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ZUSAMMENFASSUNG
Drei junge Menschen – ein Planet im Chaos einer blutigen Revolution – ein gemeinsames Schicksal: »Die Rebellion von Laterre« von Jessica Brody ist eine atemraubende Mischung aus Liebes-Geschichte und Science Fiction mit Figuren, die dich noch lange begleiten werden. Vor 500 Jahren versprach der Planet Laterre der Menschheit Hoffnung. Doch heute verhungern die Armen in den Straßen, während Wolken die Sterne verbergen und die herrschende Elite jedes Aufbegehren rigoros bestraft. Die Revolution wird sich dennoch nicht aufhalten lassen. Und alles wird von drei jungen Menschen abhängen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Chatine ist eine Diebin, ein Kind der Straße, die alles tun würde, um dem brutalen Regime zu entkommen – einschließlich des Ausspionierens von Marcellus, dem Enkel des mächtigsten Mannes der Welt. Marcellus wird von seinem Großvater darauf vorbereitet, die Macht zu übernehmen. Doch seit dem Tod seines Vaters, der als Verräter starb, plagen Marcellus immer stärkere Zweifel. Denn sein Vater hat eine kryptische Nachricht hinterlassen, die nur eine Person lesen kann: ein Mädchen namens Alouette. Alouette ist in einer unterirdischen Zuflucht aufgewachsen, wo sie die letzte Bibliothek der Welt bewacht. Und sie hütet ein Geheimnis, das Laterre endgültig ins Chaos der Revolution stürzen wird. Als das Schicksal Chatine, Marcellus und Alouette zusammenführt, ist nur eines gewiss: Die Zukunft von Laterre wird von ihren Entscheidungen abhängen, und davon, was sie zu opfern bereit sind: Liebe – oder Freiheit?
BIOGRAFIE
Die Bücher von JESSICA BRODY wurden in über 23 Ländern übersetzt und veröffentlicht. Nach ihrem
Abschluss am Smith College im Jahr 2001, arbeitete sie für MGM Studios als Manager für Akquisitionen und Geschäftsentwicklung. Im Mai 2005 gab Jessica ihren Job auf, um ihrem Traum, eine veröffentlichte Autorin zu werden, zu folgen. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Hunden in der Nähe von Portland, Oregon. JOANNE RENDELL ist Autorin von drei Romanen und promovierte in englischer Literatur. Sie unterrichtet Romane für Jugendliche und Kinder und ist Vorstandsmitglied der youth Shakespearecompany, New Genesis Productions. Joanne lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn zwischen New York City und New Paltz, New York. Es waren schon immer Geschichten, die in fernen Welten spielen und die Leser auf spannende Reisen mitnehmen, die Carina Schnell am meisten fesseln konnten. Daraus hat sich auch ihre Liebe zu fremden Ländern, Sprachen und Kulturen entwickelt. Sie schrieb schon in jungen Jahren, verbrachte aber nach dem Abitur erst einmal viel Zeit im Ausland mit dem Studium mehrerer Fremdsprachen. Danach absolvierte sie einen Bachelor in Übersetzungswissenschaft an der Universität Heidelberg und einen Master im Fachübersetzen an der Universität Genf. Während sie neben dem Studium als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache tätig war, entdeckte sie die Liebe zu ihrer Muttersprache neu und begann wieder zu schreiben. Aktuell lebt und arbeitet die gebürtige Deutsche als Literaturübersetzerin und Autorin in der Schweiz.
