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Marie Brennan

Der Onyxpalast 1: Die Schattenkönigin

UnterhaltungFantasy
Ist Teil der Reihe
Der Onyxpalast
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3/5
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ZUSAMMENFASSUNG
England floriert unter der Herrschaft Königin Elizabeths, der letzten der Tudor-Monarchen. Aber in verborgenen Katakomben unter London hält eine weite Königin Hof: Invidiana, Herrscherin des Englands der Feen, und ein dunkler Spiegel der Pracht darüber. In den dreißig Jahren, seit Elizabeth ihren Thron bestieg, vermischte sich die Politik der Menschen und der Feen untrennbar miteinander, in geheimen Allianzen und skrupellosen Treuebrüchen, deren Existenz von nur wenigen vermutet wird. Als die Fee Lady Lune den Auftrag bekommt, Walsingham, den Meisterspion Elizabeths, zu überwachen und zu manipulieren, kreuzen sich ihre Wege mit Michael Deven, einem sterblichen Gentleman und Agenten Walsinghams. Sein Entdecken der "unsichtbaren Mitspieler" englischer Politik wird Lunes Loyalität und Devens Mut gleichermaßen auf den Prüfstand stellen. Wird sie ihre Königin für eine Welt verraten, die nicht die ihre ist? Und kann er in der machiavellischen Welt der Feen überleben? Nur zusammen werden sie die Quelle von Invidianas Macht finden – sie finden und zerstören …
BIOGRAFIE
Keine Angaben verfügbar

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
30.06.2019
Ausgabe
eBook
ISBN
9783959816878
Sprache
German
Seiten
460
Schlagworte
Lady Trent, Drachen, Flüsse von London, Marie Brennan, London
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Reva, seiten.blick und 2 andere
reva
seitenblick
miss_pageturner
cozybibliophilie
Zum Inhalt: Um Queen Elisabeth I. ranken sich viele Geschichten. In diesem Buch ist die Handlung und Teile der vorkommenden Personen von dieser Epoche übernommen; so auch die bekannte Königin Englands. Doch es handelt sich nicht einfach nur um einen historischen Roman. Die Geschichte wird mit fantastischen Elementen aus dem Sagenbereich über Faes angereichert. So kommt es auch, dass Elisabeth zwar über der Erdoberfläche herrscht, doch unter London befindet sich ein weiteres Herrschaftszentrum: Im Onyxpalast regiert Invidiana die Faes des Landes. Ränke und Pakte werden über- und unterirdisch geschlossen und hintergangen genauso wie Geheimnisse versucht werden zu enthüllen. Die politischen Machenschaften, Erfolge und Intrigen beider Welten sind eng mit einander verbunden, wie auch zwei Günstlinge ihrer jeweiligen Königin herausfinden müssen und dabei in Machenschaften hineingezogen werden, deren Ausmaß niemand vorhersehen konnte. Meine Meinung: Zugegeben; man braucht einige Kapitel, um sich auf den Schreibstil einzulassen, denn an einigen Stellen ist er etwas gewöhnungsbedürftig beziehungsweise verwirrend. Allerdings konnte ich mich dann doch schnell in das ganze Hineinfinden, ohne großes Hintergrundwissen über die Zeit zu besitzen. Dank dem Internet konnte ich meine Lücken immer recht gut füllen. Die Kombination aus Historie und Fiktion ist in meinen Augen gut gelungen und die Handlung spannend aufgebaut. Hin und wieder gibt es für einige Seiten einige Längen, diese halten jedoch eigentlich nie mehr als höchstens fünf Seiten an. Das Ende war meiner Meinung nach etwas zu viel und kam etwas abrupt, hat trotz allem jedoch gut zur Handlung gepasst und das Buch auch zufriedenstellend beendet.
