mojoreads
Community
!
lesen will
!
lese ich
!
gelesen
!
INFO
!
MOJOS
!
REZENSIONEN
!
KOMMENTARE
ZUSAMMENFASSUNG
Ein Toter im Lavafeld. Eine verschwundene Mutter. Abgrundtiefe Grausamkeit – Der neue Thriller von Bestsellerautorin Yrsa Sigurdardóttir!

Ein Toter, erhängt auf einer alten Hinrichtungsstätte in einem Lavafeld nahe des Präsidentensitzes. Eine ominöse Nachricht, mit einem Nagel in dessen Brust gerammt. Ein kleiner Junge, den man schließlich in der Wohnung des Toten findet. Schwer traumatisiert. Ohne jegliche Erinnerung.

Band 4 der Erfolgsreihe: Kommissar Huldar und Psychologin Freyja auf der Spur eines schwer zu fassenden Verbrechens.

BIOGRAFIE
Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den "besten Kriminalautoren der Welt" (Times). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit "Das letzte Ritual", einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.
MOJOS
!
Hat dieses Buch Mojo?
Dann lass uns wissen, warum wir es lesen sollten!
REZENSIONEN
Bewertet von _bookish_cat_, Harakiri und 3 andere
bookish_cat_
harakiri
frauschafski
czytelniczka73
seehase1977
Band vier der Reihe um den isländischen Kommissar Huldar und die Kinderpsychologin Freya. Vorweg: Schade, dass dieser Teil nur als Paperback erschienen ist und nicht wie die ersten drei Teile als Hardcover. Das macht sich echt nicht sehr hübsch im Regal. Aber wichtig ist ja der Inhalt. Und der hat mich auch diesmal wieder überzeugt. Los geht es mit einem Mord, der wirklich einen spannenden Auftakt bietet. Die Leiche wird natürlich bald entdeckt - und muss schnell weg, da hoher Staatsbesuch unterwegs ist, und Island natürlich nur von der besten Seite sehen soll. Ein Toter am Galgenfelsen gehört eindeutig nicht dazu. Huldar, dessen Kollegen und die Chefin Erla bekommen diesmal Unterstützung von der Übermotivierten Polizeischülerin Lína, deren Figur ich sehr gelungen finde. Sie will immer nach Lehrbuch vorgehen und nervt damit natürlich die alten Hasen auf dem Revier. Huldar nimmt sich Lína und hilft ihr, mit Erla klarzukommen. Sehr sympathisch! Und natürlich kreuzen sich die Wege des Kommissars mal wieder mit denen der Kinderpsychologin Freya - in der Wohnung des Toten wird ein elternloses, bisher nicht vermisstes Kind aufgefunden. Doch der Tote hatte keine Kinder... Die Handlung ist wirklich spannend und ich mag die Charaktere sehr. Huldar mit seinem ganz eignen Humor; die sympathische, familienaffine Freya; die junge Lína, die erst noch in ihre Rolle hineinwachsen muss, aber voller Elan steckt; und auch die Freunde des Toten, die eine nicht ganz unwichtige Rolle spielen, sind stimmig dargestellt. Was ich etwas schade finde, und daher auch keine volle Sternezahl: Diesmal sind es bis auf einige wenige Szenen eigentlich zwei komplett verschiedene Geschichten. Freyas Sicht kommt meiner Meinung nach zu kurz und die Schnittpunkte der beiden Hauptpersonen könnten diesmal größer sein. Nichtsdestotrotz habe ich mich bei dieser spannenden Fortsetzung sehr gut unterhalten gefühlt und hoffe auf weitere Morde, damit ich die beiden noch eine Weile begleiten kann.
Wow
Ein kleiner Junge wacht in einer fremden Wohnung auf, die einem vermeintlichen Selbstmörder gehört. Der 4-jährige weiß nicht, wie er dorthin gekommen ist und die Polizei und das Jugendamt machen sich auf die Suche nach seinen Eltern. Und stoßen in ein Wespennest. Das Buch beginnt schon sehr eindringlich mit dem Mord an Helgi. Sigurdardottir beschreibt die Szene so anschaulich, dass man sich quasi als Zuschauer wähnt und die Tat sehr bildhaft vor Augen hat. Auch die Auffindesituation von Siggi und die nachfolgende Suche fand ich sehr interessant und