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T. S. Orgel

Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun

Fantasy
Ist Teil der Reihe
Die Blausteinkriege
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ZUSAMMENFASSUNG
Magie ist ein gefährliches Spiel …

Einst war es der Nabel der Welt, doch nun steht es vor dem Niedergang: das Kaiserreich Berun, gegründet auf die Schlagkraft seiner Heere und den unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins. Als Beruns Macht schwindet, kreuzen sich die Pfade dreier Menschen – ein Mädchen, ein Schwertkämpfer und ein Spion. Keiner von ihnen ahnt, wie unauflöslich ihr Schicksal mit der Zukunft von Berun verwoben ist.

Das Zeitalter der Blausteinkriege ist angebrochen …

BIOGRAFIE
Hinter dem Pseudonym T. S. Orgel stehen die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel. In einem anderen Leben sind sie als Grafikdesigner und Werbetexter beziehungsweise Verlagskaufmann beschäftigt, doch wenn beide zur Feder greifen, geht es in fantastische Welten. Nach einer Reihe von Kurzgeschichten und elektronischen Veröffentlichungen erschien 2012 ihr erster gemeinsamer Roman »Orks vs. Zwerge«, für den sie im Oktober 2013 den Deutschen Phantastik Preis für das beste deutschsprachige Debüt erhielten.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
12.10.2015
Ausgabe
eBook
ISBN
9783641168858
Sprache
German
Seiten
608
Schlagworte
Reihe, Macht, Magie, Fantasy, Reich, Berun, Spion, Blausteinkriege, Schwert, Kämpfer
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Bewertet von phantastische_flu..., weinlachgummi und andere
phantastische_fluchten
einlachgummi
hoernchensbuechernest
phantastische_fluchten
Messer, ein Attentäter, bekommt den Auftrag, die illegitimen Kinder des verstorbenen Kaisers von Berun zu töten. Er ist geduldig, hartnäckig und zielstrebig und nach und nach findet er alle Sprösslinge und eliminiert sie. Nur Marten ad Sussetz entkommt dem Mörder. Der junge Mann weiß nicht, dass der Kaiser sein Erzeuger ist, er ahnt auch nicht, dass ihm ein Meuchelmörder auf den Fersen ist. Marten ist eine Enttäuschung für die glorreiche Familie ad Sussetz und kann ihre Erwartungen nicht erfüllen. Er lebt in den Tag hinein, genießt den Alkohol und die Frauen. Unversehens wird er in eine Intrige verstrickt, in eine Falle gelockt und muss aus Berun fliehen. Er weiß nicht, dass ihm diese Intrige das Leben rettet, denn es wachen Menschen über ihn, die im Schatten hinter dem Thron stehen und für den neuen Kaiser keinerlei Sympathien hegen. Als einfacher Soldat reist Marten mit einer Kriegsgaleere nach Macouban. Dieses Land gehört zum Kaiserreich Berun, zerrt aber an seinen Fesseln und möchte die Unabhängigkeit. Jetzt, mit dem neuen und schwachen Kaiser, scheint die Gelegenheit endlich gekommen. Das Mädchen Sara wird ebenfalls in die Intrige rund um den Kaiserthron verstrickt. Sie wurde als kleines Kind in Macouban gefangen genommen und als Sklavin verkauft, nun fristet sie ihr Leben als Diebin in einer Bande von Halsabschneidern und Betrügern. Dank einer besonderen Gabe gelingt es ihr immer wieder, ihren Verfolgern zu entkommen. Henrey Thoren, eine Macht hinter dem Thron, wird auf das Mädchen aufmerksam und holt sie in den Palast. Alle Figuren sind an ihrem Platz und das Spiel um die Macht beginnt. Kommentar: Bei T.S. Orgel handelt es sich um ein Bruderpaar aus der deutschen Fantasy Landschaft. Sie haben für ihr Werk etliche Preise eingeheimst und sind bei einem der großen Verlage unter gekommen. Daher waren meine Erwartungen hier sehr hoch, vielleicht zu hoch, denn dieses Buch hat sie leider nicht erfüllt. Bei dieser Geschichte handelt es sich um gute, solide Fantasy, die flüssig zu lesen ist. Aber mir fehlte das überraschende und innovative Element. Ein einst mächtiges Kaiserreich, das vor dem Niedergang steht. Das von den benachbarten Ländern bedroht wird, die ihre Chance sehen, sich aus den übermächtigen Fängen des Unterdrückers zu befreien. Der neue Kaiser ist schwach und kann die Fußstapfen seines Vaters nicht ausfüllen, seine Mutter, die im Hintergrund agiert, verachtet ihren schwächlichen Sohn. Sie versucht, dessen Fehler auszugleichen und das Reich wieder zu stabilisieren. Dazu hat sie einige Getreue um sich geschart, zu denen nun auch Sara gehört. Wie gesagt, flüssig zu lesen und solide Kost aber die Charaktere stechen nicht hervor, sie sind stereotyp und etwas vorhersehbar. Auch sprachlich war ich enttäuscht. Es gab einiges an Wortdoppelungen, so wurde in einem Satz das Wort »tatsächlich« doppelt benutzt. Sicher ist das nicht störend aber wenn man vorher einige Bücher von Selfpublishern oder aus Kleinstverlagen gelesen hat, die sprachlich auf höchstem Niveau daher kamen, dann fragt man sich schon, was den Unterschied ausmacht, dass ein Buch bei einem großen Verlag unterkommt. Vielleicht, weil es eben klassische Mainstream Fantasy ist, die jeder gerne liest. Ich weiß es nicht. Der Ansatz des Weltenaufbaus ist gelungen, die Karte vorne im Buch hilft dem Leser sich zu orientieren. Aber eine Karte ist leider nicht ausreichend, um Hintergrundinformationen zu den Ländern zu liefern. Obwohl Band eins 600 Seiten umfasst, fehlen mir Hintergrundinformationen zu den Ländern und Völkern, historische Meilensteine, welche die Entwicklung der Länder und Völker beeinflusst haben und auch zur aktuellen politischen Lage. Ich denke als Vergleich an »die Brücke der Gezeiten«, eine Serie, die all dies liefert aber nicht überfrachtet und unvergleichlich spannend ist. Ein weiterer Punkt, der mich etwas gestört hat war die fehlende Tiefe der handelnden Personen. Sie sind relativ einfach gestrickt, gut oder böse. Zum Ende des Buches hin bekommt man das Gefühl, dass Messer sich zu einer außergewöhnlichen Figur entwickeln könnte, daher bin ich gespannt auf Band zwei. Alle anderen Charaktere wirken relativ eindimensional, ich hoffe, dass sich das im Folgeband noch ändert. Normalerweise finde ich in einem Buch immer eine Figur die mich besonders anspricht, die mein Interesse weckt, die ich gerne auf ihrem Weg begleite. Hier fehlt mir eine solche Figur. Am ehesten erfüllt Messer noch diese Erwartung. Auf den Dreck, die Fäkalien und die teilweise derbe Sprache möchte ich nicht eingehen. Die Welt scheint mittelalterlich, da mag dies passen, auch wenn es mir persönlich nicht so gut gefällt. Aber natürlich ist dies alles Geschmackssache. Ich werde Band zwei der Blausteinkriege auf jeden Fall noch lesen, denn ich möchte erfahren, was es mit diesen Blausteinen auf sich hat und welche Talente es in den Menschen wecken kann. Die Idee dahinter finde ich spannend aber in Band eins erfährt man kaum etwas darüber und die Sequenzen um Lebrec sind nicht besonders hilfreich um das Wirken der Magie zu verstehen. Es wird auch nicht klar, warum dieses Talent in Berun so verpönt und die Menschen, die darüber verfügen, verfolgt und exekutiert werden. Die Gestaltung des Buches ist sehr schön und verführt. Fazit: Solide, massentaugliche Fantasy, die meine Erwartungen leider nicht erfüllt hat. Eine Serie, die so hochgelobt wurde, sollte mehr bieten als die üblichen Klischees zu bedienen.
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weinlachgummi
Wieso ich das Buch lesen wollte, schaut euch das Cover an. Es ist ein Traum. Man sieht eine wunderschöne Burg und ein großes Heer davor. Selten habe ich ein Cover mit so vielen Details gesehen, ich bin richtig verliebt. Doch das Buch punktet nicht nur mit einem beeindruckend Cover, sondern auch mit einer umwerfend Geschichte. Die Geschichte hält, was das Cover verspricht. Zu Beginn des Buches gibt es ein Inhaltsverzeichnis, so habe ich auch gleich das Personenverzeichnis am Ende gefunden. Welches wirklich sehr hilfreich war, ich kann nicht sagen, wie oft ich nach hinten geblättert habe, aber es war sehr oft. Fast genau so oft habe ich nach vorne geschaut, dort findet man nämlich eine Karte. Sie ist auf alt getrimmt und schaut richtig toll aus. Sie hat mir oft geholfen den räumlichen Weg besser zu begreifen. Und auch dabei, mir die Welt besser Vorstellen zu können. Das Leben fand immer einen Weg, auch wenn der Tod es am Ende stets einholte.... Es war schon eine Seltsame Sache, dieses Leben.. Seite 317 Der Leser begleitet immer wieder unterschiedliche Charaktere. Trotzdem habe ich nie die Orientierung verloren. Ich wusste immer wen ich gerade begleite bzw. wo ich bin.  So erlebt man als Leser so einiges. Man lernt einen Auftragsmörder kenne, Kriegsknechte, ein Straßenmädchen, Fürstinnen und noch viele mehr.  