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Schweigt still die Nacht
Brenna Yovanoff

Schweigt still die Nacht

Fantasy
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3.5/5
2 Bewertungen
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BIOGRAFIE
Brenna Yovanoff wuchs in einer Kleinstadt in Arkansas auf und studierte an der Colorado State University. Sie spielt hervorragend Fußball und backt leckere Pasteten, dafür ist sie eine grauenvolle Tänzerin und kann sich einfach nicht entscheiden. (Außerdem mag sie Klammern.) (Sehr sogar.) Brenna lebt mit ihrem Mann in Denver. "Schweigt still die Nacht" ist ihr erster Roman.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
01.01.2011
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783839001271
Sprache
German
Seiten
368
Schlagworte
Coming-of-Age, Wiedergänger, All-Age, Horror, Kindstod, Tod, Junge Erwachsene, Mystery, Roman, Unterwelt, Junge Belletristik
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REZENSIONEN
Bewertet von tanni888 und Simone Scamander
tanni888
leselurch
Buchgestaltung Ahhhh'ich liebe das Cover. Es ist einfach cool. Zudem passt es auch noch sehr gut zur Geschichte! Ich finde nur, das die Gegenstände, die an den Fäden hängen, auf dem deutschen Cover etwas seltsam aussehen, so, als würden sie in der Luft schweben, aber der deutsche Titel gefällt mir dafür viel besser. Richtig kreativ! Meinung Man hört ja viele Sachen über Brenna Yovanoff. Das sie anders schreibt und ihre Geschichten schön dunkel sind, bei denen eine schnulzige Liebesgeschichte in Weite Ferne rückt ' Volltreffer! Dachte ich da nur und das Buch hat mich nicht enttäuscht. Ich finde es wirklich klasse, dass die Autorin sich einen männlichen Hauptcharakter ausgesucht hat. Es war eine willkommene Abwechslung, sich einmal nicht den typischen Teenager Problemen hingeben zu müssen. Mackie ist zwar auch ein Teenager, aber seine Probleme liegen ganz wo anders. Er ist nämlich ein Wechselbalg, das vor vielen Jahren den Platz des richtigen Mackie Doyle eingenommen hat und kämpft daher nicht nur mit seiner Identität, sondern auch der Menschenwelt, die ihm ganz schön zu schaffen macht. Ich mochte Mackie wirklich. Auch, wenn er zeitweilig einem wie ein kleiner Jammerlappen vorkommt, ist er durchweg sympathisch. Es war interessant eine Geschichte aus Sicht eines Charakters zu lesen, der viele Schwächen hat und dadurch ziemlich oft in der Klemme steckt. Die Geschichte hat mir auch richtig gut gefallen. Die Atmosphäre des Buches war einfach unheimlich und düster und dadurch kam sehr oft Spannung auf. Die Autorin verwendet hier auch Ideen, die man so noch nicht gelesen hat und Fans von Geschichten der etwas anderen Art und damit meine ich 'Mainstream, ade!' werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Die Geschichte ist bizarr, verrückt und punktet durch den gut durchdachten Plot und Abwechslung. Besonders spannend wird es, als Mackie zum ersten Mal mit den 'Untergrund Kreaturen' in Kontakt kommt. Die Liebesgeschichte ist alles andere als der Mittelpunkt und Mackie macht sich auch nicht auf die Reise, weil Tate seine große Liebe ist'immer diese dämlichen deutschen Klappentexte! Vielmehr entwickelt sich die Beziehung zwischen den beiden sehr langsam und es gibt erfrischender Weise mal kein Liebesdreieck. Das Buch hat mich durchweg gut unterhalten und ich war wirklich positiv überrascht, das Brenna Yovanoff es geschafft hat eine gleichermaßen spannende, wie gruselige Geschichte in ein EINZIGES Buch zu packen. Gratulation! Leider sehen die Nebencharaktere neben Mackie ziemlich blass aus, auch, wenn diese interessante Ansätze zeigten und gut in die Geschichte hinein passten. Mir fehlten teilweise auch Erklärungen, z.B. warum Mackies Familie weiß, was er ist und sein bester Freund dies ebenfalls akzeptiert. Auf manche Fragen bekommt man die Antworten, da diese bis zum Schluss auf sich warten lassen, manche Fragen bleiben aber ' jedenfalls bei mir ' zurück und ich fand es etwas schade, das hier nicht das volle Potenzial genutzt wurde, da die Autorin wunderbar Geschichten spannen kann! Ich persönlich fand auch, dass sich der Mittelteil ein wenig in die Länge gezogen hat und sich mit einigen Themen beschäftigte, die mich nicht ganz so sehr interessierten. Das Ende hat mir dafür aber umso mehr gefallen. Es hatte viele Höhepunkte, war fesselnd und kein sehr typisches Happy End. Fazit Schweigt still die Nacht ist ein tolles Buch, wenn man einmal in eine etwas düstere Welt eintauchen möchte oder allgemein auf grusligere Geschichten steht. Die Atmosphäre ist einfach eins A, Spannung so gut wie immer vorhanden und Mackie schafft Abwechslung in der Welt der weiblichen Protagonisten. Minuspunkte bekommt das Buch von mir für die Nebencharaktere und einige Längen.