authentisch. Die Suche nach den Mördern von Helgi gestaltet sich als schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Zu bizarr ist der Tod und zu wenig Angriffsfläche bietet der Fall. Erst als im Internet ein Video auftaucht gerät Bewegung in die Sache. Obwohl der Fall anfangs sehr auf der Stelle tritt, habe ich mich nicht gelangweilt, denn die Polizeiarbeit hat mir gut gefallen. Huldar und Freya sind ein gutes Team und auch wenn Huldar in der Vergangenheit Fehler gemacht hat, nähert er sich Freya jetzt wieder an. So bekommt das Buch auch noch ein wenig Privates und Persönliches, was ich immer sehr gerne mag. Und dann bin ich auch noch gespannt, wie Freya mit ihrer neuen Mitbewohnerin auskommen wird. Denn diese kleinen Details, von der Autorin gekonnt in die Handlung eingebaut, runden das Buch final sehr gut ab. Das Ende überrascht noch mit einer netten Wendung, die ich nicht gebraucht hätte, die ich aber sehr gelungen fand. Fazit: wieder ein toller Fall mit brisantem Hintergrund, allerdings habe ich ein wenig Spannung vermisst.
Wow
frauschafski
Klassischer Übergangsband? Halten wir gleich zu Beginn fest: Für mich ist das der bisher schwächste Teil der sonst so tollen Reihe. Mich konnte der Mordfall einfach nicht so sehr begeistern, auch die Geschichte, die sich nach und nach im Hintergrund herauskristallisiert, ließ mich irgendwie kalt. Im Gegensatz zum vorhergehenden Teil, dessen Story mich noch lange gedanklich beschäftigt hat, empfand ich dieses Mal alles eher oberflächlich. Tatsächlich muss ich mich jetzt schon (ich habe das Buch vor zwei Wochen gelesen) anstrengen, den Inhalt zum Schreiben der Rezension zu rekapitulieren. Was mir auch fehlte: Freyja, eigentlich ja eine der zentralen Figuren der Reihe, taucht nur sehr wenig auf. Entsprechend kommt das Zusammenspiel mit Huldar, das ich bisher immer als einen der großen Pluspunkte der Story empfunden habe, sehr kurz. Klar gibt es das übliche Geplänkel, aber so richtig voran geht es nicht. Wer weiß, vielleicht ist das ja auch der klassische Übergangsband, in dem einfach nicht so viel passiert, um danach umso rasanter zum Ende der Reihe zu kommen. Andererseits habe ich auch schon mehrere Stimmen gelesen, die genauso begeistert sind wie zuvor, insofern bleibt es wie immer eine sehr subjektive Empfindung. Fazit: Tja, ich fürchte, meine Einschätzung ist in diesem Fall nur bedingt hilfreich. Fakt ist, dass die Reihe weiterhin zum Besten gehört, was das Genre hergibt, weswegen ich diesen Ausrutscher verzeihen kann.
Wow
czytelniczka73
Kommisar Huldar und Kinderpsychologin Freyja ermitteln wieder, schon zum vierten mal...Da mich alle voherigen Teile der Reihe wirklich gut unterhalten haben, hab ich natürlich auch beim diesen Buch ziemlich hohe Erwartungen. Enttäuschenderweise fand ich die Geschichte viel schwächer und wenig fesselnd. Dabei fängt das Buch , wie gewohnt, ziemlich gut an... In einem Lavafeld, auf einer alten Hinrichtungsstäte, findet man eine aufgehängte Leiche. Für ein Selbstmord wäre der Ort sehr ungewöhnlich und die Tat selbst sehr umständlich, das Ganze ergibt nicht wirklich Sinn. Komissar Huldar und sein Team kommen auch schnell drauf, dass es sich hier um ein Mord handelt. Und es wird noch komplizierter... In der Wohnung des Toten finden sie nämlich einen kleinen Jungen. Das Kind kann sich an nichts erinnern und seine Eltern sind unauffindbar... Yrsa Sigurdardottir führt den Leser gerne in die menschlichen Abgründe, das tut sie auch diesmal. Anfangs ist man auch völlig ahnungslos, die Verbindung ist schleierhaft und die Lösung keinesfalls vohersehbar. Das sind auch genau die Gründe, warum ich die Reihe so mag. Und