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Julia Corbin

Die Bestimmung des Bösen

KrimiThriller
Ist Teil der Reihe
Julia Corbin
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4/5
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ZUSAMMENFASSUNG
„Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.

Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut - aus ihrer Kindheit …



BIOGRAFIE
Julia Corbin, geboren 1980, studierte Biologie in Heidelberg. Die Arbeit als Biologin inspiriert sie zu ihren Thrillern um das erfolgreiche Ermittlerteam Hall & Hellstern. Ihre Leidenschaft für Nervenkitzel lebt die Autorin nicht nur in ihren Büchern, sondern auch bei Sportarten wie Kite- und Windsurfen oder Extrem-Hindernisläufen aus. Sie wohnt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn und gibt Kurse in Kreativem Schreiben.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
09.05.2017
Ausgabe
eBook
ISBN
9783641201487
Sprache
German
Seiten
416
Schlagworte
weibliche Ermittlerin, Alexis Hall, Kriminalbiologie, David Hunter, Genetik & Gentechnik, Mannheim
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Regina, Ladybug und 2 andere
book_seduction
ladybug
madl_books
elena_liest
Kriminalkommissarin Alexis Hall hat eine düstere Vergangenheit, die sie verfolgt und immer wieder einholt. Im Buch erfährt der Leser in Rückblenden mehr über diese. Auch ihr derzeitiger Fall, bei dem jemand gleich zwei Frauen tötet, bringt sie an ihre Grenzen. Zur Hilfe steht Alex ihre Freundin Karen bei, diese ist Kriminalbiologin und geht regelrecht in ihrer Arbeit auf - das merkt man ihr selbst als Leser des Buches an.. Ich habe die Rückblenden geliebt und auch der Fall an sich wäre spannend gewesen, leider wurde diese Spannung immer wieder runtergekocht, indem die Autorin sehr, sehr viel Fachspezifisches rein gebracht hat. Versteht mich nicht falsch – ich finde z.B. Kriminalbiologie wahnsinnig spannend, aber ich brauche es nicht in einem „normalen“ Thriller – zumindest nicht in einem solchen Ausmaß. Und was ich in einem Thriller auch nicht abhaben kann ist, wenn man versucht mit möglichst vielen Charakteren die Story zu blähen und den Leser damit ein Stück weit zu verwirren. Nein – einfach nur Nein. Ich musste ab der Hälfte bei jedem neu eingeführten Namen schon genervt ausatmen, weil ich irgendwann sogar die gängigen und vermeintlich wichtigen Namen vergessen hatte und immer mal zurück blättern musste um meinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Das Buch war für mich „durchwachsen“ – Es hegt so viel Potenzial, aber die Autorin wollte meiner Meinung nach einfach viel zu viel und hat damit das - was sie ja eigentlich wirklich gutes erschaffen hat - gedämpft. Deswegen kann ich leider nur 3 Sterne geben. Die Fortsetzungen werden wohl erstmal nicht bei mir einziehen, weil sie mich im Moment so gar nicht reizen. Schade – denn die Voraussetzungen für einen guten Thriller waren eigentlich gegeben.
1 Wow
Morde in Mannheim Alexis Hall ist Kriminalhauptkommissarin und auf der Jagd nach einem Mörder, der seine Opfer auf eine Weise verhöhnt, die sie nur zu gut kennt. Es ist die Handschrift ihrer Eltern, die vor 23 Jahren ebenfalls ihren Opfern Nagelkronen mit weißen Anemonen geschmückt haben. Kriminalbiologin Karen Hellstern versucht, anhand von Käfern und Maden den Tathergang zu rekonstruieren. Als Alexis immer öfter aufwacht, ohne sich an etwas erinnern zu können, obwohl sie eindeutig barfuß unterwegs gewesen ist, beginnt sie, an die Forschungsergebnisse ihres Onkels zu glauben. Sie trägt ein besonderes Gen in sich, das Kill:gen. Was hat sie getan, ohne es zu wissen? Alexis gerät tiefer und tiefer in den Fall, zumal ihre DNA gefunden wird … Julia Corbin hat einen sehr detailreich erzählten Thriller geschrieben. Er spielt in Heidelberg und Mannheim. Deshalb sind mir die meisten Schauplätze gut bekannt und ich finde mich quasi blind zurecht. Die sehr genauen Schilderungen kriminalbiologischer