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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Ein magischer Ort in den Wolken. Eine Heldin, die ein bisschen zu neugierig ist. Und das Abenteuer ihres Lebens. Der neue Roman von Bestsellerautorin Kerstin Gier. Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.
BIOGRAFIE
Kerstin Gier hat 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Seither hat sie zahlreiche Jugend-, Frauen- und Liebesromane verfasst, die allesamt von ihren Leserinnen mit Begeisterung aufgenommen werden. Ihre phantastische Trilogie »Silber« ist ein internationaler Bestseller, genauso wie die Romane »Rubinrot«, »Saphirblau« und »Smaragdgrün« sowie »Müttermafia« und »Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner«. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
09.10.2017
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783841440211
Sprache
German
Seiten
500
Schlagworte
Freundschaft, Grand Hotel, Abenteuer, Kerstin, Fantasy, Roman, Liebe, Berge, Hotel, Gier
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REZENSIONEN
Bewertet von Shannas Books, Kristina und 3 andere
shanna
my_heart_full_of_books
collectionofbookmarks
sarinahägele
may4la
Als Erstes sticht das wunderschön und mit viel Liebe zum Detail gestaltete Cover ins Auge, was sich wohltuend von der Masse abhebt und mir sehr gut gefällt. Es gibt schon einen kleinen Vorgeschmack auf die verschiedenen Gäste, auf die man im Wolkenschloss treffen wird. Als Hauptperson steht die Jahrespraktikantin Fanny Funke im Mittelpunkt, die sich gleich zu Beginn gegen einen altklugen und gehässigen Jungen durchsetzen muss. Auch einige ihrer Kolleginnen machen ihr das Leben schwer, doch zum Glück gibt es einen liebenswerten und weisen Concierge, sowie den tätowierten, aber herzensguten Herrn der Wäscherei, die Fanny mit Rat und Tat zur Seite stehen. Der Sohn des einen Hotelbesitzers scheint ein sehr netter Leidensgenosse -weil Lebenspraktikant- zu sein, auch wenn Fanny ihn unter ungünstigen Umständen kennenlernt. Es würde den Rahmen der Rezension sprengen, auf die zahlreichen Personen mit geheimnisvollen, skurrilen und zwielichtigen Charakterzügen einzugehen, die eine Rolle in der Handlung spielen. Die Kulisse eines Hotels ist hierfür natürlich eine unerschöpfliche Quelle, die die Autorin gekonnt ausnutzt. Für den nötigen Überblick sorgt ein angehängtes Personenverzeichnis, was man zum Abschluss komplett lesen sollte, denn es enthält noch einige weiterführende Informationen, die im Text nicht vorkommen. Erwähnenswert sind aber noch die eigenwilligen Tiere, die das Hotel bevölkern und für manche Überraschung sorgen. Da tummeln sich sieben Bergdohlen die alle Hugo heißen, ein Paar unerschrockene Kaltblutpferde für romantische Schlittenfahrten, diverse Hunde von speziellen Gästen und eine verbotene Katze, die anscheinend mehr als sieben Leben und einen sechsten Sinn besitzt. Diese Zutaten sorgen zusammen mit einem lockeren und eingängigen Schreibstil für lustige Episoden, mystische Vorkommnisse und turbulente Entwicklungen. Mir haben dabei besonders die eingestreuten Alliterationen wie der "reizbare Roman" und der "rückgratlose Rudi" viel Spaß gemacht. Dabei strahlt die gesamte Szenerie eines altmodischen Hotels, im Winterwunderland der Schweizer Berge, eine heimelige und behagliche Wohlfühlatmosphäre aus und man sieht sich als Leser fast als ein Mitglied des Hotelpersonals. Man beobachtet aus Fannys Perspektive, die sich langsam auf den Höhepunkt zuspitzenden Ereignisse, die dann doch mit überraschenden Wendungen und unerwarteten Enthüllungen aufwarten. Verschleierte Identitäten werden enthüllt und so manch einer entpuppt sich als Bösewicht, von dem man es nicht gedacht hätte. Für meinen Geschmack waren einige der in James-Bond-Manier beschriebenen Szenen am Schluss etwas zu dick aufgetragen und dadurch unglaubwürdig. Ich hatte den Eindruck, dass unbedingt noch spektakuläre Action eingebaut werden musste, um die nötige Spannung zu erzeugen. Das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt. Ansonsten habe ich mich im Wolkenschloss mit seinen unterhaltsamen Bewohnern sehr wohlgefühlt.
