Michael Tsokos

Abgeschlagen

KrimiThriller
Ist Teil der Reihe Die Paul Herzfeld-Reihe
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ZUSAMMENFASSUNG
Der neue True-Crime-Thriller von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner und SPIEGEL-Bestseller-Autor Michael Tsokos ist der Auftakt einer neuen True-Crime-Reihe um den Rechtsmediziner Paul Herzfeld, bekannt aus »Abgeschnitten« von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos. Rechtsmediziner Paul Herzfeld ist irritiert, als sich sein Vorgesetzter, Prof. Schneider, bei der Obduktion einer zerstückelten Frauenleiche überraschend schnell auf eine Machete als Tatwaffe festlegt. Auch der Sektionsassistent wirkt ungewöhnlich nervös und fahrig. Und tatsächlich taucht kurz darauf das blutverschmierte Mordwerkzeug in einer Kieler Parkanlage auf: eine kunstvoll verzierte Machete. Von den Medien wird Schneider sofort als rechtsmedizinisches Genie gefeiert, sein Aufstieg zum Direktor der Kieler Rechtsmedizin scheint reine Formsache. Doch dann gesteht der Hausmeister des Instituts Herzfeld, dass er die Machete schon einmal gesehen hat und dass die tote Frau für ihn keine Unbekannte ist … »Abgeschlagen« basiert auf echten Fällen, authentischen Ermittlungen und der jahrelangen Erfahrung des bekanntesten deutschen Rechtsmediziners. Die Vorgeschichte von Paul Herzfeld für alle Fans von »Abgeschnitten«. Entdecken Sie auch die anderen True-Crime-Thriller von Michael Tsokos: »Abgeschnitten«, zusammen verfasst mit SPIEGEL-Bestseller-Autor Sebastian Fitzek, sowie die Fred Abel-Reihe, »Zerschunden«, »Zersetzt« und »Zerbrochen«.
BIOGRAFIE
Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine Bücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind allesamt Bestseller. https://www.tsokos.de/

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
© 2019
Ausgabe
eBook
ISBN
9783426455418
Sprache
German
Seiten
416
Schlagworte
Leiche, Thriller-Reihe, Tsokos, Rechtsmediziner, Kiel, echte Fälle, Sezieren, deutsche Spannung, Michael Tsokos, deutsche Thriller, wahre Fälle, Thriller, Gerichtsmediziner, Bestseller, Thriller-Serie
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REZENSIONEN
Bewertet von rebekka, Sandra8811 und 2 andere
rebekka
sandra8811
ceciliasophie
lesestrickeule
Paul Herzfeld ist noch nicht lange als Oberarzt im Kieler Institut für Rechtmedizin beschäftigt, als er bei einer Obduktion vor laufender Kamera seinem Vorgesetzten widerspricht. Prof. Dr. Schneider sagt, dass das Opfer Selbstmord durch erhängen begangen habe und Herzfeld macht ihn auf Drosselspuren aufmerksam, die versteckt unter der Lichterkette hervortreten. Prof. Dr. Schneider reagiert daraufhin extrem über, das Filmteam muss abbrechen und Herzfeld soll alleine weiter machen. Warum reagiert der Professor so? Was passiert hier im Institut? Im Park werden zwei Leichen gefunden, das Mordinstrument kennt das Institut für Rechtsmedizin, eigentlich sollte es sicher in genau diesem verwahrt werden, wie kam der Flügelmacher da ran? Cover: Ich habe jetzt erstmal das E-Book erhalten, die Printausgabe lege ich mir aber auch zu! Ich finde, es passt, wie die anderen TrueCrime-Romane von Prof. Dr. Michael Tsokos, gut dazu. Schreibstil: Prof. Dr. Michael Tsokos weiß, wovon er schreibt und das lese ich! Ich sehe mich neben ihm stehen und sehe Paul Herzfeld über