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Ist Teil der Reihe
Diogenes Taschenbücher
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3.9/5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Ein rares Meisterwerk zeitgenössischer Prosa, eine dicht gesponnene, psychologisch raffiniert umgesetzte Erzählung, die an die frühen Stücke von Patricia Highsmith erinnert, in ihrer Kunstfertigkeit aber an die Novellistik großer europäischer Erzähltradition anknüpft.
BIOGRAFIE
Patrick Süskind wurde 1949 in Ambach am Starnberger See geboren.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.10.2000
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783257228007
Sprache
German
Seiten
336
Schlagworte
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von camille, buchkenner und 2 andere
camille
buchkenner
nasa2000
sabrinak
Die spannende Geschichte- märchenhaft, witzig, und zugleich fürchterlich angsteinflössend- vom finsteren Helden Grenouille. Jean-Baptiste Grenouille besass die beste Nase in ganz Paris. Den ersten Teil seines Lebens verbrachte er bei Monsieur Grimal wo er Leder machte und verkaufte. Grenouille ermordete eine erste Frau, kaum jünger als er, etwa 14. Dann später, Grenouille war etwa 15, wurde Jean-Baptiste von dem berühmten Pariser Parfumeur Giuseppe Baldini abgekauft. Er nahm ihn dann als Lehrling und mit Jean-Baptiste als Hilfe wurde er durch zahlreiche gutriechende Parfums Reich. Nach ein paar Jahren will Grenouille mehr Möglichkeiten lernen um Gerüche einzufangen und er macht sich auf dem Weg nach Grasse. Später dann ermordet er noch mehr Frauen…. Die Geschichte von Grenouille ist durch dem grossen Vokabular ziemlich kompliziert zum verstehen. Dennoch ist die Geschichte sehr spannend zum mitverfolgen. Jedenfalls ein gutes Buch für Fans von Serienmörder. Das Buch ist ebenfalls sehr detailliert und mitreissend. Die Geschichte passiert in der Zeit des Absolutismus und es gibt kaum ein Buch, welches die Situation von damals besser beschreibt als Dieses. Ich würde das Buch für Mädchen und Jungs empfehlen welche bereits ein Alter von 15 Jahren erreicht haben. Natürlich ist es auch sehr empfehlenswert für erwachsene Leute. Für Jugendliche welche jünger sind ist das Buch nicht sehr empfehlenswert. Eine Verfilmung gibt es auch, diese wäre dann aber erst ab 16 Jahren… Jedenfalls ein sehr gut gedrehter Film wo alles unglaublich realistisch dargestellt wird. Ich selbst mochte dieses Buch ganz und gar nicht...
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Lange schon stand das Parfum in meinem Regal und wartete darauf gelesen zu werden. Irgendwie habe ich mich nie so richtig rangetraut. Nachdem ich es nun befreit habe, bin ich froh es gelesen zu haben. Es konnte mich nicht durchweg überzeugen, hatte aber definitiv eine ganz eigene Sogwirkung. Diesbezüglich ähnelt das Buch seinem Protagonisten. Einem Mann der gleichermaßen faszinierend und abstoßend ist, der einerseits genial und im Gegensatz dazu völlig plump daherkommt. Trotz oder gerade wegen seiner Gegensätze ist er auf jeden Fall interessant. Allein die Tatsache, das er nicht sehend, sondern riechend durch die Welt läuft, unterscheidet ihn gewaltig von Anderen. Diese ungewohnte Perspektive umschreibt der Autor mal malerisch und poetisch, mal schonungslos und derb. Er dringt dabei Tief in die Seele seines Protagonisten ein und versucht so die Handlungen Grenouilles verständlicher zu machen. Sympathischer macht das den Hauptdarsteller nicht, denn er ist und bleibt ein Monster, aber es erzeugte bei mir ein Quäntchen Mitleid für den armen Teufel. Genug aber nun von Grenouille, den man sowieso am besten selbst kennenlernt und zurück zum Inhalt. Die Geschichte gliedert sich in vier Abschnitte von denen mir der Beginnn und Teil drei wirklich klasse gefallen haben. Mit dem zweiten und letzten Abschnitt hatte ich dagegen so meine Probleme. Im zweiten habe ich mich gelangweilt und im Finale war mir alles deutlich zu überzogen. Spätestens dort möchte ich zartbesaiteten von der Lektüre abraten. Allgemein sollte man für den Roman Nerven und eine gewisse Ekelresistenz mitbringen. Wenn man die nötigen Nerven allerdings besitzt, kann ich nur Jedem raten, diesen Klassiker einmal gelesen zu haben. ´Fazit: Zu Recht ein so bekanntes Buch.
