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Hayley Barker

Die Arena: Letzte Entscheidung

Ist Teil der Reihe
Cirque
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4.4/5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Nachdem Hoshiko und Ben den Zirkus in Brand gesetzt haben, sind sie nun auf der Flucht. Doch Bens Mutter wird alles daran setzen, um ihn zu finden und Rache zu nehmen; ihn in die Enge zu treiben und dazu zu zwingen, sich für Hoshiko zu opfern. Denn die tödlichste Show der Welt ist wieder zurück. Und wenn Ben dachte, er würde ihre dunkelsten Geheimnisse schon kennen, dann muss er nun feststellen, dass er das wahre Ausmaß des Schreckens unter dem Kuppeldach erst jetzt kennenlernen wird - als die neue Attraktion des Zirkus ...
BIOGRAFIE
Hayley Barker hat fast achtzehn Jahre als Englischlehrerin gearbeitet, bevor sie sich in Vollzeit dem Schreiben widmete. Sie liebt Jugendbücher, und ihre Romane veröffentlicht zu sehen, ist für sie das größte Abentuer ihres Lebens. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Söhnen und einem etwas hyperaktiven Hund in Essex.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
19.11.2019
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783805200493
Sprache
German
Seiten
522
Schlagworte
Großbritannien, Jugendbuch, Zweiklassengesellschaft, Seiltanz, Zukunft, Dystopie, erste Liebe, Elite, Artistin, Panem, Zirkus, Gladiatoren, Fantasy, Gladiatorenkämpfe
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Joan, inavainohullu und 3 andere
bookscatsandplants
inavainohullu
czytelniczka73
papiergefunkel
biscoteria
Achtung! Die Rezension enthält Spoiler zum ersten Teil "Die Arena: Grausame Spiele". Nachdem Hoshiko und Ben den Zirkus in Brand gesetzt haben, sind sie nun auf der Flucht. Doch Bens Mutter wird alles daran setzen, ihn zu finden und Rache zu nehmen; ihn in die Enge zu treiben und dazu zu zwingen, sich für Hoshiko zu opfern. Denn die tödlichste Show der Welt ist wieder zurück. Und wenn Ben dache, er würde ihre dunkelsten Geheimnisse schon kennen, dann muss er nun feststellen, dass er das wahre Ausmaß des Schreckens unter dem Kuppeldach erst kennenlernen wird - als die neue Attraktion des Zirkus... Das Buch spielt ein Jahr nachdem Hoshiko und Ben den Zirkus in Brand gesetzt haben. Zusammen mit Greta und Jack sind sie die meistgesuchten Verbrecher Londons und konnten noch nicht aus der Stadt flüchten. Es kommt, wie es kommen muss und Ben wird von den anderen getrennt. Er stellt sich, damit Hoshiko und ihre Verbündeten entkommen können und trifft seine Mutter im neu erbauten Zirkus wieder. Währenddessen flüchten Hoshiko, Greta und Ben in die Slums um der Polizei zu entkommen. Während wir Hoshiko und Ben abwechselnd auf ihrer Reise begleiten, bildet sich sowohl in der Politik, als auch unter den Bürgern eine Pro-Dreg Bewegung, die alles verändern könnte. Der neue Zirkus gleicht eher einem Vergnügungspark und seine Attraktionen sind noch grausamer als zuvor. Ich hatte allerdings das Gefühl, dass die Beschreibungen nicht ganz so bildlich waren, wie im ersten Band. Hier treffen wir auch auf alte Bekannte. Und für die Dregs im Zirkus wird es auch nicht besser. Sie proben für die große Eröffnung und werden nachts von ungewöhnlichen Wächtern um den Schlaf gebracht. Auf Hoshiko und ihre Freunde ist ein Kopfgeld ausgesetzt und so müssen sie auch in den Slums aufpassen, wem sie vertauen können. Hier lernen wir unter anderem den Slumkönig und die größte Rivalin von Bens Mutter kennen. Beides sehr interessante Charaktere, über die ich gern noch etwas mehr erfahren hätte. Interessant waren auch Hoshikos Gedanken über den Zirkus. Einerseits hasst sie den Zirkus mehr als alles andere, andererseits vermisst sie aber auch das Gefühl, in der Manege zu stehen und den Applaus der Zuschauer zu hören. Dieses Detail fand ich sehr gut, da man auch im ersten Teil merkt, wie viel Spaß ihr die Hochseilakrobatik eigentlich macht, wäre der Zirkus nicht ein solch grausamer Ort. Über das ganze Buch hinweg steigt die Spannung langsam an. Den Höhepunkt erreicht sie dann beim großen Finale in der Eröffnungsnacht des neuen Zirkus. Die Protagonisten befinden sich in einer schier unlösbaren Situation. Diese wird von der Autorin allerdings etwas zu abrupt und "einfach" aufgelöst. Das erschien mir etwas unrealistisch. Ich hätte mir ein ausführlicheres Ende gewünscht. Alles in allem hat Hayley Barker jedoch eine fesselnde und vor allem gesellschaftskritische Geschichte geschrieben, die bewegt und mitreist. Mir hat die Reihe sehr gut gefallen. Ich würde sie allerdings nicht in die Kategorie Jugendbuch einteilen, da einige Szenen wirklich grausam sind und sehr bildlich beschrieben wurden. Hoffen wir, dass diese extreme Form des Rassismus niemals Real wird. Noch eine kurze Anmerkung: Ich habe eine der ersten Auflagen gelesen, in der noch recht viele Schreib- und Grammatikfehler enthalten waren. Diese stören den Lesefluss ein wenig, werden aber sicherlich für die nächsten Auflagen korrigiert werden. Diese Tatsache hat aber weder meine Rezension, noch meine Bewertung beeinflusst.
