifel. Im Laufe der Handlung sieht sie sich oft mit dem eigenen mangelnden magischen Talent konfrontiert und Zweifel nagen oft an ihr, aber sie stellt sich ihnen jedes Mal aufs Neue. Auch zum Ende hin, wo der innere Konflikt durch verschiedene Ereignisse (die ich natürlich nicht verrate ?) dramatisch gesteigert wird, zeigt sie eine gewisse emotionale Reife und ein Bewusstsein für das eigene Handeln und dessen Konsequenzen für sich selbst und andere, die mich begeistert hat. Daleina ist keine „Super Badass Kampfmaschine“ der alles leicht fällt, sondern eine Person die ständig Hürden und Hindernisse (sowohl von ihrer Umwelt, als auch von sich selbst auferlegt) überwinden muss und daran wächst. Das macht sie zu einem wunderbaren und authentischen Charakter. Auch den ruppigen Meister Ven schloss ich schnell ins Herz. Auf der einen Seite ist er die pragmatische und zielgerichtete Kämpfernatur, auf der anderen Seite ist er ein Idealist, der stets das Beste für Arratay und dessen Bewohner anstrebt. Es hat Spaß gemacht ihn zu begleiten und Stück für Stück hinter die Fassade zu schauen, auch wenn noch längst nicht alles aufgeklärt ist. Was die Nebencharaktere angeht, so sind sie zwar nicht alle sehr komplex und ausführlich beschrieben, aber dennoch wirkten sie alle auf mich sehr lebendig. Sei es der redselige Heiler Poppol, Daleians quirlige Schwester Arrin oder ihre Schulkameradinnen an der Akademie, selbst wenn man nicht so viele Hintergrundinfos über sie hatte, hatte jeder Charakter etwas Individuelles in seiner Art zu reden und zu Handeln. Das, zusammen mit der wunderbar ausgearbeiteten Welt ließen mich förmlich in das Geschehene eintauchen und ich fühlte mich beim Lesen als mehr, als nur ein Beobachter des Geschehens. 3. Die Handlung selbst. Das Buch erzählt die Geschichte Daleinas. Und zwar von ihrer ersten gefährlicheren Begegnung mit den Elementargeistern mit 4, über mehrere Jahre hinweg bis sie eine junge etwas 20-jährige Frau ist. In mehreren Etappen erlebt man hautnah mit, wie Daleina aufwächst und sich entwickelt was mir sehr gut gefallen hat. Daher beschäftigt sich das erste Drittel des Buches vor allem mit Daleians Ausbildung und das ist überhaupt nicht so langweilig, wie es klingt. Der Unterricht ist sehr „praktisch“ und es macht Spaß zusammen mit Daleina die Welt der Magie und derer Elementargeister zu erkunden. Mit der nächsten Stufe der Ausbildung mit 2. Drittel nimmt die Gefahr und damit auch die Spannung deutlich zu. Hinzu kommen einige offene Fragen und Geheimnisse die mich beim Lesen immer weiter angetrieben haben. Zum Ende hin wird es dann immer spannender und gerade, wenn die Spannung wieder abnimmt und man denkt „Jetzt pendelt das Buch aus“ geschieht auf den letzten 30 Seiten nochmal etwas, was mir vollkommen die Sprache verschlagen hat. Fazit: Ich liebe dieses Buch, nicht mögen, Lieben! (Jeder bekommt einen Keks der weiß woher diese Anspielung kommt) Dieser Auftakt hat alles was ein toller Fantasyroman baucht: Eine wunderbar ausgearbeitete und faszinierende Welt, eine starke Protagonistin und eine spannende Handlung die zu überraschen weiß.
Wow
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