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Stefan Ahnhem

Die Rückkehr des Würfelmörders

Ist Teil der Reihe
Würfelmörder-Serie
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ZUSAMMENFASSUNG
Der Würfel ist sein Schicksal. Wer kann den Mörder stoppen?

Die brutale Mordserie von Helsingborg nimmt kein Ende. Der Würfelmörder tötet völlig willkürlich: Ein Rentner wird in einer Plastikhülle erstickt. Ein Kind wird nachts in seinem Bett ermordet. Ein Segler wird mit einem Schwert auf seinem Boot enthauptet. In seinem 5. Fall begreift Kommissar Fabian Risk als Erster, dass die Morde zusammenhängen: Alle haben kein Motiv und immer neue Methoden. Als Risk an einem Tatort einen Würfel findet, erkennt er, dass dieser Fall wie kein anderer ist. Der Mörder spielt ein Spiel. Und die Regeln kennt nur er selbst. Wird der Würfel auch über Risks Leben entscheiden?

"Es packt dich auf der ersten Seite und lässt dich nicht mehr los." Hjorth & Rosenfeldt

“Stefan Ahnhem gehört zur internationalen Krimi-Elite” Krimi-Couch

Wie das Töten begann, lesen Sie in „Der Würfelmörder“
BIOGRAFIE

STEFAN AHNHEM ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren Schwedens. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und preisgekrönt. Bevor Ahnhem begann, selbst Krimis zu schreiben, verfasste er Drehbücher unter anderem für die Filme der Wallander-Reihe. Er lebt mit seiner Familie in Kopenhagen.

