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Marc-Uwe Kling

Die Känguru-Offenbarung

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4.4/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Die fulminante Fortsetzung der Fortsetzung! Das Beuteltier und der Kleinkünstler auf der Jagd nach dem mysteriösen Pinguin. Haltet euch bereit: »Dies ist die Offenbarung des Kängurus, dem Asozialen Netzwerk zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und es hat sie diktiert seinem Knecht Marc-Uwe, der bezeugt hat das Wort des Kängurus. Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.« Halleluja. »Frisch, frech und völlig absurd.« Oscar Wilde »Das Beste Buch seit "Die Schwester der Nichte der Gattin des Gerbergesellen".« Wenzel R. R. Skowronek
BIOGRAFIE
Marc-Uwe Kling singt Lieder und schreibt kapitalismuskritische Bücher, die sich total gut verkaufen. Für die Känguru-Geschichten wurde er 2010 mit dem Deutschen Radiopreis ausgezeichnet, 2012 erhielt er den Deutschen Kleinkunstpreis und 2013 den Deutschen Hörbuchpreis.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
10.03.2014
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783548375137
Sprache
German
Seiten
400
Schlagworte
Neinhorn, Filmstart, Känguru, spiegel bestseller, Dani Levy, spiegelliste, qualityland, Das Neinhorn, x-Filme, Humor, Känguru-Film, WG, Offenbarung, Film 2020, Pinguin
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Buchensemble, Shannas Books und 2 andere
buchensemble
shanna
bastilkarton
carstenfriedrich
Buchensemble
KENNEN SIE DIESEN PINGUIN??? Marc-Uwe Kling lebt ohne das Känguru. Der Beginn von “Die Känguru-Offenbarung” zieht sich allerdings nicht, denn schnell ist das Känguru wieder da. Jetzt als offizieller illegaler Ausländer muss es sich natürlich stets verkleiden, denn nach dem, was am Ende von Band 2 (jep, das Buchensemble bemüht sich um Spoilerfreiheit!) geschehen ist, wird es gesucht. Was geschieht also? Der Lektor will mehr Größe, mehr Grandeur, Marc-Uwe Kling und das Känguru suchen nach dem Pinguin und fliegen dafür zunächst in die USA, und es stellt sich heraus: Das asoziale Netzwerk ist international geworden, die NSA weiß alles, billige internationale Flüge sind mitunter sinnlos und anstrengend, und es gibt mehr als nur einen Pinguin. Vielleicht gibt es auch mehr als nur ein Känguru … Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe: “Qualityland” (weiße Edition) gekauft Den 05. März als Kinostart von “Die Känguru-Chroniken” im Kalender notiert “Die Känguru-Apokryphen” bei BookBeat heruntergeladen Mein Eindruck zu Die Känguru-Offenbarung: Die Känguru-Offenbarung fährt alte Running Gags auf, führt neue Charaktere und eine spannende Handlung ein, erklärt “die Sache mit dem Psychiater”™ und überzeugt mit bissigem Sarkasmus, abstrusen Situationen, die zum Teil zum Nachmachen einladen, Humor und einer Prise Übertriebenheit, wobei vieles gefühlt genau so geschehen sein könnte oder geschehen könnte. Die vollständige Rezension findest du beim Buchensemble.
Wow
Shannas Books
Kling hat seine Leser mit diesem Abschluss der Trilogie nicht enttäuscht. Es kommt zum spannenden Showdown mit dem Antagonisten, der ethischen Schlacht zwischen Kängurus und Pinguinen. Dabei wird jedoch die direkte Konfrontation vermieden, geschickt baut der Autor die Handlung zielführend auf, sodass auch das Ende trotz einer gewissen Offenheit befriedigend wirkt. Im Laufe der Geschichte lässt Kling dabei keine stilistischen Mittel aus, wodurch ein abwechslungsreiches Leseerlebnis garantiert ist. Der beliebte Kleinkünstler scheint auch in diesem finalen Teil nicht an Schärfe und Fingerspitzengefühl verloren zu haben. Das Känguru ist noch genauso verrückt aber auch genial und einfallsreich, wodurch es große Sympathie erlangt. Dadurch verzeiht man ihm auch den ein oder anderen gemeinen Seitenhieb gegen den Ich-Erzähler Marc-Uwe. Dieser ergänzt durch seine gelungene Mischung aus resignierter Passivität und ironischen Einschüben das ungewöhnliche Duo ideal. Es bleibt zu hoffen, dass Kling in naher Zukunft wieder etwas Geld braucht und deshalb über weitere Abenteuer mit dem Beuteltier nachdenkt. Zu gerne würde ich lesen, wie der süße Familienzuwachs sich entwickelt. Insgesamt überzeugt das Buch mit feinsinnigen Humor, der klassische Satire mit der wohl einzigartigen fiktiven Freundschaft zu einem Schnaps-Pralinen essenden, kommunistischen Känguru kombiniert und somit jenseits typischer Genre-Grenzen unterhält. Dabei sind die system- und gesellschaftskritischen Kurztexte, trotz zahlreicher Wortspiele und Überzeichnungen oft allzu wahr!
Wow
Dieser Teil bildet den fulminanten Schluss der Känguru-Trilogie, in dem Marc-Uwe und das Känguru dessen Antagonisten, den Pinguin, ausfindig zu machen und dabei auch Berlin verlassen. Schreibstil: Der Schreibstil von Marc-Uwe Kling ist und bleibt einmalig. Er spielt mit Dialekten, Gedichten und Passagen, die am Sprachjargon der Bibel angelehnt sind. Das Buch ist sehr politisch und stellenweise intellektuell geschrieben, sodass ich ehrlichgesagt nicht immer alles verstanden habe. Doch all das tut dem Buch keinen Abbruch- es ist lustig von Anfang bis Ende, nicht zuletzt durch die sprachlichen Spielereien des Autors und die Wortgefechte zwischen Marc-Uwe und dem Känguru. Inhalt: Tatsächlich springt dieser Teil etwas aus der Reihe. Während in den anderen Teilen die kurzen Sketche mehr oder minder willkürlich aneinandergereiht werden und keinen wirklichen kontextuellen Zusammenhang besitzen, so bauen hier die Kapitel aufeinander auf. Es gibt einen roten Faden, einen richtigen Handlungsstrang die mich auf eine Art und Weise gefesselt hat. Auch wenn Fußnoten oft Cliffhänger am Ende des Kapitels "zerstören" (als Insider sozusagen") so war ich doch stets sehr interessiert, wie sich die Handlung entwickelt. Sehr lustig fand ich auch den Anhang mit Mainfesten verschiedenster Anti-Terror-Anschläge. Sie triefen einfach vor Insidern, und das liebe ich so an den Känguru-Chroniken. Es gibt einfach so viele lustige kleine Anekdoten, die mich auch im Alltag begleiten. Charaktere: Marc-Uwe und das Känguru sind einem einfach schon extrem vertraut. Auch die ganzen Nebencharaktere, die in diesem Buch neu auftauchen, haben mich alle überzeugt, sie sind alle so extrem schräg und grotesk, machen einfach den Charme dieser Reihe aus. Fazit: Um ehrlich zu sein war dieser Teil mein liebster aus der ganzen Reihe. Er war gewohnt lustig, wenn nicht sogar lustiger als die beiden Teile davor (meine subjektive Meinung), er hatte eine richtige Handlung, einen roten Faden, und auch wenn das Ende wirklich sehr schräg und absurd war, empfinde ich es als einen höchstgradig gelungenen Teil der Reihe!
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