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Atlas der ungezähmten Welt
Chris Fitch

Atlas der ungezähmten Welt

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4/5
1 Bewertung
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29.9
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ZUSAMMENFASSUNG
Wir haben die Natur unter unsere Kontrolle gebracht. Wo sich früher weiße Flecken auf den Landkarten befanden, durchziehen heute Straßen die Landschaft, breiten sich Städte aus, werden Flüsse reguliert. Das eigentlich Faszinierende jedoch bleibt die unberechenbare Wildnis - jene ungezähmte Natur, die sich ihre eigene Ordnung schafft und die sich nicht domestizieren lässt. Chris Fitch, Geograf und Reisejournalist, hat diese wilden Welten gefunden - manchmal weit abgelegen und exotisch, manchmal scheinbar vertraut und erforscht, tatsächlich jedoch immer voller Geheimnisse und unbeantworteter Fragen. Er nimmt uns mit auf eine atemberaubende Entdeckungsreise zu nie erklommenen Gipfeln, lebensgefährlichen Küsten und verlassenen Orten, die sich die Natur zurückerobert hat. Mit seinen Geschichten über Wüsten und ewiges Eis, geheimnisvolle Höhlen und entlegene Inseln werden wir selbst zu kühnen Entdeckern von Weltgegenden, die unsere wildesten Fantasien nicht erfinden könnten.
BIOGRAFIE
Chris Fitch ist Geograf und Reisejournalist, gestaltete seine eigenen Radio- und Fernsehsendungen und schreibt vorwiegend für das "Geographical Magazine", das offizielle Medium der britischen Royal Geographical Society. In London geboren, wuchs er in Honiara, der Hauptstadt der Salomonen, auf, lebte in Südkorea und Taiwan und ist heute wieder in London zu Hause. Barbara Sternthal, promovierte Theaterwissenschaftlerin, ist Autorin, Übersetzerin und Redakteurin. Ihre thematischen Schwerpunkte: Biografien, Reisen, Kunst, Kultur(-geschichte), Architektur und Design. Zahlreiche Publikationen zum Wiener Fin de Siècle, über Venedig und vieles mehr. Sie lebt in Wien und so oft wie möglich auf Reisen.
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REZENSIONEN
Bewertet von Dagmar
dagmareckhardt
Beim »Atlas der ungezähmten Welt« stehen für mich die Geschichten im Vordergrund, doch es braucht die Karte, damit ich mir Abgeschiedenheit, Schroffheit, Unwegsamkeit vorstellen kann. Extrem, verwildert, unberührt, isoliert oder rätselhaft sind die Gegenden, über die Chris Fitch schreibt. Ich bezweifel, dass er sie alle selbst bereist hat. Aber darum geht es auch nicht, sondern um die Reisen, die wir nur mit dem Finger auf der Landkarte oder zwischen den Zeilen eines Buches vollziehen können. Schwarz-Weiß-Fotos der Landschaften mögen in solch einem Zusammenhang ungewohnt wirken. Doch für mich sind sie stimmig, denn sie erinnerten mich an die Reisebildbände, die ich mir als Kind in der Bibliothek angeschaut habe. Auch die hatten damals Schwarz-Weiß-Fotos, die wir Leser mit unserer eigenen Fantasie einfärbten. Auch empfehlenswert: Atlas der ungewöhnlichen Orte skurrile Geschichten, die von Menschen in die Landschaft geschrieben wurden. Ten Commandments Mountain in North Carolina: die 10 Gebote aus Beton, die Buchstaben 1,5 Meter hoch. Spijkenisse in den Niederlanden, wo alle Brücken nachgebaut wurden, die auf den Euro-Scheinen abgebildet sind. Mail Rail in London, eine U-Bahn nur für die Post. Varosia auf Zypern, eine verlassene Touristen-Hochburg. Für mich waren in all diesen Fällen die Geschichten stärker als die Karten, deren Zauber nicht übersprang. Doch all die Anekdoten über Menschen und ihre schrägen Ideen machten das mehr als wett.
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