Katrin Frey, geboren 1972, hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Schleswig und Berlin. Sie hat u. a. Stefan Ahnhem, Karin Alvtegen, Camilla Läckberg und Håkan Östlundh übersetzt und ist Mitglied der Jungen Weltlesebühne. 2002 hat sie das Berliner Übersetzerstipendium und 2009 ein Aufenthaltsstipendium für das Baltic Centre for Writers and Translators in Visby bekommen.
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REZENSIONEN
Bewertet von Casaplanca, maskedbookblogger und 3 andere
casaplanca
everywherebooksandtea
steffiwi1105
evaczyk
dianae
Chaotische Ermittlungen "Die Rückkehr des Würfelmörderes" von Stefan Ahnhem ist der zweite Band der Reihe nach "Der Würfelmörder". Obwohl ich den Vorgängerband gelesen habe, hatte ich hier große Probleme der Handlung zu folgen. Es werden so einige Handlungsstränge verfolgt und ich fragte mich mehrmals, welcher Killer hier der wahnsinnigere ist. Der Würfelmörder ist hier nicht der einzige Verbrecher. Vor allem das Verhalten der Ermittler war für mich hier nicht nachvollziehbar und jenseits allem vorstellbaren. Die handelnden Figuren blieben mir recht fremd und ich konnte hier keinerlei Beziehung zu ihnen aufbauen. Am interessantesten fand ich die Handlung rund um den Würfelmörder und am Ende des Buches kam dann auch noch so richtig Spannung auf, die ich mir auch schon vorher gewünscht hätte. Meiner Meinung nach waren hier zuviele Ideen und Täter und Nebengeschichten verarbeitet, als dass man diese alle mit Spannung verfolgen konnte. Auch die Übersicht und Glaubwürdigkeit gingen dabei weitgehend verloren. Um den Ermittler Fabian Risk gibt es noch mehr Bände und ich schiebe es jetzt darauf, dass ich diese nicht kenne und deshalb der Handlung nicht vollständig folgen konnte. Das war vor dem lesen aber nicht ersichtlich und ich beende die Reihe hiermit auch.
Wow
maskedbookblogger
Die grauenhaften Morde des Würfelmörders in Helsingborg nehmen kein Ende. Er hat kein besonderes Beuteschema. Die Würfel entscheiden, wer als nächstes und auf welche Weise sterben wird. Rentner, Kinder, Sportler - Jeder kann das nächste Ziel werden. Nachdem der Kommissar Fabian Risk im ersten Band noch recht im Dunkeln getappt hat, begreift er nun als Erstes die Zusammenhänge der Morde. Dabei stoßt Risk an einem Tatort auf Würfel und schnell wird ihm klar, dass dieser Fall wie kein anderer sein wird. Der Mörder ist ein Psycho und er spielt ein Spiel mit seinen Regeln. Werden die Würfel auch über das Leben von Fabian Risk entscheiden? Beim Thriller „Rückkehr des Würfelmörders“ handelt es sich um den zweiten Teil des Würfelmörders. Deswegen wäre es vorteilhaft ihn zuerst zu Lesen, damit man die Entwicklung des perfiden Killers kennenlernen kann. Neben dem Haupthandlungsstrang verlaufen hier weitere Geschehnisse aus dem ersten Band ineinander, wodurch man sagen kann, dass eine tolle komplexe Dilogie vorliegt. Deswegen habe ich mich vorher in den ersten Teil noch einmal kurz eingelesen, um mit der Komplexität zurecht zu kommen. Mich hat zu Beginn der Titel recht verwirrt, da es ja von der Rückkehr des Würfelmörders gesprochen wird. Der Thriller knüpft doch direkt zeitlich an den ersten Band an. Nichtsdestotrotz ist der Einstieg, im Vergleich zum ersten Band, mir viel besser gelungen. Man hatte einen guten Überblick über die Situation. Die Spannung kam gut auf, da man direkt in die Handlung eintauchen konnte und die Auflösung einzelner Rätsel sehnsüchtig erwartet hat. Mal wieder ist der Perspektivwechsel zwischen Fabian, Irene, dem Würfelmörder und weiteren Charaktere sehr gelungen. Wie im ersten Band hat mir die Sicht aus der Perspektive des Würfelmörders sehr gefallen, da man das Katz- und Mausspiel spannender verfolgen konnte. So war ich auch mit der Auflösung des Würfelmörders sehr zufrieden, da diese sehr schlüssig war. Zusammengefasst kann man sagen, dass „Die Rückkehr des Würfelmörders“ die Dilogie um den Würfelmörder, trotz einigen offenen nebensächlichen Strängen und Fragen, gut beendet. Es lag ein viel besserer Einstieg als im ersten Teil vor und die Spannung war gut vorhanden. Auf weitere Bänder um den Ermittler Fabian Risk freue ich mich, um die offenen Fragen endlich beantwortet zu bekommen.
Wow
