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Marc-Uwe Kling

Das Känguru-Manifest

Unterhaltung
Ist Teil der Reihe
Die Känguru-Werke
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4.2/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Sie sind wieder da – das kommunistische Känguruund der stoische Kleinkünstler! Im Kampf gegen dasmysteriöse Ministerium für Produktivität schreckensie vor nichts zurück. Eine Verschwörung auf niedrigsterEbene! Spektakuläre Enthüllungen! Skandale! Intrigen!Irgendwas Abgefahrenes mit Religion! Herrlich schrägeGeschichten - mit Spaß, Spannung und Schnapspralinen.

BIOGRAFIE
Marc-Uwe Kling singt Lieder und erzählt Geschichten. Sein Geschäftsmodell ist es, kapitalismuskritische Bücher zu schreiben, die sich total gut verkaufen. Seine Känguru-Geschichten wurden 2010 mit dem Deutschen Radiopreis und 2013 mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
12.08.2011
Ausgabe
eBook
ISBN
9783843700399
Sprache
German
Seiten
304
Schlagworte
Witz, Neinhorn, Känguru, Marc-Uwe Kling, Comedian, qualityland, Das Neinhorn, Gesellschaft, Satire, Manifest, Humor, Gesellschaftskritik
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REZENSIONEN
Bewertet von Buchensemble, leasbookblog und 3 andere
buchensemble
leasbookblog
sarahmaria
morningside
bastilkarton
Buchensemble
Asoziales Netzwerk Das Känguru und Marc-Uwe sind zurück, und zwar in “Das Känguru-Manifest”! Am Ende von “Die Känguru-Chroniken” ist ein neuer Nachbar eingezogen, und zwar ein Pinguin, der sofort des Kängurus Misstrauen auf sich gezogen hat. Etwas scheint fischig an diesem falschen Vogel, und je gechillter der Chronist, desto aktiver das Känguru – Hätte jemand etwas anderes erwartet? Viele kurze Geschichten, die in sich abgeschlossen sind, aber gemeinsam einen großen Handlungsbogen ergeben, treiben das Känguru-Manifest voran. Das Känguru und der Pinguin führen einen kalten Krieg, ohne jemals zu kommunizieren, Marc-Uwe hingegen setzt sich einmal mit dem Pinguin hin und versucht, ein Gespräch mit dem offenbar völlig stummen Tier zu führen. Inzwischen sind die Känguru-Chroniken veröffentlicht und Marc-Uwe Kling reagiert im Verlauf des Buches auch auf Kritiken oder beantwortet ein Telefoninterview (na ja, gut, das Känguru vertritt ihn). Aber das Känguru bleibt nicht untätig: Es gründet das asoziale Netzwerk, welches der rechtspopulistisches Partei “Sicherheit und Verantwortung” entgegengestellt ist. Fortan gibt es Anti-Terror-Anschläge, die auch dem Ministerium für Produktivität in die Karten spielen sollen … Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe: “Die Känguru-Offenbarung” begonnen Nach dem vierten Kapitel eingeschlafen morgens aufgewacht 😀 Mein Eindruck zu Das Känguru-Manifest: Vorsicht, hier kommt ein Paradoxon! Im Vergleich zum ersten Teil der Reihe, “Die Känguru-Chroniken”, hat “Das Känguru-Manifest” deutlich mehr Handlung. Oder: Es hat von Anfang an eine Handlung und beleuchtet nicht nur den Alltag des Chronisten und das Zusammenleben mit dem Känguru. Mir gefällt dieses Buch wegen der Handlung besser, auch die Running Gags kommen deutlicher heraus und machen großen Spaß, aber insgesamt hat es mir nicht so sehr gefallen wie Band 1 der Reihe. Warum? Ich habe keine Ahnung, wirklich nicht. Die vollständige Rezension findest du beim Buchensemble.
Wow
Sie sind wieder da - das kommunistische Känguru und der stoische Kleinkünstler! Auf der Jagd nach dem höchstverdächtigen Pinguin rasen sie durch die ganze Welt. Spektakuläre Enthüllungen! Skandale! Intrigen! Ein Mord, für den sich niemand interessiert! Eine Verschwörung auf niedrigster Ebene! Ein völlig abstruser Weltbeherrschungsplan! Mit Spaß, Spannung und Schnapspralinen ... Ich hab die Hörbucher der Tetralogie schon mehrmals gehört und es wird niemals langweilig. Marc-Uwe Kling hat einfach Humor, das kann man nicht abstreiten. Diese Reihe bringt mich immer wieder zum Lachen und ist einfach Unterhaltung pur! Neben Marc-Uwe und dem kommunistischen Känguru, werden einem im zweiten Teil die Nebenfiguren auch noch näher gebracht und ich liebe jeden einzelnen davon! Jeder ist auf seine eigene Art und Weise witzig (vor allem der Psychiater😜). Im zweiten Teil geht es auch noch mehr um den Antagonisten, den Pinguin, und es ist einfach herrlich. Ich freue mich auf jedes weitere Buch von Marc-Uwe Kling und kann diese Reihe jedem empfehlen, der etwas zum lachen haben möchte!
