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Laurie Forest

Die schwarze Zauberin

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BIOGRAFIE
Laurie Forest lebt in der hintersten Provinz von Vermont, wo sie vor einem Holzofen sitzt, starken Tee trinkt und sich Geschichten über Baumgeister, Drachen und Zauberstäbe ausdenkt. "Die Schwarze Zauberin" ist ihr erster Roman.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
12.03.2018
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783959671699
Sprache
German
Seiten
590
Schlagworte
Magie, Universität, Jugendroman, Zauberin, Fantasy, Zauberschule
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von LovinBooks, Jenny und 3 andere
sonjawagener
wortgetreu
neniswelt
sabrinak1
miss_pageturner
Dieses Cover ist so wunderschön. Schlicht und doch so schön. Der Klappentext hörte sich auch richtig super an und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Der Einstieg in das Buch fiel mir ehrlich gesagt sehr schwer. Es sind viele unterschiedliche Wesen, die vorgestellt werden und ich habe nicht immer durchgeblickt. Auch fehlte mir die Spannung auf den ersten 150 Seiten und ich fand es sehr mühselig. Aber ca. als dann Lucas Grey auf der Bildfläche erschien, fing es an für mich interessant zu werden. Auch wenn ich echt sehr überrascht darüber war, wie leicht Elloren auf ihn eingestiegen ist. Für meinen Geschmack war das viel zu schnell und ich dachte mir noch, wie das wohl weitergehen wird. Die Story nahm dann für mich allmählich Fahrt auf und ich habe dann doch noch einiges geboten bekommen. Elloren ist eine großartige Protagonistin und ich habe gleich zu Beginn ihr Rückgrat und ihre Stärke bewundert. Die Magie in diesem Buch ist fantastisch und ich finde es sagenhaft, welche ernsten Themen Laurie Forest hier noch unterbewusst mit einbindet. So bekommt man ab und an den Bezug zu der heutigen Zeit, was das Thema Vorurteile und Rassismus anbelangt. Das war schon eine tolle literarische Leistung und es liest sich richtig toll. Das Ende lässt noch so einige Fragen offen und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. Fazit Ein tolles Fantasyabenteuer, dessen Einstieg allerdings sehr müßig ist. Aber durchhalten lohnt sich defintiv und ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt! 4 von 5 Punkten
Wow
Ich rechnete mit einem leichten Fantasybuch und stellte schnell fest, dass dies hier nicht der Fall ist. Ich würde es schon eher in High Fantasy einordnen. Etwas, was ich zuvor nur sehr selten gelesen habe und zu Beginn der Geschichte hätte ich es fast aufgegeben, da es schon ein paar Seiten dauerte, bis endlich mal so richtig was passierte. Wir werden schon zu Beginn direkt ins kalte Wasser geworfen und lernen nach und nach die verschiedenen Völker und 'Kreaturen' dieser Welt kennen. Um uns diese Welten näher zu bringen, werden uns die einzelnen Völker sehr gut beschrieben und man merkt sofort, dass dieses Buch gut durchdacht und ausgearbeitet ist. Im Mittelpunkt der Handlung steht unsere 17-jährige Protagonistin Elloren, die zu den Gardneriern (Menschen mit Magie) gehört und zusammen mit ihren Brüdern bei ihrem Onkel aufgewachsen ist. Dank seiner weltoffenen Erziehung ist Elloren nicht so beschränkt und engstirnig wie der Rest ihres Volkes und dennoch hat auch sie zu Beginn so ihre Vorurteile, was sie mir nicht sofort sympathisch