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REZENSIONEN
Bewertet von Jaylinn, sillyt und andere
zeilenliebe
sillyt
aic_reads
Allgemeines: Die Rebellion von Laterre bildet den ersten Band der Reihe Die Rebellion der Sterne und wurde von einem Autorenteam verfasst. Jessica Brody und Joanne Rendell haben das Buch gemeinsam geschrieben. Als Paperback mit 411 Seiten ist der Roman am 04.11.2019 im Knaur Taschenbuchverlag erschienen. Anders als von mir gewohnt seid, ist er nicht in das Genre der Fantasy, sondern im Bereich der Science Fiction angesiedelt. Inhalt: „Vor 500 Jahren versprach der Planet Laterre der Menschheit Hoffnung. Doch heute verhungern die Armen in den Straßen, während Wolken die Sterne verbergen und die herrschende Elite jedes Aufbegehren rigoros bestraft. Die Revolution wird sich dennoch nicht aufhalten lassen. Und alles wird von drei jungen Menschen abhängen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Chatine ist eine Diebin, ein Kind der Straße, die alles tun würde, um dem brutalen Regime zu entkommen – einschließlich des Ausspionierens von Marcellus, dem Enkel des mächtigsten Mannes der Welt. Marcellus wird von seinem Großvater darauf vorbereitet, die Macht zu übernehmen. Doch seit dem Tod seines Vaters, der als Verräter starb, plagen Marcellus immer stärkere Zweifel. Denn sein Vater hat eine kryptische Nachricht hinterlassen, die nur eine Person lesen kann: ein Mädchen namens Alouette. Alouette ist in einer unterirdischen Zuflucht aufgewachsen, wo sie die letzte Bibliothek der Welt bewacht. Und sie hütet ein Geheimnis, das Laterre endgültig ins Chaos der Revolution stürzen wird. Als das Schicksal Chatine, Marcellus und Alouette zusammenführt, ist nur eines gewiss: Die Zukunft von Laterre wird von ihren Entscheidungen abhängen, und davon, was sie zu opfern bereit sind: Liebe – oder Freiheit?“ (Quelle: Verlagsseite Droemer Knaur) Meine Meinung: Inhaltlich hat mich die Beschreibung dieses Buches sehr angesprochen. Ich wollte unbedingt wissen, was sich wohl hinter dieser spannend beschriebenen Geschichte verbergen mochte. Mit viel Lesemotivation machte ich mich an die Lektüre. Nach und nach musste ich mir jedoch selbst eingestehen, dass der Funke einfach nicht überspringen wollte. Ich legte das Buch weg, ließ mir Zeit, versuchte es erneut. Ich habe es beendet, aber beim Lesen begleitete mich ein Gefühl des Vermissens. Ich suchte nach dem Besonderen, dem, was mein Leserherz höherschlagen lassen würde. Vielleicht nach einem überraschenden Element, ja, nach dem gewissen Etwas, nach Innovation. Eigentlich hat das Buch ganz viel, in dem dieses Etwas stecken könnte. Zum Beispiel wäre da die Entwicklung der einzelnen Handlungsstränge, der Geschichte an sich. Eine Welt, in der das Leben lebenswerter sein soll, ein Volk, das Hoffnung in sich trägt, auf einem anderen Planeten sein Glück zu finden. Die Umsetzung ist jedoch stereotypisch. Natürlich unterdrücken die oberen Bevölkerungsschichten die unteren. Natürlich werden viele Dinge nicht bemerkt, die beinahe eindeutig sind. Selbstredend hatte niemand eine Ahnung davon, wie schlimm die Wahrheit tatsächlich sein mag. Niemand außer dem Leser selbst. Der hat nämlich viel Leseerfahrung und konnte dadurch etliche Handlungssituationen voraussehen. Infolgedessen war das Buch für mich langatmig und in großen Teilen eher langweilig, da etliche Ereignisse für mich vorhersehbar waren. In meinem Lesefluss gestört und irritiert hat mich die Übersetzung des Buches. Man merkt, dass die Autorinnen französische Namen verwendet haben. Schöne und einfallsreiche Namen, die mich begeistern konnten. Einige der darüber hinaus verwendeten Begriffe wurden jedoch nicht ins Deutsche übersetzt, sondern direkt übernommen. Clochard, Croiseur, Medecin, Defecteur – um nur einige zu nennen. Da es sich nicht um spezielle Eigennamen handelt, die die Autorinnen sich ausgedacht haben, wirkt es befremdlich, dass sie nicht übersetzt worden sind. Zudem entstehen dadurch manchmal merkwürdige Formen im Deutschen, denen zum Beispiel das Genitiv-S fehlt. Ich empfehle euch, die Leseprobe zu lesen und für euch selbst zu entscheiden, ob der dadurch entstehende Schreibstil für euch angenehm zu lesen ist. Fazit: Ein Buch, das mich leider nicht von ganzem Herzen begeistern konnte, da ich das gewisse Etwas vermisst habe. Ich werde die Reihe nicht weiterfolgen. Aber vielleicht ist sie etwas für dich und du siehst das ganz anders?