trotzdem...aus unerklärlichen Gründen sinkt die Spannung sehr schnell und die Geschichte wirkt in die Länge gezogen. Es gibt oft Stellen, an den nicht gerade viel passiert und Gänsehautmomente gabt es diesmal für mich leider auch nicht. Auch auf der persönlichen Ebene herscht irgendwie Stille, Huldar und Freyja bewegen sich im Schritttempo auf einander zu, langsam nervt das...Na ja, es ist ein solider Thriller und das Ende überascht, aber meine Erwartungen waren viel größer. Ich hoffe, dass das nur ein kleiner Zwischenfall war und der nächste Fall von Huldar und Freyja mich, wie gewohnt, umhauen wird.
4 Wows
seehase1977
Blick hinter die Fassade – Ein gelungener 4. Teil der Reihe um Huldar und Freyja Auf einer alten Hinrichtungsstätte in einem Lavafeld wird eine Leiche geborgen. Erhängt, eine undurchsichtige Nachricht, fixiert mit einem Nagel, ziert seine Brust. Wer ist der Mann, warum musste er sterben und warum befindet sich in seiner Wohnung ein kleiner Junge, der nachweislich nicht der Sohn des Toten ist? Kommissar Huldar muss zusammen mit seinem Team mit den wenigen vorhandenen Hinweisen ein Verbrechen aufklären. Was er noch nicht weiß, die Spuren führen ihn zu den dunkelsten Abgründen der menschlichen Seele… Meine Meinung: „Abgrund“ ist der mittlerweile 4. Fall rund um Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja. Nachdem mich Yrsa Sigurdardóttir mit „R.I.P.“ nicht so ganz begeistern konnte, hat sie mich mit ihrem aktuellen Psychothriller jedoch wieder vollständig abgeholt. Die spannende Story kommt ohne viel Blutvergießen und Action aus, ist vielschichtig und stimmig. Was auf den ersten Blick wie Selbstmord wirkt, entpuppt sich als Mord. Wer hätte Interesse daran, den vordergründig so anständigen Investmentbanker Helgi zu töten? Warum befindet sich ein kleiner Junge in der Wohnung des Toten, dessen Eltern unauffindbar sind? Die Story lässt viele scheinbar lose Fäden und unterschiedliche Handlungsstränge vermuten, dem ist aber nicht so. Der Fall ist sehr aufs Wesentliche reduziert und lebt von seiner unterschwelligen Spannung und dem Nervenkitzel, denn es gibt keine Vielzahl an Nebenschauplätzen, keine weiteren Morde und auch keine blutige Action. Wie immer, beschreibt Sigurdardòttir die im Buch vorkommenden Schauplätze und Szenen atmosphärisch und lebendig. Mit viel spannendem Fingerspitzengefühl offenbart die Autorin schließlich die erschütternde Wahrheit. Warum ausgerechnet Helgi so grausam sterben musste, wird nachvollziehbar erklärt, wer sein Mörder ist, bleibt jedoch bis fast zum Schluss ein Geheimnis. Das Ende ist schlüssig und birgt sogar noch eine kleine, überraschende Wendung. Huldar, Freyja und Co. sind mittlerweile fast wie alte Bekannte. Jede Figur hat ihre Eigenheiten und darf sich weiterentwickeln. Mir hat dieses Mal tatsächlich gut gefallen, dass die privaten Geschichten der Protagonisten eher im Hintergrund geblieben sind. Trotz allem bin ich natürlich gespannt, wie es mit Freyja und Huldar weitergeht. Noch umkreisen und beäugen sich die beiden ja weiterhin. Man darf gespannt sein, was dich Yrsa Sigurdardóttir für die beiden noch ausgedacht hat. Mein Fazit: Ein schön konstruierter, stimmiger und spannender Thriller, der auch ohne viel Blutvergießen und Action für den nötigen Nervenkitzel sorgt und Abscheuliches zutage bringt. Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung!
4 Wows

KOMMENTARE

!
Noch keine öffentlichen Anmerkungen.
Deine öffentlichen Anmerkungen erscheinen hier gemeinsam mit der korrespondierenden Textstelle. Private Anmerkungen bleiben natürlich privat.
Deutsch
  
Englisch
mojoreads Instamojoreads Twittermojoreads Facebook