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Renée Ahdieh

Das Herz aus Eis und Liebe

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3.7/5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Nachdem der Schwarze Clan aufgeflogen ist und Okami gefangen genommen wurde, hat Mariko keine Wahl mehr. Sie muss Prinz Raiden und ihrem Bruder nach Inako folgen und sich als Braut des Prinzen den Gefahren und Intrigen stellen, die am Hof auf sie lauern. Von nun an sind Klugheit und Umsicht ihre Waffen. Damit will sie die Ränkeschmiede aufdecken und für Gerechtigkeit sorgen. Doch hinter jedem Geheimnis verbirgt sich ein weiteres. Werden Mariko und Okami aus diesem Lügennetz entkommen?
BIOGRAFIE
Renée Ahdieh hat die ersten Jahre ihrer Kindheit in Südkorea verbracht, inzwischen lebt sie mit ihrem Mann und einem kleinen Hund in North Carolina, USA. Bereits ihre Dilogie "Zorn und Morgenröte" und "Rache und Rosenblüte" ist bei ONE erschienen.
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REZENSIONEN
Bewertet von Lara, coffee_and_goodbo... und 3 andere
layara
coffee_and_goodbooks
svenjaplocher
chianti
kerstinbüchner
Es hat einige Zeit gedauert bis mit "Das Herz aus Eis und Liebe" der zweite Band der "Samurai-Dilogie" den Weg in unsere Hände fand. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich erstmal mein Gehirn ein wenig zurück spulen musste, um die Kurve zu den Geschehnissen im ersten Teil wiederzufinden. Denn nach all der Zeit und bei der komplexen Welt, die einen hier erwartet, ist man im ersten Moment doch etwas aus der Materie draußen. Aber wenn man den Faden erst einmal wieder gefunden hat, dann stellt sich bald der Aha-Effekt ein. Die Handlung knüpft nahtlos an den ersten Band der Dilogie an. Diesmal heißt es: auf nach Inako. Der schwarze Clan ist aufgeflogen, Okami ist gefangen und Mariko soll Prinz Raiden heiraten. Natürlich steht außer Frage, dass sie davon alles andere als begeistert ist. Doch man muss ja in allem den Vorteil sehen und die Möglichkeiten nutzen, um eventuell den ein oder anderen Überraschungsmoment nutzen zu können. Das alles ist jedoch gar nicht so einfach, denn die Umstände werden immer problematischer und Mariko weiß bald nicht mehr, was sie noch glauben kann. In Inako scheint niemand der zu sein, der er scheint und es steht die Frage im Raum, wer im Hintergrund eigentlich die Fäden zieht... Zum Inhalt dieses Buches kann ich eigentlich gar nicht so viel sagen, ohne zu spoilern. Dafür ist das Ganze einfach zu komplex, als dass ich da mit ein paar belanglosen Aussagen um mich werfen könnte. Ich habe mich, trotz, dass seit dem ersten Band recht viel Zeit vergangen war, darauf gefreut, wieder in die Geschichte einzutauchen. Allerdings muss ich zugeben, dass mir der Einstieg doch etwas schwerfiel. Das lag nicht daran, dass ich nichts mehr aus dem ersten Teil wusste, sondern eher an der Kultur bzw deren Umständen, die in dieser Geschichte vorherrschen. Nachdem Mariko nun am Kaiserhof angekommen ist, wechselt damit logischerweise die gesamte Grundlage. Während wir im ersten Band dem Schwarzen Clan gefolgt sind und ihre Reisen samt Abenteuern begleitet haben, befinden wir uns nun eingekesselt in den Mauern des Herrschers. Und so wie Mariko regelrecht im goldenen Käfig sitzt, so fühlte ich mich beinahe auch als Leser so. In diesem Band geht es einfach mehr um die internen Probleme, die Intrigen und Machtspielchen am Hof. Und das schlägt sich natürlich auch in der Handlung wieder. Ich hatte teilweise wirklich Probleme, dem Ganzen folgen zu können, da natürlich auch viele fremde Begriffe und noch dazu zahlreiche unterschiedliche Charaktere eine Rolle spielen. Das wurde erst zur Mitte des Buches hin irgendwie einfacher. Was mir sehr gut gefiel war allerdings Marikos Rolle. Ich finde ihre Entwicklung wirklich toll und war beeindruckt, wie