1 Wow
Ich habe Das Parfum von Patrick Süskind schon vor ein paar Jahren in der Schule gelesen und fand das Buch klasse. Da ich jedes Jahr in der Winterzeit immer einen Klassiker lese, habe ich mich diesmal für Das Parfum entschieden. Es ist auf jeden Fall ein Klassiker der sich lohnt gelesen zu werden. Paris 1738 in einer stinkigen Fischbude wird Jean-Baptiste Grenouille geboren der ungewöhnlicher nicht sein könnte. Nachdem seine Mutter hingerichtet wird, kommt der Säugling zu einer Amme. Doch diese hält es nicht lange mit ihm aus. Er sei zu gierig und dann rieche er nicht wie es ein Säugling tun sollte. Nein er riecht überhaupt nicht. Nachdem er zu einer neuen Pflegefamilie kam und älter wird lernt er das er eine ganz besondere Gabe hat. Er kann Dinge riechen die andere nicht riechen und überhaupt geht er riechend und nicht sehend durchs Leben. Bis sich eines Tages ein ganz intensiver Wunsch bei ihm manifestierte, er will ein ganz besonderes Parfum herstellen. Damit beginnt ein mörderischer Plan.  Das Buch zeichnet sich durch seinen ganz eigenen Schreibstil aus. Er ist leicht, spannend, sehr bildlich und authentisch, so konnte man sich die verschiedenen Örtlichkeiten sehr gut vorstellen. Aber auch die Gerüche werden sehr intensiv beschrieben so das man das Gefühl hat sie wirklich zu riechen. Der Autor schreibt poetisch, hat aber auch teilweise eine derbe Sprache verwendet. Ich habe das Buch nicht nur gelesen sondern es gelebt und gefühlt. In der Mitte des Buches waren mir einige Beschreibungen zu langatmig und das nahm mir etwas den Lesefluss. Allerdings waren das nur wenige Stellen und haben am Ende doch nicht mehr so stark gestört. Denn gerade durch die etwas zähen Seiten in der Geschichte, wurde doch eine gewisse Spannung aufgebaut. Man wollte einfach wissen wie es weiter geht. Jean-Baptiste Grenouille ist genauso faszinierend wie abschreckend. Man hat mit dieser armen Kreatur irgendwie Mitleid findet sie aber zugleich abstoßend. Er ist Intelligent, aber in seinen Handlungen auch plump. Der Protagonist ruft wahrlich Zwiegespaltene Gefühle in einem hervor. Und genauso geht es mit den Menschen in dem Buch auch. Auf der einen Seite ist ihnen Grenouille zuwider auf der anderen haben sie Mitleid mit der armen Kreatur. Denn anders kann man Grenouille nach der Beschreibung des Autors nicht nennen. Ein wirklich tolles Buch was ich sehr gerne gelesen habe. Es zeigte das ungewöhnliche Leben eines ungewöhnlichen Mörders hinter einer tollen geruchlichen Kulisse. Und vermittelt dazu noch einige Informationen zum Herstellen von Parfüm und zum Leben in Frankreich im 18 Jahrhundert.
1 Wow
Jean-Baptiste Grenouille wird in einem sehr armen Viertel in Paris geboren – unter kaum vorstellbaren Umständen. Seine Mutter gebärt ihn auf dem Markt unter dem Marktstand an dem sie arbeitet. Nach der Geburt lässt sie ihn liegen und will weiterarbeiten, da sie keinen Wert auf das Kind legt und den Plagegeist eh nicht will. Auf das Kind wird man nur aufmerksam, da es zu schreien beginnt. Grenouilles Mutter wird verhaftet und zum Tode verurteilt, da sie mit den vorhergehend Kindern gleich verfahren hat. Der Polizeibeamte bringt das Kind zur Kirche und der dortige Geistliche nimmt es in Gewahrsam und reicht es weiter an eine Amme. Diese gibt den Kleinen aber schnell wieder zurück, er sei ihr unheimlich, da er nicht rieche. Der Geistliche gibt das Kind an eine andere Amme und bezahlt diese direkt für ein ganzes Jahr um das Problemkind los zu sein. Jedes Jahr zahlt die Kirche den Jahresbetrag für das Kind und die knauserige Amme behält ihn. Grenouille ist ein Außenseiter aber er ist sich selbst genug. Er hat einen überausgeprägten Geruchssinn und lebt lieber in der Welt der Düfte als in der der Menschen. Als die Kirche nicht mehr für das Kind zahlt, verkauft die Amme es kurzerhand an einen Gerber, der immer auf der Suche nach Arbeitskräften für die Drecksarbeit ist. Über diese Arbeit knüpft Grenouille Kontakt zu den hießigen Parfumeuren und darf schließlich bei einem in die Lehre gehen. Dort lernt er die Techniken, die er für sein späteres Schauerspiel benötigt…. Meine Meinung zum Buch gibt es hier: https://lesartblog.wordpress.com/2018/03/02/das-parfum/
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