Ist Teil der Reihe
Diogenes Taschenbücher
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Ein rares Meisterwerk zeitgenössischer Prosa, eine dicht gesponnene, psychologisch raffiniert umgesetzte Erzählung, die an die frühen Stücke von Patricia Highsmith erinnert, in ihrer Kunstfertigkeit aber an die Novellistik großer europäischer Erzähltradition anknüpft.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01 Oct 2000
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783257228007
Sprache
German
Seiten
336
Schlagworte
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von nasa und Sabrina K
nasa2000
sabrinak
Ich habe Das Parfum von Patrick Süskind schon vor ein paar Jahren in der Schule gelesen und fand das Buch klasse. Da ich jedes Jahr in der Winterzeit immer einen Klassiker lese, habe ich mich diesmal für Das Parfum entschieden. Es ist auf jeden Fall ein Klassiker der sich lohnt gelesen zu werden. Paris 1738 in einer stinkigen Fischbude wird Jean-Baptiste Grenouille geboren der ungewöhnlicher nicht sein könnte. Nachdem seine Mutter hingerichtet wird, kommt der Säugling zu einer Amme. Doch diese hält es nicht lange mit ihm aus. Er sei zu gierig und dann rieche er nicht wie es ein Säugling tun sollte. Nein er riecht überhaupt nicht. Nachdem er zu einer neuen Pflegefamilie kam und älter wird lernt er das er eine ganz besondere Gabe hat. Er kann Dinge riechen die andere nicht riechen und überhaupt geht er riechend und nicht sehend durchs Leben. Bis sich eines Tages ein ganz intensiver Wunsch bei ihm manifestierte, er will ein ganz besonderes Parfum herstellen. Damit beginnt ein mörderischer Plan.  Das Buch zeichnet sich durch seinen ganz eigenen Schreibstil aus. Er ist leicht, spannend, sehr bildlich und authentisch, so konnte man sich die verschiedenen Örtlichkeiten sehr gut vorstellen. Aber auch die Gerüche werden sehr intensiv beschrieben so das man das Gefühl hat sie wirklich zu riechen. Der Autor schreibt poetisch, hat aber auch teilweise eine derbe Sprache verwendet. Ich habe das Buch nicht nur gelesen sondern es gelebt und gefühlt. In der Mitte des Buches waren mir einige Beschreibungen zu langatmig und das nahm mir etwas den Lesefluss. Allerdings waren das nur wenige Stellen und haben am Ende doch nicht mehr so stark gestört. Denn gerade durch die etwas zähen Seiten in der Geschichte, wurde doch eine gewisse Spannung aufgebaut. Man wollte einfach wissen wie es weiter geht. Jean-Baptiste Grenouille ist genauso faszinierend wie abschreckend. Man hat mit dieser armen Kreatur irgendwie Mitleid findet sie aber zugleich abstoßend. Er ist Intelligent, aber in seinen Handlungen auch plump. Der Protagonist ruft wahrlich Zwiegespaltene Gefühle in einem hervor. Und genauso geht es mit den Menschen in dem Buch auch. Auf der einen Seite ist ihnen Grenouille zuwider auf der anderen haben sie Mitleid mit der armen Kreatur. Denn anders kann man Grenouille nach der Beschreibung des Autors nicht nennen. Ein wirklich tolles Buch was ich sehr gerne gelesen habe. Es zeigte das ungewöhnliche Leben eines ungewöhnlichen Mörders hinter einer tollen geruchlichen Kulisse. Und vermittelt dazu noch einige Informationen zum Herstellen von Parfüm und zum Leben in Frankreich im 18 Jahrhundert.
1 Wow
Jean-Baptiste Grenouille wird in einem sehr armen Viertel in Paris geboren – unter kaum vorstellbaren Umständen. Seine Mutter gebärt ihn auf dem Markt unter dem Marktstand an dem sie arbeitet. Nach der Geburt lässt sie ihn liegen und will weiterarbeiten, da sie keinen Wert auf das Kind legt und den Plagegeist eh nicht will. Auf das Kind wird man nur aufmerksam, da es zu schreien beginnt. Grenouilles Mutter wird verhaftet und zum Tode verurteilt, da sie mit den vorhergehend Kindern gleich verfahren hat. Der Polizeibeamte bringt das Kind zur Kirche und der dortige Geistliche nimmt es in Gewahrsam und reicht es weiter an eine Amme. Diese gibt den Kleinen aber schnell wieder zurück, er sei ihr unheimlich, da er nicht rieche. Der Geistliche gibt das Kind an eine andere Amme und bezahlt diese direkt für ein ganzes Jahr um das Problemkind los zu sein. Jedes Jahr zahlt die Kirche den Jahresbetrag für das Kind und die knauserige Amme behält ihn. Grenouille ist ein Außenseiter aber er ist sich selbst genug. Er hat einen überausgeprägten Geruchssinn und lebt lieber in der Welt der Düfte als in der der Menschen. Als die Kirche nicht mehr für das Kind zahlt, verkauft die Amme es kurzerhand an einen Gerber, der immer auf der Suche nach Arbeitskräften für die Drecksarbeit ist. Über diese Arbeit knüpft Grenouille Kontakt zu den hießigen Parfumeuren und darf schließlich bei einem in die Lehre gehen. Dort lernt er die Techniken, die er für sein späteres Schauerspiel benötigt…. Meine Meinung zum Buch gibt es hier: https://lesartblog.wordpress.com/2018/03/02/das-parfum/
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