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ZUSAMMENFASSUNG
Über dreiunddreißigtausend Jahre war die Steinzeitfrau Urga zusammen mit einem Baby-Mammut in einem Eisblock eingefroren, doch dank der Erderwärmung tauen sie wieder auf. Nach einem ersten Blick auf die Menschheit würde Urga am liebsten gleich wieder zurück ins Eis gehen. Alles, was sie jemals liebte, hat sie verloren. Aber Urga ist eine Kämpferin: Bevor sie aufgibt, will sie herausfinden, ob sie vielleicht auch in dieser höchst seltsamen Welt das Glück finden kann. Auf ihrer Reise wird sie von dem Glücks-App-Entwickler Felix Sommer, seiner gewitzten Tochter Maya und dem kauzigen Kapitän Lovskar begleitet. Ihre Irrfahrt führt sie von Bhutan bis Finnland, von Indien nach Italien. Doch ein Team von skrupellosen Wissenschaftlern ist ihnen auf den Fersen, um an der Steinzeitfrau und dem Baby-Mammut wissenschaftliche Experimente durchzuführen ...
BIOGRAFIE
David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane, darunter "Mieses Karma", "Jesus liebt mich", "Happy Family" und "Muh" erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.
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REZENSIONEN
Bewertet von Nina, Paula und 3 andere
ninaha94
paula
dawn_woodshill
biscoteria
gaensebluemchentage
Sonst mag ich die Bücher von David Safier wirklich sehr gerne, aber Aufgetaut konnte mich leider gar nicht überzeugen. Wie seine anderen Bücher fällt auch Aufgetaut in das Genre Humor mit Tiefsinnigkeit, aber hier hatte ich oft das Gefühl, dass der moralische Zeigefinger doch recht häufig zum Einsatz kam. Auch die Charaktere konnten mich nicht wirklich in ihren Bann ziehen, wie die Figuren aus Safiers anderen Büchern es bis jetzt eigentlich alle geschafft haben. Durch den personellen Erzähler, der in der dritten Person die Geschichte erzählt, wurde auch eine leichte Distanz zu den Charakteren hergestellt, die ich persönlich als störend empfunden habe. Auch, dass immer wieder mal ein allwissender Erzähler spricht, der die Gedanken von allen Figuren kennt, hat mich im Lesefluss sehr unterbrochen. Generell hat sich das Buch für mich an vielen Stellen irgendwie abgehackt und sprunghaft angefühlt, weshalb nicht wirklich ein Lesefluss aufkommen konnte, und ich immer wieder neu "reinkommen" musste. Leider keine Empfehlung von mir.
Wow
Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen, es passt hervorragend zu den anderen Büchern des Autors und macht mir direkt gute Laune! Die witzigen Illustrationen treffen mit meinen Vorstellungen genau überein. Auch den Schreibstil finde ich hier sehr angenehm, die Geschichte lässt sich, trotz einiger Perspektivenwechsel, sehr gut und verständlich lesen. Was mir hier besonders gefallen hat, ist das Thema. Es geht nicht nur um einen humorvollen Roman, der den Leser zum Lachen bringen soll, sondern vielmehr um die Suche nach dem Glück. Denn alle Charaktere der Geschichte sind auf der Suche nach ihrem eigenen Glück. Dabei lernen sie sich selbst neu kennen und wachsen zunehmend an den verschiedenen Situationen, die es zu meistern gilt. Diese Wandlung der Charakter hat mir sehr gut gefallen, im Laufe der Geschichte lernen sie alle was wirklich im Leben zählt. Das ist bestimmt nicht die stärkste Geschichte des Autors, aber trotzdem ein tolles Lesehighlight, das dem Leser ein paar schöne Lesestunden verschafft.
Wow
"Aufgetaut" ist ein neues Buch des bekannten Autoren David Safier. Dieser ist für seine Bücher der Gegenwartsliteratur gepaart mit viel Humor bekannt. Ich habe auch schon viele seiner anderen Bücher gelesen aber leider konnte dieses mich nicht so überzeugen wie die anderen. Das Cover passt allerdings sehr gut zu seinen anderen Bücher, die den typischen gelben Hintergrund haben und darauf dann immer Figuren passend zum Titel und Inhalt des Buches. In diesem Fall geht es um eine Steinzeitfrau die mit einem Baby-Mammut jahrelang in einem Eisblock eingefroren war und nun die moderne Menschheit so wie wir sie kennen entdeckt. Dort ist für sie alles so neu und anders, aber sie versucht trotzdem sich zurechtzufinden und sogar ihr Liebesglück versucht sie zu finden. Dabei geht der Autor wie in seinen anderen Bücher mit der Naivität der Welt und einer gehörigen Portion Situationskomik an die Handlung ran. Jedoch waren da diesmal leichte Stellen, über die man etwas gestolpert ist. Wie zum Beispiel der Fakt das sich die Steinzeitfrau innerhalb von wenigen Tagen fast komplett angepasst hat und sogar eine neue Sprache erlernt. Ich werde aber trotzdem mit Freuden weitere Bücher von David Safier lesen!