sie in diesem Band alles, was da um sie herum geschehen ist und was sie regeln musste, auf ihre ganz eigene Art gelöst hat. Ich mag sie als Protagonistin sehr gerne und finde sie wirklich toll umgesetzt. Auch die Thematik rund um den Schwarzen Clan konnte mich weiterhin begeistern, auch wenn deren Rolle beinahe ein wenig abgeschwächt war. Der überraschendste Charakter in diesem Teil war definitiv Raiden. Hier war ich tatsächlich überrascht über die Ereignisse und ich denke, dem ein oder anderen von euch wird es eventuell genauso gehen. Während die erste Hälfte des Buches in meinen Augen ein wenig vor sich hindümpelte, so nahm die Geschichte dann wieder richtig an Fahrt auf und ich war gespannt, wie das Ganze ausgehen würde. Die Autorin hat wieder eine sehr schöne Mischung aus Action, Dramatik und Spannung geschaffen und all das verankert in einer für uns fremden Kultur, was ja sowieso einen besonderen Reiz ihrer Bücher ausmacht. Das große Finale kam dann im Hinblick auf den Verlauf der Geschichte relativ flott, so dass ich hier der Meinung war, es hätte hier teilweise etwas mehr Tiefe verdient gehabt. Im Gegensatz zum ersten Teil war ich diesmal nicht zu 100% überzeugt von dem Buch, aber auch nicht unzufrieden, so dass ich dennoch froh bin, hier weitergelesen zu haben.
Wow
coffee_and_goodbooks
Nachdem mich der erste Teil "Das Mädchen aus Feuer und Sturm" ziemlich begeistert hat habe ich mich riesig auf diesen Teil gefreut. Dieser Band setzt ab da an fort, wo der erste Band geendet hat. Man wird also gleich schon ins Geschehen geworfen. Nachdem Okami gefangen genommen wird und Mariko Prinz Raiden heiraten muss, befindet man sich nicht mehr im Waldsetting, sondern im Palast des Kaisers. Mariko versucht einen Weg zu finden, um Okami zu befreien. Hauptsächlich spielt die Story im Kaiserlichen Palast ab und nicht mehr im Wald, wie im ersten Band. Leider ging dadurch etwas das Setting verloren. Der Kaiserliche Palast wurde zwar bildhaft beschrieben, aber etwas abwechslung hätte nicht geschadet. Die Autorin hat in diesem zweiten Band sowohl die gefühlvollen und ruhigen Szenen eingebaut, aber gleichzeitig auch die brutalen, rücksichtslosen und verstörenden Parts nicht vergessen. Mit „Das Herz aus Eis und Feuer“ findet der Zweiteiler rund um Mariko einen runden Abschluss, der alle offenen Fragen beantwortet und mit seiner Spannung, seinem Erzählstil und der greifbaren, angespannten Atmosphäre punkten kann.
Wow
Svenja's Bücherwelt
Meine Meinung Nachdem mir Band 1 „Ein Mädchen aus Feuer und Sturm“ sehr gut gefallen hat, war klar das Band 2 einziehen musste. Ein Glück hatte ich mit dem lesen gewartet, sodass Band 2 schon erschienen war. Und da es nur ein Zweiteiler ist, musste ich auch keinen Cliffhanger befürchten. Wer als Band 1 nicht kennt, sollte meine Rezension zu Band 2 nicht lesen. Das Cover zu Band 2 (ebenso wie bei Band 1) spricht mich leider so gar nicht an. So langsam kann ich Personen/ Gesichter auf den Covern nicht mehr sehen und finde es nur noch 0815. Da finde ich die Englischen Cover weitaus schöner und ansprechender. Der Schreibstil war wieder flüssig, jedoch an manchen Stellen zäh und langatmig. Die Perspektive wechselt außerdem pro Kapitel, was positiv ist, da man manche Charaktere so besser versteht. "Sei so schnell wie der Wind, so still wie der Wald, so stark wie das Feuer, und so unerschütterlich wie ein Berg." Diesmal begleiten wir Mariko in den königlichen Palast und lernen die beiden Prinzen näher kennen. Nachdem spannenden Ende in Band 1 schließt Band 2 nahtlos an und schafft somit einen guten Übergang. Mariko muss sich hier sehr vorsichtig verhalten, damit die Beziehung zu Okami nicht auffliegt der im Kerker gefangen gehalten wird. Außerdem muss sie das Vertrauen von Prinz Raiden für sich gewinnen, der mit ihr immer noch verlobt ist. Das Verhältniss zur