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Maja Ilisch

Das gefälschte Siegel

Fantasy
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ZUSAMMENFASSUNG
Um Kevron, der einst ein begnadeter Fälscher war, steht es nicht zum Besten. Schulden, Alkohol und sein angeborener Hang zur Faulheit haben ihn fest im Griff. Da klopft es eines Tages an seine Tür. Vor der Kammer steht kein Geringerer als der geschwätzige Prinz Tymur und sein Anliegen duldet keinen Aufschub. Es ist das größte und gefährlichste Geheimnis des Landes: Vor vielen Tausend Jahren brachten der sagenumwobene Held Damar und die Zauberin Illiane einen Erzdämon zur Strecke und bannten ihn in eine Schriftrolle. Unter den wenigen, die davon wissen, gibt es einen schrecklichen Verdacht: Wurde das Siegel der Rolle gebrochen? Ist der Dämon entwichen? Ein verlotterter Fälscher Namens Kevron Kaltnadel erhält vom König den Auftrag der Sache nachzugehen. Es ist ungemütlich, es ist anstrengend und es ist gefährlich – aber Kevron bleibt keine Wahl. Die Spur führt ins ferne Nebelreich und wer hier verlorengeht, den wird man nicht vermissen.
BIOGRAFIE
Maja Ilisch, geboren 1975 in Dortmund, arbeitet nach mehreren Stationen in Buchhandel, Verlags- und Bibliothekswesen heute als freie Autorin. Neben dem Schreiben betreibt sie das Fantasy-Autorenforum »Tintenzirkel«. Sie lebt mit ihrem Mann und mehr als zehntausend Büchern in einem alten Haus in der Nähe von Aachen. Mit der »Neraval-Sage« legt sie ihr High-Fantasy-Debüt vor.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.03.2019
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783608960303
Sprache
German
Seiten
486
Schlagworte
Magie, High Fantasy, Elben, Dämon, Lebenskünstler, Könige, Zauberer, Kämpfer
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von johenni, Sunny und 3 andere
johenni
ladysunny
mahoos_buecherschrank
coffee_and_goodbooks
miaslesezeilen
Also dann fang ich mal mit dem Cover an, das Cover ist wirklich sehr schön und nach dem Buch passt es für mich auch wirklich gut zur Geschichte. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, das Einzige was mich etwas gestört hat war, dass ich immer ein bisschen gebraucht habe um wieder ins Buch reinzufinden. Die Geschichte ist überragend, sie ist vielseitig, man hat Wendungen drin, die überraschend kommen und die Story ist so komplex, weshalb es wahrscheinlich immer etwas gedauert hatr um wieder reinzukommen. Aber das Buch hat über 400 Seiten, dass konnte ich nicht in einem Rutsch lesen, ich brauchte immer etwas Zeit um alles zu verarbeiten. Das Buch ist was für Menschen, die Fantasie lieben und auch die eine komplexe Geschichte lieben. Ich fand es auch nicht fair, dass das Buch an so einer spannenden Stelle geendet hat. Ich erwarte jetzt schon mit Spannung, die Fortsetzung. Ich hoffe es dauert nicht so lange, wie das erste Buch. Fazit ein lesenswertes Buch welches mich wirklich sehr überraschen konnte und mitreißen. Gerne schnell mehr davon. ;)
Wow
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, denn allein das Cover, der Titel und die Kurzbeschreibung haben vieles versprochen. Auch die Idee an sich finde ich gut. Aber: Das Buch hat mir als Ganzes leider gar nicht gefallen - ich musste mich selten so durch einen Roman quälen. Die Figuren sind mir fast alle (bis auf Kevron und Lorcan) total unsympathisch und bleiben oft viel zu oberflächlich. Ich verstehe, dass gerade die Figur des Tymurs mysteriös sein soll, aber seine überhebliche Art hat es mir wahnsinnig schwer gemacht, ihn zu mögen. Deshalb habe ich die verschiedenen amourösen Gefühle anderer Figuren für ihn zu keiner Zeit im Buch nachvollziehen können. Auch erscheint mit der Plotaufbau unausgewogen, denn wenn es bereits über 120 Seiten braucht, bevor die typische Heldenreise erst beginnt, ist die Geschwindigkeit des Buches wahnsinnig langsam und der Aufbau (zumindest für mich) problematisch. Leider zog sich das bis zum Ende durch. Wurde Spannung endlich erzeugt, war diese nur kurzweilig und machte schnell wieder langatmigen Szenen und Gedanken Platz, ohne dass diese den Plot oder die emotionalen Verwicklungen weitergetragen und -gebracht hätten. Die Reise selbst hat mir auch nicht wirklich gefallen, denn ich konnte mir weder das Land noch seine Bewohner bildlich vorstellen - etwas, das ich normalerweise sehr gut kann und bei einem Fantasyroman einfach erwarte. Der Schreibstil an sich ist nicht schlecht, die Sätze teilweise in schöner Fantasymanier ausgeformt - manchmal aber leider auch mit grammatikalischen Fehlern, die ich teilweise einfach nicht überlesen konnte. Die unterschiedlichen PoVs waren interessant und gut gehändelt. Leider hat mir oft die emotionale Bindung zu den Figuren gefehlt. Auch wenn das Ende des Buches spannend gehalten ist (guter Cliffhanger), werde ich diese Reihe wohl nicht weiterlesen, denn ich habe tatsächlich nur bis zum Ende "durchgehalten", ohne richtig gefesselt oder mitgerissen zu sein. Es war mir (fast) egal, was mit den Figuren, den Ländern und der Schriftrolle geschieht. Schade. Die Geschichte hatte Potenzial, so wie sie hier geschrieben und aufgebaut worden ist, hat sie mich aber leider nicht berührt.
