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Das große Abenteuer Liebe Die einäugige Hündin Narbe kann sich nicht vorstellen, dass eine wie sie jemals geliebt werden könnte. Doch dann verirrt sich der sanfte Hund Max zu der Müllkippe, auf der Narbe lebt. Er erzählt ihr von seinem wunderschönen Zuhause bei den Menschen und in der Hoffnung auf ein besseres Leben begleitet Narbe den Fremden auf die gefährliche Heimreise. Unterwegs wird Max von Alpträumen geplagt, in denen die beiden ein Liebespaar sind, aber von einem Menschen getötet werden. Aber sind es wirklich Alpträume oder vielmehr Erinnerungen? Narbe wehrt sich anfangs dagegen, dass es ihr Schicksal sein soll, Max zu lieben. Doch kaum beginnt sie zaghaft an das Gute zu glauben, taucht der Mensch aus den Träumen auf... "Safier erzählt eine große, packende Geschichte von tragischer Wucht, die ihre Leser nicht verfehlen wird." FAZ über 28 Tage lang
BIOGRAFIE
David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane, darunter "Mieses Karma", "Jesus liebt mich", "Happy Family" und "Muh" erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.
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REZENSIONEN
Bewertet von laura1996, lesemama und 3 andere
laura1996
lesemama
ladybug
kimvi
sbs
„Die Ballade von Max und Amelie“ ist ein fantasievoller Roman von David Safier. Die einäugige Hündin Narbe kann sich nicht vorstellen, dass eine wie sie jemals geliebt werden könnte. Doch dann verirrt sich der sanfte Hund Max zu der Müllkippe, auf der Narbe lebt. Er erzählt ihr von seinem wunderschönen Zuhause bei den Menschen und in der Hoffnung auf ein besseres Leben begleitet Narbe den Fremden auf die gefährliche Heimreise. Unterwegs wird Max von Alpträumen geplagt, in denen die beiden ein Liebespaar sind, aber von einem Menschen getötet werden. Aber sind es wirklich Alpträume oder vielmehr Erinnerungen? Narbe wehrt sich anfangs dagegen, dass es ihr Schicksal sein soll, Max zu lieben. Doch kaum beginnt sie zaghaft an das Gute zu glauben, taucht der Mensch aus den Träumen auf... Die Idee, einen Erwachsenenroman zu schreiben, bei dem Hunde die Protagonisten sind, finde ich schön. Als Hauptcharaktere sind mir Narbe und Max schnell sympathisch gewesen. Beide sind recht unterschiedlich, haben aber positive Eigenschaften: Bei Narbe sind es Mut und Kampfgeist, bei Max ist es seine sanfte, liebevolle Art. Wie in einer Fabel sprechen die Hunde nicht nur innerhalb ihrer Art, sondern auch mit anderen Tieren. Die Sprache hat mir in diesem Buch gut gefallen; häufig konnte ich mir die liebevoll beschriebene Umgebung und Umstände gut bildlich vorstellen und so die Protagonisten auf ihrer Reise begleiten. Mich hat es von der ersten bis zu letzten Seite total fasziniert.
Wow
Völlig anders als erwartet Zum Buch: Max ist ein verweichlichtes, verwöhntes Haustier als er eines Tages auf der Müllkippe auftaucht auf der Amelie, da noch als Narbe, lebt. Narbe rettet ihm das Leben und gemeinsam machen sie sich auf den Weg Max Zuhause zu finden ... Meine Meinung: Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll, ich weiß nicht, was ich erwartet habe. Ich las bisher von David Safier hauptsächlich seine humorvollen Bücher, in denen Tiere eine große Rolle spielten, wie Mieses Karma und Muh. Ich las aber auch schon sein total erschütterndes Buch über den zweiten Weltkrieg, 28 Tage, aber Die Ballade von Max und Amelie war so anders als alles was ich bisher von ihm las. Das Mystische, die Wiedergeburt kannte och ka aus Mieses Karma, dennoch war es diesmal viel ernster und nachdenklicher geschrieben. Es hat mich irgendwie berührt, zwischen durch war es allerdings auch schon wieder fast zuviel. Das Ende allerdings kam mir dann dermaßen unlogisch vor, das es mir den Lesespaß fast verdorben hätte. Es stimmte zeitlich so überhaupt nicht mehr überein, das fand ich dann schon sehr störend. Alles in allem war dies ein völlig untypisches Buch von David Safier, so ganz anders als die bisher erschienenen.
