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Kathryn Croft

Als Grace verschwand

KrimiThriller
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ZUSAMMENFASSUNG
Bist du meine Tochter? Simone Porter musste mit einem schweren Schicksalsschlag fertigwerden. Vor achtzehn Jahren wurde ihre sechs Monate alte Tochter entführt. Als ein Mädchen mit Namen Grace sich bei ihr meldet und erklärt, ihre Tochter zu sein, glaubt Simone ihr nicht. Doch das Stofftier, das Grace bei sich hat, lässt sie zweifeln. Genau so einen Plüschhasen hat ihre Tochter besessen. Grace aber behauptet noch etwas anderes: dass sie aus Notwehr einen Mord begangen hat und dass sie dringend Hilfe braucht. Simone ist hin und her gerissen – und dann verschwindet Grace wie ihre Tochter damals... Atemberaubend! Die Geschichte eines Verschwindens. Von der Bestsellerautorin aus Großbritannien.
BIOGRAFIE

Kathryn Croft glaubt seit ihrer Kindheit an die Macht von Geschichten und hat einen Abschluss in Medienwissenschaften und Englischer Literatur. Bevor sie mit dem Schreiben begann, arbeitete sie im Personalwesen und als Lehrerin. Sie lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in Guildford, Surrey. Mehr Informationen zur Autorin unter www.kathryncroft.com

