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Marc-Uwe Kling

Die Känguru-Apokryphen

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ZUSAMMENFASSUNG

Sensation, Sensation: Archäologen haben in einem Geheimfach in Marc-Uwes Schreibtisch neue Geschichten vom Känguru und seinem Kleinkünstler gefunden! Dies ist nicht die Fortsetzung der Fortsetzung der Fortsetzung der Känguru-Chroniken. Triologie bleibt Triologie. Aber ein anständiger Kleinkünstler hat natürlich eine Zugabe vorbereitet.

»Die Känguru-Apokryphen« versammeln zum ersten Mal alle weniger bekannten Eskapaden des dynamischen Duos: Episoden, die zwar nicht im allgemein gültigen Hochkanon der »Känguru-Trilogie« vertreten, aber ebenso witzig sind. Geschichten aus Anthologien, Live-Programmen ... und aus besagtem Geheimfach.

BIOGRAFIE
Marc-Uwe Kling singt Lieder und erzählt Geschichten. Sein Geschäftsmodell ist es, kapitalismuskritische Bücher zu schreiben, die sich total gut verkaufen. Seine Känguru-Geschichten wurden 2010 mit dem Deutschen Radiopreis und 2013 mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
12.10.2018
Ausgabe
eBook
ISBN
9783843718219
Sprache
German
Seiten
208
Schlagworte
Känguru-Chroniken, Humor Bücher, Neinhorn, Känguru, Marc-Uwe Kling, Das Neinhorn, Humor, Wohngemeinschaft, Kapitalismuskritik, Pinguin, Kurzgeschichten, witzig, Satire, Short Stories, Qualityland
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REZENSIONEN
Bewertet von Buchensemble, travlinbone_nika und 3 andere
buchensemble
travlinbone_nika
sarahmaria
cirilla
rea
Buchensemble
Y’know … Amazing! Es war nie weg, das Känguru! In “Die Känguru-Apokryphen” nimmt uns Marc-Uwe Kling mit in sein Leben, das er nach wie vor mit dem Känguru führt. Die Apokryphen bestehen aus nicht chronologisch, sondern witzig angeordneten, bisher unveröffentlichten Kapiteln mit dem Känguru. Sie spielen während des ersten, zweiten oder dritten Bandes und greifen Running Gags, Figuren und Gedanken auf, die die Trilogie mitunter enthalten hat. Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe: Einen Deal mit BookBeat und dem Buchensemble überlegt Eine Mail an BookBeat geschrieben “Qualityland” (weiße Edition) angefangen zu hören Mein Eindruck zu Die Känguru-Apokryphen: Die Känguru-Apokryphen machen Spaß. Sie machen großen Spaß und klingen typisch nach Marc-Uwe Kling, nach wem auch sonst? Obwohl es keine nennenswerte Handlung gibt, will ich nach jedem Kapitel das nächste hören und nach diesem vierten Känguru-Buch am liebsten gleich das fünfte. Da es das nicht gab, habe ich natürlich Qualityland gehört. Du liest es schon heraus: Ich bin ein Fan und begeistert. Die vollständige Rezension findest du beim Buchensemble.
Wow
travlinbone_nika
Ist Marc-Uwe Kling ein Verräter seiner eigenen Ideale? Nachdem der gebürtige Stuttgarter es sich zunächst erlaubte seinem Känguru Debüt einen zweiten und dritten Teil folgen zu lassen und damit sein geschaffenes Universum auszuschlachten, soll jetzt auch noch ein Film über die Abenteuer des Beuteltieres erscheinen! Skandalös, und eigentlich Grund genug für Klings fiktiven Mitbewohner, sich die Boxhandschuhe überzuziehen und ihm mit „Kapitalistenschwein“ – Rufen ein paar auf die Rübe zu geben. Doch Obacht, Kinderlein! Die zum Lynchen erhobenen Mistgabeln und Fackeln können wieder weggepackt oder nach Sachsen verkauft werden. Denn mit „Die Känguru Apokryphen“ beweist Kling einmal mehr, dass man es als Fan seiner Arbeit verzeihen kann, dass auch er nur ein Zahnrad der Kapitalismusmaschinerie ist, wenn es doch dafür umso mehr glänzt. Zurück zu den Anfängen Nachdem die Känguru Trilogie mit jedem weiteren Teil zunehmend mehr darum bemüht war, neben lustigen Schlagabtauschen der Protagonisten auch noch eine Geschichte zu erzählen, verzichtet der neueste Teil der Reihe gänzlich auf eine übergeordnete Handlung. Bereits in der Erklärung, worum es sich denn bei der wohl nicht jedem vertrauten