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Seanan Mcguire

Der Atem einer anderen Welt

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3.8/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Ausgezeichnet mit dem Hugo Award, dem Nebula Award und dem Locus Award. Für alle, die ihr Herz an eine andere Welt verloren haben - die mehrfach preisgekrönte Fantasy-Novelle von Seanan McGuire »Every Heart a Doorway« zusammen mit den beiden Folgebänden »Down Among the Sticks and Bones« und »Beneath a Sugar Sky« endlich auf Deutsch. Kinder und Jugendliche sind zu allen Zeiten in Kaninchenlöcher gefallen, durch alte Kleiderschränke ins Zauberland vorgestoßen oder auf einer Dampflok in magische Welten gereist. Aber ... was geschieht eigentlich mit denen, die zurückkommen? Mit Nancy, die die Hallen der Toten besucht hat und den Rest ihres Lebens am liebsten still wie eine Statue verbringen würde. Und mit Christopher, den Jungen mit der Knochenflöte, der die Toten für sich tanzen lassen kann. Sumi, die das Chaos braucht wie die Luft zum Atmen, weil sie aus einer Unsinnswelt kommt. Oder Jack & Jill, die mit Vampiren und Wissenschaftlern unter einem blutig-roten Mond aufgewachsen sind. Als sie sich in »Eleanor Wests Haus für Kinder auf Abwegen« treffen, ahnen sie nicht, dass ihnen ihr größtes Abenteuer noch bevorsteht ... Ein Buch für alle Fans von Ransom Riggs, C.S. Lewis und Philip Pullman. »So unfassbar gut, dass es weh tut.« Charlie Jane Anders, io9 »Eine der außergewöhnlichsten Geschichten, die ich je gelesen habe.« V.E. Schwab »Seanan McGuire ist eine der klügsten Autorinnen weit und breit. Mit >Der Atem einer anderen Welt< beweist sie, dass ihr Herz genauso groß ist wie ihr Verstand scharf.« Charlaine Harris
BIOGRAFIE
Seanan McGuire (*1978 in Kalifornien) erhielt 2010 den John W. Campbell Award als Best New Writer. 2013 tauchte sie als erste Person überhaupt fünf Mal auf demselben Stimmzettel zum Hugo Award auf. Seitdem hat sie zahlreiche Urban-Fantasy-, Science-Fiction- und Horror-Romane geschrieben. Für »Der Atem einer anderen Welt« wurde sie mit dem Hugo, dem Nebula, dem Locus und dem Alex Award ausgezeichnet.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
23.01.2019
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783596298846
Sprache
German
Seiten
461
Schlagworte
Portal Fantasy, Philip Pullman, Queer Fantasy, Every Heart a Doorway, Down Among the Sticks and Bones, Weltenwanderer, Alice im Wunderland, Locus Award, Fantasy Novelle, C.S. Lewis, Hugo Award, Harry Potter, Phantastische Literatur, Beneath a Sugar Sky, Fantasy
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REZENSIONEN
Bewertet von LovinBooks, books_sparkling und 2 andere
sonjawagener
books_sparkling
shanna
archer
Auf dieses Buch hatte ich mich schon gefreut, denn der Klappentext verspricht eine fantastische Geschichte und ich dachte, dass mir die Welt sehr gut gefallen würde. Tatsächlich war es aber so, dass mir der Schreibstil von Anfang an nicht gefiel. Ich hatte meine Probleme mich überhaupt auf die Geschichte einzulassen und irgendwie kam mir alles sehr abgedreht und skurril vor. Natürlich wird das von Autorin so gewollt sein, aber es hat eben meinen Geschmack nicht getroffen. Das fing damit an, dass ich Nancy nicht mochte. Sie war in den Hallen der Toten und musste dort immer ganz starr stehen, wie eine Statue. Irgendwie fand ich sie furchtbar naiv und ziemlich komisch. Zudem war ihre Zimmernachbarin auch sehr merkwürdig. Beim ersten Zusammentreffen fragt diese sie, ob sie ein Problem damit habe, wenn sie nachts masturbiert?! Ahja, sorry, aber das fand ich in dem Moment so geschmacklos, dass es mir die Lust an der Geschichte genommen hat. Ich habe dann noch bis Seite 100 weitergelesen, aber gemerkt, dass ich nicht mit der Geschichte warm werde und ich glaube nicht, dass das Buch und ich noch Freunde geworden wären. Aus diesem Grund habe ich es abgebrochen. Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist faz-300x111.png Ein Schreibstil so skurril, eine Protagonistin, die ich nicht mochte. Ich kam einfach überhaupt nicht in die Geschichte rein und für mich war es eher eine Qual. Daher habe ich das Buch abgebrochen.
Wow
books_sparkling
Dieses Buch klang so vielversprechend, aber es war dann anders als ich gedacht hatte, was an sich nicht unbedingt etwas schlechtes sein muss. Die einzelnen Teile hatten zwar irgendwie was miteinander zu tun, aber die Reihenfolge war merkwürdig und einen richtigen roten Faden konnte ich auch vergeblich suchen. Das war doch echt frustrierend. Abgesehen davon musste ich mich manchmal schon durch die Seiten kämpfen, was einfach nicht so sein sollte. Es war auch einfach alles sehr skurril und abstrakt. Also wie man darauf kommt.. da braucht man schon eine blühende Fantasie. Dennoch hatte es etwas.. die Vorstellung ist schön und traurig von den Türen, die sich öffnen oder auch nicht. Zudem zeigt der zweite Teil sehr sehr deutlich, dass manche Menschen einfach niemals Eltern werden sollten und auch der vorletzte Teil enthält eine Botschaft an uns. Ich weiß wirklich nicht so ganz, was ich davon halten soll. Die Grundidee finde ich glaube gut, aber es war schlecht verpackt. Da wäre noch Potenzial nach oben gewesen.
