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Cristina Caboni

Der Zauber zwischen den Seiten

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ZUSAMMENFASSUNG
Denn Bücher duften nach Träumen ...


Seit sie denken kann, ist Sofia von Büchern fasziniert. Sie liebt das Rascheln der Seiten, den Geruch des Papiers und vor allem die darin beschriebenen Welten. Schon immer haben sie der schüchternen Frau geholfen, der Realität zu entkommen. Als sie eines Tages in einem Antiquariat ein altes Buch kauft, findet sie darin enthaltene Manuskripte und Briefe einer gewissen Clarice, die Mitte des 19. Jahrhunderts gelebt haben soll. Sofia und Clarice scheinen viel gemeinsam zu haben, und Sofia spürt eine Verbindung zu ihr. Um mehr über sie zu erfahren, reist Sofia quer durch Europa. Dabei stößt sie nicht nur auf eine unglaubliche Liebesgeschichte, sondern findet endlich auch ihr eigenes Glück …

BIOGRAFIE
Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Ihr Debütroman Die Rosenfrauen verzauberte die Leser weltweit und stand in Deutschland wochenlang auf der Bestsellerliste. Ihr zweiter Roman Die Honigtöchter, der auf ihrer Heimatinsel spielt, und Die Oleanderschwestern waren ebenfalls große Erfolge. Der Zauber zwischen den Seiten ist nun Cristina Cabonis viertes Buch, das in der faszinierenden Welt der Bücher spielt.



PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
20.08.2018
Ausgabe
eBook
ISBN
9783641221133
Sprache
German
Seiten
352
Schlagworte
Spiegel-Bestsellerautorin, Bücher, Die Honigtöchter, Hello Sunshine, Liebe, Schicksal, Briefe, Die Rosenfrauen, Die Oleanderschwestern, Italien
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Lisa, kathaflauschi und 2 andere
elena101
kathaflauschi
lisaszeilenliebe
anne-maritstrandborg
Bücher haben Sofia Bauer schon immer geholfen, der Realität zu entfliehen und für eine Weile alles um sich herum zu vergessen. Als sie in der schwersten Zeit ihres Lebens ein Antiquariat betritt, trifft sie dort auf ein ganz besonderes Buch, in dem sie einen Brief von Clarice findet, die Anfang des 19. Jahrhunderts gelebt hat. Sofort fühlt sie sich mit dieser Frau verbunden und eine Reise durch Europa beginnt, denn Sofia will unbedingt das Geheimnis um Clarice lüften. Dabei findet sie nicht nur sich selbst, sondern auch ihr eigenes Glück. Meine Meinung: Dieses Buch wartet mit fast schon philosophischen, auf jeden Fall aber poetischen Gedanken über das Leben und die Liebe auf. Mit ausgewähltem und etwas hochgestochenem Schreibstil erzählt die Autorin abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonistinnen, einmal Sofia Bauer, die in der heutigen Gegenwart lebt und einmal aus der Perspektive von Clarice Anfang des 19. Jahrhunderts. Claires Sicht fand ich davon am interessantesten, sie lebt in einer Zeit, in der Frauen das Eigentum von Männern sind und sich zum Beispiel in einem handwerklichen Beruf nicht frei entfalten dürfen. Trotz zahlreicher Schicksalsschläge, die sie hinnehmen muss, ist sie eine starke Frau, die versucht ihr Glück zu finden, wobei ihr Bücher sehr weiterhelfen. Ihr Schicksal hat mich sehr interessiert und in seinen Bann gezogen. Sofia hingegen fand ich zwischenzeitlich etwas anstrengend, da ihre Gefühle und ihr Verhalten doch etwas sprunghaft und somit für mich schwerer nachzuvollziehen war. Ergänzt wird die Geschichte der beiden durch kleinere Nebenperspektiven, die immer mal wieder vorkommen, aber nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen. Auf dieses Buch muss man sich einlassen und man kann es nicht einfach nebenbei lesen, denn es ist nicht locker geschrieben. Man muss auch mal den Kopf einschalten, kann aber dann so einiges für sich und sein Leben mitnehmen, wenn man möchte und das ganz ohne Ratgeber. Das Ende besteht aus einer tollen Auflösung, die mir etwas zu schnell abgehandelt wurde, da sie recht spät kam. Trotzdem fand ich es gut und es hat bei mir Extra-Punkte eingefahren. Fazit: Ein Buch über die Liebe zu Büchern auf das man sich einlassen muss. Nichts für Zwischendurch, aber interessant und nicht kitschig.
Wow
Durch die „Hello Sunshine“ Kampagne durfte ich das Buch lesen und dabei hat mich das Cover angesprochen. Als ich das Buch dann bekommen hatte, habe ich auch gleich angefangen zu lesen. Dabei entführt uns die Autorin in das sonnige Rom. Aber es spielt nicht nur in Rom, sondern einmal quer durch Europa. Gleich am Anfang lernt man Sofia kennen, die nicht mehr glücklich mit ihrem Leben ist. Sie liebt Bücher über alles und möchte auch wieder in dieser Richtung arbeiten, doch ihr Ehemann sieht etwas anderes für sie vor. Das lässt sie sich nicht mehr gefallen und stellt sich dem gegen. Als sie eines Tages in einen alten Bücherladen landet, findet sie ein Buch, deren Umschlag eine Geschichte von früher mit sich trägt. Dabei lernt sie Clarice geschichte kennen, aber tappt immernoch im dunkeln, was mit Clarice wirklich geschehen ist. Daraufhin packt sie die neugierde und so beginnt die Reise für Sofia, um Clarice wahre Geschichte herauszufinden. Sofia fand ich gleich schon symphatisch. Sie war eine toughe Frau, die weiß was sie möchte und gerne ihre Träume verwirklicht. Sie liebt den Geruch von Bücher und liebt auch deren Geschichte. Als sie einen versteckten Brief entdeckt, packt sie die neugierde. Sofia nimmt alles auf sich und beginnt somit die Reise ihres Lebens. Ich fand es interessant, herauszufinden wie Clarice Geschichte ist. Die Autorin hat hier Kapitelweise einen Rückblick in die Vergangenheit mit eingebaut, in der es um Clarice geht. Als Leser lernt man langsam ihre Geschichte, doch Sofia tappt immer im Dunkeln und versucht nach und nach über Clarice zu erfahren. Immer wieder bekommt sie Puzzlestücke, die sie versucht zusammen zu setzen. Dabei entwickelt sich Sofia und findet nach und nach wieder zu sich selbst. Auch Clarice war mir gleich symphatisch. Sie weiß was sie wollte, musste es aber auch im geheimen tun, da sie ein Mädchen aus gutem Hause war. Als ihre Eltern durch eine Krankheit verstarben, musste sie gezwungener Maßen zu ihrem Onkel ziehen. Doch dieser interessiert sich nur für das Erbe von