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Dassler, T: Friedrich Barbarossa und Heinrich der Löwe - Die

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Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Die mittelalterliche Gesellschaftsordnung ist mit der heutigen modernen Gesellschaft nicht zu vergleichen. Das damalige Herrschaftssystem war nicht durch Grundpfeiler wie Gesetzgebung, Verfassung und gemeinsame Institutionen gefestigt. Daher bedurfte es anderer vertrauensbildender Maßnahmen, um das Vertrauen zwischen den weltlichen und geistlichen Führern zu stärken und die eigene Machtposition gegenüber einer mittelalterlichen Öffentlichkeit zu statuieren. Aber wie konnte das gelingen? Zu Beginn soll eine terminologische Einordnung von Grundbegriffen durchgeführt werden. Es erscheint für die Betrachtung der Quellen als unbedingt notwendig, Begriffe wie Ritual und Inszenierung klar definieren zu können. Darüberhinaus hat sich die Arbeit das Ziel gesetzt, die Thematik der mittelalterlichen Öffentlichkeit zu untersuchen. Hierbei soll gezeigt werden, wer die entsprechende Öffentlichkeit war und ob wir bei der Analyse der Quellentexte Unterscheidungsmöglichkeiten der mittelalterlichen Öffentlichkeit für 1156 und 1176 erarbeiten können. Die Erkenntnisse der theoretischen Erarbeitung sollen dann anhand von konkreten Quellentexten nachvollzogen werden. Funktion und Quellenwert mittelalterlicher Historiographie und die Bedeutung symbolischer Kommunikation stehen in engem Zusammenhang. Für die beiden Zusammentreffen in Regensburg und Chiavenna wurden Quellen ausgewählt, die eine Suche nach symbolischen Handlungen ermöglichen. Dafür ist ein Verständnis ritueller Verhaltensmuster und ihrer Funktion in der öffentlichen Kommunikation im Zusammenhang mit der Macht unabdingbar. Hauptuntersuchungsgegenstand soll also die Interaktionen in den mittelalterlichen Führungsschichten, hier konkret die zwischen Friedrich und Heinrich, sein. Durch die theoretische Betrachtung soll deutlich werden, ob man von einem einheitlichen Regelwerk sprechen kann. Falls ja, stellt sich die Frage, ob dieses allgemein verständlich war oder einen Interpretation nur von Eingeweihten möglich gewesen ist. Die Betrachtung der Quellen und die Einordnung symbolischer Akte sollen am Ende eine Deutung von Entwicklungsphasen möglich machen. Hier gilt es zu untersuchen, ob wir von einem Höhepunkt oder einem Endpunkt einer Entwicklung sprechen können. Eine Übertragung der Untersuchungsergebnisse in die Gegenwart soll offen gebliebene Fragen aufzeigen, jedoch auch gleichzeitig motivieren weiterhin historiographische Texte aufzuarbeiten und auch vor einer Neubewertung nicht zurückzuschrecken.
BIOGRAFIE
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PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
-
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783640438457
Sprache
-
Seiten
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