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ZUSAMMENFASSUNG
»David Bowie, was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?« »Lesen«. Drei Jahre vor seinem Tod erstellte David Bowie eine Liste mit einhundert Büchern, die sein Leben verändert haben - eine Liste, die einer besonderen Autobiografie gleichkommt. David Bowie hat Literatur geliebt. Er hat immer und überall gelesen, über Bücher gesprochen und sie sogar rezensiert. Unter den einhundert Werken, die ihm am wichtigsten waren, sind »Madame Bovary«, »Clockwork Orange«, »Flauberts Papagei« und »Nachdenken über Christa T«. Manche gehören zum klassischen europäischen Kanon, andere sind nur Eingeweihten bekannt - sie alle haben ihn inspiriert und zu dem gemacht, der er war. John O'Connell stellt diese Bücher in hundert kurzen Essays vor; jeder von ihnen wirft einen neuen Blick auf den Menschen und Künstler David Bowie, auf seine Arbeit und die Zeit, in der er lebte. »Bowies Bücher« ist so nicht nur eine ungewöhnliche Liste mit Büchern, die sich zu entdecken lohnen, sondern auch eine unterhaltsame Art, einen der größten Künstler der vergangenen Jahrzehnte neu kennenzulernen.
BIOGRAFIE
John O'Connell lebt als freier Journalist in London. Er schreibt unter anderem für den The Guardian und The Times und interviewte David Bowie zuletzt 2002 in New York.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
10.06.2020
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783462053524
Sprache
German
Seiten
382
Schlagworte
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von patricianossol
patricianossol
patricianossol
„Zeige mir was du liest, und ich sage Dir wer du bist.“ (Deutsches Sprichwort) In den 1980er Jahren habe ich nach Songs wie Modern Love, China Girl, Under Pressure und Let’s Dance abgerockt, doch von David Bowies Liebe zur Literatur erfuhr ich erst durch John O‘Connells Werk „Bowies Bücher“, welches im Juni 2020 beim Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. Wow, der begnadete Sänger hat so viel gelesen und sogar Bücher rezensiert. „Bowie hasste Flugzeuge, also reist er meistens im Zug durch die Staaten, wobei er in speziellen Koffern stets seine mobile Bibliothek mit sich führt, öffnet man sie, stehen dort alle seine Bücher ordentlich aufgereiht in Regalen.“ (Auszug aus dem Buch) In Bowies transportabler Bibliothek befanden sich wohl mehr als 1500 Bücher. Drei Jahre bevor er starb, erstellte er eine Liste mit den hundert Büchern, die ihm am wichtigsten waren. In „Bowies Bücher“ stellt John O‘ Connell jedes dieser Werke in einer kurzen Abhandlung vor, nimmt dabei Bezug auf seine Musik und mutmaßt, was ihn an der Lektüre besonders inspirierte. Mit jeder Buchvorstellung lerne ich David Bowie besser kennen, nicht nur als einen der größten Künstler seiner Zeit, sondern auch als Mensch. Er war ein vielseitig interessierter Mann, empfindsam, humorvoll mit einer poetischen Ader und einem Hang zum Spirituellen. Mir gefällt die Buchidee. Es ist einerseits eine Art Biografie, anderseits eine außergewöhnliche Sammlung von Buchempfehlungen. Einige von Bowies Büchern wie z.B. Lawrence „Lady Chatterley“, Döblins „Berlin Alexanderplatz“ oder Fitzgeralds großen Gatsby habe ich auch gelesen. Von anderen Romanen wie Angela Carter’s „Nächte im Zirkus“ oder Julian Barnes „Fauberts Papagei“ habe ich mich inspirieren lassen. Kurzum, meine Leseliste ist schon wieder gewachsen. Unterhaltsam wandele ich auf den Spuren Bowie. Die Essays lesen sich flüssig. Einhundert beeindruckende Buchempfehlungen, die einen eindrucksvollen Einblick in das Leben des großen Künstler gewähren. Ein Sympathieträger, als Sänger und als Leser.
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