Wow
Wenn ich an David Safier denke, denke ich an erster Stelle an sein für mich bestes Buch“ Mieses Karma“. Ein Buch was überzeugte mit einem so tollen Humor. Leider konnte mich im Folgenden keins seiner Bücher mehr so überzeugen wie dieses. Auch „Aufgetaut“ hat für mich nicht das Potential zu seinen besten Büchern zu gehören. Wir erleben zwei Menschen, welche beide das Glück erstmal verlasen, hat. Felix, geschieden und arm, der nicht mal den Unterhalt für seine Tochter zahlen kann will sein Glück erneut versuchen, indem er eine Glücksapp programmieren will. In Form seines jetzigen Jobs ist er auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs. Dabei seine elfjährige, verzogene und besserwisserische Tochter. Diese tanzt allen Leuten auf der Nase herum, stellt alles in Frage und nervt unheimlich mit ihrer Art. Wer das süß findet, dem ist nicht mehr zu helfen. Das einzig süße war für mich das kleine Mammutbaby, welches seine Geschichte erstmalig vor 33.000 Jahren im Buch hat. Dort gab es eine kleine Gemeinschaft von Menschen, die eindeutig aus Inzest bestanden. Urga steht ihrer Schwester zur Seite, als diese ihr Kind gebärt und es anders aussieht als die anderen (definitiv nicht aus der Inzestsippe) und will sich nicht aus dem Dorf vertreiben lassen, als sie sich dagegen wert das das Kind getötet werden soll. Diese geht stattdessen mit den Männern auf die Jagd und gesteht dort dem Schönling des Dorfes ihre Liebe. Zu ihrem Pech ist der aber schon, heimlich, anders vergeben. Kurze Zeit später wird sie mit dem Babymammut zum Eisblock und kommt in unsere Zeit. Bis hierhin sind 100 von 350 Seiten vergangen und es ist nicht wirklich viel passiert. Das quengelige Kind nervt alle Seiten über. Felix wirkt wie ein Schluck Wasser in der Kurve und die beiden Eisopfer sind noch im Eisblock. Humor sucht man hier vergebens. Leider bringt das Buch auch keinen Spannungsbogen auf. Wer Lust hat die ganze Zeit vom Glück zu lesen und die nervigen Dialoge einer schnippischen 11-Jährigen mag, ist hier richtig aufgehoben. Ich mag jedoch mehr die richtig lustigen Bücher von Safier und das war leider bis jetzt nur das oben genannte. Schade drum, aber das Buch wurde für mich bei Seite 100 eingefroren.
Wow
gaensebluemchentage
Ich mag David Safier wirklich sehr gerne, weil man bei ihm sicher sein kann, dass es ein voler Lesegenuss wird und Lacher sind garantiert! So auch bei "Aufgetaut". Die Steinzeitfrau Urga und das Mammutbaby Trö waren dreißigtausend Jahre eingefrohren und befinden sich jetzt an Bord eines Hochseedampfers in der Arktis. Natürlich sind sie nicht unentdeckt geblieben. Zusammen mit Felix Sommer, seiner Tochter Maya und dem leicht mürrischen Kapitän Lovskar machen sie sich alle zusammen auf den Weg in den Buthan, um das wahre Glück zu finden. Doch dort angekommen, haben sie bald ganz andere Dinge im Kopf, als glücklich sein, denn ein Team von Wissenschaftlern ist ihnen auf der Spur. Die Chefin davon ist niemand anderes, als Amanda, die Ex-Freundin von Felix. Und so geraten bald nicht nur die Gefühle durcheinander sondern auch die Fronte ..... David Safier spricht genau das an, was viele Menschen tief im Innern wirklich beschäftigt: Bin ich glücklich und kann ich die wahre Liebe finden? Doch er zeigt auch, dass das Leben viel mehr ist, als nur die Suche zum Selbst und dass man manchmal viel näher am Glück ist als man glaubt. Dieses Buch hat Tiefgang, erzählt aber auch von den einfachen schönene Dingen im Leben, das hat mir sehr gut gefallen.
Wow

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