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Graeme Simsion

Das Rosie-Resultat

Ist Teil der Reihe
Das Rosie-Projekt
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ZUSAMMENFASSUNG
Nach den Nr.1-Bestsellern “Das Rosie-Projekt” und “Der Rosie-Effekt” geht es wundervoll weiter: Don Tillman, der Ehemann von Rosie und Nerd mit Herz, steht vor seinem größten Projekt. Hudson, Don und Rosies Sohn, ist elf. In der Schule gilt er als Besserwisser, den keiner mag – ein richtiger Außenseiter. Auftritt Don: In dieser Frage ist er Experte, denn er hat schon sein ganzes Leben lang erfahren, was es heißt, Außenseiter zu sein. Und jetzt wird er Hudson seine Lösungen beibringen. In seinem Eifer zu helfen, sorgt Don für einiges Chaos. Und Hudson hat durchaus eigene Ideen, was ihm guttun könnte. Die Suche nach dem Glück führt zu überraschenden Resultaten … Ein bewegender Familienroman, der große Fragen humorvoll stellt: Wie offen bin ich für Menschen, die anders sind? “Temporeich, unterhaltsam, ehrlich und warmherzig.” The Guardian
BIOGRAFIE

Sein erster Roman, ›Das Rosie-Projekt‹, wurde auf Anhieb ein Welterfolg und stand in Deutschland monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste. Mit dem Roman ›Der Rosie-Effekt‹ und jetzt ›Der Mann, der zu träumen wagte‹ setzt der Australier Graeme Simsion seine Erfolgsgeschichte fort. Simsion war erfolgreicher IT-Berater, bis er mit dem Schreiben anfing. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in Melbourne.

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REZENSIONEN
Bewertet von Harakiri, Booksurfer und 3 andere
harakiri
booksurfer
ladybug
hasirasi2
wolkenschloss
„Das Hudson-Experiment“ Don Tillman ist glücklich: nach einigen schlimmen Jahren hat er es geschafft, er hat einen tollen Beruf, eine super Ehefrau und einen klasse 11-jährigen Sohn. Doch der hat so seine eigenen Probleme und es kommt der Verdacht auf: hat er Autismus? Don ist entschlossen, seinem Sohn zu helfen. Auf seine eigene Art und dass das wieder für jede Menge Probleme sorgt, ist klar. Aber: Don ist ja ein Problemlöser! Ich liebe die Rosie-Serie, wobei Rosie in diesem Buch fast zu einer Nebenfigur verkommt. Im Mittelpunkt stehen Don und sein Sohn, für den Don alles tun würde. Und da er nicht anders kann, tut er auch alles für ihn. Nur sieht Hudson das stellenweise anders und löst die Probleme auf seine Art. Simsion ist wieder ein toller Roman gelungen. Ich klebte förmlich an den Seiten und zwar von der ersten bis zur letzten. Seine Charaktere sind total gut ausgearbeitet, man kann mit ihnen mitfühlen und muss sie einfach mögen. Sie sind anders – na und? Hilft Simsions Schreibweise doch auch, dass man merkt: es gibt Menschen die anders sind. Aber sind sie deshalb weniger liebenswürdig? Nein! Im Falle von Don sogar im Gegenteil. Ein Buch in der Ich-Form zu schreiben ist oftmals schwierig und für den Leser nicht einfach zu lesen. Aber Don erzählt so erfrischend von sich, da ist man einfach mitgerissen und möchte es gar nicht anders haben. Und was man auch nicht möchte: dass das Buch aufhört. Gerne hätte ich Don, Rosie, Hudson und ihre Freunde noch weiter begleitet. Fazit: ich begleite Don schon seit dem ersten Buch und bin immer wieder positiv überrascht, was er so anstellt. Mein bisheriges Buch-Highlight in 2020.
