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Jörg Fauser

Der Strand der Städte

Ist Teil der Reihe
Jörg-Fauser-Edition
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ZUSAMMENFASSUNG
Für Fauser war die journalistische Arbeit kein ungeliebtes Auftragswerk zum Gelderwerb, sondern notwendige Recherche und Grundlagenforschung für seine Romane. In seinen Essays paart sich journalistischer Stil mit literarischer Klasse. Sie sind Pflichtlektüre für jeden Publizisten. Das Buch wird jeden in Erstaunen darüber versetzen, mit welcher Hellsichtigkeit Fauser kulturelle und politische Tendenzen und Strömungen aufnimmt und beschreibt: die Formierung der 'Grünen', eine Wahlkampftour mit dem damaligen niedersächsischen Ministerpräsidentschaftskandidaten Gerhard Schröder. Eindrucksvoll ist Fausers gnadenloser Kampf gegen eine langweilige Empfindsamkeitsliteratur aus Oberlehrers Studierstube, der unermüdliche Einsatz für eine an der Realität geschulte und zugleich unterhaltsame Literatur (u.a. Bukowski, Orwell, Roth, Loest, Fallada, Benn) sowie seine unerbittliche Kritik an allen verlogenen und spießigen 'Ismen', seien sie rechts, links, grün, feministisch, autoritär oder friedensbewegt. Der Band enthält journalistische Arbeiten, u. a. erste Rezensionen aus den 60er Jahren für die Frankfurter Hefte, Texte für die Untergrundzeitschriften Ufo und Zoom aus den frühen 70er Jahren, Reportagen der 80er für Magazine wie Playboy, Lui, TransAtlantik, Spiegel und Stern sowie Kolumnen und Rezensionen für das Berliner Stadtmagazin Tip. Neben Essays und Kritiken zur Literatur stehen politische Essays, Reportagen und Kolumnen in chronologischer Abfolge. Ein Textnachweis sowie ein Namen- und Titelregister komplettieren den Band.
BIOGRAFIE
'Was die Situation rechts/links betrifft, bin ich immer weder noch sondern folge getreulich der Rothschen Maxime des monarchistischen Anarchismus atheistisch-katholisch-muselmanischer Richtung.' Jörg Fauser (aus: Ich habe eine Mordswut. Briefe an die Eltern, Paria Verlag, Frankfurt/Main) Jörg Fauser: Selbstauskunft Jahrgang 1944 Nach dem Abitur Auslandsaufenthalte, Ersatzdienst, Tätigkeiten als Angestellter, Arbeiter und daneben literarische Arbeiten. Buchveröffentlichungen in Kleinverlagen, Mitherausgeber literarischer Undergroundzeitungen. Seit 1974 auch hauptberuflich freier Schriftsteller, seit 1976 im Journalismus tätig (als Autor und Redakteur). Arbeiten in Basler Zeitung, tip-Magazin, Stern, Spiegel, Transatlantik, Lui usw. Seit 1980 in Zusammenarbeit mit Achim Reichel Texte für vier LP's. Hörspiele, Drehbücher. Buchveröffentlichungen u. a. Marlon Brando, eine Biographie (1978, zwei Taschenbuchausgaben), Der Schneemann (Roman, 1981, verfilmt mit Marius Müller-Westernhagen), Rohstofk (Roman, 1984), Blues für Blondinen (Reportagen, Essays, 1984), Das Schlangenmaul (Roman, 1985, wird ebenfalls verfilmt). Zur Zeit Arbeit an einem neuen Roman. Keine Stipendien, keine Preise, keine Gelder der öffentlichen Hand, keine Jurys, keine Gremien, kein Mitglied eines Berufsverbands, keine Akademie, keine Clique; verheiratet, aber sonst unabhängig. München, 25. 12. 1986 Am 17. Juli 1987 starb Fauser an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Die Jörg-Fauser-Edition wird herausgegeben von Alexander Wewerka.
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