Wow
inavainohullu
Ich möchte keine ausführliche Rezension zu dem Buch schreiben, da dies vermutlich doch irgendwie spoilern würde. Aber ich möchte auf jeden Fall eine Meinung abgeben und versuche mich dabei kurz zu halten. Zunächst einmal möchte ich sagen, dass mich die Autorin mit ihrer Dilogie absolut fesseln konnte. An Spannung hat sie für mich bei Band 2, vor allem im letzten Drittel gegenüber dem ersten Band noch einen drauf gesetzt, denn da war mir beim Lesen regelrecht schlecht vor Spannung und ich konnte die Wörter gar nicht schnell genug erfassen. Ein Punkt der mir im Magen liegt, ist die Brutalität die in diesem finalen Band tatsächlich nochmal zugenommen hat. Ich verstehe absolut, warum die Autorin diesen Weg gewählt hat und finde die Umsetzung gut, denn DIE ARENA ist kein einfaches Jugendbuch, dass man mal so wegliest, sondern es ist ein gesellschaftskritisches Werk, bei dem man viel zwischen den Zeilen herausliest und das sich erschreckenderweise, von der Denkweise der Pures her betrachtet, sehr nah an der Realität befindet. Auch in der realen Welt werden Unterschiede zwischen den Menschen gemacht. Hast du eine andere Hautfarbe, einen anderen Glauben oder vielleicht auch nur weniger Geld als die breite Masse, dann wird man heutzutage schnell denunziert und leider wird dies durch die Medien noch gefördert. Die Menschheit verliert dabei zunehmend an Empathie und Respekt voreinander. Die Dilogie regt da also absolut zum Nachdenken und auch zum Hinterfragen an, was eigentlich falsch läuft auf dieser Welt ! Viele werden sagen, so weit wird es niemals kommen. Da widerspreche ich, denn wir waren schon mehrfach an einem Punkt, an dem die Grausamkeiten gegen bestimmte Menschengruppen keine Grenzen kannten. Zurück zum Buch: Ich fand es also sehr sehr gut umgesetzt, erschütternd und brutal, aber irgendwie auch wichtig, da uns drastische Ausführungen schneller wachrütteln. Ob ich das Buch jetzt tatsächlich Jugendlichen empfehlen würde, kann ich so nicht sagen. Für die jüngere Zielgruppe zwischen 12 und 14 find ichs schon irgendwie ziemlich krass. Ich weiß jetzt aber auch nicht, ab welchem Alter der Verlag das Buch empfiehlt. Trotz der Tatsache, dass mich das Buch fesseln konnte, muss ich einen Punkt abziehen, weil mir am Ende zu vieles zu einfach abgehandelt wurde und mir zu vieles Unausgereift erschien und für meinen Geschmack nicht ausführlich genug aufgelöst wurde. Ansonsten: absolut empfehlenswerte Reihe !
Wow
czytelniczka73
Die tödlichste Show aller Zeiten Obwohl ein Jahr vergangen ist, seit Hoshiko und Ben den Zirkus abgebrannt haben, stecken sie immer noch in London fest. Da sie die Stadt nicht verlassen können, sind sie zusammen mit Greta und Jack ständig auf der Flucht und Bens Mutter ihnen dicht auf den Fersen. Vivian Baines nimmt die Sache sehr persönlich, da ihre Karriere geferdet ist und hat sich für Ben eine besondere Strafe ausgedacht - in dem neuaufgebauten Zirkus soll er die Hauptatraktion werden... Da der Zirkus die Überlegenheit von Pures symbolisiert, ist der neue viel größer, moderner und tödlicher, die Grausamkeit kennt wirklich keine Grenzen. Aber auch auf der anderen Seite tut sich was - der Wiederstand wird aktiver und auch politisch gibt es Gegenwind. Hoshi und Ben haben etwas in Gang gesetzt, was tatsächlich die Welt verändern kann. Diese Entwicklung hat mir wirklich gut gefallen. Zwar stehen Hoshi und Ben immer noch im Mittelpunkt, die Geschichte wirkt aber vielschichtiger. Schon im ersten Teil war es klar erkennbar, für was die Pures und Dregs stehen, jetzt durch die politische Kampagne wurde das Thema noch vertieft. Man kann deutliche Parallelen zu unseren aktuellen Situation erkennen, was die Geschichte bisschen gesellschaftkritisch macht und etwas zum nachdenken gibt. Die Unterhaltung kommt aber auch nicht zu kurz - der neue Zirkus ist wirklich innovativ und wie ein Vergnügungspark aufgebaut, die bildhaften und detailierten Beschreibungen fand ich sehr interessant. Wie so oft bei solchen Geschichten löst sich am Ende die Problematik zu einfach auf, aber allgemein fand ich die Fortsetzung gut gelungen. Für ein Jugendbuch bisschen zu brutal, aber eine originelle und interessante Grundidee und auch die Umsetzung fand ich zufriedenstellend.