Wow
Das Rosie Projekt konnte mich vor wenigen Wochen wirklich begeistern, Band 2 der Rosie Effekt war zwar gut allerdings kam es nicht an Band 1 heran. Nun sind Don und Rosi Tillman zurück diesmal zusammen mit ihrem Sohn Hudson ich war total gespannt wie die Geschichte zu Ende gebracht wird: Hudson ist inzwischen 11 Jahre und ein totaler Außenseiter in der Schule. Damit kennt, sein Vater Don sich aus ist er ja schon sein Leben lang als Außenseiter unterwegs. Er versucht Hudson seine Erfahrung näherzubringen und wie könnte es anders sein stiftet Don damit einiges an Chaos. Hudson selbst hat eigene Pläne wie er mit dem anders sein um geht und verblüfft damit sein ganzes Umfeld. Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut und auf das Wiedersehen mit den skurrilen Charakteren! Und als gäbe es nicht schon genug Chaos mit Rosie und Don gesellt sich diesmal noch ihr Sohn Hudson dazu. Hudson als neuer Charakter hat mir wirklich gut gefallen, clever, witzig und aufgeweckt platzt der kleine Mann in die Geschichte und sorgt dafür das seine Eltern sich, den Kopf seinetwegen zerbrechen. Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Vater Sohn Beziehung und ich muss sagen das ich Hudson und Don zusammen genial fand. Die beiden ergänzen sich super und sorgen für tolle Momente und Lachanfälle. Was mir persönlich gefallen hat das man alle wichtigen Charakter aus den beiden Vorgängern nochmal präsentiert bekommen. Der Schreibstil von Graeme Simsion ist dabei so mitreisen das man nicht aufhören möchte zu lesen und die Seiten nur so verschlingt. Der Witz und die Beziehungen der verschieden Charaktere sind so toll und einmalig geschildert das man ein paar tolle Lesestunden serviert bekommt. Auch, wenn die Geschichte witzig erzählt ist, geht es doch um ernste Themen wie Autismus und generell anders sein. Was ist normal und wie wird mit Menschen umgegangen die nicht der allgemeinen Definition von Normal entsprechen? Ein Thema das der Autor mit Humor und auf sensible Art und Weise angegangen ist. Das Rosie Resultat ist ein großer Familienroman der wichtige Themen behandelt und dabei doch zu unterhalten weiß. Tolle Charaktere und Charakterentwicklungen sorgen für großen Spaß und der Abschlussband der Reihe spielt wieder in einer Liga wie Band 1. Eine absolute Leseempfehlung für die komplette Reihe. Für mich ein absolutes Highlight und deshalb auch 5 von 5 Sternen.
Wow
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm Don und Rosie haben einen elfjährigen Sohn, Hudson, der es in der Schule nicht gerade leicht hat. Er ist ein Außenseiter, denn er gilt als Besserwisser und schnell stempeln ihn auch Lehrer und Schulleiter ab. Ganz klar, dass Don alle Hebel in Bewegung setzt, Hudson zu helfen und dafür zu sorgen, dass dessen Kindheit schöner und glücklicher wird, als seine eigene. Dass dies zu urkomischen Verwicklungen führt und Rosie mehr als einmal eingreifen muss, ist klar. Graeme Simsion bleibt einerseits seinem Stil treu, andererseits steckt in diesem lange erwarteten dritten Band eine Menge mehr Ernst, als in den ersten beiden. Das ist jedoch so gut gelungen, dass man es intensiv genießt. Man bekommt einen Spiegel vorgehalten und wird immer wieder darauf aufmerksam gemacht, wo man selbst nicht ganz korrekt denkt und handelt. Es ist, als würde man Rosie, Don und Hudson persönlich kennen und sich entsprechend auf ihre Seite schlagen. Die Vorurteile von so vielen in diesem Buch empören den Leser automatisch – und dann erkennt man irgendwann, dass man selbst eigentlich nicht wirklich besser ist. Man sieht andere und bildet sich sofort ein Urteil über sie. Das Urteil mag vielleicht sogar begründet sein, dennoch ist es unterm Strich falsch. Ob Hudson nun Autist ist oder nicht, was er kann, kann er – und darin ist er großartig. Sein Charakter ist im wahrsten Sinne des Wortes edel – also warum wird er dann auf seinen „Grammatik-Tick“ reduziert? Ganz ehrlich – wer von uns hat nicht schon ganz ähnlich vor-verurteilt? Mir gefallen diesmal ganz besonders die „Witze mit Anlauf“. Sehr oft erzählt uns