Wow
Inhalt Wolkenschloss von Kerstin Gier handelt von einem Grandhotel in den Schweizer Bergen, das seine Glanzzeiten schon längst hinter sich hat. Zum großen Silvesterball, der jährlich zum Jahreswechsel stattfindet, erstrahlt es wie zu seinen besten Zeiten für die zahlreichen Gäste aus aller Welt. Die Jahrespraktikantin Fanny hat gemeinsam mit den anderen Angestellten alle Hände voll zu tun. Schon bald entdeckt sie, dass nicht alle der Gäste das sind, was sie vorgeben zu sein. Vor allem der gut aussehende Tristan, der gerne mal an der Hotelfassade herauf klettert, gibt ihr Rätsel auf. Und was hat es mit dem Grand-Hotel-Kidnapper auf sich? Gemeinsam mit dem sympathischen Hotelierssohn Ben versucht sie den Geheimnissen der Gäste auf die Spur zu kommen und befindet sich bald mitten in einem Lebensgefährlichen Abenteuer. Schreibstil Die Geschichte wird aus der Sicht von Fanny erzählt. Kerstin Giers Schreibstil ist dabei, wie gewohnt, leicht und voller Humor. Allein wegen ihrem Schreibstil macht es schon spaß das Buch zu lesen. Sie schafft es die einfachsten Handlungen mit Leben zu füllen. Charaktere Die zahlreichen Charaktere sind das Beste an dem Buch. Bereits nach den ersten Kapiteln hatte ich viele der Figuren ins Herz geschlossen. Kerstin Gier beschreibt jede einzelne ihrer Figuren mit so viel Liebe zum Detail und schafft es so, das Gefühl zu vermitteln, als wäre man selbst Gast im Wolkenschloss und würde sich mit ihnen unterhalten. Gesamteindruck Das Buch ist auf jeden Fall etwas Leichtes für zwischendurch. Ich würde empfehlen es über Weihnachten zu lesen, da die Atmosphäre im Buch perfekt dazu passt. Ich habe es im Januar gelesen und kam direkt wieder so richtig in Weihnachtsstimmung. Anfangs kommt die Handlung leider nur sehr langsam in Fahrt und es dauert eine Weile, bis man versteht worauf es eigentlich hinauslaufen soll. Ungefähr bis zur Hälfte plätschert es nur so dahin, ohne eine richtige Handlung zu entwickeln. Durch die tolle Atmosphäre und die liebenswerten Charaktere macht es aber dennoch spaß es zu lesen. Ab der Hälfte nimmt es dank vieler unerwarteter Wendungen an Fahrt auf und wird zum Ende hin nochmal richtig spannend. "Wolkenschloss" ist eher etwas für jüngerer Leser sowie für alle, die Kerstin Giers einzigartigen Schreibstil lieben.
Wow
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Gut, ich hatte zu Beginn der Geschichte wirklich nicht viel erwartet, was einerseits daran lag, dass die Autorin, meiner Meinung nach, mit jedem weiteren Jugendbuchtitel immer kindlicher schreibt, obwohl sie mithilfe des Fischer-Verlags eigentlich in das AllAge-Genre eintreten wollte, andererseits, weil es eben Frau Gier ist und ich weiß, worauf sie gern ihren Fokus legt (Romanzen). Und obwohl ich diese Zweifel hatte, dachte ich doch gern an die Edelstein-Trilogie zurück, die natürlich all diese kleinen Makel auch aufwies, sich aber schön lesen und genießen ließ. So hoffte ich inständig, Wolkenschloss wäre mehr wie "Rubinrot" und weniger wie "Silber" .   Eine tollpatschige aber liebenswerte Protagonistin, die kein Fettnäpfchen auslässt, schrullige, karikierte Nebenfiguren, zwei unwiderstehliche Jungs... ja, es fällt einem nicht schwer, zu erkennen, dass man sich in einem Gier-Roman befindet. Adressiert an junge Mädchen schreibt die Autorin über die Tücken des Lebens als Hotelpraktikantin, bestreut dieses mit sehr viel harmlosem Humor und bringt all jene Herzen zum höherschlagen, die auf romantisierte männliche Charaktere stehen. Kurz gesagt: "Wolkenschloss" ist vor allem ein Wohlfühlbuch, in dem die "Bösen" bestraft und die "Guten" belohnt werden. Es ist nicht real, sondern ein erträumter kleiner Mikrokosmos, was dem Titel des Romans eine zweite Bedeutungsebene verleiht.  Da ich die Audioversion gehört habe, konnte ich mich bei den verschiedensten Aktivitäten berieseln lassen, ohne Gefahr zu laufen, auch nur irgendetwas zu verpassen. Ganz banale Szenen werden seitenweise in die Länge gezogen und scheinen für den Verlauf der Geschichte keinerlei weitere Bedeutung zu haben. An Spannung ist in der ersten Hälfte überhaupt nicht zu denken und ehrlich gesagt, fühlte sich das letzte Viertel, indem plötzlich vieles Schlag auf Schlag passiert, einfach nur falsch an. Dieser letzte Teil las sich so, als wäre der Autorin beim Schreiben plötzlich aufgefallen, dass ihre Geschichte bis zu diesem Punkt keinerlei Handlung oder Personenentwicklung vorwies und sie eines von beiden unbedingt noch mit einbauen müsse. Nur ist es eben so, dass Schusswunden ein sonst langweiliges Buch auch nicht mehr spannend machen.