erscheinen lies. Doch im Laufe der Geschichte hat sie sich immer weiterentwickelt und wurde zu einer liebenswürdigen Protagonistin. Sie ist das Ebenbild ihrer Großmutter, die zu den mächtigsten Hexen des Volkes gehörte. Aufgrund dessen wird Elloren gleichermaßen geliebt, verehrt und gehasst. Aufgrund dieser Abstammung hat sie es bei anderen Völkern besonders schwer und dennoch bleibt sie stark und versucht sich durchzubeißen. Auch die ganzen Nebencharaktere trugen viel zur Geschichte bei, waren interessant und sympathisch zugleich. Jeder Einzelne unterschied sich von dem Anderen und besonders ihre Freunde fand ich sehr herzlich und humorvoll und das obwohl sie zu den "Außenseitern" gehören und ihnen nicht viel Gutes widerfahren ist. 'Die schwarze Zauberin' behandelt im Grunde genommen ein Thema, das besonders in unser heutigen Zeit, aber auch schon immer in der Geschichte der Menschheit, eine große Rolle gespielt hat: Vorurteile, Ignoranz, Rassismus. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Magie und Ausgrenzung. Der Schreibstil der Autorin hat mir sofort gefallen. Es ließ sich flüssig und vor allem schnell lesen und das trotz der detailreichen und ausgearbeiteten Welt. Sie hat eine gute, bildliche Sprache verwendet, weshalb ich leicht in die Welt von Aerda abtauchen konnte. Was mich allerdings ein wenig gestört hat war der Aspekt, dass es selten einen 'großen Knall' gab. Man wurde zwar an einigen Stellen überrascht, jedoch fand man nur sehr selten ein wenig Action in diesem Buch.
Wow
Vorab möchte ich sagen, dass ich das Buch auf Seite 420/590 abgebrochen habe, ich es aber dennoch rezensieren werde, da ich es vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen habe. Das Ende wurde mir erzählt. Bereits in der Vorschau des Verlages hat mich das Cover unglaublich angesprochen. Es ist schlicht, aber dennoch magisch und als ich den Titel sah war es um mich geschehen. Ich war total im Fantasyfieber und habe mich sehr auf den Erscheinungstermin gefreut. Der Klappentext hat mir sofort zugesagt und ich habe mich auf eine spannende Geschichte mit Elloren und den anderen Fantasywesen gefreut. Der Schreibstil von Laurie Forest ist sehr gewöhnungsbedürftig. Er ist nicht einfach zu lesen und dadurch das die Schrift sehr klein war hatte ich zu Anfang doch Schwierigkeiten reinzukommen. Die Geschichte wird aus der Sicht von unserer Protagonistin Elloren Gardner in der Ich-Perspektive erzählt. Elloren kommt aus einem kleinen Dorf sehr außerhalb von allem und lebt dort mit ihrem Onkel. Ihre beiden Brüder gehen bereits auf die Universität, welche Elloren auch gern besuchen würde um dort das Handwerk der Apothekerin zu lernen. Ihre Eltern sind beim Kampf zwischen den Völkern gestorben, daher ist ihr Onkel ihre Bezugsperson. Als eines Tages ihre Tante in ihr Dorf kommt um Elloren abzuholen, damit diese bei ihr wohnt und die Uni besuchen kann, beginnt für Elloren der schlimmsten Alptraum. Klingt doch eigentlich ganz spannend oder? Das habe ich auch gedacht, wurde aber leider enttäuscht. Von da an ist alles anders für mich im Wald. Unsere Protagonistin Elloren Gardner habe ich einfach nur als anstregendes kleines Mädchen empfunden. Sie war total festgefahren,rassistisch und alles war einfach voller Hass. Ich dachte das führt irgendwann zu irgendwas, aber dem war leider nicht so. Manchmal tat sie mir auch leid, weil