Meine Meinung Auch in die Rückkehr des Würfelmörders geht es spannend weiter. Denn der Würfelmörder treibt weiterhin sein Unwesen in Helsingborg. Doch Fabian Risk kommt ihm immer näher. Die rasante Jagd nimmt einfach kein Ende und hinterlässt wieder viele verschiedene Opfer. Sei es ein Kind, das Nachts in seinem Bett ertrinkt oder ein Rentner der in einer Plastikhülle erstickt. Der Ermittler Fabian Risk, jagd jedoch nicht nur den Würfelmörder auch kommt er seinem Kollegen immer mehr auf die schliche. Doch werden die Beweise das aufzeigen, was Fabian denkt oder wird er in eine andere Richtung gelenkt? Auch diesmal wird es sehr spannend die einzelnen Jagden mitzuerleben. Der Schreibstil ist sehr gut und beim zweiten Buch hatte ich diesmal auch weniger Schwierigkeiten zwischen den verschiedenen Szenen zu springen. Es werden alle losen Enden oder Fragen die man durch Band Eins der Reihe hatte beantwortet. Dennoch muss ich gestehen, dass mir die beiden Bücher rund um den Würfelmörder nicht so gut gefallen haben. Einige Stolpersteine lagen mir da einfach zu stark im Weg um die Bücher entspannt durchzulesen. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Sicht des Mörders, somit kann man sich Stückweise in seine Denkweise hineinversetzen und den Ermittlern mit noch mehr Spaß beim Katz und Maus spiel zuschauen. Doch auch Fabian Risk überzeugt in diesem Teil des Buches wieder mit seiner unglaublichen Auffassungsgabe, sodass er schneller des Rätsels Lösung kennt wie seine Teammitglieder. Doch wird ihm das vielleicht doch noch zum Verhängnis? Fazit Ein temporeicher Thriller mitten in Helsingborg. Ein Ermittlerteam der Extraklasse und zwei völlig verstörte Menschen. Das alles hat das Buch zu bieten und auch wenn ich nicht vollends Überzeugt bin, kann ich das Buch ruhigen Gewissens weiterempfehlen.
Wow
Das tödliche Spiel geht weiter „Reine Bosheit hat noch nie ein Motiv gebraucht und wird auch nie eins brauchen“, heißt es im Prolog von Stefan Ahnhems Thriller „Die Rückkehr des Würfelmörders“ und Bosheit, Menschenverachtung und grausames Kalkül bietet der schwedische Autor seinen Lesern reichlich. Nachdem der Vorgänger „Zehn Stunden tot“ (dazu mehr hier: https://skandinaviaspannung.blogspot.com/2019/05/nervenzehrende-spannung-und-ein-bichen.html) mit einem Cliffhanger endet, denkt der Serienmörder gar nicht daran, mit seinen Taten zu stoppen. Und auch der andere Täter, gegen den Kommissar Fabian Risk nur heimlich und hinter dem Rücken seiner Kollegen ermitteln kann, mordet weiter. Immerhin, nachdem die Ermittler im ersten Band – im Gegensatz zu den Lesern – im Dunkeln tappten, erkennen sie nun, dass die völlig unterschiedlichen Morde, für die sie auch schon Täter zu haben glaubten, in einem Zusammenhang stehen. Doch bis sie ahnen, wie der Mörder seine Opfer findet, gibt es weitere Leichen. Auch hier könnten sensible Gemüter wieder an ihre Grenzen stoßen. „Die Rückkehr des Würfelmörders“, das ist eben auch eine Studie des Bösen, ein Wettlauf gegen die Zeit mit zusätzlichen Komplikationen, privaten Schicksalsschlägen und viel Drama. Das gilt ganz besonders für den nervenzehrenden Showdown. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die Charaktere schon zu einem Großteil aus dem ersten Band kannte – die „Rückkehr“ las sich jedenfalls leichter als der mitunter recht komplizierte erste Teil, in dem sich manche Zusammenhänge erst recht spät erschlossen. Die Tatsache, dass für diejenigen, die den ersten Band kennen, ein Serienmörder bereits bekannt ist, tut der Spannung keinerlei Abbruch, im Gegenteil. Denn das Katz- und Maus-Spiel zwischen Fabian Risk und seinem Gegner gewinnt noch an zusätzlicher Dramatik und am Ende des Buches stellt sich die Frage, ob für den Kommissar nun wirklich schon alles ausgestanden ist. Denn auch der Kopenhagener Polizeichef hat ihn im Visier… Überhaupt, die Dänen – Ahnhem bringt auch das nicht immer ungetrübte Verhältnis der skandinavischen Nachbarn mit ins Spiel, was gewissermaßen für die dringend benötigte leichtere Note sorgt zwischen all den Leichen. Da scheint es ja ähnliche Gefühle zu geben wie zwischen Kölnern und Düsseldorfern. Doch ob Fabian Risk nun auf dieser oder jener Seite des Sunds auf Mörderjagd geht: Spannung und beschleunigter Puls sind garantiert.
Wow