Wow
Von Vorurteilen, Lügen und nötigen neuen Wegen Narbe kennt nur das Leben auf der Müllhalde. Es ist hart, sehr hart – und sogar ihre eigene Familie kennt kein Erbarmen. Max kennt nur das Leben bei Herrchen, Frauchen und Lilly. Da geht es ihm gut und nie geschieht etwas Schlimmes. Doch eines Tages landet Max unversehens auf dieser Müllhalde und Narbe rettet ihn vor einem brutalen Tod durch Mutwilligkeit böser Kinder. Von Max erfährt Narbe, dass es eine andere Art zu leben gibt. Er bittet sie, ihm dabei zu helfen, den Weg nach Hause zu finden. Für beide beginnt eine Reise, die voller neuer Eindrücke, gefährlicher Situationen und wertvoller Erkenntnisse ist … David Safier hatte mich mit „Mieses Karma“ nicht wirklich erreichen oder gar überzeugen können. Der Humor ist mir da zu platt und vorhersehbar. Ganz anders nun „Die Ballade von Max und Amelie“. Die Dramatik ist sehr gut aufgebaut und nie zu plump oder billig, sondern sehr ergreifend und bewegend. Man blendet automatisch alles ringsum aus, versinkt komplett in das Buch und möchte so gerne für die beiden Hunde da sein, sie retten, beschützen, nach Hause holen. Trotz allem ist es ein leises Buch, das tief unter die Haut geht und da noch lange nachwirkt. Es regt zum Nachdenken an und hat die Kraft, den Leser zu verändern. Man sieht wieder den Wert von Dingen, die man für selbstverständlich erachtet hat. Und man erkennt, wie schnelllebig und kalt die Welt geworden ist. Max lernt von Narbe, aber Narbe lernt auch von Max. So unterschiedlich sie sich sind, so viele Gemeinsamkeiten finden sich bei näherer Betrachtung doch auch. Die beiden treffen auf andere Tiere und auch dabei lernen sie – und ebenso der Leser! Die Sprache, die Safier hier den Tieren gibt, ist den Arten angepasst, wie ich sagen möchte. Klar, Tiere kommunizieren wohl nicht auf diese „menschliche“ Weise, aber mir gefällt die Geschichte und der Stil. Einzig, dass Narbe immer wieder in altes Verhalten zurückfällt, obwohl sie jedes Mal neu beteuert, dass sie nun endgültig gelernt hat, wird an einem gewissen Punkt dann doch ein wenig – nun ja – nervig. Veränderungen brauchen Zeit, das ist klar. Aber hier wird mir zu massiv darauf hingewiesen. Ich hatte es schon lange vorher verstanden. Dennoch – das Buch ist durchgehend spannend und interessant. Es wird nie langweilig, Einbrüche in der Geschichte gab es für mich nicht. Dafür bekam ich einen echten Showdown plus Überraschung. Somit gefällt mir bei diesem Buch sogar das Ende ausgesprochen gut. Ja, dieser Safier ist toll und ganz anders als die bisherigen. So mag ich ihn. Fünf Sterne!
Wow
Die einäugige Hündin Narbe lebt auf einer Müllkippe. Ihren Namen hat sie nach einem Kampf mit ihrem Bruder Blitz erhalten. Denn der beanspruchte die Rudelführung, die ihm Narbe nicht kampflos überlassen wollte. Doch leider verlor sie nicht nur den Kampf, sondern auch ihr Auge und wäre fast gestorben. Nun wird sie vom Rudel nur noch geduldet. Liebe, Freundschaft und Vertrauen kennt Narbe nicht. Das beginnt sich allerdings zu ändern, als der Haushund Max sich auf die Müllkippe verirrt. Sie rettet ihm sein Leben und verspricht ihm, ihn bei der Suche nach seinem Zuhause zu begleiten. Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg. Dabei lernt Narbe ein vollkommen anderes Leben kennen. Doch in den Nächten wird Max von Alpträumen geplagt, in denen er und Narbe ein Liebespaar sind und vor einem grausamen und äußerst brutalen Menschen um ihr Leben rennen müssen. Sind das wirklich nur Alpträume oder Erinnerungen an vergangene Leben? Gerade als Narbe beginnt, sich in Max zu verlieben und an ein besseres Leben zu glauben, taucht der Mensch aus den Alpträumen auf..... "Die Ballade von Max und Amelie" ist kein typischer Safier, bei dem man beim Lesen ein Dauergrinsen im Gesicht hat und die Hauptprotagonisten dabei beobachtet, wie sie von einer irrsinnigen Situation zur nächsten stolpern. Denn in diesem Buch schlägt David Safier ernstere Töne an. Er beschreibt eine abenteuerliche Reise von zwei Hunden. Dabei spielen Liebe, Freundschaft, Vertrauen und unsterbliche Seelen eine große Rolle. Der