sie so schikaniert wird und zu dingen gezwungen/ reingedrängt wurde, die sie gar nicht wollte. Allerdings hat sie daraus keine Kraft gezogen, sondern sich eher davon unterbuttern und verunsichern lassen. Wie bereits gesagt, war sie auch total festgefahren und feindselig gegenüber allen, die keine Gardnerier waren. Man könnte meinen, da sie aus so einem kleinen Dorf kommt war sie einfach unwissend, aber ihre Brüder z.B. waren total das Gegenteil und sehr aufgeschlossen. Alles was nicht der Norm entsprach war erstmal schlecht für Elloren und das hat einem beim Lesen schon sehr runtergezogen. Spannung blieb bei so viel Negativem auch aus. Man hat sich irgendwann gar nicht mehr gefreut, etwas neues über die Welt zu erfahren. Dabei war das Worldbuilding wirklich großartig! Es gibt verschiedene Völker und diese haben wunderbare eigene Geschichten, allerdings war die Welt auch ein wenig grausam. Gardnerier wie Elloren sind die “reinen” Menschen, die Urkinder, die Schöpfer von allem und stellen sich auf ein hohes Podest. Das Volk soll rein bleiben heißt es und man dürfe sich nicht mit anderen Menschen/ Wesen aus anderen Völkern paaren, da man sonst unrein sei… in welchem Jahr sind wir denn bitte? Das hat mich total aufgeregt! Zudem geht es um Homophobie, Zwangsheirat, Unterdrückung von Frauen und Rassismus. Frauen sollen in dieser Welt Männer heiraten die sich nicht kennen, damit deren Ansehen in der Gesellschaft gut ist, andere Völker sind unrein und niemand ist gut genug für die Gardnerier. Die tollen Urkinder! Es wird den Frauen erzählt, dass Sex keinen Spaß macht, man es aber für den Mann tun müsse und Mutter zu werden dafür toll sei. Einfach ohne Worte! Und dann wurde es auch noch politisch und ab da war ich dann ganz raus. Das Kratzen geht weiter und weiter, bis tief in die Nacht , und ich spüre, wie ich falle, falle, falle, bis alles in Dunkelheit versinkt. Was mir gut gefallen hat, waren die verschiedenen Wesen und das sie alle so anders waren. Auch Elloren konnte sich irgendwann ein – wirklich nur – klein wenig mehr öffnen, aber nur weil sie es musste. Spannung blieb meiner Meinung nach total auf der Strecke und ich der rote Faden hat mir persönlich gefehlt. Irgendwas unterdrückt Ellorens Kraft und der Leser weiß seit Kapitel 1, dass sie die schwarze Hexe ist. Aber angeblich hat sie ja keine magischen Fähigkeiten.. Ach das war einfach so nervig und daher habe ich für mich entschlossen das Buch nicht zu beenden und mir das Ende erzählen zu lassen. So wie es mir erzählt wurde blieb ein Plot ebenfalls aus. Unerwartete Wendungen sind meiner Meinung nach ebenfalls ausgeblieben. Ich verstehe den Sinn hinter der Geschichte einfach nicht, dabei wollte ich das Buch einfach nur lieben und hatte mich so darauf gefreut. Fazit Ich hatte mich auf eine tolles Jugendbuch gefreut, welches in einer High-Fantasy Welt spielt, aber von der Geschichte bin ich leider enttäuscht worden. Der Schreibstil war anstregend. Ich weiß wirklich nicht, wem ich das Buch empfehlen würde. Ich möchte das Buch nicht schlecht machen, mir hat es allerdings überhaupt nicht gefallen und mit den Themen Homophobie, Zwangsheirat, Unterdrückung von Frauen und Rassismus tue ich mich schwer, da ich dafür kein Verständnis habe. Ich habe wirklich 1 1/2 Monate an den 420 Seiten gesessen und das sagt schon einiges aus. Ich werde diese Reihe leider nicht weiterlesen. Vielen lieben Dank an den Harper Collins Verlag für das Rezensionsexemplar! Erhältlich im Buchhandel eures Vertrauens oder direkt beim Verlag. Eure Neni ♥