Don in seiner gewohnten Art und Weise die Geschehnisse, man verfolgt sie auch gern und interessiert, aber ohne Grinsen im Gesicht. Und dann – BÄÄÄÄM! – haut er uns mit einem kleinen, kurzen Satz am Ende des Kapitels völlig aus der Bahn und wir brechen in schallendes Gelächter aus! Don bringt alles, wirklich alles unverwechselbar auf den Punkt. Das ist einfach unbeschreiblich schön zu lesen. Aber auch Rosie kommt nicht zu kurz – sie und Don ergänzen sich optimal und durch sie kommen „weibliche Themen“ zur Sprache. Das Buch steckt pickepacke voll mit Liebe und Weisheit, mit Menschlichkeit und Selbsterkenntnis, mit liebevollen Aufforderungen und in viel Humor verpackter Sozialkritik, dass es „innen viel größer als außen“ ist. Ein Erlebnis, ein geniales Buch, ein wahres Kleinod. Wie gerne wäre ich ein Teil von Dons, Rosies und Hudsons Leben, wie gerne hätte ich sie als Freunde, als Nachbarn! Sie bereichern ungemein! Auch der Tod wird zum Thema. Damit hatte ich zunächst nun echt nicht gerechnet und es traf mich auch sehr. Dennoch – es ist in sich stimmig eingefügt und gehört nun mal zum Leben. Selten gelingt es einem Autor so gut, auch bei Band drei noch mindestens so sehr zu begeistern, wie beim ersten, extrem erfolgreichen Band. Simsion lässt seinen Don Tillman sich weiterentwickeln, aber dennoch sich selbst treu bleiben. Er wiederholt sich nicht ständig selbst, packt eine Menge davon in seine Geschichte, was im Grunde jedem von uns auch widerfährt und packt ganz viel Humor und Liebe dazu. Wenn er sich das bewahren kann, freue ich mich auf viele weitere Bände mit Don, Rosie, Hudson und allen Freunden und Familienmitgliedern. „Das Rosie-Resultat“ bekommt von mir für jede einzelne Seite fünf Sterne!
1 Wow
Der Problemlöser „Es soll alles so bleiben wie es ist.“ (S. 15) verlangt Dons und Rosies Sohn Hudson, als sie wegen Rosies Arbeit nach Melbourne ziehen müssen. Hudson ist inzwischen 10 Jahre alt, genau wie Don in manchen Dingen etwas eigen und hatte in Amerika keine Probleme. Doch in seiner neuen Schule werden sie regelmäßig zum Direktor bestellt. Hudson würde den Unterricht stören oder nicht verfolgen und ständig die Grammatik der Lehrer verbessern. Man fordert, dass sie ihn auf Autismus untersuchen lassen – er würde seinem Vater ja immer ähnlicher werden. Da entwickelt Don den Plan, Hudson zu mehr sozialer Kompetenz und neuen Freunden zu verhelfen ... „Das Rosie-Resultat“ ist der dritte Band um den am Aspergersyndrom erkrankten Don Tilman und seine Frau Rosi. Bereits die Vorgänger waren echte Highlights und auch dieses Buch hat mich bis weit nach Mitternacht gefesselt, weil ich immer wieder nur noch schnell ein Kapitel lesen wollte und es dann doch komplett ausgelesen habe. Don hat eine ganz eigene Sicht auf die Welt und seine Mitmenschen und geht gern wissenschaftlich an Probleme heran. Er möchte Hudson möglichst unauffällig unterstützen, wählt dazu zum Teil recht ungewöhnliche Mittel und arbeitet nach dem Prinzip „trial and error“. Jedes Mal, wenn etwas schief geht, ändert er die Methode und bindet die Familie, Freunde und Bekannte ein. Aber ist das, was er will, auch das Beste für Hudson? Greift er nicht zu sehr in dessen Entwicklung und Persönlichkeitsentfaltung ein? Ist Don seinem eigenen Vater viel ähnlicher, als er dachte? Zudem versteht Hudson die Bemühungen nicht immer: „Ihr könnt mich so, wie ich bin, nicht leiden. Sonst würdet ihr mich nicht ändern wollen.“ (S. 225) Graeme Simsion beschreibt eine sehr warmherzige und besondere Vater-Sohn-Beziehung. Don würde Hudson gern die schlechten Erfahrungen ersparen, die er machen musste, und schießt dabei nicht nur einmal übers Ziel hinaus. Sie kämpfen gegen Vorurteile und für die Anerkennung ihrer Persönlichkeit und Leistungen. „Ich hab mir ja immer Sorgen um Dich gemacht, aber am Ende hast Du mich echt überrascht.“ (S. 171) „Das Rosie-Resultat“ ist ein ganz wunderbares Buch über Selbstbestimmung und Selbsterkenntnis, Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Verlust und Vergebung, geschrieben mit sehr viel Herz und Humor.
