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Ab 11. Schuljahr - The Hate U Give
Peter Hohwiller, Angie Thomas

Ab 11. Schuljahr - The Hate U Give

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3/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Informationen zum Titel: Die 16-jährige Starr ist Zeugin, als ihr bester Freund von einem Polizisten erschossen wird. Aufgewachsen in einem armen afroamerikanischen Viertel, besucht sie als eine von ganz wenigen Schwarzen eine teure Privatschule. Doch die öffentliche Kontroverse um den Fall bringt auch ihr Leben aus der Bahn. Wird sie für die Wahrheit einstehen, auch wenn sie damit ihren Traum von einer besseren Zukunft aufs Spielt setzt? Abiturthemen: African American Experiences; American Myths and Realities; Discrimination; Identity; Race; Media; Family Nutzen Sie für diese Lektüre unsere passende Handreichung für den Unterricht. Filtern Sie dazu nach der Produktart "Handreichung". Informationen zur Reihenausgabe: Lesen macht Spaß - umso mehr mit Lektüren, die Ihre Schüler/-innen auch allein zu Hause bewältigen können. Mit diesem Literaturangebot ist das problemlos möglich. Die ungekürzten Originaltexte eignen sich für die Jahrgangsstufen 10 bis 13 und enthalten Annotationen zu schwierigen Wörtern. Zu jedem Band gibt es eine Handreichung bzw. ein englischsprachiges Teacher's Manual mit Kopiervorlagen, Klausurvorschlägen und zum Teil Audio-CDs. Interpretationshilfen als Zusatzangebot für Schüler/-innen Zu einigen Lektüren der Cornelsen Senior English Library gibt es ergänzende Interpretationshilfen mit
BIOGRAFIE
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PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.06.2019
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783060364992
Sprache
English
Seiten
376
Schlagworte
Berufliches Gymnasium, Gymnasium (Sek.I), Lektüren/Gedichte, Berufliche Vollzeitschule, Fachgymnasium, Gesamtschule, Sekundarstufe II, Kooperative Gesamtschule, Lektüren, Gymnasium, Integrierte Gesamtschule
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REZENSIONEN
Bewertet von Lara B.
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Die Gestaltung Ich bin bei diesem Punkt wirklich enttäuscht von dem Buch. Das Cover ist einfach nicht so schön wie das des Originaltitels … Da hätte sich der Cornelsen-Verlag meiner Meinung nach ruhig noch ein bisschen was anderes ausdenken können, das dem Original ähnlicher ist. Vom Inneren her ist die Gestaltung genau wie erwartet nichts Besonderes. Es gibt Vokabelangaben, doch manchmal frage ich mich wirklich, für wie dumm Schüler gehalten werden … gerade in den letzten drei Kapiteln wurde einmal das Wort „squirrel“ angegeben … ähm, hallo? Welcher Schüler aus der 10. oder 11. Klasse weiß denn nicht, was squirrel heißt? Der Erzählstil Tatsächlich habe ich in dieser Ausgabe einige Zeit gebraucht, um reinzukommen. Ich war nicht auf den offensichtlichen Slang von Starr vorbereitet, weil ich da im Deutschen glaub ich generell weniger Probleme mit habe. Na ja, nach ein paar Kapiteln hab ich mich dann aber daran gewöhnt und ich finde es wirklich außergewöhnlich, wie Angie Thomas die beiden Welten, in denen Starr lebt, miteinander vereint – allein durch die Sprache. Also ja, der Schreibstil hat mich wirklich auf dem kalten Fuß erwischt. Genau dieses Gefühl hatte ich auch schon, als ich das Buch zum ersten Mal auf Deutsch gelesen habe (das war letzten Sommer). Ich habe eben erwähnt, dass ich es toll finde, wie Angie Thomas die zwei Welten von Starr miteinander