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Lange habe ich auf ein neues Buch von Kerstin Gier gewartet, doch nachdem ich "Wolkenschloss" innerhalb eines Tages verschlungen habe, kann ich sagen, dass sich meine Warterei definitiv gelohnt hat. Kerstin Giers Art und Weise, wie sie ihre Bücher schreibt bzw. erzählt, gefällt mir einfach ausgesprochen gut. Ihre Charaktere, vor allem ihre Hauptcharaktere sind allesamt (naja vom Antagonisten mal abgesehen) liebenswert. Man kann gar nicht anders als sie in sein Herz zu schließen. Fanny war mir gleich auf anhieb sympathisch, ebenso wie der Concierge Mr. Rocher, Pavel, der singende Wäscher, Ben, der Sohn des Hotelinhabers und wie Fanny Praktikant und noch viele mehr. Zudem enthalten ihre Geschichten immer eine gute Mischung aus Spannung und Humor. Naja und man merkt auch immer, wie viel Liebe und Herzblut darin schlummert. Ich habe mich unheimlich wohl im "Wolkenschloss" gefühlt und hoffe, dass es vielleicht ein Wiedersehen geben wird. In meinen Augen gäbe es jedenfalls das eine oder andere Geheimnis, das noch enträtselt werden könnte ;)
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Maike Bücheler
Die 17-jährige Fanny Funke hat die Schule abgebrochen und macht nun ein einjähriges Praktikum im Luxushotel Wolkenschloss in den schweizer Alpen. Als zum großen VIP-Silvesterball so richtig Action aufkommt, wird sie mitten hineingezogen in ein Chaos zwischen amerikanischem Zickenkrieg, mysteriös gutaussehenden Typen, einem unfassbar wertvollen Collier und knisterndem Verliebtsein. Fanny muss versuchen sich noch irgendwie zurecht zu finden – wenn möglich, ohne dabei ihren Job zu verlieren. Erst mal will ich all die Dinge ansprechen, die einfach nur fantastisch waren. Kerstien Gier ist ja bekannt für ihren locker-leichten, oft witzigen Schreibstil und ihre Gabe mit einfachen Worten ausgefeilte Bilder in die Köpfe ihrer Leser zu setzen. Das schafft sie auch mit dem Wolkenschloss, ganz ohne Zweifel. Vor allem das Setting stach für mich heraus. Das Hotel ist für Fanny und damit für den Leser ein wunderbar magischer Ort voller Geheimnisse und winterlicher Schönheit. Man sollte das Buch wirklich zu Weihnachten lesen, denn zu keiner anderen Jahreszeit würde es sich so richtig anfühlen. In jeder Zeile habe ich das gesamte Hotel und seine Umgebung vor meinem inneren Auge gesehen und ich würde echt alles geben, um dort ein paar Tage verbringen zu können. Auch einige der Figuren konnten mich begeistern. Allen voran die fünfzehnjährige Amy, die mit ihrer Großfamilie aus den USA für die Ferien ins Hotel kommt. Ganz ehrlich, sie ist einfach mein neues Spirit-Animal und ich wäre unfassbar gerne mit ihr befreundet. Die meisten anderen Charaktere fand ich da schon sehr viel problematischer. Viele haben sich für mich eindimensional angefühlt, ohne Geschichte, ohne wirklich glaubhaften Charakter. Klar, bei so vielen handelnden Personen wie im Wolkenschloss können kaum alle die selbe Aufmerksamkeit für sich beanspruchen und an mancher Stelle hat es auch zu dem märchenhaften Gefühl beigetragen, dass mich während dem Lesen meist begleitet hat. Aber oft fand ich die Charaktere dadurch langweilig. Sie konnten nichts neues an den Tisch bringen, als bekannte Archetypen wiederzukauen. Was teilweise sogar für die Hauptcharaktere, wie den gutaussehenden Tristan Brown galt. Im Kampf um Fannys Aufmerksamkeit musste er sich mit dem ach-so-netten Sohn des Hotelbesitzers, Ben, messen. Ich hasse Dreiecksgeschichten, die so aufgesetzt werden. Zwei perfekte Typen, die wahnsinnig toll aussehen, hinter denen alle Mädels her sind und die das auch genau wissen, interessieren sich ganz plötzlich nur für unsere tollpatschige Protagonistin. Meh, einfach nicht meins. Ich muss allerdings sagen, dass ich schlussendlich fand, Kerstin Gier hat das sehr gut aufgelöst – unter anderem, weil Fanny in ihrer Wahl niemals zögert. Oder auch nur in Erwähnung zieht zu zögern, was ich rückblickend irgendwie erfrischend fand. Ich habe auch wirklich mit