1 Wow
mahoos_buecherschrank
Klappentext Um Kevron, der einst ein begnadeter Fälscher war, steht es nicht zum Besten. Schulden, Alkohol und sein angeborener Hang zur Faulheit haben ihn fest im Griff. Da klopft es eines Tages an seine Tür. Vor der Kammer steht kein Geringerer als der geschwätzige Prinz Tymur und sein Anliegen duldet keinen Aufschub. Es ist das größte und gefährlichste Geheimnis des Landes: Vor vielen Tausend Jahren brachten der sagenumwobene Held Damar und die Zauberin Illiane einen Erzdämon zur Strecke und bannten ihn in eine Schriftrolle. Unter den wenigen, die davon wissen, gibt es einen schrecklichen Verdacht: Wurde das Siegel der Rolle gebrochen? Ist der Dämon entwichen? Ein verlotterter Fälscher Namens Kevron Kaltnadel erhält vom König den Auftrag der Sache nachzugehen. Es ist ungemütlich, es ist anstrengend und es ist gefährlich – aber Kevron bleibt keine Wahl. Die Spur führt ins ferne Nebelreich und wer hier verlorengeht, den wird man nicht vermissen. Abbruch Rezension bei Seite 118. Ich habe dieses Buch abgebrochen, es war leider überhaupt nicht mein Fall. Ich fand die Geschichte zu langatmig und konnte mich mit den Charakteren überhaupt nicht anfreunden. Die Idee an sich ist schön aber ich bin einfach nicht warm geworden mit dem Buch. Ich kann nicht mal genau sagen woran es lag, aber ich habe für mich erkannt das ich dem Thema High-Fantasy vielleicht doch abbsprechen sollte und lieber bei den üblichen Klischees bleibe.
Wow
coffee_and_goodbooks
Ich finde das Cover wunderschön. Das Blau gefällt mir sehr gut. Das Buch "Das gefälschte Siegel" ist der erste Teil der Nereval-Sage. Hier der Klappentext : Um Kevron, der einst ein begnadeter Fälscher war, steht es nicht zum Besten. Schulden, Alkohol und sein angeborener Hang zur Faulheit haben ihn fest im Griff. Da klopft es eines Tages an seine Tür. Vor der Kammer steht kein Geringerer als der geschwätzige Prinz Tymur und sein Anliegen duldet keinen Aufschub. Es ist das größte und gefährlichste Geheimnis des Landes: Vor vielen Tausend Jahren brachten der sagenumwobene Held Damar und die Zauberin Illiane einen Erzdämon zur Strecke und bannten ihn in eine Schriftrolle. Unter den wenigen, die davon wissen, gibt es einen schrecklichen Verdacht: Wurde das Siegel der Rolle gebrochen? Ist der Dämon entwichen? Ein verlotterter Fälscher Namens Kevron Kaltnadel erhält vom König den Auftrag der Sache nachzugehen. Es ist ungemütlich, es ist anstrengend und es ist gefährlich – aber Kevron bleibt keine Wahl. Die Spur führt ins ferne Nebelreich und wer hier verlorengeht, den wird man nicht vermissen. Bei den Charakteren jedoch hat die Autorin viel Kreativität bewiesen. Das vierköpfige Heldenteam besteht aus ungewöhnlichen Persönlichkeiten, die gemeinsam auf große Reise gehen. Der Anführer ist Prinz Tymur, der sich nicht die Hände im Kampf schmutzig machen wird und seine Gefährten mit einer gewissen Arroganz herumkommandiert, dennoch auch tiefgründige Charakterzüge hat. Er wird begleitet von seinem treuen Wächter Lorcan, welcher jedoch auch einige Überraschungen zu bieten hat. Natürlich darf mit Enidin auch eine Magierin nicht fehlen, welche jedoch von Selbstzweifeln geplagt ist und eine besondere Einstellung zu ihrer Magie hat. Am interessantesten ist jedoch die Hauptperson Kevron Florel, ein verlodderter Fälscher, der eigentlich zu nicht wirklich etwas gut ist. Erst im Laufe der Geschichte erfährt man, warum er eigentlich auf diese Reise mitgenommen worden ist... Vertrauen zueinander bauen die Protagonisten bis zum Ende dieses 1. Bandes nicht auf. Ich bin mirnoch nicht ganz sicher, welcher der Characktere mir hier am meisten zusagt und ich bin gespannt welche Geheimnisse hier noch offenbart werden ! Das Ende dieses Bandes lässt den Leser fassungslos mit einem riesen Cliffhänger zurück. Ich freue mich auf den zweiten Teil !