Bezeichnung Apokryphen handelt, wird klargestellt, dass es sich hier um eine Aneinanderreihung von Geschichten handelt, die nicht in „chronologischer“, sondern in „lustiger“ Abfolge angeordnet wurden. Nun wirkt dies zunächst, wie der Rückschritt einer mit den ersten drei Teilen verfolgten konsequenten Weiterentwicklung. Schließlich muss man ja, dem Marvel-Credo entsprechend mit jedem neuen Teil noch einen draufsetzen, mehr Action, mehr Romanze, mehr Twists und Knall! Doch in diesem Fall kommt der Verzicht auf das Korsett einer Story Klings Büchlein nur zu Gute. So kann er sich mehr auf das konzentrieren, was insbesondere die ersten beiden Teile so stark machte: die treffsicheren Pointen und absurden Einzelgeschichten, mit gesellschaftssatirischem Nährboden. Denn mehr als noch in den Teilen zuvor steht im Vordergrund des Buches die Reflexion. Kling reflektiert clever über Politik (Flüchtlinge, Datenschutz), künstlerisches Schaffen (sind Satiriker für den Aufschwung der Afd verantwortlich?) und Absurditäten des menschlichen Handelns. Das ist mal plakativer, mal im Gewand einer Metapher, aber überwiegend urkomisch. Bestes Beispiel dafür ist, wenn ein eben noch aggressiver Nazi plötzlich hochtrabend zu monologisieren beginnt, warum er sein Nazi-Dasein an den Nagel hängen sollte. Auch bieten einige Kapitel erneut sehr viel Potenzial für Insider, die sich die Fans dann wieder untereinander an den Kopf werfen können. „Wissenschaftler aus Schweden haben in geheimen Akten herausgefunden“ könnte beispielweise das neue „ist doch alles Hähnchen“ werden. Und Klings Einführung des „Open Schnicks“ wirkt wie der Bruder im Geiste der falsch zugeordneten Zitate. Auch hierbei handelt es sich um eine einfache aber ebenso geniale Idee, die aber wohl nicht ganz so viel Kultcharakter entwickeln wird, wie der Kalender und Spiele hervorbringende Vorgänger. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es aber dennoch: mit gerade einmal 208 Seiten ist das Buch nur halb so lang wie sein Vorgänger, so dass es selbst ein Literatur-Verweigerer wie ich schaffte, das Ding in zwei Tagen durchzulesen. In einem einfachen Satz: Kling hat mal wieder „goile Scheiße“ abgeliefert. Die Känguru Apokryphen ist der beste Beweis dafür, dass „Fanservice“ hin und wieder zu Unrecht negativ konnotiert ist. Natürlich kann man ihm vorwerfen, seine Reihe auszuschlachten und nicht loslassen zu können. Aber ist das wirklich schlimm, wenn auch seine Fans das offensichtlich gar nicht wollen? Kann man nicht akzeptieren, dass Kling sich eben auch den Regeln des Kapitalismus unterwerfen muss, wenn er dafür aber innerhalb dieser Regeln qualitativ hochwertige Ware liefert? Kling scheint sich dieses Problems bewusst zu sein, es wird in gleich zwei Kapiteln zum Thema. Ich jedenfalls sehe nach diesem Werk auch der Verfilmung zuversichtlich entgegen, in der Überzeugung, dass er es auch in diesem Medium vollbringt, ein dem Geiste des Kängurus entsprechendes Endprodukt zu liefern. Und so schließe ich mit einem Zitat: Don´t hate the player. Hate the Game. – Hasbro
Wow
Hier sind einige Sammlungen der Erlebnisse von Mark-Uwe Kling und dem Känguru. Wie bei den Vorbänden ist hier Humor und Spaß definitiv vertreten. Dieses Mal sind nicht unbedingt alle Kapitel beziehungsweise Geschichten miteinander verbunden, aber das finde ich auch nicht weiter schlimm. Es macht trotzdem Spaß den Protagonisten zu folgen. Das Buch war ein netter "Anhang" für Fans wie mich. Jetzt, wo das Buch zu Ende ist, überlege ich noch, ob ich direkt wieder mit Band 1 anfange oder noch warte... Ich habe die Reihe viel zu sehr geliebt! Wenn man Band 2 oder 3 schon nicht so sehr mochte, wüsste ich nicht, ob dieser Band eine kluge Idee ist. Theoretisch kann man ihn unabhängig von den anderen lesen, da er nicht mit ihnen zusammenhängt, aber der Humor und die Idee ist genau wie bei den anderen Bänden, ohne feste Handlungsstränge. Fans empfehle ich dieses Buch aber vom Herzen! Es macht wirklich Spaß, wieder in die Welt von Mark-Uwe Kling einzutauchen. Empfehlenswert ist auch das Hörbuch, welches der Autor selbst liest. Dadurch werden manche Stellen noch besser rübergebracht und lässt einen einfach auflachen. Viel Spaß mit dem Buch!