2 Wows
Vor über 500 Jahren mussten die Menschen die zerstörte Erde verlassen, seitdem bieten ihnen mehrere Planeten im Weltraum eine neue Heimat. Einer von ihnen ist Laterre. Doch die Menschen sind, was sie sind und haben sich nach wie vor nicht verhindert. Während die Elite über den Planeten herrscht und regiert, verhungern die Armen in den Gassen des wolkenverhangenen Planeten. Die junge Diebin Chatine ist eine von ihnen, die alles dafür tun würde, um Laterre zu verlassen. Als sie den jungen Marcellus, Enkel des ersten Generals des Planeten, kennenlernt und er ihr vertraut, zumal er sie für einen Jungen hält, wird sie vom General zur Spionage verführt. Marcellus soll einst der mächtigste Mann Laterres werden, doch schon sein Vater galt als Verräter. Zu guter Letzt ist da noch Alouette, die in einem unterirdischen Zuflucht aufwächst, um dort die letzten Bücher der irdenen Welt zu bewachen und zu beschützen. Meine Meinung Wieder einmal ist es ein wirklich großartiges Cover, das meine Aufmerksamkeit auf dieses Buch lenkte. Auch der Klappentext versprach eine aussergewöhnliche Geschichte, die sich beim Lesen dann auch schnell für mich zu einem absoluten Highlight entwickelte. Die Geschichte liest sich eigentlich leicht und flüssig, allerdings sind hier einige Begriffe so gelassen, wie sie wohl auch im Original zu sein scheinen, nämlich mit französischem Hintergrund. So ließen mich Fabrique, Mètres und Centimètres zu Beginn noch ein wenig zögern. Doch schnell gewöhnte ich mich an diese Begriffe. Ansonsten haben die Autorinnen mit Laterre ein absolut aussergewöhnliches Worldbuilding geschaffen. Ja, es ist nicht die Erde, auf der diese Geschichte spielt und doch bleibt hier eher das dystopische Setting im Vordergrund und nur wenige Details geben den Sci-Fi Charakter wieder, wie z. B. die Cyborgs. Laterre wirkt düster, schmutzig, hoffnungslos, regnerisch, kalt und die Sols (Sonnen) sind weit entfernt. Die Menschen leben in drei unterschiedlichen Schichten: der erste Etat, die Herrscherfamilie, der zweite Etat, der regiert und der dritte Etat, die Arbeiterklasse. Während die ersten beiden unter einer Art klimatisierter Kuppel leben, verbringen die Armen ihr Leben hungernd im Schmutz Laterres. Verbrechen sind im dritten Etat an der Tagesordnung und eine der Protagonisten kämpft hier täglich um ihr Überleben. Die Geschichte hat mich absolut in ihren Bann gezogen. Es war unheimlich spannend und vieles geheimnisvoll und undurchschaubar. Viele Fragen bleiben weiterhin offen und manches wird im Laufe der Geschichte, einiges erst zum Ende hin geklärt. Ich war absolut eingefangen vom gesamten Geschehen. Die Rebellion von Laterre ist eine von diesen Geschichten, die nachdenken lassen und trotzdem noch spannend und unterhaltsam sind. Die gesamte Umsetzung hat mir auf jeden Fall ein abolutes Highlight gebracht. Erzählt wird das ganze aus drei Perspektiven durch einen personalen Erzähler in der Er-/Sie-Form. Dadurch bekommt der Leser einen guten Blick auf drei junge Menschen, die nicht unterschiedlicher hätten aufwachsen können. Chatine, die Diebin aus dem dritten Etat, mochte ich vom ersten Augenblick an. Sie handelt zunächst nur, um sich selbst Vorteile zu verschaffen, doch genau das konnte ich zu jeder Zeit absolut nachvollziehen. Ihre Eltern gehören einer der kriminellen Banden an und sie muss sehen, wo sie bleibt und wie sie klar kommt. Marcellus, der Enkel des mächtigsten Mannes Laterres, wird hier zum ersten Mal mit dem Leben im dritten Etat konfrontiert. Er bekommt Zweifel an dem, was sein Großvater ihm über all die Jahre eingetrichtert hat und ist einfach ein so ehrlicher und freundlicher Charakter, der es dem Leser leicht macht, ihn zu mögen. Er wirkte durchaus sehr naiv, doch seine gesamte Entwicklung wurde richtig gut umgesetzt und man spürt, wie er immer mehr zum Nachdenken und Handeln angeregt wird. Alouette, das Mädchen aus dem Untergrund, wirkt zunächst sehr geheimnisvoll. Man weiß nicht, wer sie wirklich ist und warum sie so versteckt wird. Sie selbst tappt ebenfalls lange im Dunkeln und bleibt so ein bisschen der geheimnisvolle Charakter. Alle Charaktere, ob Haupt- oder Nebencharaktere, haben eines gemeinsam: sie sind facettenreich, authentisch und glaubwürdig. Mein Fazit Die Rebellion von Laterre ist eine spannende, mitreißende und flüssig erzählte Geschichte, die mit vielen neuen und interessanten Ideen punkten kann. Dabei werden hier ein dystopieartiges Setting mit Sci-Fi verknüpft und die Charaktere lassen den Leser mitfiebern und mithoffen. Großartige Geschichte, die mich nicht losgelassen hat und die ich regelrecht verschlungen habe. Ganz klares Lesehighlight!