Wow
miaslesezeilen
Mit dem ersten Teil der Neraval-Sage leitet Maja Ilisch eine fantastische Fantasy - Sage rund um das Königreich Neraval („Neuaufbau“) ein. Neubau, wie Neraval in ihrer Sprache bedeutet, wurde auf den Ruinen des vom gefürchteten Erzdämon gegeißelten Landes errichtet. Nur mit Mühe und Not gelang es einst Damar und seinen Gefährten unter großen Verlusten mithilfe der Aelfen Magierin Ililiané aus dem Nebelreich das Monster in eine spezielle Schriftrolle zu bannen. Nun liegt sie, gebannt und versiegelt, Tag und Nacht behütet durch Steinerne Wächter, verborgen unter dem Reichsschloss. Bis heute. Denn eines Tages steht Prinz Tymur, fünfter Sohn des Königreichs und Diplomat vor der Haustür des versoffenen, abgestürzten Fälschers Kevron, der einst mit seinem Bruder als Kevron Kaltnadel und Kai Kupferfinger zu den Besten seiner Gilde zählten. Doch Kevs glorreichen Tage sind lange vorbei. Umso erstaunter ist er, als er vom Prinzen aufgepeppelt und ins Vertrauen gezogen wird. Von heute auf Morgen hängt die Zukunft des Reichs Neraval von ihm ab. Tymur will in die Fußstapfen seines bewunderten Ahnen treten und mit eigenen Gefährten die beschwerliche Reise ins Reich der Nebel anzutreten. Kevron ist der erste. Es folgen die arrogante Magierin Enidin und der einst Steinerne Wächter Lorkan. Wir lesen die Geschichte immer Stückweise aus der Sicht der einzelnen Charaktere. Dabei geht Maja Ilisch gelungen auf den jeweiligen Blickwinkel des Charakters zu den jeweiligen Geschehnissen ein. Lorkans Text etwa vermittelt stets eine gewisse Ruhe, während angstbesetzte Situationen eher aus Kevrons Sicht erzählt werden. Jeder der Charaktere hat im Verlauf der Reise ins Ungewise eigene kleine und große Herausforderungen zu bestehen. Die Motivationen mit denen sie mitreisen sind genauso wechselhaf wie ihre Persönlichkeit und nicht für alle ist klar, was auf dem Spiel steht. Die Autorin schafft damit ein spannungsgeladenes zwischenmenschliches Verhältnis und oft erscheinen mir diese Verwicklungen und Vertrauensspielchen zentraler, als der Weg der Reise an sich. Der Fokus liegt für mich klar auf dem emotionalen statt auf den Abenteuern der Reise, hier habe ich fast schon ein bisschen etwas vermisst. Dieser Eindruck verschärfte sich gegen Ende. Atmosphärisch ist hier die Stimmung durch den Text wirklich spürbar und das überraschende Ende grandios, doch teilweise erschienen mir diese letzten Seiten ein wenig langgezogen. Die Reise besticht besonders durch die Einzigartigkeit der Charaktere. Es gibt für mich hier mehrere, aber keine völligen Sympathieträger und meine Haltung zu dein einzelnen Gefährten ändert sich im Laufe der Reise. Kevron ist mir die meiste Zeit über sympathisch und sein Schicksal kann ich am Besten mitfühlen, in ihm sehe ich das größte Potential. Außerdem mag ich seinen Humor. Lorkan ist zwar ein netter Kerl, aber mir oft zu anhänglich. Abgesehen von seinem Verhältnis zu dem Prinzen wirkt er oft eher leer, das ist schade. Und Enid wirkt auf mich zu gespalten, das hat mich sehr verwirrt und kein rundes Bild abgegeben. Als zielstrebige und selbstbewusste, leicht bissige Magierin steigt sie ein und verknallt sich sofort in den Prinzen, wird zum „kleinen Mädchen“, blickt jedoch auf ihre Mitreisenden weiterhin hinab. Sie wirkt damit auf mich unsympathisch und ich hätte mir gerade von ihr, als einzigem weiblichen Charakter der Gruppe, etwas mehr Frauen Power und gerade Kevron gegenüber oft auch mehr Freundlichkeit gewünscht. Am Geheimnisvollsten bleibt Prinz Tymur. Nicht nur ist er der einzige, aus dessen Sicht wir kein Kapitel zu Lesen bekommen, er steht auf bei den anderen oft zentral im Mittelpunkt. Alle Gefährten blicken im Schwerpunkt zu ihm. Er hält die Gruppe zusammen, seine Mittel sind fraglich. Er polarisiert meine Meinung am Meisten. Zu Beginn wirkt er sehr sympathisch, im fortlaufenden Buch kann ich immer weniger mit ihm anfangen, was vielleicht aber auch der beschwerlichkeit seiner Reise zu Schulden ist. Auf seine Weiterentwicklung bin ich am meisten gespannt! Fazit: Für Fantasy-Liebhaber und Herr der Ringe Fans ein toller Einstieg in eine neue Welt.
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