Schreibstil ist ruhig und angenehm lesbar. David Safier schlägt sanfte und manchmal geradezu poetische Töne an, die berühren und unter die Haut gehen. Doch ganz muss man auf seine humorvolle Art nicht verzichten, denn es gibt auch immer wieder Szenen, bei denen man unverhofft schmunzeln muss. Die Geschichte wird aus der Sicht der beiden Hunde erzählt. Man begleitet sie auf ihrem Weg und sollte sich nicht daran stören, dass sie selbst und auch die Tiere, denen sie unterwegs begegnen, recht menschliche Charakterzüge haben und nicht unbedingt arttypisch handeln. Gerade das macht allerdings den besonderen Reiz dieser Geschichte aus, denn so kann man sich ganz auf die Handlung einlassen und mit den Hunden mitfühlen. Es gibt allerdings auch Perspektiven, in denen man dem Menschen aus den Alpträumen direkt in die finstere Seele blickt und dabei den unbändigen Hass und die Rachegefühle, die ihn antreiben, zu spüren bekommt. Da dieser Mensch nicht gerade zimperlich mit seinen Opfern umgeht, sollte man beim Lesen nicht zu zartbesaitet sein. Zunächst ist nicht klar, was diesen Menschen antreiben könnte, doch das erfährt man nach und nach im Verlauf der Handlung. Ich habe bereits einige Romane von David Safier mit großer Begeisterung gelesen und dabei seinen Humor schätzen gelernt. "Die Ballade von Max und Amelie" ist zwar ganz anders, konnte mich aber dennoch sofort begeistern. Die ruhigeren und eher sanften Töne haben mich emotional angesprochen, sodass ich mich ganz auf diese wunderbare Geschichte einlassen und jede Seite genießen konnte. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb alle fünf Sternchen und eine klare Leseempfehlung.
1 Wow
Narbe lebt mit ihren Geschwistern im Rudel auf einer Müllkippe mit all den Unzulänglichkeiten, die sich daraus ergeben. Sie ist bei ihren Geschwistern nicht angesehen und hat schon einiges Schlimmes in ihrem jungen Leben mitmachen müssen. Ganz anders der große, schwarze Hund Max, der eines Tages auf der Müllkippe erscheint und nicht dorthin passt. Er benimmt sich nicht wie ein typischer Hund und würde ohne Narbe nicht einen Tag überleben, dabei ist er auf der Suche nach seinem Zuhause. Gemeinsam machen sich die beiden auf in ein Abenteuer, das ihr Leben verändern wird. Zunächst musste ich mich daran gewöhnen, dass die Geschichte aus Sicht eines Hundes erzählt wird, aber bereits nach wenigen Seiten stellte das kein Problem mehr da. Man will unbedingt wissen, was Narbe und ihr neuer Wegbegleiter Max erleben werden. Diese Liebesgeschichte ist speziell, die Hundecharaktere so unterschiedlich, wie sie nur sein können und das macht das Buch so schön und an mancher Stelle blitzt auch Witziges auf, obwohl eine gewisse Ernsthaftigkeit das Buch dominiert. Narbe ist eine Kämpfernatur und hält nicht wirklich was von Menschen, während Max seine Familie liebt und wiederfinden möchte, denn er ist wirklich abhängig von der Hilfe der Menschen. Um ihm und auch sich selbst zu helfen, begibt sich Narbe mit ihm auf eine Art Roadtrip, der seines Gleichen sucht. Es wird überraschend spannend und die beiden haben wirklich viele Gefahren zu umschiffen oder sich zu retten – besonders eine rachsüchtige Frau macht den beiden das Leben schwer. Interessant fand ich die Überlegungen zur Reinkarnation, auch wenn mich das Thema sonst nicht so wirklich überzeugen kann, fand ich das hier gelungen umgesetzt – auch wenn ich am Anfang ziemlich skeptisch war, ob mir das nicht zu viel des Guten wird… auch die Lieder, Träume und dergleichen sind in ähnlich gelagerten Büchern von mir gerne mal überblättert worden, aber hier konnte ich mich wirklich dafür erwärmen. Der Schreibstil ist sehr rund, man kann fast nicht mehr aufhören die meist recht kurzen Kapitel zu lesen, denn man fragt sich immer und immer wieder, was den beiden wohl noch bevorstehen wird, wie sie eine Situation meistern wollen, welchen Streich das Schicksal ihnen wohl wieder spielen wird… Mein erstes Buch des Autors, aber sicher nicht das letzte. Gerne empfehle ich das Buch nicht nur Hundefreunden weiter!
3 Wows

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