Wow
komm_mit_ins_bücherwunderland
Eine phantastische Welt in der aber noch mehr passieren dürfte *Warum hat dieses Buch so viele Seiten??* Dieses Buch ging eine zeitlang sehr viel durch die Social Media Welt, weil es aufgrund von dargestellten Moralvorstellungen und Weltanschauungen innerhalb der Geschichte einfach total polarisiert und sehr konträre Lager an Meinungen hervorgerufen hat. Ich wollte mir deshalb selbst ein Bild machen und habe mich entschlossen es zu lesen, um mir eine eigene Meinung zu bilden. Und ich muss vorab mal ein riesiges „Sorry“ an den Harper Collins Ya Verlag loswerden, von dem ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe, dass diese Rezension erst jetzt so spät erscheint. Aber ich habe für dieses Buch sage und schreibe 7 (!) Anläufe gebraucht um das Buch zu lesen. Ich weiß auch nicht warum ich solche argen Probleme mit diesem Buch hatte. Denn der Schreibstil war wirklich gut und ließ sich echt flüssig lesen. Auch das Worldbuilding ist in dieser Geschichte ein ganz großes Kino. Diese Welt, die die Autorin geschaffen hat war wirklich von vorne bis hinten gut durchdacht. Es gibt sehr wortgewaltige Beschreibungen von eindrucksvollen Landschaften und komplexen politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Gegebenheiten. Kritisch diskutiert wurden hier an dieser Stelle vor allem die im Buch herrschenden Vorstellungen von Rassen, die sich Anderen gegenüber überlegen fühlen. Ich kann gut nachvollziehen, dass andere Leser diese im Buch herrschenden Einstellungen kritisch sehen, da gerade bei einer solchen Thematik eine kritische Reflexion durch den Leser erforderlich ist. Ich persönlich lehne diese Einstellungen ab, konnte aber beim Lesen der Geschichte damit leben, dass es eben in dieser fiktiven Welt so zugeht. Was mich an dieser Geschichte am meisten gestört hat, war zum einen die Protagonistin Elloren, die sich für mich im Laufe der Geschichte einfach kaum weiterentwickelt hat. Sie hatte ihre Ansichten von ihrem Volk und von anderen Völkern und hat diese Einstellung trotz der Geschehnisse kaum verändert. Auch von Charakter her war sie mir von Anfang an eher unsympathisch, gerade auch weil sie so gedacht hat, wie sie eben gedacht hat. Zum Anderen hat mich an dieser Geschichte gestört, dass es, gerade aufgrund dieser immensen Seitenanzahl für meinen persönlichen Geschmack einfach zu wenig Handlung gab. Ich habe echt stellenweise sogar nur die Dialoge gelesen, weil sich die Geschichte so in die Länge gezogen hat und mit meiner Meinung nach unnötigen Szenen in die Länge gezogen wurde. Ich denke man hätte durchs Kürzen der Geschichte alle kurz und knackig auf 300-400 Seiten auf den Punkt bringen könnte. Denn so hatte ich aufgrund der vielen Längen einfach das Gefühl, dass quasi nichts passiert ist. Und das fand ich richtig schade, denn dadurch hat mich die Geschichte nie richtig packen können und stellenweise sogar gelangweilt. Mein Fazit: Diese Geschichte ist vom Schreibstil und vom Worldbuilding wirklich stark und äußerst gut durchdacht. Allerdings konnte der Storyverlauf mich einfach nicht wirklich überzeugen, da es für mich einfach zu viele Seiten und dafür verhältnismäßig zu wenig Handlung gab.
