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Kristina Pfister

Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten

Gegenwartsliteratur
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ZUSAMMENFASSUNG
» ›Und wo zieht es dich danach hin? Hast du Pläne?‹, fragte sie, als wüsste sie nicht längst, dass ich hier gestrandet war wie einer dieser fetten Blauwale, die überall in Neuseeland an den Stränden lagen und langsam verreckten.« Jeden Abend betrachtet Annika durch das Fenster ihres Apartments die junge Frau gegenüber. Marie-Louise scheint all das zuzufliegen, wonach Annika sich sehnt: Freunde, Liebhaber, Geselligkeit. Sie lebt aus vollen Zügen, während Annika von Praktikum zu Praktikum driftet und nichts mit sich anzufangen weiß. Doch eines Nachts klingelt Marie-Louise an Annikas Tür. Aus einer Zufallsbekanntschaft wird enge Freundschaft, als Annika nach Hause zurückkehrt, um endlich herauszufinden, was sie eigentlich mit sich anfangen will. Und unversehens ihre alte Nachbarin wiedertrifft. Bald stellt sich jenes Gefühl von Schwerelosigkeit ein, das Phasen des Umbruchs begleitet, und für die beiden Frauen beginnt ein Sommer in der Provinz, wo Humor und Verzweiflung nah beieinander liegen.
BIOGRAFIE
Kristina Pfister, geboren 1987 in Bamberg, war Teilnehmerin der Bayrischen Akademie des Schreibens und der on3-Lesereihe. Sie lebt in München und Wiesbaden. »Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten« ist ihr erster Roman.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
11.02.2017
Ausgabe
eBook
ISBN
9783608100914
Sprache
German
Seiten
256
Schlagworte
Deutschland, Freundschaft, Generation Praktikum, Sommer, Sinnkrise, Roman, Lebensentwürfe, Liebe, Mädchen, Gegenwart
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Bewertet von buchkenner
buchkenner
Annika hängt in der Luft. Sie ist in der Phase zwischen Studium und Job bei der sie nicht weiß in welche Richtung sie später gehen möchte. Sie lässt sich lustlos treiben und wird erst durch die Zufallsbekanntschaft Marie-Louise aus ihrer Trance gerissen. Gemeinsam verbringen sie einen Sommer der Annikas Leben verändern sollte. Meinung: Die Kunst, einen Dinosauerier zu falten hat mich alleine durch seinen Titel schon angesprochen. Poetisch, geheimnisvoll, einfach Neugierde weckend. Auch der Klappentext war interessant und ich rechnete damit, Annika auf einer Reise zum Erwachsenwerden zu begleiten. Leider bekam ich von der Protagnoistin nur eine immer währende Leere. Sie schleppt sich gelangweilt und perspektivlos durchs Leben, weiß nichts mit sich anzufangen und hat auch kein Interesse daran etwas zu ändern. Zugute halten muss ich der Autorin, das sie diese Leere wunderbar rüberbringt. Leider ist da ansonsten aber bis auf ein paar kleine schöne Stellen nicht viel mehr. Es ist kein Sommer voller Aktivität, Spaß mit Freunden usw. wie ihn sicherlich einige von uns kennen in der Zeit nach der Schule beispielsweise. Es sollte eine Zeit sein in der man seine Stärken entdeckt und Interessen ausprobiert um zu wissen wohin die Reise gehen soll. Wenn man schon kein Ziel hat, sollte man wenigstens Spaß daran haben es suchen. Das ist bei Annika nicht der Fall. Sie bleibt für mich abstrakt, schwer nachzuvollziehen und schlicht öde. Die Nebencharaktere die Potenzial hätten, werden nur angerissen und bleiben ansonsten gesichtslos. Fazit: Schade, denn das Thema dem sich die Autorin widmet finde ich wunderbar und erzählenswert. Allerdings nicht mit dieser lethargischen Protagonistin, die alles andere als stellvertretend für diese Zeit sein sollte.
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