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Der Ozean am Ende der Straße
Neil Gaiman

Der Ozean am Ende der Straße

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BIOGRAFIE
Neil Gaiman hat über 20 Bücher geschrieben und ist mit jedem großen Preis ausgezeichnet worden, der in der englischen und amerikanischen Buch- und Comicszene existiert. Geboren und aufgewachsen ist er in England, inzwischen lebt er in Cambridge, Massachusetts, und träumt von einer unendlichen Bibliothek. Besuchen Sie den Autor unter §(LEhttp://www.neilgaiman.com/:www.neilgaiman.com)§

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
15.04.2016
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783404173853
Sprache
German
Seiten
320
Schlagworte
interessant, Fiktion, Paranormale Phänomene, Fantastisch, Phantastik, Sonstige Belletristik, Romane, Abenteuer, Rowling, Sagen, Mythologie, Bücher, Legenden, England / Großbritannien, Magie
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REZENSIONEN
Bewertet von buchmaedchen_blog..., Simone Scamander und andere
sarahbuhr
leselurch
buchensemble
buchmaedchen_bloggt
Schön finde ich die Aufmachung des Buches, vor allem die Covergestaltung empfinde ich als gelungen. Es sind auch ein paar, wenn auch wenige, Zeichnungen vorhanden, die mir gut gefielen. Es gibt Bücher, bei denen man nach dem Lesen wirklich nicht weiß, was man davon halten soll. „Der Ozean am Ende der Straße“ von Neil Gaiman gehört für mich dazu. Bereits während des Lesens habe ich festgestellt, dass mir die Motivation fehlt, ich einfach gar keine Lust dazu verspüre weiterzulesen, und das obwohl es nicht mal richtig schlecht ist. Das Buch konnte mich nicht packen, es war für mich bei weitem nicht so spannend, wie ich erwartet hatte. Irgendwie hätte ich anhand des Klappentextes mehr erwartet, schlussendlich wurden meine Erwartungen einfach nicht erfüllt, wobei ich denke, dass das Buch vielen anderen gefallen wird. Der Schreibstil wollte mir nicht so recht gefallen, er ist nicht schwer oder unverständlich aber dennoch anstrengend für mich. So poetisch wie angepriesen fand ich ihn allerdings nicht, auch wenn es poetische Ansätze gibt. Ich wurde einfach nicht so recht warm damit und hatte das Gefühl, dass kein roter Faden verfolgt wird – mal wurde ich sehr auf Abstand gehalten und andererseits dann wieder tief hineingesogen. Es ist wirklich schwer zu erklären. Atmosphärisch kann ich nicht klagen, denn dieses scheint Gaimans Stärke zu sein. Einige Gegebenheiten empfinde ich als unpassend, in erster Linie den Schreibstil in Verbindung mit dem Alter des Protagonisten – denn dieser ist gerade einmal zarte 7 Jahre alt. Abgesehen davon erscheint mir einiges nicht logisch, was bei phantastischen Geschichten ja nicht unbedingt ungewöhnlich wäre, aber in diesem Fall stört es mich doch. Das hört sich alles negativer an, als ich es meine, denn einige positive Aspekte gibt es auch – vor allem bleibt mir dieses Buch im Kopf, und ich denke, dass wird auch noch eine Zeit lang so bleiben. Am Ende bleiben für mich einige Fragen offen, was mich leider alles andere als begeistert zurück lässt. Alles in allem ein verwirrendes Buch, welches mich auch sehr verwirrt zurück lässt und es mir schwer macht, es zu bewerten.
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Simone Scamander
Worum geht's? Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen … (Quelle: Eichborn) Meine Meinung: In „Der Ozean am Ende der Straße“ entführt Neil Gaiman seine Leser in ein modernes Märchen für Erwachsene: Man begleitet einen Mann, der zu einer Beerdigung in seine Heimatstadt zurückkehrt, auf eine phantastische Reise in die Vergangenheit. Um für einen Moment für sich allein zu sein, geht er zu dem Ententeich am Ende der Straße, den er als siebenjähriger Junge als Ozean bezeichnet hat – nein, den Lettie Hempstock so genannt hat! Lettie, das starke Mädchen, mit dem er Dinge erlebt hat, die einem nicht in der uns bekannten Welt zustoßen würden. Nach der betrübten Einleitung, die einen in keiner Weise auf den Handlungsverlauf vorbereitet, springt Neil Gaiman zurück in die Kindheit seines Protagonisten. Gemeinsam mit dem Jungen, dessen Namen man nicht erfährt, entdeckt man die Magie in unserer realen Welt. Es ist keine schöne Magie, auf die man trifft, aber auch keine, die man einfach in Gut und Böse unterteilen kann. Es ist eine skurrile Magie, wie man sie von Neil Gaiman kennt. Stellenweise hatte ich jedoch