2 Wows
papiergefunkel
Dieser Band knüpft ca. ein Jahr nach dem Ende des ersten Bandes an und ich war wieder von Anfang an in der Geschichte drin. Ich hatte anfangs meine Probleme damit in die Geschichte reinzukommen, denn ich hatte oft Angst vor der Geschichte, denn sie ist brutal und manchmal muss man echt hart im Nehmen sein, um die Story und die Geschehnisse verpacken zu können. Teilweise war ich nicht bereit beim Lesen so wütend zu werden und auch wenn ich so gut in die Geschichte reingekommen bin, hatte ich meine Berührungsängste. Aber dieses Buch ist der Wahnsinn! Ich finde die Idee toll und finde es spannend wie das Thema Rassismus in einen dystopischen Gedankengang gepackt wird. Ben und Hoshi sind einfach toll zusammen und ich liebe den Freundes- und Familienkreis in denen sie sich bewegen. Was würde ich dafür geben mit ihnen abends gemeinsam an einem Tisch zu sitzen! :) :D Die letzte Hälfte des Buches habe ich in einem Rutsch weggesuchtet! Durch die kurzen Kapitel und die regelmäßigen Perspektivwechsel kam man sehr schnell vorbei und die Seiten flogen nur so vor sich hin! Das Ende hat mir sehr gefallen, auch wenn es Potenzial für eine dritten Teil gibt! Ich bin froh in diese Geschichte eintauchen zu können und werde die verschiedenen Figuren vermissen! <3
Wow
Wer glaubt der erste Teil war hart, der wird das Grauen im zweiten Teil zu spüren bekommen. Hoshi und Ben sind mit Jake und Greta auf der Flucht. Von leerem Haus über Bürohäuser, wo sie Unterschlupf finden. Doch irgendwann ist Schluss damit und Ben stellt sich freiwillig damit die anderen weiterhin fliehen können. So denkt Ben wird er ins Gefängnis Familiensitz gebracht und ist umso mehr verwundert das es für ihn nun in den Zirkus geht. Der nächste Schreck erwartet ihn dann als er feststellen muss das Silvio lebt. Der Zirkusdirektor, welcher im ersten Teil durch die Bomben hätte, tot sein müssen lebt, wenn auch nicht so wie man es sich vorstellen kann. Hoshi und die anderen landen derweilen in den Slums und lernen die harte Realität dort kennen. Der Anführer Kadir bietet ihnen Hilfe an, aber dies natürlich nicht aus reiner Nächstenliebe. So wird für Hoshi der Kampf in den Slums und für Ben im Zirkus zum neuen Alltag. Doch beides soll nicht so bleiben. Denn die Bruderschaft will den Zirkus stürmen und andere möchten sich übers Hoshis Popularität einen Namen machen. Wer auf welcher Seite steht und welches Spiel spielt ist nicht immer ersichtlich, zumindest nicht für die Charaktere. Eine Geschichte die bei weitem spannender als der erste Teil ist. Wenn der erste Teil lange Strecken hatte wo gefühlt nichts passierte, ist es hier anders. Jedes Kapitel bringt etwas mit sich. Charaktere, Emotionen und Überraschungen. Die kurzen und prägnanten Kapitel sind nach wie vor sehr schön geschrieben und ziehen einen mit in den Zirkus. Die neuen Attraktionen sind der Wahnsinn, von der Idee der Morde über die Technik wie sie funktionieren. Ein bisschen kommt der da Pure in einem durch, der sehen will wie es verläuft. Aber das Wissen das Menschen sterben lässt einen weiterhin mit den Dregs leiden. Ein Wehmutstropfen für mich war aber, da die Charaktere sonst stärker geworden sind und kämpferischer, ist das Hoshi manchmal einfach nur dumm und kindisch reagierte. Sie bekommt eine Aufgabe und bockt rum und versteht nicht, dass sie in dieser Situation Null Spielraum für Wiederworte hat oder sogar Macht. Aber sie versuchte es und der Dialog lief daher nervig im Kreis. Aber alles in allem ist der Zirkus des zweiten Teils noch besser als der erste und der war alles andere als schlecht.
Wow
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