Trotz dieser Fülle an Charaktere, haben die wichtigen alle einen Wiedererkennungswert. Ich könnte sie mir alle gut Vorstellen und habe auch den ein oder anderen Lieb gewonnen. Gefallen hat mir auch, dass sie Facettenreich sind, sie bewegen sich in verschiedenen Grauabstufungen. Ich habe mich lange gefragt, wer die "Guten" und wer die " Bösen" sind und bin zu dem Entschluss gekommen, es gibt sie nicht. Der Schreibstil der Autoren ist sehr flüssig zu lesen. Genau die Richtige Mischung aus Beschreibungen und Handeln. Mit seinen 600 Seiten ist es ein kleiner Brummer, doch gelangweilt habe ich mich an keiner Stelle. Die letzten 300 Seiten habe ich am Stück gelesen, es war wie ein Zog. Da die Perspektive immer wieder wechselt, wollte ich immer mehr lesen, um zu wissen wie es weiter geht. Besonders gefallen hat mir auch der Humor, bissige und sarkastische Sätze, über die ich öfters schmunzeln musste. Es ging auch des öfteren Brutal zu, Körperteile wurden abgetrennt, Menschen abgeschlachtet. Doch hatte es nichts Vulgäres, was mich oft bei Erwachsenen High Fantasy Büchern stört. Eine Liebesgeschichte wird nur ganz ganz leicht angedeutet. Die Fantasy Elemente kommen auch nur dezent vor, sind aber trotzdem sehr interessant und viel versprechend. Ich bin wirklich sehr gespannt wie es weiter gehen wird in einem Jahr. Kommt es zu einem Krieg, welche Intrigen werde Früchte tragen, wer steckt wo dahinter. Werden alle überleben, die mir sympathisch geworden sind. Habe ich die richtigen Vermutungen angestellt oder bin ich jemanden auf den Leim gegangen. Es bleiben viele Fragen offen und doch bleibe ich nicht frustriert, sondern neugierig zurück. Es ist genau die richtige Mischung, aus Antworten und offenen Fragen. Wir haben dich gewogen, gemessen...und für verrückt genug befunden... Seite 117 T.S Orgel steht für für die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel. Ihre Orks vs. Zwerge Reihe sagte mir, bevor ich dieses Buch hier las nichts, doch nun werde ich sie mir mal genauer anschauen. Da mich der Schreibstil und die Ideen, der beiden überzeugen konnten.  Fazit Von außen und innen Top. Die Geschichte muss sich nicht hinter dem beeindruckenden Cover verstecken. Das ist High Fantasy, wie ich es liebe. Facettenreiche Charaktere, grauabstufungen und keine Schubladen. Dezenter Magie Anteil, in einer ideenreichen und neuen Welt. Ich will mehr!
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hoernchensbuechernest
Das einstmals so stolze und mächtige Kaiserreich Berun scheint dem Untergang geweiht. In diesem Reich, wo Talentierte, die mit der Magie des Blausteins umgehen können, gejagt und aus dem Reich verbannt werden, braut sich eine schreckliche Intrige gegen den Thron zusammen. In diesen dunklen Stunden kreuzen sich die Wege von Sara, einem Straßenmädchen mit großem Talent, Henrey Thoren dem mysteriösen Vertrauten der Königin und Marten ad Sussetz, Schwertmann des Kaisers. Ihr Schicksal ist tief mit der Zukunft Beruns verschlungen. Das Buch ist mir vor allen Dingen aufgrund seines tollen Covers ins Auge gefallen. Zudem sprach mich auch der Klappentext sehr an, da mich die Komplexität ein wenig an Game of Thrones erinnert hat. Leider kann das Buch nicht ganz dem Vergleich mit echten High-Fantasy Klassikern standhalten. Gerade die erste Hälfte des Buches war mir ein wenig zäh. Zudem konnte ich zu den meisten Charakteren keinen Bezug aufbauen. Die Einzige mit der ich warm geworden bin ist Sara. Dies könnte vielleicht daran liegen, dass man nicht wirklich weiß wem man trauen kann und wer zu den Bösen gehört. Der Schreibstil ist sehr bildhaft. Gerade die Szenen in der Natur sind toll beschrieben und ich fühlte mich immer mittendrin. Klasse ist auch das Glossar am Ende des Buches. Denn die Namen der Protagonisten sind etwas gewöhnungsbedürftig und fremdartig. Wunderschön ist neben dem Cover auch die Karte im Inneren des Buches. Wie oben bereits erwähnt, fand ich die erste Hälfte als eher langgezogen. Zwar gibt es viele Handlungsstränge und auch die Geschichte ist sehr komplex, jedoch fehlte mir die Spannung. Im letzten Drittel wurde ich dann jedoch entschädigt. Die Intrigen, die sich während des ganzen Buches andeuten, greifen am Ende ineinander über und auch die Lage der Protagonisten spitzt sich zu. Was mir ein wenig gefehlt hat ist, dass die Fantasyelemente wie der Blaustein und die verschiedenen Talente zwar angerissen, jedoch nicht großartig weiter ausgeführt werden. Am Rande der Geschichte wird auch eine kleine Liebesgeschichte eingebaut. Ich fand es sehr passend, dass diese nur eine Nebenrolle einnimmt, da alles andere nicht zum Setting des Buches gepasst hätte. Fazit: Der erste Band der Blausteinkriege bietet eine komplexe Geschichte mit diversen Handlungssträngen. Wer High-Fantasy liebt wird hier auf seine Kosten kommen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Fantasyelemente mehr erläutert worden wären. Zudem fand ich den ersten Teil der Geschichte ein wenig zäh. Von mir gibt es sehr gute 3 von 5 Hörnchen.
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