Wow
Ich habe schon Band 1 geliebt. Ich habe gelacht und diese absurde Geschichte lieben gelernt. Bei Band 2 hatte ich genau dieselben Empfindungen. Die Fortsetzung erzählt weitere Erlebnisse des Kängurus und von Marc-Uwe Kling. Beispielsweise auch, wie das Känguru eine geheime Organisation aufbaut. Auch die Sucht nach Schnapspralinen hört nicht auf. Jede Erzählung ist witzig, besonders, wie Kling sie vorliest. Wie er manches betont, macht die Geschichte noch lustiger, als wenn man die hitzigen Diskussionen und Handlungen selbst liest. Die Verbindungen zwischen den Kapiteln, wie bestimmte Sätze und Wörter, die immer wieder vorkommen, machen das Buch noch besser. Es zeigt, wie gut alles durchdacht ist und wie alles miteinander verbunden ist. Nach dem Ende von Band 2 bin ich total neugierig, wie Band 3 weitergehen wird, ich werde es mir nachher definitiv noch anhören! Das Ende ist absolut unbefriedigend, man kann gar nicht anders, als sofort mit Band 3 weiter der Geschichte vom Känguru und Marc-Uwe Kling zu lauschen.
Wow
Ich habe das Känguru-Manifest als Klobuch eingesetzt, wegen seiner überschaubaren Kapitel, die eigentlich als in sich geschlossene kurze Geschichten gelesen werden können. Teils waren sie wirklich erfrischend frech und böse, mit einer guten Portion politischem Engagement und Satire gewürzt. Teils waren sie mir aber auch einfach etwas albern. Das Känguru lebt beim Autor Marc-Uwe Kling und man ist sich nie ganz sicher, ob es ihn mehr nervt oder er doch eher an ihm hängt. Das Beuteltier ist süchtig nach Weinbrandbohnen und überzeugter Kommunist. Es gründet ein Asoziales Netzwerk und startet Antiterror-Anschläge mit seinen Anhängern, die mehr als einmal daneben und am Ziel vorbei gehen. Lieblingsfeind in diesem Buch ist der gegenüber eingezogene Pinguin. Die beiden machen sich gegenseitig das Leben schwer und der feinere Sinn dessen leuchtete mir ehrlich gesagt nicht so ganz ein. Vermutlich soll es nur etwas frisches Leben in die Wohnumwelt bringen. Insgesamt ist das Känguru schon ein Schnorrer vor dem Herren. Es lässt sich von Wohnungsbesitzer Kling aushalten, hat keine Lust zu arbeiten (auch nicht zu Hause) und obendrein noch einen ausgesprochen großen Appetit. Die Storys sind oft herrlich absurd, manchmal jedoch erschreckend realistisch. Wer gern Satire liest oder hört, der ist hier bestens aufgehoben! Wenn ihm der Humor des Marc-Uwe Kling liegt, der wirklich nicht jedermanns Sache ist.
1 Wow
Anfangs hatte ich ja so meine Probleme mit dem Känguru und ich war versucht, den ersten Teil vorzeitig abzubrechen. Doch irgendwie bin ich doch auf den Geschmack gekommen, und wenn man sich erstmal auf die Geschichte eingelassen hat, dann kann man gar nicht genug bekommen! Zugegeben, die Grundidee ist grotesk, und gerade das macht das Buch so besonders. Ein kommunistisches Känguru, dass zusammen mit dem Kleinkünstler Marc-Uwe in einer Berliner Wohngemeinschaft lebt. Und dabei kommen sehr lustige und absurde Gespräche zustande. Das Buch ist mehr oder weniger aus sehr kurzen Sketchen zusammengesetzt, die in diesem Teil aber trotzdem in gewisser Weise aufeinander aufbauen. Aber darauf kommt es beim "Känguru-Manifest" auch gar nicht an, finde ich. Es ist eine große Freude, die Wortgefechte der beiden zu verfolgen. Wenn man sich erst einmal auf die beiden eingelassen hat, kann man gar nicht genug bekommen. An vielen Stellen musste ich lächeln, manchmal sogar herzhaft lachen. Ich fand das Ende des ersten Teiles zwar stärker als "Das Känguru-Manifest", trotzdem hat es mir sehr gut gefallen. Das Hörbuch finde ich aber noch ein Stückchen besser, da der Autor allen Figuren eine ganz spezielle Persönlichkeit einhaucht und sie noch dreidimensionaler und realistischer machen. Sodass man fast daran glaubt, beim nächsten Besuch in Berlin dem gut gelaunten Känguru mit den Boxhandschuhen zu begegnen.
2 Wows

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