Wow
miss_pageturner
Fast 600 Seiten und das in einer ungewöhnlich kleinen Schrift. Dieses Buch hat es in sich, doch lohnt es sich diesen „Fantasy-Schmöcker“ anzufangen? Eine ausgeklügelte Welt mit einer Vielzahl an Völkern Laurie Forest entführt uns in ihrem Fantasyroman in die westlichen Reiche. Diese werden von den unterschiedlichsten Völkern bewohnt: Den Gardneriern (in etwa Menschen mit Magie), aus denen auch die Protagonistin entstammt, Fae, verschiedene Nomadenvölker und noch einige mehr. Es ist eine interessante Mischung von typischen Vertretern dieses Genre wie die Elben, aber eben auch solchen, die seltener sind wie etwa die Lykaner die man sonst eher im Urban Fantasy, als im High Fantasy antrifft. Bei so vielen verschiedenen Völker und Kulturen ist Konfliktpotenzial natürlich zu Hauf da. Im Grunde hasst eigentlich jeder jeden und es ist ein Wunder, dass es überhaupt einen wackligen Frieden gibt. Die Völker sind relativ gut beschrieben. Sicherlich erfährt man über ausgewählte Völker mehr als über andere, aber dennoch waren die Umschreibungen so gut, dass ich von allen genannten Völker eine ungefähre Vorstellung ihrer jeweiligen Kultur hatte. Dieser Aspekt hat mir sehr gefallen. Die beigefügte Karte hilft zusätzlich bei der Orientierung in dieser Welt. Tiefgreifende Thematik im Fantasy Gewand Die Schwarze Zauberin ist Vieles: Ein High Fantasy Roman, ein Buch über Freundschaft und Magie, aber in erster Linie ist es ein Buch über Rasissmus. Sicher, in vielen Fantasyromanen spielt Rassismus eine gewisse Rolle, aber kaum ein anderes Buch dieses Genre setzt sich so intensiv damit auseinander wie Die schwarze Zauberin Das Buch zeigt sehr deutlich welche fatalen Auswirkungen Vorurteile, Ignoranz und Hass haben können, aber auch, dass es immer möglich ist dies zu überwinden und voneinander zu lernen. Am deutlichsten wird das in der Entwicklung der Protagonistin. Sie ist zunächst eine in relativer Isolation aufgewachsene junge Frau, die naiv und gutgläubig alle Vorurteile und Mythen die ihr über die anderen Völker erzählt worden sind glaubt. Das macht sie zu Beginn nicht unbedingt zur sympathischsten Prota. Sie hält an ihren rassistischen Vorurteilen lange fest, wobei aber auch gesagt sein muss, dass die Elben, Celten und co die sie trifft zunächst auch nicht viel tun um Elloren zu zeigen, dass nicht alle Gerüchte und Lügen war sind. Im Gegenteil jeder urteilt über jeden, jeder hasst jeden. Das war streckendweise sehr frustrierend, am liebsten hätte ich manchmal allen Beteiligten mal eine ordentliche Standpauke gehalten. Im Verlauf der Handlung ist aber bei Elloren und auch bei einigen anderen Charakteren ein deutlicher Wandel zu spüren. Neben diesen persönlichen Entwicklungen verdeutlich das Buch auch, wie systematischer Rassismus in einem Staat Stück für Stück ausgeweitet wird. Wie es mit abgelehnten Anträgen und Ausgrenzungen Fremder anfängt und sich immer mehr steigert bis zur Machtübernahme. Klingt bekannt, wenn man sich die Geschichte anschaut und ist auch in diesem Fantasy Setting genauso bedrückend und erschreckend. Ich bin wirklich beeindruckt wie tiefgreifend Laurie Forster diese leider immer noch aktuelle Thematik in ein Fantasy Gewand hüllt und uns damit eine eindringliche Geschichte erzählt. 150 Seiten weniger hätten es auch getan Bei all meinem Lob für das Thema und die guten Charakterausarbeitungen habe ich aber auch einen Kirikpunkt: Die Autorin verwendet viel Zeit und Seiten darauf, den langsamen Prozess des Umdenkens bei Elloren zu schildern. Ein eingeimpftes Weltbild schmeißt man nun mal nicht eben über Bord. Das braucht es Zeit, das versteh ich, aber an manchen Stellen entstehen doch einige Längen wenn der Universitätsalltag mehr als genau beschrieben wird. Da die Dynamik und die Spannung zwischen den Charakteren interessant waren und Charaktere wie Diana einfach immer lustige Dialoge lieferten, hatte ich zwar an keiner Stelle wirklich Probleme voran zu kommen, aber dennoch bin ich der Meinung, dass die ein oder andere Szene ruhig gekürzt hätte werden können bez. dass es auch nicht jeder Szene bedarf hätte um die Botschaft zu vermitteln und die Handlung voran zu treiben. Fazit: Wer Action und mitreißende Spannung sucht ist hier fehl am Platz. Wer jedoch auch ruhigere Fantasy mag wird mit einem klugen Roman mit ausgereiften Charakteren belohnt, dass sich tiefer gehend mit Rassismus und Vorurteilen auseinandersetzt.
Wow
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