Wow
Bisher hatte ich bloß den ersten Teil der Känguru-Trilogie gehört und das nur, weil ich QualityLand so liebe, denn ursprünglich reizte mich daran eher nicht so viel. Eigentlich habe ich sogar ziemlich lange einen großen Bogen um die Reihe gemacht, weil ich sie (und ich schäme mich, das zuzugeben) fälschlicherweise in einen Topf mit den schrecklichen Büchern von Kai Twilfer gesteckt habe. Auf Empfehlung einer ganz tollen Frau hörte ich mich dann aber begeistert durch QualityLand - ohne zu wissen, dass es sich um den Autor handelt, der die Känguru-Bücher geschrieben hat - und bekam einen ziemlichen Schreck, als meine Ohren nach mehr verlangten. Lange überlegen musste ich dann aber nicht mehr und nach einem weiteren wundervollen Hörerlebnis (und einer mentalen Ohrfeige für meine Vorurteile) hatte ich einen Lieblingsautor mehr. Ich bin wie gesagt noch nicht dazu gekommen, mir die anderen Teile anzuhören. Da die Apokryphen aber mehr oder weniger außerhalb der Trilogie stehen, konnte ich nicht widerstehen, als es die Option zur Anfrage gab. Das Beste an den Büchern sind für mich persönlich definitiv die kurzen und in sich abgeschlossenen Kapitel. Ich fühle mich nicht gezwungen, noch ewig weiterzulesen, damit ich mich nicht aus der aktuellen Szene reiße - im Gegenteil: Ich kann mir alles super einteilen und deshalb waren die Apokryphen die letzten Abende meine perfekte Bettlektüre. Allerdings endete das "ein kleines Kapitel noch" häufig in "drei kleine Kapitel noch" - aber dann immerhin freiwillig! :) Man sollte es bei Geschichten, in denen ein sprechendes, kommunistisches Känguru die Hauptrolle spielt nicht meinen, aber das Identifikationspotenzial ist bei mir meistens ziemlich groß. Eines meiner Lieblingskapitel ist z.B. "VX 2000", weil eben doch so viel Wahres im Überspitzten steckt und ich den Alptraum vom Handwerker, der für immer in der Wohnung zugange ist, absolut teile. Interessanterweise gibt es neben allem Schmunzeln und Nicken auch immer Stellen, die mich ein bisschen zum Nachdenken bringen. Das gefällt mir sehr. Was soll ich sagen? Ich liebe es einfach und ich freue mich jetzt umso mehr auf die zwei ausstehenden Hörbücher! (Zu meinem eigenen Leidwesen gehöre ich zu den Personen, die meist dann nicht ganz so viel zu sagen haben, wenn ihnen etwas einfach nur so richtig gut gefallen hat, darum zum Abschluss bloß noch zwei Dankeschöns: eins an den Verlag, weil ich das Buch lesen durfte und eins an Marc-Uwe für's Schreiben (und Vortragen) so toller Geschichten).
2 Wows
Ihr wisst gar nicht, wie unglaublich ich mich gefreut habe, als bekannt gegeben wurde, dass es eine Fortsetzung der Känguru-Reihe gibt. Nun kam ich auch endlich dazu, sie fertig zu lesen und möchte gerne meine Meinung mit euch teilen. Marc-Uwe Kling hat es schon bei den Känguru-Chroniken geschafft, mit seinem Humor bei den Lesern zu punkten. Er erzählt nämlich aus seinem eigenen Leben, nur das eben ein Känguru bei ihm wohnt. Schon allein diese Tatsache, verspricht, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Buch handelt. Die Geschichten aus den Känguru-Apokryphen waren wieder sehr lustig und komisch. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und bin jetzt schon wieder traurig, dass es vorbei ist, denn ich denke, nach diesem Buch wird es nichts neues mehr vom Känguru geben. Obwohl, wer weiß das schon so genau, mit dieser Fortsetzung habe ich jedenfalls auch nicht gerechnet. Mir hat es jedenfalls wieder sehr gut gefallen und ich kann es jedem, für den die Känguru-Chroniken auch etwas waren, nur empfehlen! Ihr müsst es unbedingt lesen!
2 Wows

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