Wow
Klappentext: Sie sind die Kinder einer sterbenden Welt: Die Diebin Chatine, die jeden Tag in den schmutzigen Straßen ihres Heimat-Planeten Laterre ums Überleben kämpft; Marcellus, Offi zier der Regierung und Sohn eines Verräters; und Alouette, die in einer unterirdischen Zuflucht lebt und sich nichts mehr wünscht, als herauszufinden, was ihr Vater vor ihr verbirgt. Als das Schicksal die drei zusammenführt, ist nur eines gewiss: Die Zukunft von Laterre wird von ihren Entscheidungen abhängen. Und davon, was sie zu opfern bereit sind: Liebe – oder Freiheit? Meinung: Nachdem ich den Klappentext von diesem Buch gelesen hatte, wusste ich dass ich dieses Buch lesen muss. Es klingt einfach so gut und ich kann euch jetzt schon sagen, dass die Geschichte so gut ist wie sie auch klingt. Ich fand den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, aber nachdem ich reingefunden hatte, war es kein Problem mehr. Der Anfang ist etwas verwirrend, aber mit der Zeit wird es auch besser und man versteht die Welt und auch die Geschichte. Danach wird es einfach immer spannender und spannender, ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, also ein absoluter Pageturner. Der Weltenaufbau ist einfach mal etwas ganz anderes, es ist eine Adaption von "Les Misérables" die im Weltall spielt. Die Geschichte spielt in einem anderen Sonnensystem, es gibt 12 Planeten und Laterre ist eins davon. Man merkt auf jeden Fall, dass die Geschichte auf einem anderen Planten spielt, den es gibt zum Beispiel eine Klima Kuppel, Raumschiffe, Polizei-Androide und vieles mehr. Aber dieser Sciene Fiction Aspekt spielt gar nicht mal so eine große Rolle, sondern steht viel mehr der gesellschaftliche Aspekt im Fokus. Die Gesellschaft auf Laterre ist in 3 Schichten aufgeteilt. Der erste Etat lebt unter einer Klima Kuppel, der zweite Etat ist eine zwischen Schicht, sie haben es nicht so gut wie der erste Etat, aber viel besser als der Dritte. Der dritte Etat ist die Arbeiterschicht, sie schuften im Dauerregen und haben nicht viel Geld. Ich denke Dystopie Fans werden Laterre lieben ;) Die Geschichte wird aus 3 Erzählperspektiven erzählt und diese drei Personen könnten nicht unterschiedlicher sein, alle 3 Charaktere kommen aus verschiedenen Schichten. Chantine ist eine Diebin aus dem 3 Etat, sie ist absolut badass hat aber auch ihre verletzliche Seite und sehnt sich eigentlich nach Liebe und Freiheit. Sie ist meine absolute Lieblingsfigur aus diesem Buch, sie ist einfach toll. Alouette ist eine... das sollte ich jetzt lieber nicht verraten, ihr müsst das Buch schon selber lesen. Sie ist noch relativ naiv wenn es um ein gewisse Sachen geht, aber sonst ist sie eigentlich ziemlich mutig und auch auf ihre Art und Weise stark (Ich muss gestehen ich bin kein Fan von ihr geworden). Marcellus ist aus dem zweiten Etat und ein Offizier der Regierung, dessen Vater jedoch ein Verräter ist. Bei ihm hat es etwas länger gedauert bis er mich überzeugen konnte (am Ende), weil er mir etwas zu nervig war. Trotzdem muss ich erwähnen, dass er einer der nettesten Offiziere ist und eigentlich versucht das richtige zu tun. Alle Geschichten verweben sich inneinander mit der Zeit und die Handlung nimmt sehr schnell an fahrt auf. Je mehr die Handlung voranschreitet, desto fesselnder und spannender wird das Buch. Leider erscheint soweit ich weiß der 2 Teil auf englisch erst im März 2020 und wer weiß wie lange die deutsche Übersetzung dann auf sich warten lässt. Aber ich kann dieses Buch jedem empfehlen der die Luna Chroniken von Marissa Meyer sehr mochte oder aber auch andere Dystopien wie zB Shatter Me, Die Bestimmung usw. Es ist eine absolute Leseempfehlung von mir auch wenn der Anfang etwas holprig ist, es lohnt sich! Ich gebe dem Buch 5 Sterne.
Wow

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