ihrem Bruder Kenshin gerät auch immer mehr ins Wanken, da dieser ihr ebenfalls Misstraut. Natürlich treffen wir auch andere Charaktere aus Band 1 wieder. U.a. Yumi und Ranmaru. Wer hier eine größere Rolle bekommt ist die Mutter von Raiden. Ihre Sicht fand ich sehr spannend. Die Kaiserin hingegen blieb weiterhin im Schatten und fand kaum einen Auftritt. Mariko ist hier reifer als in Band 1 und weiß wie sie mit Worten umgehen muss. Klar versucht sie in geheimen Okami zu befreien, aber die Zeiten im Wald beim schwarzen Clan sind definitiv vorbei. Die Liebesgeschichte der beiden kommt hier leider nicht mehr so zu Geltung wie ich es mir gewünscht hätte. Klar gibt es Gespräche der beiden, aber diese fallen immer recht kurz aus damit Mariko nicht aufliegt. Prinz Raiden mochte ich anfangs überhaupt nicht, aber mit der Zeit konnte ich ihn besser verstehen und am Ende mochte ich ihn wirklich. Seinen Bruder hingegen blieb bis zum Ende ein widerlicher Mistkerl. So gut ich manche Charakterentwicklungen fand, so langweilig fand ich die Story. Das Buch plätschert vor sich hin und man wünscht sich die Action und Spannung aus Band 1 zurück. Man bleibt eigentlich fast nur im Palast und es passiert wirklich kaum was. Man liest sich durch Intrigen und Täuschungen und erst gegen Ende hin wird es spannend. Aber so schnell wie es gekommen ist, so schnell verschwindet es auch wieder. Am Ende hat man zwar sein Happy End, aber es lässt mich trotzdem mit ein paar Fragen zurück. Der Abschlussband lässt mich doch eher Enttäuscht zurück und bekommt von mir 2,5/5⭐. ____________________________________________________ Fazit Nach einem tollen Band 1, ein enttäuschender Abschlussband. Man hätte daraus so viel Spannendes machen können, leider bleibt es langatmig und nicht unterhaltsam. Das einzig Positive sind die Charakterentwicklungen. ____________________________________________________
Wow
Der Schwarze Clan ist aufgeflogen, Ōkami wurde gefangen genommen und Mariko ist als Verlobte von Prinz Raiden an den Hof von Inako gekommen. Sie macht gute Miene zum bösen Spiel, denn während sie tagsüber Raiden die unterwürfige und schüchterne Frau vorspielt, plant sie nachts die Befreiung von Ōkami. "Das Herz aus Eis und Liebe" ist der zweite und abschließende Band von Renée Ahdiehs Dilogie, der aus den personalen Erzählperspektiven von Hattori Mariko, ihrem Bruder Kenshin, Asano Yumi und Asano Tsuneoki, Takeda Ranmaru, Prinz Raiden und seiner Mutter Kanako erzählt wird. Die Geschichte setzt wenige Tage nach dem Ende des ersten Bandes an. Kaiser Minamoto Masaru ist tot, sein jüngerer Sohn und Erbe Roku ist ihm auf den Chrysanthementhron gefolgt und ist nun der himmlische Herrscher des Reiches Wa. Doch es zeigt sich schnell, dass die Macht Roku zu Kopf steigt und das Raiden, sein älterer Bruder, ein fähigerer Herrscher wäre. Inmitten der Intrigen und des Machtkampfes im Palast des Kaisers versucht Hattori Mariko, die als Braut von Prinz Raiden an den Hof gekommen ist, nachdem der Schwarze Clan im Yukaiwald angegriffen worden ist, und Ōkami gefangen genommen wurde, genau diesen zu befreien. Mariko hat mir als Protagonistin wieder sehr gut gefallen! Sie hat ja schon im ersten Band gezeigt, dass sie eine sehr intelligente und sture junge Frau ist, die dafür kämpft ihre eigenen Entscheidungen treffen zu dürfen, was ich sehr mochte! Am Kaiserhof spielt sie, den Anschein nach, nach den Regeln, gibt sich unterwürfig und schüchtern, blendet ihren Verlobten, denn im Geheimen schmiedet sie Pläne, um Ōkami aus den Fängen von Kaiser Roku zu befreien. Sie zeigt in diesem Band, wie stark sie gereift ist, dass sie bereit ist, Opfer zu bringen und insgesamt bin ich mit ihrer Entwicklung sehr zufrieden! Auch die anderen Charaktere, allen voran Ōkami und Yumi haben mir sehr gut gefallen! Ōkami wollte nie ein Anführer sein, genauso