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Karen Dionne

Die Moortochter

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ZUSAMMENFASSUNG
Helena Pelletier lebt in Michigan auf der Upper Peninsula. Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin - die Fähigkeiten hierzu hat sie von ihrem Vater gelernt, als sie in einer Blockhütte mitten im Moor lebten. Für Helena war ihr Vater immer ein Held - bis sie erfahren musste, dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist. Seit dreizehn Jahren sitzt er nun im Hochsicherheitsgefängnis. Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten hört, dass ihr Vater von dort entkommen ist, weiß sie sofort, dass er sich im Moor versteckt. Nur Helena ist in der Lage, ihn aufzuspüren. Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen ...
BIOGRAFIE
Karen Dionne hat in jungen Jahren mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter ein alternatives Leben in einer Hütte auf der Upper Peninsula geführt. Ihre Erfahrungen in der Wildnis von Michigan inspirierten sie zu ihrem Psychothriller-Debüt "Die Moortochter". Heute lebt Karen Dionne mit ihrem Mann in einem Vorort von Detroit, wo sie an weiteren Spannungsromanen schreibt.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
19.11.2018
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783442488186
Sprache
German
Seiten
384
Schlagworte
Obere Halbinsel, In den Wäldern Nordamerikas, Psychothriller, Marschland, Psychologischer Spannungsroman, Wildnis Nordamerikas, Michigan / USA, Atmosphärischer Krimi, Upper Peninsula, Weibliche Spannungsliteratur
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REZENSIONEN
Bewertet von Patricia
miss_amanogawa
Der Schreibstil und die Sprache sind einfach, flüssig und lassen sich ohne Probleme lesen. Die Kapitel beginnen mit Teilen des Märchens "Die Tochter des Moorkönigs" von Hans Christian Andersen, wenn Helena von ihrer Kindheit erzählt (was ich übrigens richtig gut gelungen finde), ansonsten erzählt sie von ihrer gegenwärtigen Situation. Das erleichtert den Überblick über die Abschnitte des Buchs. Die Geschichte entwickelt sich recht schnell, wird aber durch die Rückblenden etwas eingedämpft. Allerdings sollte man auch hervorheben, dass dieses Buch zwei Handlungsstränge geschickt verknüpft und so die Spannung aufrecht erhält: die Geschichte von Helena und ihrer Mutter, ihrem Leben im Moor jenseits der Zivilisation, und Helenas Leben als Erwachsene, als verheiratete Mutter zweier Töchter, die von der Flucht ihres Vaters aus dem Gefängnis erfährt und ihn jagt, ihn wieder hinter Gitter bringen will. Gerade diese zwei Erzählaspekte machen das Buch zu etwas Besonderem. Und auch die Antipathie zur jungen Helena nimmt im Laufe der Geschichte ab. Anfangs mochte ich dieses Mädchen kein Stück, aber im Nachhinein versteht man die Psychologie, diese Art, diesen Weg, den Helena wohl oder übel gehen musste, weil sie nichts anderes kannte als ihren gewalttätigen Vater und ihre ängstliche, abweisende Mutter. Und gerade diese Entwicklung, die mit der Flucht keineswegs aufhört, wirft die Frage auf: Wie hätte ich gehandelt? Es ist eher ein Roman, als ein Psychothriller. Auch im Brief im Anschluss nennt die Autorin ihr Buch einen "Roman". Spannend ist das Buch schon, aber nicht nervenzerreißend, nicht allzu aufregend. Es ist so gesehen ein sehr ruhiger Thriller, der nicht mit allzu übertriebener Grausamkeit gespickt ist.
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