Stefan Ahnhem – Die Rückkehr des Würfelmörders Der schwedische Kommissar Fabian Risk weiß gar nicht, welchen Fall er zuerst bearbeiten soll. Ein Kind wird in seinem Bett ertränkt, ein älterer Herr wird in eine Plastikhülle eingepfercht und erstickt. Es gibt weder Übereinstimmungen beim Tatmuster noch bei der Tatwaffe und langsam wird klar, obwohl die Morde scheinbar unzusammenhängend sind, es muss sich um ein und den selben Täter handeln und vermutlich gehen noch mehr Morde auf sein Konto. Doch nicht nur der Serienmörder-Fall beschäftigt Fabian, auch seine Ermittlungen im Fall Elvin und Mollander gehen nur schleppend voran. Der Verdächtige ist mit allen Wassern gewaschen und Fabian Risk riskiert nicht nur sein Leib und Leben, sondern auch das seiner Familie und Freunde, da es sich um einen Kollegen handelt. Und als wäre das noch nicht genug ist der dänische Leiter der Mordkommission ebenfalls hinter Fabian und Dunja her, da er von Rachegedanken geplagt ist und somit sämtliche Ermittlungen erschwert. Wird Fabian die Ereignisse in seiner Familie und die beruflichen Herausforderungen meistern können? „Die Rückkehr des Würfelmörders“ ist der Folgeband zu „Der Würfelmörder“ (der auch unter dem Namen „10 Stunden tot“ erschienen ist). Die Handlung geht übergangslos dort weiter, wo „Der Würfelmörder“ aufgehört hat und die Handlung ist sehr komplex, durchweg spannend und legt ein hohes Tempo vor. Weil so viele verschiedene Handlungsstränge inszeniert sind, wird der Leser von einer Handlung in die nächste geworfen und obwohl der Fall des Würfelmörders geklärt wird, bleiben doch noch genug Fragen offen und das Buch endet – wieder einmal - mit einem Cliffhanger. Ich hätte mir gewünscht, das hier mehr Handlungsfäden ein Ende finden, gerade die Handlung um Dunja und Theodor ziehen sich nun schon über einige Bücher. Der Erzählstil ist angenehm und modern, die Story lässt sich gut lesen, auch wenn ich sie immer wieder zur Seite legen musste wegen der Fülle der Informationen. Die Story ist atmosphärisch sehr dicht und beklemmend, der Leser bekommt selten eine Verschnaufpause und die Gräueltaten sind explizit beschrieben, weswegen ich das Buch zartbesaiteten Seelen eher nicht empfehlen kann. Hier wäre es nach dem Motto „Weniger ist Mehr“ sicherlich angenehmer gewesen. Die Charaktere sind auch diesmal wieder lebendig und vielschichtig beschrieben. Fabian Risk war im letzten Buch schon deutlich mit der Situation überfordert und das geht hier auch weiter. In der Familie läuft es überhaupt nicht rund (Theodor in Haft wegen der Smiley-Geschichte, Sonja verarbeitet den Fast-Mord und die Liebesbeziehung zu einem Mörder, Mathilda redet mit Geistern), dazu kommen Probleme auf der Arbeit (Tuvesson trinkt und ist unorganisiert, der Serienkiller-Fall, die Streitigkeiten mit den Kollegen aus Dänemark, der mordlustige Kollege,...) und so kommt es, das Fabian oft stolpert, auf der Stelle tritt und die Steine aus dem Feuer holen muss. Insgesamt gefällt mir, dass er nicht der Superheld ist, sondern ein ganz normaler Ermittler der seinen Alltag meistert. Ich habe, wie in den vorherigen Büchern auch, nichts für Sonja übrig. Im Gegenteil, mir geht diese Frau auf die Nerven und obwohl sie diejenige ist die fremdgegangen ist und zugegeben auch leiden musste, drängt sie sich immer wieder in den Fokus. Sie fordert, sie benutzt und alle müssen ihre geschundene Seele streicheln. Bei Theodor kann ich die Wut verstehen, und ich hoffe wirklich sehr, dass es für ihn glimpflich ausgehen wird, aber das werden wir erst im nächsten Buch sehen, genauso wie den Handlungsstrang um Dunja Hoogard, die untergetaucht ist und von ihrem ehemaligen Boss gejagt wird. Die Schauplätze wurden auch diesmal wieder bildhaft und detailliert beschrieben. Ich konnte mir sämtliche Orte gut vorstellen. Die Handlung wurde gut herausgearbeitet, sodass es keine Längen gab, das Tempo und die Spannung durchgängig gehalten wurde und ich die Story gerne gelesen habe. Geärgert hat mich das Finale, denn es dreht sich natürlich teils wieder um Sonja und ihre Bewältigungsstrategien, und mir fehlten ein paar Auflösungen. Die Passagen aus der Sicht des Würfelmörders waren gut geschrieben, eine morbide Faszination war vorhanden. Aber es war auch extrem erschreckend, dass da jemand sein Leben und vor allem das vieler anderer von ein paar Würfel abhängig macht. Hier hat der Autor tief in die Psyche gegriffen und einen Bösewicht erschaffen, der so realitätsnah ist, das ich gar nicht darüber nachdenken möchte. Ich bin kein Fan von skandinavischen Thrillern, noch nie gewesen, aber Stefan Ahnhem kann mich immer wieder aufs Neue begeistern. Von mir bekommt der Thriller natürlich eine Leseempfehlung, obwohl ich ein wenig wegen den vielen offenen Fragen angesäuert bin. Das Cover passt hervorragend zu „Der Würfelmörder“ und ist ein richtiger Eyecatcher. Fazit: spannend, düster und mitreißend. Aber leider bleiben viele Fragen offen. 4 Sterne.
Wow

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