das Gefühl, dass der Roman tiefer gehen wollte als es die Geschichte hergab. „Der Ozean am Ende der Straße“ greift Themen auf, schneidet Mythen und Legenden an, die den Eindruck erwecken, groß und bedeutsam zu sein, ohne diesem Anspruch – zumindest zwischen den Buchdeckeln – gerecht zu werden. Die Frage, die sich mir dabei aufdrängte, war natürlich, ob Neil Gaiman dies auch überhaupt will. Will er über die phantastische Traumszenerie hinaus? Will er den entstehenden Erwartungen gerecht werden? Ich unterstelle ihm, dass er als Autor mehr will als seine Leser zu unterhalten – und das, Erwartungshaltung hin oder her, ist ihm bei mir nur mäßig gelungen. Für mich war „Der Ozean am Ende der Straße“ schlichtweg nicht rund genug. Während ich mich einerseits absolut von Gaimans besonderem Schreibstil verzaubern, mich in seine fantastische Welt entführen lassen konnte, wurde ich von Kapitel zu Kapitel unfreiwillig von mehr Fragen und Gedanken begleitet, die die magische Leseatmosphäre erheblich gestört haben. Ein „Mal so, mal so“, dass mich nach der letzten Seite in einer Zweckmühle sitzen ließ: Mochte ich es nun, oder mochte ich es nicht? Dass Neil Gaiman ein besonderer und talentierter Autor ist, steht wohl völlig außer Zweifel. Er schreibt mit einer einzigartigen Magie, einer Intensität, die er in jedes seiner Worte legt. Die Poesie seiner Schreibe strahlt eine besondere und träumerische Atmosphäre aus, die perfekt zu der traumhaften Handlung passt. Fans von phantastischer Literatur, die eine ganz eigene Welt in der unseren erschafft, die etwas Skurriles und Neues in das Unbekannte einfließen lässt, ja, die unserem Leben das Unnatürliche und Magische hinzufügt, kommen bei Neil Gaiman stets auf ihre Kosten. Fazit: Mochte ich es – oder mochte ich es nicht? Diese Frage zu beantworten fällt mir im Fall von „Der Ozean am Ende der Straße“ von Neil Gaiman tatsächlich nicht leicht. Einerseits hat mich Gaiman mit seiner außergewöhnlichen Schreibe und seiner skurrilen Magie absolut in seinen Bann gezogen, andererseits war der Roman für mich in einigen Punkten nicht rund genug. Es waren vor allem die mich unfreiwillig begleitenden Fragen und Gedanken, die sich von Kapitel zu Kapitel dominanter in meinem Kopf auftürmten, die mir die einzigartige Leseatmosphäre und somit auch den Lesespaß vermiesten. Nichtsdestotrotz hat „Der Ozean am Ende der Straße“ definitiv einen gewissen Reiz auf mich ausgeübt, den ich nicht verleugnen kann. Für „Der Ozean am Ende der Straße“ vergebe ich daher unentschlossene drei Lurche.
Wow
Schauermärchen für Erwachsene Ein namenloser Ich-Erzähler fährt zu einer Beerdigung. Auf dem Weg dorthin biegt er plötzlich ab, in die Gegend, in der er aufgewachsen ist. Wie magisch zieht es ihn zum Elternhaus und noch mehr zum Bauernhof der Hempstocks und dem Teich dahinter. Ein Teich, den Lettie Hempstock immer einen Ozean nannte. Lettie Hempstock, die er beinahe schon vergessen hatte. Er setzt sich auf die Bank beim Teich und nach und nach beginnt er sich zu erinnern: an seine Kindheit, an Lettie Hempstock, an den Opalschürfer, das Land hinter unserem mit dem orangen Himmel und dem uralten Wesen, das sich Ursula Monkton nannte. An Kätzchen mit Saphiraugen und grauenhafte Gestalten, an Magie und Monster, die älter sind als die Welt. Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe: Die Kurzgeschichten im Anhang lesen. Mich fragen, warum ich das getan habe. Das Buch zurück ins Regal stellen und mir ein neues raussuchen. Mein Eindruck zu Der Ozean am Ende der Straße: Der Ozean am Ende der Straße ist ein klassischer Gaiman: Ein Schauermärchen für Erwachsene mit einem so subtilen Horror, dass man nicht weiß, ob man deswegen mehr oder weniger Angst haben soll. In eine Rahmenhandlung eingebettet, entführt der Autor den Leser gleich in die fürchterliche Kindheit des Ich-Erzählers, die mit einem überfahrenen Babykätzchen beginnt und einem Kindergeburtstag, zu dem keiner kommt. Die düstere Atmosphäre setzt sich fort, hervorragend erzählt und unvorhersehbar gestaltet. Immer wieder beschäftigt sich der Protagonist mit Fragen des Kindseins und Erwachsenseins, auch mit dem Erwachsenwerden. Richtig actionreich wird es dabei nicht, aber das muss es auch nicht, denn es ist und bleibt ja ein Märchen. M. D. Grands vollständige Rezension kannst du beim Buchensemble lesen: https://www.buchensemble.de/der-ozean-am-ende-der-strasse/
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