die Schulter, genau so ist Rechtsmedizin! Ich habe alle Bücher von Prof. Dr. Michael Tsokos, bin schon lange ein großer Fan und freue mich daher sehr, seinen neuen TrueCrime-Roman vorab lesen zu dürfen. Ich habe mich bemüht, ganz langsam zu lesen, aber doch war es wieder viel zu schnell zu Ende. Immer wieder frage ich mich, was von dem geschilderten Fall echt ist und was der Fantasie entspringt. Kaum vorstellbar, dass ein so großes wissenschaftliches Institut Teil eines Mordkomplotts ist! Erst erhängt sich Dr. Schalck, dann ist der Flügelmacher wieder unterwegs, der Hausmeister des Instituts hat sich in der Badewanne die Pulsadern aufgeschnitten und die Lebensgefährtin von Paul Herzfeld ist in Gefahr! Alles ganz schon viel für ein einziges Buch, aber alles passt zusammen und löst sich zusammen auf! Gerade die Auffindendesitutationen der Leichen, die Analyse der Verletzungen und die Obduktionen sind großartig beschrieben, auch wenn doch noch einiges weggelassen wurde. Ich kann dem Buch nur 5 von 5 Punkten geben und freue mich auf viele weitere Bücher!
Wow
Reale Obduktionsszenen aber fast keine Spannung und sehr konstruiert... Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich kenne bereits Abgeschnitten von Tsokos und Fitzek und war nun gespannt, wie Tsokos alleine schreibt. Cover: Das Cover finde ich gruselig-gut. Die Erhöhung an der Einschnittstelle der Machete finde ich super. Der schwarze Hintergrund schreit geradezu nach Thriller. So stelle ich mir ein gutes Thriller-Cover vor, einfach und schlicht, aber doch bedrohlich. Inhalt: Hier trifft man den Rechtsmediziner Paul Herzfeld, der bereits aus „Abgeschnitten“ von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos bekannt ist, wieder. Während einer Obduktion ist Paul Herzfeld verwirrt, sein Chef Dr. Schneider schludert bei der Ermittlung der Todesursache einer Leiche, während ein Fernsehteam dabei mitfilmt. Als kurz darauf mehrere Leichen, darunter eine zerstückelte Frau im Institut eintrifft, verhärtet sich der Verdacht, dass irgendetwas nicht stimmt. Es wird bekannt, dass die Machete, die die Tatwaffe in einem frühen Fall des Flügelmachers war, aus der Rechtsmedizin entwendet wurde und für den aktuellen Mord wiederverwendet wurde. Warum passieren all die seltsamen Dinge? Handlung und Thematik: Leider muss ich sagen, dass mich der Thriller bis ca. Seite 270 sehr genervt hat. Ich habe mehrmals überlegt, ob ich das Buch abbrechen soll. Auch wenn die Obduktionen sehr realistisch geschildert wurden (was ich allerdings auch bei einem Rechtsmediziner erwarte), so war der Rest arg konstruiert und absolut nicht mitreißend. Als dann noch auf Seite 257 der Satz „Wir sind hier doch nicht in einem Thriller, das ist mir viel zu konstruiert.“ vorkam, habe ich mich wirklich gefragt, was der Autor damit wollte, wenn er selbst wusste wie es wirkt. Ein paar Seiten später wurde es dann ein wenig spannender und man wusste, warum der Beginn so war wie er war. Dennoch fühle ich mich selbst 2 Tage später (ich habe jetzt extra so lange mit der Rezension gewartet) nicht so, als ob ich ein gutes Buch gelesen hätte. Im Nachhinein betrachtet waren es einfach nur grausame Gegebenheiten, die zwar realistisch beschrieben wurden, aber absolut nicht spannend sind. Ich überlege mir wirklich, ob sich ein weiterer Paul Herzfeld-Thriller (ohne Sebastian