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Karl Ove Knausgård

Das Amerika der Seele

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ZUSAMMENFASSUNG
Essays von Karl Ove Knausgård

Warum schreiben, warum malen, warum fotografieren? Warum lesen, warum Gemälde betrachten, warum in Galerien gehen? Kann es dabei um etwas anderes gehen als um die großen Fragen des Lebens? Und was hat diese Auseinandersetzung mit dem alltäglichen Leben zu tun?

Das Amerika der Seele ist eine Sammlung von Texten, die einen weiten Bogen spannen: von der Gnade, die darin liegen kann, der Beerdigung des eigenen Vaters beizuwohnen, bis zur Bedeutung der Einsamkeit in den Bildern der US-amerikanischen Fotokünstlerin Francesca Woodman. Vom Massaker auf Utøya bis zu Knut Hamsuns missglücktem Meisterwerk »Mysterien«.

BIOGRAFIE
Karl Ove Knausgård wurde 1968 geboren und gilt als wichtigster norwegischer Autor der Gegenwart. Die Romane seines sechsbändigen, autobiographischen Projektes wurden weltweit zur Sensation. Sie sind in über 30 Sprachen übersetzt und vielfach preisgekrönt. 2015 erhielt Karl Ove Knausgård den WELT-Literaturpreis, 2017 den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Er lebt in London. Paul Berf, geboren 1963 in Frechen bei Köln, lebt nach seinem Skandinavistikstudium als freier Übersetzer in Köln. Er übertrug u. a. Henning Mankell, Kjell Westö, Aris Fioretos und Selma Lagerlöf ins Deutsche. 2005 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Schwedischen Akademie ausgezeichnet. Ulrich Sonnenberg, geboren 1955 in Hannover, arbeitet als freier Übersetzer und Herausgeber in Frankfurt/Main. 2013 erhielt er den Übersetzerpreis des Staatlichen Dänischen Kunstrats. Er übersetzte u.a. Bücher von Hans Christian Andersen, Carsten Jensen, Karl Ove Knausgaard und Jens Andersens Astrid Lindgren-Biografie.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
31.10.2016
Ausgabe
eBook
ISBN
9783641169695
Sprache
German
Seiten
496
Schlagworte
Francesca Woodman, Sammlung, Lektor, Norwegen, Alltag, Sally Mann, Skandinavien, Knut Hamsun, Belletristik, Amerika
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REZENSIONEN
Bewertet von Lara
buecherregalstory
Der literarische Weltruhm des norwegischen Schriftsellers Karl Ove Knausgård gründet auf seinem autobiografischen Romanzyklus „Min Kamp“ (dt. "Mein Kampf"), der in 2017 mit dem Band „Kämpfen“ seinen Abschluss finden wird. Die Romane sind äußerst erfolgreich und in aller Munde. Der Essayband „Das Amerika der Seele“ ist eine Sammlung von achtzehn gesellschaftskritischen Texten des Autors, entstanden in den Jahren 1996 bis 2013. In den Essays erfährt der Leser, was der Mann aus Norwegen so denkt, wenn er nicht über sich selbst schreibt. Karl Ove Knausgård sinniert u.a. über die Fotos von Cindy Sherman und Francesca Woodman, über Wolken und Bibelübersetzungen, erzählt über Breivik auf Utøya, berichtet von Hamsuns „Mysterien“ und den Tod, fragt nach der Bedeutung von Kunst und Malerei. Dem Autor ist auch das Thema „Scheißen“ (O-Ton) wichtig. Die Essays sind unterschiedlicher Art und Güte. Profanes tritt auf Poetisches, Schönes auf Hässliches, Lächerliches auf Ernstes. Knausgård will die Welt so wahrnehmen, wie sie ist. Der Skandinavier sucht Antworten. Seine Texte zeigen, was das Leben ausmacht. Das Hier und Jetzt lässt sich mit Schreiben allein nicht deuten. Alles bleibt anders, auch gut.
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