Clarice, um sein Handelsgeschäft abzuschließen. Clarice tat mir in manchen Dingen ganz schön leid, das sie auch erstmal von den ganzen Dingen, was ihr Onkel vorhat, nicht erfahren hatte, da verspürte ich auch Mitleid mit ihr. Der Schreibstil der Autorin ist hierbei flüssig und leicht zu lesen und bringt so einen hauch historischer Geschichte mit sich. Auch die kleinen Weisheiten am Anfang jedes Kapitels waren toll und haben auch sehr gut zu den jeweiligen Inhalten der Kapitel gepasst. Die Geschichte hat mich wirklich sehr in den Bann gezogen und man liest dabei nicht nur aus Sofias Sicht, sonder aus Clarice Sicht das in der Vergangenheit spielt. Ab und zu liest man auch aus einer anderen Sicht, was die Geschichte erfrischender macht. Leider war das Buch dann auch wieder so schnell zu Ende, doch das Ende hat mich lächeln lassen und hat auch einen schönen Abschluss genommen. Cristina Caboni hat mich mit dieser Geschichte sehr bewegt und hat mich auch mit der Liebe zu Büchern begeistert. Dabei beginnt auch eine tolle Reise um ein Rätsel zu lösen, das einen wirklich wunderbar unterhält und auch etwas Spannung mit sich bringt.
Wow
LisasZeilenliebe
Charaktere Zu den Charakteren in diesem Buch habe ich allgemein keine richtige Verbindung aufbauen können. Das lag zum einen an dem Altersunterschied zwischen mir und den Protagonisten. Zum anderen an den besonderen Interessen der Leute. Dennoch haben mich die Beziehungen unter den Personen so sehr interessiert, dass ich nicht anders konnte als die Personen liebzugewinnen. Vor allem die Hauptprotagonistin ist mir ans Herz gewachsen – nicht nur wegen ihrer unendlichen Liebe gegenüber Büchern. Schreibstil Natürlich war mir bewusst, dass dieses Buch in der dritten Person erzählt. Normalerweise bin ich dann etwas zurückhaltender mit meinen Erwartungen, das war ich hier nämlich auch. Die ersten Seiten des Buches flogen aber nur so vor sich hin. Der gesamte Text ist so flüssig verfasst worden, dass es absolut leicht fällt, dieses wunderbare Buch zu lesen. In keinster Weise hat mich die Erzählperspektive gestört. Die Sprünge in die Vergangenheit waren in meinen Augen das absolute Highlight, da man dort eine weitere tolle Protagonistin kennenlernt! Mein persönliches Fazit Die Geschichte um Sofia und das Geheimnis, was sie lüften wird, hat mich dermaßen gefesselt. Dass mir solche Art Geschichten so gut gefallen können, war mir bis dato nicht bewusst. Ich finde so einiges an dieser Geschichte richtig, richtig toll. Es gibt außerdem einen ganz kleinen Plottwist, bei dem ich aber auch sehr überrascht war. Er war total unvorhersehbar und so etwas finde ich immer mehr als grandios! Falls Du neugierig geworden bist, kannst du dir gerne die Leseprobe durchlesen: Leseprobe Der Zauber zwischen den Seiten Diese wundervolle, frische Geschichte bekommt von mir 5 von 5 Sterne!
Wow
Anne-Marit Strandborg
Dies sind die Geschichten von Sofia und Clarice. Sofia, die in Rom verheiratet ist und in dieser Ehe nicht mehr glücklich ist. Bisher hat ihr der Mut gefehlt, einen Schlussstrich zu ziehen. Clarice lebte Mitte des 19. Jahrhunderts in Österreich. Für sie ist es ungleich schwieriger, aus ihrer unglücklichen Ehe auszubrechen. Und doch wagt sie den Schritt. Und noch etwas haben beide junge Frauen gemeinsam: Die Liebe zu Büchern. Sofia war vor ihrer Ehe Bibliothekarin und hat Kurse für die Buchbinderei absolviert. Für ihren Mann hat sie ihren Job aufgegeben, und wurde so immer unglücklicher. Clarice fand schon als Zehnjährige durch Zufall den Weg in eine Buchbinderei. Frederik, der so etwas wie ihr Ersatzvater wurde, lehrte sie diesen Beruf und wurde ihr ein guter Freund, der ihr auch in schwierigsten Zeiten beistand. Als Sofia beginnt, sich wieder auf sich zu besinnen, findet sie in einem Antiquariat ein altes in Leder gebundenes Buch. Sie wird auf ein Geheimversteck aufmerksam und entdeckt darin ein Schriftstück. So wird sie auf Clarice aufmerksam und entnimmt dem Schreiben die Information, dass es sich bei dem Buch um eine Trilogie handelt, in deren folgenden Bänden sich weitere Schriftstücke befinden sollen. Weiterhin gibt es im Buch Anmerkungen - von zwei verschiedenen Handschriften. Um dem Geheimnis von Clarice und des Buches auf die Spur zu kommen, sucht Sofia einen Kalligrafen auf. Und tatsächlich finden sie in München einen zweiten Band, in dem sich wieder ein beschriebenes Blatt Papier befindet. Wunderbar beschrieben, diese Szene. Das Ende der Geschichte ist vorhersehbar, trotzdem hat sie mir richtig gut gefallen (bis auf eine Szene, in der Clarice körperlich zu spüren bekam, was es heißt, das Eigentum eines Mannes zu sein). Das ist aber wohl mehr dem geschuldet, dass es durchweg um Bücher und das Lesen geht.
1 Wow

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