Fitzek) für mich lohnt. Charaktere: Paul Herzfeld kannte ich bereits aus Abgeschnitten. Damals fand ich ihn weder sympathisch noch unsympathisch. Auch in diesem Teil ging es mir ähnlich. Er tat mir zwar leid und ich konnte seine Intentionen verstehen, aber wirklich einen Draht zu ihm aufbauen konnte ich nicht. Professor Schneider wirkte bereits am Anfang ziemlich fies und skrupellos. Hier hätte ich mir noch mehr Facetten gewünscht. Schreibstil: Bei den Obduktionsszenen waren die Beschreibungen sehr bildhaft und man konnte es sich gut vorstellen. Leider war das schon alles an Highlights beim Schreibstil. Schön war auch, dass man immer wusste, wo man war und wie spät es war. Der Spannungsbogen lies sehr zu wünschen übrig und auch die Charaktere waren gefühlt nur Nebenprodukte. Leider scheint Michael Tsokos nicht ganz mein Fall zu sein. Schade, ich hoffe er schreibt mal wieder ein Buch zusammen mit Sebastian Fitzek, das würde mir wohl besser gefallen. Persönliche Gesamtbewertung: Auch wenn ich lange unentschlossen war, wie ich es bewerte, muss ich sagen: Das Buch war eigentlich nicht mein Fall. Es bestand überwiegend aus real beschriebenen Obduktionsszenen und Morden, hatte aber leider so gut wie keine Spannung und auch von den Charakteren hätte ich mir mehr erwartet.
Wow
Ceciliasophie
Als Paul Herzfeld die Leiche einer Frau obduziert, ist seinem Vorgesetzten Professor Schneider schnell klar, mit was für einer Waffe die Leiche zerstückelt worden sein muss: Einer Machete. Als dann auch noch bekannt wird, dass eine Machete aus der Asservatenkammer entwendet wurde, rückt das Institut mehr und mehr in den Fokus der Ermittlung. Michael Tsokos ist Rechtsmediziner und schrieb bereits zusammen mit Sebastian Fitzek einen Thriller. Mit „Abgeschlagen“ publizierte er nun seinen ersten eigenen Thriller. Ich war sehr gespannt darauf, ein Buch eines Rechtsmediziners zu lesen, da dieser nun wirklich über das nötige fundierte Wissen verfügt. Ich ging mit relativ hohen Erwartungen an das Buch heran, vor allem deswegen, weil es auf den verschiedenen Plattformen durchweg sehr gute Bewertungen erhielt. Die Passagen, in denen es um das theoretische Wissen und praktische Handeln in der Rechtsmedizin ging, gefielen mir deutlich am besten. Leider war der Rest Drumherum nicht annährend so gut, wie diese Passagen, so dass meine Erwartungen an das Buch leider nicht erfüllt wurden. Ein richtiger Spannungsbogen wollte sich auch partout nicht aufbauen, irgendwann las ich nur noch, um das Buch endlich zu beenden und ohne viel Freude an der Lektüre. Nach dem wirklich starken Prolog nimmt die Spannung rapide ab, was an sich nicht weiter fatal gewesen wäre, wären die nachfolgenden Szenen interessant geschrieben. Doch so gab es nur Lichtblicke, wenn es um die Rechtsmedizin ging, abgelöst von Seite um Seite schleppender Handlung. Sehr spannend fand ich jedoch zu Anfang die Schilderungen der Fälle, die im Hintergrund liefen und so einen doch sehr realistischen und authentisch Einblick in den Alltag eines Rechtsmediziners gaben. Einer dieser Fälle wurde aber so geschmacklos und in gewisser Weise diffamierend beschrieben, dass mir für etliche Tage die Lust am Lesen absolut verging. Das Ende war sehr vorhersehbar und wirkte kein bisschen stimmig, sondern sehr konstruiert. Vor allem eine Szene wirkte so unglaublich lächerlich