Eva Riekert ist nach längerer Verlagstätigkeit als freischaffende Übersetzerin und Lektorin in erster Linie in den Bereichen Kinder- und Jugendliteratur und Junge Erwachsene tätig. Daneben übersetzt sie gelegentlich O-Töne für Dokumentarfilme im Bereich Jazz und Ökologie. Für Aufbau übersetzt sie Bücher von Carola Dunn und Kathryn Croft. Sie lebt derzeit in Berlin.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
12.04.2019
Ausgabe
eBook
ISBN
9783841216816
Sprache
German
Seiten
352
Schlagworte
Mord, Bestseller aus Großbritannien, Gillian Flynn, Kindesentführung, Thriller, Paula Hawkins, Tochter
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REZENSIONEN
Bewertet von bella5, tweed und andere
bella5
tweed
steffiwi1105
„Als Grace verschwand“ von Kathryn Croft fällt eigentlich genau in mein Beuteschema – „Pretty Baby“ von Mary Kubica hat nämlich eine ähnliche Handlung wie Crofts Roman, und „Pretty Baby“ fand ich einfach klasse. Kurz zum Inhalt (spoilerfrei): „Simone Porter musste mit einem schweren Schicksalsschlag fertigwerden. Vor achtzehn Jahren wurde ihre sechs Monate alte Tochter entführt. Als ein Mädchen mit Namen Grace sich bei ihr meldet und erklärt, ihre Tochter zu sein, glaubt Simone ihr nicht. Doch das Stofftier, das Grace bei sich hat, lässt sie zweifeln. Genauso einen Plüschhasen hat ihre Tochter besessen. Grace aber behauptet noch etwas anderes: dass sie aus Notwehr einen Mord begangen hat und dass sie dringend Hilfe braucht. Simone ist hin und her gerissen – und dann verschwindet Grace wie ihre Tochter damals.“ Seit dem Verschwinden ihrer Tochter Helena ist Simone nicht mehr die, die sie einst war, mühsam haben sie und ihr Mann Matt sich wieder so etwas wie ein Leben aufgebaut, sie ist es gewohnt, angelogen zu werden und sich falsche Hoffnungen in Bezug auf Helena zu machen: „[…] Wieder bleibt mir fast das Herz stehen. Ich kann nicht weiter zuhören. Ich muss weg von diesem Mädchen. Über Jahre, nachdem Helena verschwunden war, habe ich jedes Mal Hoffnung geschöpft, wenn jemand behauptete, Informationen zu haben, aber jedes Mal haben sie sich als falsche Fährten oder Lügen herausgestellt. Und bei jedem Mal wurde ich nur noch weiter zerrissen.“ Als dann Grace in Simones Leben tritt, scheinen die Wunden zu heilen, bis auch Grace dann spurlos verschwindet… Aus dem Stoff hätte Kathryn Croft meiner Meinung nach viel mehr machen können. Das Grundgerüst verspricht spannende Unterhaltung, es sind eigentlich alle „Zutaten“ für einen spannenden Thriller da, doch das Ganze steht und fällt mit dem Handwerklichen. Gut gefielen mir die zwei Handlungsstränge, das Erzähltempus (Präsens) fand ich aber einigermaßen sperrig. Positiv ist, dass sich das Buch trotzdem flüssig lesen lässt, wenn man sich nicht am pacing stört. Die Gliederung des Romans hat mir aber nicht so gut gefallen. Die Exposition ist spannend, dann plätschert das Ganze so vor sich hin, bis der Roman mit einem Paukenschlag endet. Trotz des interessanten Ansatzes bleiben die Figuren blass, die Ausarbeitung der Charaktere lässt zu wünschen übrig, zum Beispiel erfährt man über Grace vergleichsweise wenig. Mir ist auch klar, dass in vielen Thrillern Gewalt gegen Frauen dargestellt wird, hier war es mir dennoch unangenehm, detaillierte Beschreibungen zu lesen. Fazit: Aus dem Stoff hätte Kathryn Croft viel mehr machen können. Ich hätte mir auch mehr Spannung und eine feinere Figurenzeichnung gewünscht. Daher vergebe ich für „Als Grace verschwand“ drei von insgesamt fünf möglichen Sternen!
Wow
Klappentext: "Simone Porter musste mit einem schweren Schicksalsschlag fertigwerden. Vor achtzehn Jahren wurde ihre sechs Monate alte Tochter entführt. Als ein Mädchen mit Namen Grace sich bei ihr meldet und erklärt, ihre Tochter zu sein, glaubt Simone ihr nicht. Doch das Stofftier, das Grace bei sich hat, lässt sie zweifeln. Genauso einen Plüschhasen hat ihre Tochter besessen. Grace aber behauptet noch etwas anderes: dass sie aus Notwehr einen Mord begangen hat und dass sie dringend Hilfe braucht. Simone ist hin und her gerissen – und dann verschwindet Grace wie ihre Tochter damals. " Kathryn Croft hat mich mit dem zweiten Thriller, den ich von ihr gelesen habe, wieder in ihren Bann gezogen. Das Thema Kindesentführung ist berührend, was gibt es Schlimmeres als sein Kind zu verlieren, nicht zu wissen was mit ihm geschehen ist? Simone und Matts Beziehung ist an diesem Trauma nicht zerbrochen, sie haben gelernt mit dem Verlust ihrer Tochter zu leben. Doch vergessen ist sie nicht. Die Autorin schafft es, dass man sich Simone nah fühlt, sich in sie hinein versetzen kann. Ihre Gefühle sind nachvollziehbar, auch ihre Handlungen. Als Hauptprotagonistin ist sie gut angelegt, die anderen Figuren bleiben blasser. Der Schreibstil ist schön flüssig, einige Kapitel sind aus der Sicht des Entführers geschrieben, so dass man einen Einblick in seine Geschichte erhält. Ich hatte ab der Hälfte einen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat, die ganze Auflösung hat mich dann trotzdem noch überrascht. So fesselnd die Story ist, hätte ich mir insgesamt etwas mehr Spannung gewünscht und aus der Auflösung hätte man definitiv mehr machen können, aber der Showdown zum Schluss ist ausgeblieben. Fazit: Insgesamt hat mich der Thriller überzeugt, eine dichte und komplexe Story mit berührendem Thema.
Wow
Inhalt Simones Tochter Helena wurde im alter von 6 Monaten entführt. Nach 18 Jahren spricht Sie eine junge Frau namens Grace an, die behauptet Helena zu sein. Alte Wunden reißen auf und sie muss entscheiden ob Sie der jungen Frau glauben schenkt. Als Grace Ihr ein blaues Häschen zeigt, ist Simone noch mehr verwirrt. Kurz darauf verschwindet Grace und Simone will gewissheit haben und macht sich auf die Suche nach Ihr. Doch was Sie dabei alles herausfindet wird Ihr Leben in den grundfesten erschüttern. Denn ihr ganzes Leben wird auf den Kopf gestellt. Meine Meinung Als Grace verschwand wurde von Kathryn Croft geschrieben. In deutsche übersetzt wurde das Buch von Eva Riekert. Erschienen ist das Buch am 12.04.2019 im Aufbau Verlag GmbH & Co. KG. Das Buch erschien als E-Book, sowie als gebundene Ausgabe mit 362 Seiten. Das Cover ist oben hell und unten dunkel gehalten. Davor wurde ein regenschleier gelegt. Zu sehen ist eine junge Person die einen Regenschirm über ihrem Kopf hält. Der Titel des Buches ist in Pink gehalten. Kathryn Croft hat sich sichtlich Mühe gegeben, die Protagonisten sehr realistisch darzustellen. Dies ist ihr mehr als gelungen. Die Spannung des Buches bleibt stetig zu spüren und wird immer mehr gesteigert. Auch der Schreibstil gefällt mir sehr gut, da er sich leicht lesen lässt und man dadurch super voran kommt. Die Geschichte an sich finde ich sehr fesselnd. Man stelle sich das nur mal vor, das eigene Kind wird im Alter von 6 Monaten entführt. Für Simone und Ihrem Mann Matt bricht eine Welt zusammen und doch schaffen Sie es gemeinsam den Verlust zu überwinden und gemeinsam weiterzuleben. Hinzu kommt, dass Matts Mutter zum Zeitpunkt der Entführung mit Helena im Park spazieren gegangen ist. Auch sie macht sich tierische Vorwürfe. Zu den Wichtigsten Personen in der Geschichte zählt natürlich Simone, Grace und Matt. Aber auch die Mutter von Grace, Ginny spielt eine wesentlich Rolle. Und Abbot, der beste Freund von Simone, der sie bei allen Recherchen tatkräftig unterstützt. Auch die Nick und Lucas sind zentrale Rollen. Auf diese möchte ich jedoch nicht näher eingehen, da sonst zu viel der Geschichte verraten werden muss. Ich kann sagen, dass mich das Buch wirklich begeistert hat. Die Geschichte ist super, mit Spannung und traurigkeit gefüllt. Das Thema der Kindesentführung ist Realitätsnah und sehr ergreifend. Man denkt automatisch darüber nach, wie man sich selbst fühlen würde. Und mit Simone als Hauptfigur, kann ich sagen, dass das Buch unschlagbar ist und sie eine starke, kämpfende Persönlichkeit ist. Fazit Ein tolles Buch für viele Spannende Stunden. Ein Muss für richtige Thriller Fans. Man legt das Buch nur sehr widerwillig aus der Hand. Suchtgefahr besteht alle mal.
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