Wow
Dieses Buch besteht aus drei einzelnen Teilen, die schon als Novellen veröffentlicht und hier zusammengeführt wurden. Im Zentrum steht Miss Eleanor Wests Haus für Kinder auf Abwegen, was bedeutet, dass hier Kinder ein Zuhause finden, die sich in der realen Welt nicht mehr wohlfühlen bzw. zurechtkommen. Sie alle sind schon einmal durch geheime Türen in andere Welten gelangt, hinter denen ihre ganz persönliche Freiheit lag und kamen aus unterschiedlichen Gründen meist unfreiwillig von dort wieder zurück. Fast alle sehnen sich nach ihrer jeweiligen Welt und hoffen darauf, ihre Tür wieder zu finden, bevor sie erwachsen sind und eine Rückkehr unmöglich wird. Im ersten Teil begegnet man Nancy, die neu an die Schule kommt und aus einer Totenwelt zurückgekehrt ist, in der sie gelernt hat, so bewegungslos wie eine Statue zu sein. Ausgerechnet die quirlige Sumi aus einer Unsinnswelt wird ihre Zimmergenossin. Kurz darauf passiert ein grausamer Mord... Mich hat die Idee, die hinter der Handlung steht, sehr angesprochen, werden doch Bücher wie "Alice im Wunderland", "Die Chroniken von Narnia" oder "Die Insel der besonderen Kinder" verknüpft und in ungewöhnlicher Art und Weise fortgesetzt. Dieses Kunststück ist der Autorin auch gelungen, da sie die verschiedenen Welten mit viel Fantasie und aus neuen Blickwinkeln beleuchtet hat. Die Grundstimmung ist fast durchgängig etwas düster und man muss einige makabre bis eklige Schilderungen über Leichen, Morde und deren Auswirkungen hinter sich bringen, kann sich aber der morbiden Faszination der Ereignisse kaum entziehen. Besonders der zweite Teil, der von den Zwillingen Jack und Jill erzählt, die in eine Vampirwelt geraten sind, hat mir gut gefallen. Er spielt zeitlich vor ihrer Aufnahme in das Internat und man lernt sie bereits als Babys in ihrem schwierigen Verhältnis zu den Eltern kennen. Hierbei kann man die Entwicklung ihrer Charaktere sehr gut beobachten und nachvollziehen, was in den anderen Teilen bei den übrigen Kindern leider zu kurz geraten ist. Da die Kinder alle sehr seltsam sind und skurrile Angewohnheiten aus den fremden Welten haben, fällt es schwer, sich in sie hineinzudenken und zu verstehen. Ich hätte gerne ausführlichere Beschreibungen ihrer Vorgeschichten wie bei Jack und Jill gehabt. Erwähnen möchte ich noch die sehr stimmungsvollen und ausdrucksstarken Zeichnungen, die bedeutsame Situationen der Handlung zeigen und die düstere Atmosphäre des Buches unterstreichen und hervorragend bereichern. Insgesamt war diese Geschichte überraschend und ganz anders als ich es erwartet hatte, sie konnte mich aber in ihren Bann ziehen und überzeugen.
Wow
Chief Propaganda Officer
Eleanor Wests Haus für Kinder auf Abwegen ist etwas Besonderes. Hier werden Kinder aufgenommen, die Außergewöhnliches erlebt haben, deren Eltern aber glauben, sie haben eine psychische Störung. Doch schon immer sind Kinder hinter Spiegel gestolpert, durch Schränke gegangen, in anderen Welten gelandet. Schon immer kamen sie wieder zurück und erzählten davon. Sehnten sich zurück in ihre wirkliche Heimat, denn kein Kind gelangt in eine Welt, die nicht perfekt für es ist. In Eleanors Haus können sie sich ausruhen und darauf warten, dass sich wieder eine Tür für sie öffnet und niemand hält sie für krank oder seltsam. Oder nur ein bisschen, denn die Welten unterscheiden sich schon sehr. Ich habe bestimmt etwas ganz anderes erwartet und so hat mich das Buch gerade zu Beginn sehr irritiert. Es waren teilweise so gar andere Welten, die beschrieben worden und ich konnte oft nicht nachvollziehen, was die Kinder wieder dorthin zurückzieht. Aber es ist, wie es ist, jeder Mensch ist anders und was dem einen passt, muss dem anderen noch lange nicht gefallen. Toleranz ist da das Zauberwort. Im Gegensatz zu vielen Thrillern oder Horrorbüchern habe ich mich gerade in der ersten Geschichte manchmal ganz schön gegruselt. Überhaupt sollte man wissen, dass das Buch keine durchgehende Geschichte ist, sondern aus drei Teilen besteht, die zwar irgendwie zusammengehören, aber keine stringente Story ergeben. Trotzdem oder vielleicht auch deshalb ist das ein Buch, das mir noch eine ganz schöne Zeit im Kopf herumgehen wird.
5 Wows
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