Arbeit sind sicher für viele Leser sehr interessant. Mich persönlich haben sie ein wenig gestresst. Manches möchte ich gar nicht so genau wissen. Teils fühlte ich mich deshalb wie in einer Vorlesung. Dafür hätten für meinen Geschmack die Blackouts von Alexis mehr Raum einnehmen dürfen. Hier wäre so viel Potenzial gewesen, das leider nicht ausgeschöpft worden ist. Viele Möglichkeiten hätten auch die Beziehungen der Kollegen untereinander und mit Alexis geboten. Gerade Oliver kam in meinen Augen auch recht kurz. Teils trat Alexis immer auf derselben Stelle, was ich schade finde. Ihre Angst vor den Auswirkungen des Kill:gens kann ich verstehen, jedoch bot genau dies eine Menge Möglichkeiten für Handlungen und Wendungen, die dann nicht kamen. Dafür ergeben sich gegen Ende interessante Wendungen, die meine Enttäuschung teilweise wieder wettmachen. Die Erzählstränge laufen kontinuierlich aufeinander zu und ergeben am Ende einen dicken Strang, der logisch und passend, also in sich stimmig, ist. Wirklich ins Herz geschlossen hatte ich keinen Charakter, auch nicht die Protagonistin. Sie war mir zu sehr in sich selbst gefangen und blieb daher recht flach für mich. Der Aufbau der Spannung blieb so auch unter einem für mich nötigen Level, zog aber am Ende drastisch an. Trotz aller Kritik ist die gute Recherche aber zu loben. Gerade für realitätsliebende Leser ist das, was mir zu viel war, genau richtig: die ausführlichen Abhandlungen über die Kriminalbiologie. Deshalb ziehe ich nur einen Stern ab und gebe vier Sterne.
1 Wow
Julia Corbin hat mit diesem Buch ein meisterhaftes Thriller-Debüt geschrieben, das mich restlos begeistert hat. Gleich auf den ersten Seiten hat mich das Buch gefesselt und ich wollte es am liebsten nicht aus der Hand legen. Nur mit großer Mühe konnte ich mich an unsere eingeteilten Leseabschnitte halten und habe sehnsüchtig den nächsten Tag herbeigesehnt, bis ich es endlich weiterlesen konnte. Julia Corbin hat einen unheimlich spannenden und fesselnden Schreibstil, der auch durch das gesamte Buch kontinuierlich hoch gehalten wurde und mit einer überraschenden Wendung bei mir absolut punkten konnte. Sehr interessant und fasziniert haben mich auch unsere zwei Protagonistinnen. Da haben wir zum einen die junge Kommissarin Alexis Hall mit ihrer schrecklichen und grauenhaften Vergangenheit, die sie schwer belastet und an sich selbst zweifeln lässt. Und zum anderen die Kriminalbiologin Karen Hellstern, die mit ihrer Arbeit dem Leser reichlich informatives Wissen, ohne langweilig zu werden, vermittelt. Gerade wie sie anhand von verschiedenen Käfern und Insekten zur Aufklärung des Falls beiträgt, hat mich beeindruckt. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle Thriller-Liebhaber, die auch nichts gegen blutige und grauenhafte Szenen haben.
Wow
In einem Naturschutzgebiet nahe Mannheim werden zwei ineinander verschlungene Frauenleichen entdeckt. Beide weisen schlimme Verletzungen am Hals auf und sind stark verwest. Das Ermittlerteam Hall und Hellstern wird mit dem Fall betraut. Schon bald tauchen weitere Leichen auf und der Polizei wird klar, dass es sich um einen Serientäter handeln muss. Währenddessen hat die Polizeikommissarin Alexis Hall mit der Vergangenheit zu kämpfen - und der Killer kommt ihr immer näher... Julia Corbins "Die Bestimmung des Bösen" war für mich eine absolute Überraschung. Ich hatte mir einen mäßig spannenden Regional-Thriller vorgestellt, der mich seicht unterhalten wird aber falsch gedacht! Das Buch ist ein richtiger Pageturner und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite total gefesselt. Der Bezug zwischen Polizeiarbeit und Biologie hat mir richtig gut gefallen. und die Protagonistinnen waren sehr erfrischend und sympathisch. Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen, nicht zuletzt, da es einfach grandios ist, wenn man die Schauplätze in einem Buch kennt. Ich vergebe 5 / 5 Sternen.
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