vereint. Gleichzeitig zeigt sie aber auch mit den Unterschieden in der Sprache der Protagonistin die große Kluft, die Starr jedes Mal überschreiten musste, wenn sie zur Schule oder zu ihren Schulfreunden gegangen ist. Die Handlung Von der Handlung kann ich hier wirklich nur schwärmen, genau wie auch letztes Jahr schon. Angie Thomas hat dieses sehr gesellschaftskritisches Thema sehr feinfühlig umgesetzt und ich bewundere den Mut, dass sie sich als amerikanische Autorin trotzdem getraut hat, das Buch zu veröffentlichen. Die Thematik des Buches ist sehr wichtig und auch noch immer brandaktuell, trifft aber gleichzeitig bei sehr vielen auch auf einen wunden Punkt, zumindest bin ich davon überzeugt. Und ich denke auch, dass es genau das ist, was die Geschichte rund um Starr so besonders macht. Man sieht mal die andere Seite der ganzen Geschehnisse rund um das Thema Police brutality. Während in den Nachrichten nämlich oft von den Verschulden des Opfers die Rede ist um die Tat zu rechtfertigen, ist Starr eine Augenzeugin und weiß aus nächster Nähe, was wirklich passiert ist – sie lässt sich nicht von der ganzen Propaganda der Polizei und der Presse eines Besseren belehren, denn sie weiß, was sie gesehen hat. Nicht so gut hingegen fand ich, dass das Buch an einigen Stellen wirklich sehr heftig gekürzt wurde. Besonders zum Ende hin wurden teilweise einige Wochen übersprungen, die im Original noch beschrieben wurden, wodurch einfach zwischendurch auch der Zusammenhang ein bisschen fehlt. Die Charaktere Starr war mir allein schon aufgrund ihres Slangs sympathisch, aber auch, weil sie sich nicht so einfach unterkriegen lässt. Sie hat Selbstzweifel, das schon, aber das ist denke ich auch normal in ihrer Situation. Auch ihre Reaktionen in bestimmten Szenen hat mir sehr gut gefallen. Sicherlich hätten viele Autoren den Protagonisten so eines Buches zum großen Helden der Story gemacht, und somit zu sehr übertrieben. So war das hier gar nicht – ich konnte Starrs Verhaten komplett nachvollziehen und es fühlte mich so an, als wären ihre Reaktionen völlig authentisch und keineswegs überzogen gewesen. Auch wenn ich da zum Glück nicht aus eigener Erfahrung mitreden kann. Khalil fand ich ebenfalls sehr gut umgesetzt. Zwar stirbt er beinahe direkt am Anfang des Buches, aber trotzdem wird immer mehr über ihn und seine Vergangenheit aufgedeckt, sodass er mir sofort sympathisch war. Ich bin nämlich der Meinung, dass Erinnerungen mehr über einen Charakter aussagen als dessen Taten. So war für Starr und auch für mich von vornherein klar, dass er unmöglich ein typischer Gangbanger und Drogendealer war (ob sich diese Vermutungen bestätigt haben, werde ich hier nicht weiter ausführen, um nicht zu spoilern), sondern dass sein Verhalten einen bestimmten Grund haben musste. Auch alle anderen Charaktere waren sehr gut umgesetzt, sodass ich hier wirklich nichts zu bemängeln habe. Fazit Das Buch eignet sich wirklich sehr gut für den Englischunterricht, da den Schülern so nicht nur die englische Sprache ein bisschen nähergebracht wird, sondern auch, weil die Thematik so unfassbar wichtig und feinfühlig überbracht wurde. Beinahe ganz am Ende ist mir übrigens noch ein Zitat von Prof. Dr. Christopher Ribbat ins Auge gefallen: „It’s a novel that’s entertaining and political at the same time. And that I think, is a really spectacular feat.“ Seite 368 Das kann ich so unterschreiben. Also bitte, bitte, bitte, lest das Buch – nur eben nicht in der gekürzten Ausgabe.
Wow
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