wie Raiden, und doch wachsen die beiden im Laufe der Handlung in ihre Rollen hinein. Die junge Maiko Yumi und Schwester von Tsuneoki ist genau wie Mariko eine junge Frau, die für ihre Ziele kämpft und sich nicht unterkriegen lässt. Auch Kanako, die Mutter von Prinz Raiden, fand ich sehr spannend, weil die Magierin im Hintergrund ihre Intrigen spinnt und man erst nach und nach erfährt, welche Pläne sie verfolgt. Die Geschichte ließ sich echt gut lesen! Schon im ersten Band mochte ich die japanische Atmosphäre sehr gerne und auch hier hat diese mir wieder sehr gut gefallen. Von der Handlung hätte ich mir allerdings besonders zum Ende hin etwas mehr versprochen. Es gab viele spannende Ansätze, wie beispielsweise Yumis Aktion zu Beginn des Buches, Ōkamis Entdeckung auf dem Toyotomi Anwesen, oder auch die Rolle von Amaya, die für meinen Geschmack etwas stärker hätten verfolgt werden können. Mit dem Ende an sich bin ich eigentlich zufrieden, aber irgendwie hätte ich noch einen größeren Knall erwartet, denn mir war das Finale fast schon zu ruhig und lief zu reibungslos ab. Aber wie gesagt, unzufrieden bin ich auch nicht! Fazit: "Das Herz aus Eis und Liebe" von Renée Ahdieh ist ein guter zweiter Band und gelungener Abschluss der Dilogie! Ich mochte die Charaktere, allen voran natürlich Mariko und Ōkami wieder richtig gerne, die japanische Atmosphäre fand ich ebenfalls einfach großartig und auch die Handlung konnte mich begeistern! An manchen Stellen hätte es ein wenig spannender sein können und besonders am Ende hätte ich mir einen größeren Knall gewünscht, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mir diesem Abschluss, sodass ich vier Kleeblätter vergebe.
Wow
kerstin.loves.books
Der zweite Band knüpft nahtlos an den ersten Band an. Ökami wird in den Kerker geschmissen und mehr als nur misshandelt. Währenddessen muss sich Mariko am Hof durchschlagen und beweisen. Sie lernt wem sie vertrauen kann und wem nicht. Wer an welchen Idealen festhält und wer nur Mitläufer ist. Sie wächst in dieser Zeit auch über sich selbst hinaus und findet sich in den Intrigen und Machtspielen gut zurecht. Leider hatte der zweite Band der Reihe nicht den Charme des ersten Bandes. Ich fand die Fortsetzung zwar schön und auch angenehm zu lesen. Aber leider konnte es mich nicht so wirklich überzeugen. Und das, obwohl es sich um meine Lieblingsautorin handelt. Aber ich fand die ersten beiden Drittel ziemlich langatmig und wenig ereignisreich. Mir hat ein wenig Action während des Buches gefehlt, so dass es mich nicht so richtig packen konnte. Auch die Liebesgeschichte zwischen Mariko und Ökami kam eigentlich komplett zum Erliegen, was ich wirklich schade fand. Renée Ahdiehs Schreibstil ist für die meisten gewöhnungsbedürftig. Ich finde ihn jedoch einfach genial. Er ist einfach für das Genre und das Setting passend. Sie schreibt häufig poetisch und hat ein Talent dafür, die Dinge zu umschreiben, sodass genug Fantasiefreiraum bleibt. Manchmal ist der Lesefluss etwas holprig, wenn zu viele Fremdwörter verwendet werden. Aber im Kontext wird einem schnell klar, was damit gemeint ist. Das Thema ist ziemlich zeitgemäß. Es geht um Korruption, Machtgier und Privilegien. Das gibt es ja in jeder Zeit und wird wohl auch nie verschwinden. Wobei ich schon sagen muss, dass Mariko hier wohl eher eine Schachfigur im Geschehen ist und sie aus der Situation wohl nur das Beste macht, ohne wirklich Einfluss zu nehmen. Sie sorgt viel mehr für Denkanstöße. Das fand ich etwas schade, denn eine starke Frau sieht für mich irgendwie anders aus. Vor allem weil es sich im ersten Band auch irgendwie anders entwickelt hatte und ich somit etwas anderes erwartet hatte. Sie wurde vom Schwarzen Clan im Prinzip ausgebildet und davon merke ich im zweiten Teil relativ wenig.
Wow
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