und stümperhaft, in etwa so, als hätte jemand mit einem Bobby Car James Bond spielen wollen. Mir hätte das Buch wirklich so gut gefallen, wenn der Autor sich rein auf sein Fachgebiet – die Rechtsmedizin – beschränkt hätte und sich nicht noch dieses Wirrwarr aus den Fingern gesogen hätte. Im Nachhinein betrachtet wurden das gesamte Buch über auch immer wieder Situationen künstlich aufgebauscht, um dann in einem halben Nebensatz abgehandelt zu werden. Entweder, man erzeugt Spannung durch wirklich gut konstruierte Passagen oder glaubwürdige und sympathische Charaktere, aber diese Form beziehungsweise der Versuch eines Spannungsaufbaus war stellenweise einfach lächerlich. Dennoch hat mir Herzfeld als Protagonist durchaus gut gefallen, vor allem in Interaktion mit Kollegen und Familie wirkte er auf mich sehr sympathisch. Der Schreibstil war in Ordnung, mir hätte es gut gefallen, wenn die rechtsmedizinischen Passagen noch wissenschaftlicher gewesen wären. Um aber die breite Masse anzusprechen, wurde dies etwas abgemildert. Das ist vollkommen ok, persönlich hätte es andersrum etwas besser gefallen. Kiel als Handlungsort gefiel mir wahnsinnig gut, hier fand ich die Beschreibungen auch wirklich gut. Über die Schleibrücke bin ich in meiner Kindheit immer gefahren, wenn wir Ferien hatten, so musste ich beim Lesen wirklich schmunzeln und schwelgte ein wenig in Erinnerungen. Ob dies nun mein vorerst letztes Buch von Tsokos bleibt, werde ich bei seiner nächsten Publikation wissen. In Zukunft aber werde ich vermehrt abwägen, ob mir Bücher dieses Autors wirklich zusagen.
1 Wow
lesestrickeule
Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven! Wer sich allerdings mehr Brutalität und Realität in Thrillern wünscht, sollte "Abgeschlagen" unbedingt lesen! Der Autor , Michael Tsokos, ist Rechtsmediziner und die Fälle in Abgeschlagen sind erschreckend real und aus dem wahren Leben entnommen .
Inhalt:
"Abgeschlagen" erzählt die Vorgeschichte von dem weltbekannten Thriller, "Abgeschnitten", den M.Tsokos zusammen mit S.Fitzek geschrieben hat.
In Abgeschlagen ist Paul Herzfeld, der Rechtsmediziner , noch Assistenzarzt.
Sein Vorgesetzter wird in den Medien als Genie gefeiert, weil er das Mordwerkzeug sehr schnell identifiziert. Für Paul Herzfelds Geschmack zu schnell. Sein Bauchgefühl täuscht ihn nicht.
Denn bald gesteht der Hausmeister, dass er die Tatwaffe schon mal gesehen hat und die tote Frau auch kennt.
Meine Meinung:
Es ist mein erster Thriller von Michael Tsokos, aber garantiert nicht mein letzter.
Ich persönlich mag True - Crime- Thriller sehr. Wobei mich die Fälle in dieser Geschichte teilweise sehr schockiert haben. Es ist teilweise unvorstellbar und unbegreiflich zu was Menschen fähig sind. Es gibt nichts was es nicht gibt.
Ich brauchte ein paar Seiten um mich rein zu lesen, doch als ich in der Geschichte dein war, war ich gefesselt. Es ist sehr spannend und man rätselt mit. Nebenbei lernt man Paul Herzfeld kennen und sein Privatleben, dass ich auch sehr interessant fand.
Ich finde die Arbeit eines Rechtsmediziners sehr spannend vor. Man bekommt einen ziemlich guten Einblick in den Beruf. Es ist sehr detailliert beschrieben, so dass ich mir alles haargenau vorstellen konnte.
Ich kann dieses Buch allen sehr empfehlen, die Thriller mögen!
Wow

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