Fanny mitgefiebert – also, irgendwie. Denn auf den ersten 300 Seiten passiert eigentlich nicht so viel Spannendes. Der schlussendliche Konflikt wird überhaupt erst ab Seite 250 etwa zum ersten Mal angeschnitten. Alles vorher ist nur Set-Up – aber trotzdem ganz nett zu lesen, denn es gibt uns Gelegenheit, die Charaktere kennenzulernen. Mein Problem war nur, dass ich das Gefühl hatte, ganz viele von ihnen schon zu kennen. Und zwar aus der Edelsteintrilogie. Und vielleicht ist es nicht fair von mir, das Wolkenschloss mit diesem Meisterwerk zu vergleichen und das wollte ich eigentlich auch gar nicht – aber der Vergleich hat sich mir einfach aufgedrängt. Eine Heldin wider Willen in einem Setting, das ein wenig aus seiner Zeit gegriffen scheint, mit lauter gutaussehenden und reichen Menschen um sich herum… Und wenn hier irgendwer versucht mir zu erzählen, dass Monsieur Rocher nicht eins zu eins derselbe Charakter ist wie Mr. George und Delia nicht Leslie, dann braucht er wirklich wirklich gute Argumente. Sogar Fanny kam mir nur wie eine etwas langweiligere Gwendolyn vor. Ich konnte mir ehrlich für gut Dreiviertel des Buches nicht mal ihren Namen merken. Insgesamt war mein größtes Problem aber wirklich dieses ständige auf und ab meiner Gefühle während dem Lesen. Und zwar wirklich nicht in positiver Hinsicht. Es gab oft Szenen, die ich einfach nur unfassbar toll fand, die eigentlich Jahreshighlights-würdig wären – und dann, eine Seite später, gab es etwas, über das ich mich minutenlang hätte aufregen können. Ich habe während dem Lesen einige Sprachmemos aufgenommen um diese Wut irgendwie rauszubekommen, aber das war einfach nur anstrengend, irgendwann. Dann konnte ich mich wieder über irgendetwas freuen, über das unfassbar schöne Setting (nein, ich werde sicher nicht müde das zu betonen), einen der Nebencharaktere, der mich zum Lachen bringen konnte oder den Dialekt des alten Stucky, den ich fast ohne Probleme verstehen konnte, weil ich nun mal vom Bodensee komme und da so mancher gar nicht so anders spricht. Oder darüber, wie Kerstin Gier die offensichtlichen Aschenputtel-Parallelen aufnimmt und sie in ihren Text einbaut, was ich einfach nur genial fand. Und dann musste ich mich wieder über irgendwas aufregen, die (fast) Instalove unserer Protagonisten (immerhin kennen sie sich grade mal seit einer Woche), die Art und Weise, wie die Handlung gewebt wurde, das Übermaß an Kitsch – über das sich die Charaktere selbst lustig machen, nur, damit Kerstin Gier dann noch mal eine Schippe drauflegen konnte – darüber, wie die Charaktere beschrieben wurden, dass keiner von ihnen auch nur das kleinste bisschen Entwicklung durchmacht. Vor allem aber darüber, dass dieses Buch mir nichts Neues gebracht hat. Es war alles schon mal da gewesen – zumindest ließ mich dieses Gefühl einfach nicht los. Nach zwei Dritteln der Geschichte, dachte ich: Das einzige, das dieses Buch noch für mich retten könnte, wäre ein wirklich gut gemachter Der-Teufel-ist-ein-Eichhörnchen-Plottwist (ihr wisst hoffentlich was ich meine) – und der Plottwist kam, war meiner Meinung nach aber gar nicht gut gemacht. Im Gegenteil. Fazit: Ich habe mich sehr viel über dieses Buch aufgeregt – konnte es aber nie richtig, denn dann kam schon wieder eine Szene, die mir sehr gut gefallen hat. Und dann habe ich mich darüber aufgeregt, dass ich mich nicht mehr aufregen konnte und so weiter und so fort. Das Buch war so gut – und gleichzeitig so schlecht und es tut mir wahnsinnig leid, dass ich das nicht irgendwie verständlicher formulieren kann. Eine Sache noch: ich würde wahnsinnig gerne ein Prequel zum Wolkenschloss lesen, denn ich habe so viele Fragen zu winzigen Details und Hinweisen, die gegeben werden, aber im Buch nirgendwohin führten. Vielleicht ist das auch nur Wunschdenken, weil ich ursprünglich damit gerechnet hatte in der Geschichte mehr fantastischen Elementen zu begegnen. Einen Ausbau davon würde ich aber auf jeden Fall sehr cool finden.
Wow
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