Wow
Meinung Nachdem mich Marie Brennan von ihrer Lady Trents Memoiren- Reihe so sehr überzeugen konnte, war ich um so gespannter auf ihre neueste Reihe, die zu meiner Überraschung zudem nicht um Drachen dreht, sondern um Feen. Dadurch, dass ich Marie Brennans Schreibstil lieben gelernt habe und mich Feengeschichten seit meiner Kindheit begleitet haben, war meine Erwartung dementsprechend hoch. Und ich muss sagen, enttäuscht hat mich die neue Reihe nicht, aber einige negative Punkte gibt es dennoch. Erst einmal finde ich das Cover sehr gelungen. Es ist eine klare Veränderung zu ihrer anderen Reihe, viel grafischer als malerisch, dennoch spricht mich das Cover sehr an. Es passt ganz gut zur Geschichte und zum Feenfolk. Lune und Deven sind zwei gegensätzliche Protagonisten, die mein Herz leider nicht für sich gewinnen konnten. Es fiel mir schwer eine Bindung zu ihnen aufzubauen, trotz der wechselnden Erzählperspektive zwischen den beiden. Auch wenn immer wieder Erinnerungen eingeblendet oder Zeitsprünge getätig wurden, konnten mich die Charaktere nicht überzeugen, vielleicht auch aus dem Grund der teilweise raschen Wechsel. Ich wurde einfach nicht warm mit ihnen. Wie der Klappentext bereits angedeutet hat, ist die Geschichte etwas politisch Ausgelegt, was ich grundsätzlich nicht schlecht finde. Ich fand es überwiegend interessant, aber manchmal hätte ich mir trotzdem gewünscht, dass die Politik etwas weiter in den Hintergrund rückt. Dadurch verlor die Geschichte an greifbaren Emotionen. Die Charaktere waren distanziert; wurden sachlich gehalten, was ich sehr schade finde. Der Schreibstil hat mir in Lady Trents Memoiren sehr gut gefallen, doch hier in der Geschichte fehlt mir schlicht weg die emotionale Seite. Die sachliche und professionelle Ebene, die Marie bei den politischen Aspekten sehr suverän rüber bringt, fasziniert mich weiterhin. In die Geschichte kam ich mit ein wenig Anlauf gut rein. Gelegentlich zog sich die Geschichte in die Länge, aber die Spannung setzte sich stehts wieder ein. Mir gefällt es, dass man hier im Dunkeln tappt. Was weiß oder was schwarz ist, lässt sich nicht erkennen, sodass einem das Rätseln und die Intrigen schwer machen, die Lage richtig zu deuten oder einzuschätzen. Fazit Auch wenn es einige negative Punkte gibt, ist Die Schattenkönigin dennoch ein gelungener Auftakt mit interessanten politischen Ansätze.
Wow
miss_pageturner
Marie Brennan ist für mich zusammen mit Christelle Dabos die Entdeckung des (bisherigen) Jahres. Ihre Lady Trent Reihe habe ich in einem Zug verschlungen und es ist die erst reihe, die über eine Dilogie hinausgeht, wo ich allen Bänden die volle Punktzahl gab. Klar, dass der neue Reihenauftakt sofort einziehen musste und was soll ich sagen: She did it again! Meine Meinung: Englands Gloriana Bevor ich loslege, möchte ich einen Ratschlag loswerden: Der Onyxpalast spielt zum ende der Regierungszeit von Elisabeth I in den späten 1580ern/ Anfang 1590ern. Marie Brennan hat ihren historischen Schauplatz sehr genau recherchiert und es tauschen viele historische Namen, Schauplätze und Persönlichkeiten auf. Ich würde daher jedem empfehlen, sich vor dem lesen zumindest den Wikipedia Eintrag zu Elisabeth I anzuschauen. Es ist zwar nicht so, dass man das Buch nicht versteht, wenn man es nicht tut, aber ich persönlich fand, dass dadurch vieles einfacher wurde. Damit komme ich auch schon zu dem ersten Punkt, von dem ich euch vorschwärmen will: dem historischen Schauplatz. Die Autorin erweckt den englischen Hof des späten 16. Jahrhunderts bildhaft zum leben. Auf jeder einzelnen Seite spürt man, dass Marie Brennan sich intensiv mit ihrem Schauplatzt beschäftigt hat. Sie verknüpft historische Ereignisse, reale geschichtliche Persönlichkeiten und englische Folklore auf eine so meisterliche Art mit Fantasy Elementen, dass es sich völlig natürlich anfühlt und man bei seinem nächsten London Besuch fast schon Ausschau nach einem Eingang zum Onyxpalast hält. Das Buch ist nicht nur historische Fantasy, sondern auch eine Hommage and Londons Geschichte und die englische Sagenwelt. So erweckt man Geschichte zum Leben und wenn ich wüsste, wer genauso toll schreiben kann wie Marie Brennan, wäre ich durch dieses Buch sogar fast schon gewillt, es mal mit einem reinen