2 Wows
wolkenschloss.
Meine erste Sorge als ich mitbekommen habe, dass es einen dritten Band gibt war, dass dieser dann vom Cover nicht zu den anderen beiden passt. Zum Glück hat der Verlag mich positiv überrascht und das Cover passt hervorragend zu den ersten beiden Bänden. Abgesehen davon finde ich diesen Grünton auch noch richtig schön! Seit dem zweiten Band sind in der Geschichte elf Jahre vergangen. Der damals neugeborene Hudson ist nun bereits elf Jahre alt und findet es alles andere als witzig, dass er von New York nach Melbourne umziehen muss. Ihm fällt es ausgesprochen schwer Freunde zu finden und diesem System Schule unterzuordnen. Don will seinem Sohn unbedingt helfen und deswegen stellt er einen Plan auf, was Hudson lernen sollte und wie er ihm das beibringen könnte. Durch einen Vorfall in der Uni hat er auch tagsüber mehr als genug Zeit sich um seinen Sohne zu kümmern. Für den Abend und um Geld zu verdienen entwickelt er eine total neuartige und innovative Idee für eine Bar. Wieder einmal hat mich ein Buch des Autors vollkommen überzeugen können. Schon nach dem ersten Kapitel war ich wieder total im Universum von Don und Rosie und es war einfach nur total schön jetzt auch Hudson kennenzulernen. Man merkt richtig, dass Don sich weiterentwickelt hat seit dem ersten Band, aber nicht so sehr, dass es mir zu viel werden würde. Ich finde es außerdem bemerkenswert wie beiläufig der Autor wieder mal unglaublich wichtige gesellschaftliche Themen anspricht und bespricht ohne dass es irgendwie seltsam rüberkommt oder fehl am Platz ist. Außerdem finde ich die „Lösung“ am Ende (wenn man so nennen möchte) ziemlich gelungen und mag einfach die ganze Geschichte sehr. Noch immer bin ich ein großer Fan von Don und Rosie. Ich finde die Beziehung der beiden wunderbar und super, dass Don auch nach so vielen Jahren immer an den Hochzeitstag denkt und passende Geschenke macht. Auch die zusätzliche Aufgabe der gemeinsamen Erziehung ihres Kindes finde ich super, es ist richtig schön zu lesen wie sie sich einig sind, wer wann mit Hudson redet und auch die Entwicklung von Hudson im Buch finde ich sehr gelungen. Auch die Nebencharaktere sind wieder einmal toll. Ich habe mich sehr gefreut, dass auch Dons Eltern und Phil wieder eine Rolle gespielt haben. Auch den speziellen Schreibstil, der so wunderbar die Gedanken von Don und sein Verhalten wiederspiegelt, konnte ich wieder total genießen. Ich finde es echt schwierig zu beschreiben, wieso ich den Schreibstil so unglaublich gut finde, ich denke ihr solltet einfach selber mal die ersten Seiten lesen und vielleicht selbst herausfinden, was ich meine. ;-) Ich kenne auch einfach kein vergleichbares Buch. Zunächst war ich etwas skeptisch, ob ein dritter Teil notwendig ist für die Geschichte, für Don und Rosie, aber zum Glück hat der Autor durch den großen Zeitsprung sehr geschickt für neue Gegebenheiten gesorgt und somit mal wieder einen gelungenen Roman abgeliefert, den ich super gerne gelesen habe. Nur wünsche ich mir jetzt fast schon einen vierten Band...
1 Wow

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