Wow
Simone Scamander
Worum geht's? In der Kleinstadt Gentry gehen böse Dinge vor sich. Jeder Einwohner weiß davon, doch keiner redet darüber. Auch Malcolm "Mackie" Doyle hat ein Geheimnis, das er um jeden Preis verbergen muss. Er ist nicht der, dessen Namen er trägt. Denn er ist ein Wechselbalg und wurde als kleines Baby mit dem echten Malcolm vertauscht. Seine "neuen" Eltern, seine Schwester Emma und sein bester Freund Roswell wissen von seiner wahren Herkunft und akzeptieren ihn so, wie er ist, aber von allen anderen Bewohnern Gentrys versucht Mackie Abstand zu halten - bis die kleine Schwester seiner Mitschülerin Tate stirbt und sie laut und deutlich die Meinung vertritt, dass das verstorbene Wesen nicht ihre echte Schwester gewesen ist. Mackie fühlt sich immer mehr zu seiner wahren Heimat hingezogen und plötzlich wird er tiefer in die Sache hineingezogen, als ihm lieb ist. Er muss eine Entscheidung treffen: Lässt er zu, dass die, die so sind wie er, weiterhin Kinder austauschen? Kaufgrund: Es gibt Bücher, an denen kommt man nicht vorbei, und der Debütroman "Schweigt still die Nacht" von Brenna Yovanoff ist eines davon. Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen und auch der Klappentext hat mich augenblicklich begeistert! Meine Meinung: Protagonist Mackie, der uns aus der Ich-Perspektive die Geschichte erzählt, ist ein Wechselbalg. Eigentlich kommt er aus dunklen Tunneln tief unter der Erde, doch als kleines Baby wurde er mit einem menschlichen Baby vertauscht. Normalerweise sterben Wechselbälger sehr schnell, aber Mackie bildet da eine Ausnahme. Das macht ihn für seine Artgenossen mehr als interessant, die alles dafür tun, um Mackie zurück zu ihnen zu locken. Dabei scheuen sie nicht davor, jede seiner Schwachstellen aufzudecken und auszunutzen. Mit all seinen Stärken und Schwächen ist Mackie ein durchaus komplexer Charakter. Zurückhaltend, am liebsten unsichtbar streift er durch sein Leben, bis es durch den Tod von Tates "Schwester" völlig aus den Fugen gerät. Fortan vollzieht er eine riesige Entwicklung, bricht aus seinem alten Dasein heraus und tut Dinge, die er selbst nie für möglich gehalten hätte. Obwohl Mackie nicht der typische sympathische Protagonist ist, zieht er den Leser mit seiner Lebensgeschichte in den Bann. Die Geschichte beginnt sehr rasant und schreitet bis zur letzten Seite schnell voran, sodass niemals Langeweile aufkommt. Nicht, dass das bei der facettenreichen Handlung überhaupt möglich wäre! Man möchte jederzeit wissen, wie es mit Mackie und den Geschehnissen in Gentry weitergeht. Nach jedem Kapitel dachte ich mir "Nur noch ein weiteres, danach ist Schluss!", doch mit dem Lesen konnte ich trotzdem niemals aufhören! In Yovanoffs Roman herrscht stetig eine düstere und dunkle Atmosphäre. Ängstliche Leser sollen sich an dieser Stelle nicht abgeschreckt fühlen! Es gibt zwar ein paar brutalere Szenen, aber eine gruselige Horrorstimmung kommt nicht auf. Sie bleibt insgesamt finster, jedoch auf eine angenehme Art und Weise, die die Spannung und den Lesefluss steigern! So begeistert ich auch von "Schweigt still die Nacht" bin, muss ich trotz allem gestehen, dass mich die Nebencharaktere oft enttäuschten - zumindest die menschlichen. Sie nahmen jede noch so schreckliche Situation gelassen hin und stellen niemals Fragen. Durch ihr selbstloses Verhalten wachsen sie dem Leser zwar sehr schnell ans Herz, aber realistisch sind sie nicht. Die namenlosen Wesen hingegen überzeugen auf ganzer Linie und sorgen durch ihre finstere Art dafür, dass sie noch lange nach dem Lesen im Gedächtnis bleiben werden. Ich war überrascht, wie "normal" mir die Wesen aus der Unterwelt vorkamen! Cover: Wunderbar! Es repräsentiert die Geschichte um Mackie und die düstere Leseatmosphäre perfekt! Besonders gut gefallen mir die Gegenstände, die an den Lettern des Titels hängen und bedrohlich über dem Kinderwagen baumeln. Auf der Rückseite des Schutzumschlags sieht man außerdem eine kleine Haussiedlung im Nebel - genauso stellt man sich die Kleinstadt Gentry vor! Fazit: "Schweigt still die Nacht" ist ein großartiges Debüt von Brenna Yovanoff, dass mich vor allem durch die finstere Atmosphäre und die außergewöhnliche Geschichte begeistern konnte. Auch Protagonist Mackie übertraf all meine Erwartungen. Die Nebenfiguren sind mein einziger Kritikpunkt: Obwohl sie mir allesamt gut gefallen, konnte ich ihr handeln oftmals nicht nachvollziehen. Insgesamt vergebe ich sehr gute 4 Lurche!
Wow
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