historischen Roman zu probieren. Raffiniertes Katz und Maus Spiel zwischen Mensch und Fae Der nächste Punkt wird einer sein, von dem ich weiß, dass er nicht jeden ansprechen wird: Das Buch ist sehr politisch. Die politischen Ereignisse, die Diplomatie und Intrigen an Elisabeths Hof spielen eine zentrale Rolle und werden noch durch ein ebenso komplexes Spinnennetzt aus Machtspielen der Fae ergänzt. Gut die Hälfte des Buches wird von einem Katz und Maus Spiel zwischen Elisabeths menschlichen Agenten Devon und der Fae Spionin Lune eingenommen, wobei jeder versucht, dem anderen auf die Schliche zu kommen. Habe ich letzten noch bei Flammenflug dessen starken politischen Fokus bemängelt, hat er mich hier völlig in seinen bann gezogen, denn ist ist einfach raffiniert gemacht. Mir wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig, da das Versteckspiel der beiden einfach einnehmend ist, denn immer wenn man das Gefühl hat, wenn jetzt nichts kommt, wird es langweilig, kommt ein neues Detail, eine neue Wendung in dem Schachspiel hinzu und verändert das Brett für alle. Ein Händchen für Charaktere Dass das Spiel der Intrigen für mich so mitreißend war, lag auch an den tollen Charakteren. Mit Luen hat die Autorin wieder eine starke Frauenfigur erschaffen, deren Intelligenz ihre stärkste Waffe ist. Aber auch Devon war mir gleich sympathisch und ich habe seine Parts ebenso genossen wie die von Lune. Ebenso kann sich die Antagonistin sehen lassen, denn sie bekommt eine ordentliche Hintergrundgeschichte. Etwas, was leider bei vielen Antagonisten in der Bücherwelt fehlt. Viel mehr möchte ich aus Spoilergründen aber nicht sagen. In der zweiten Hälft des Buches zieht das Tempo der Geschichte dann an. Geheimnis werden gelüftet, neue Bedrohen tauchen auf und insgesamt steigt die Spannung, bis zum packenden Finale, welches von einem Ende gekrönt wird, dass zwar rund und in sich abgeschlossen ist, den Leser aber dennoch neugierig auf den zweiten Band macht. Fazit: Mitreißend, raffiniert, düster. Ich habe diesen Reihenauftakt in vollen Zügen genossen. Marie Brennan schreibt anspruchsvolle Fantasy und zieht ihre Leser mit einem beeindruckenden historischen Schauplatz, tollen Charakteren und einem packenden Machtkampf in ihren Bann.
Wow
cozybibliophilie
Königin Elisabeth regiert England. Sie muss sich immer noch gegen Spanien und andere katholische Länder behaupten. Ihre Cousine Maria Stuart ist längst hingerichtet. Doch es gibt noch eine weitere Königin, eine, die in der Geschichte nie erwähnt wird: Invidiana, die Königin über das England der Feen. Ihr Reich liegt direkt unter London und von dort aus zieht sie ihre Fäden. Lady Lune, eine in Ungnade gefallene ehemalige Hofdame von Invidiana, soll ins sterbliche England und dort den Spion von Königin Elisabeth ausspionieren. Doch dabei wird ihre Loyalität auf eine harte Probe gestellt. • Wie schon bei „Lady Trents Memoiren“ ist auch dieses Cover von @crosscult wieder toll! Man entdeckt viele kleine bedeutende Verzierungen. „Die Schattenkönigin“ ist nur der Beginn einer neuen Reihe von Marie Brennan. UND was das für ein Auftakt ist! Die Geschichte ist stark an den wahren historischen Ereignissen zur Zeit von Königin Elisabeth orientiert. Dazu wird noch die Geschichte der Feen gewebt. Heraus kommt eine tolle Geschichte, bei der ich nur staunen konnte, wie clever Marie Brennan Fiktion und Historie zusammengebracht hat. Die ganze Geschichte ist keine leichte Kost, die man mal nebenher liest. Nicht, weil sie so grausam ist, sondern, weil man einfach sehr konzentriert und aufmerksam lesen muss. Dem Leser wird nicht alles haargenau erklärt. Was für mich den Einstieg erschwert hat, sind die vielen unterschiedlichen Personen, die es gibt. War ich aber einmal drin, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und die letzten 300 Seiten habe ich am Stück gelesen. Die Charaktere waren so vielfältig und allesamt tragend für die Geschichte. Ich war begeistert von der Geschichte, der Welt und ihren Charakteren. Wen es nicht abschreckt, dass man diese Geschichte nicht einfach so nebenbei weglesen kann, der findet hier eine grandiose Geschichte! Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil und gebe: 5/5⭐.
Wow

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