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Christelle Dabos

Die Spiegelreisende Band 2 - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast

Ist Teil der Reihe
Die Spiegelreisende
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4.7/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Ophelia wurde gerade zur Vize-Erzählerin am Hof von Faruk erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält unheilvolle anonyme Drohbriefe: Wenn sie ihre Hochzeit mit Thorn nicht absagt, wird ihr Übles widerfahren. Und damit scheint sie nicht die Einzige zu sein: Um sie herum verschwinden bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Und so beginnt eine riskante Ermittlung, bei der es Ophelia nicht nur mit manipulierten Sanduhren, sondern auch mit gefährlichen Illusionen und zwielichtigen Gestalten zu tun bekommt. Am Ende steht eine folgenschwere Entscheidung. Vom glamourösen Hof der Himmelsburg in das abgründige Universum der Sanduhren und Orte, die gar keine sind - um ihr Leben sowie das ihrer Familie zu retten, muss Ophelia an ihre Grenzen gehen. Und das in einer Welt, in der sie so gut wie niemandem trauen kann, womöglich nicht einmal ihrem zukünftigen Ehemann Thorn?
BIOGRAFIE
Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d'azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben. zunächst veröff entlichte sie auszüge aus Die Spiegelreisende im Internet. Nachdem sie den Jugendbuchwettbewerb von Gallimard Jeunesse gewann, wurde der erste Band der Serie, Die Verlobten des Winters, publiziert und entwickelte sich rasch zu einem Bestseller. Die ersten drei Bände sind auch in Deutschland Bestseller geworden.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
14.07.2019
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783458178262
Sprache
German
Seiten
613
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REZENSIONEN
Bewertet von Josi, tinis_buecherwelt... und 3 andere
josephinezwingmann
tinis_buecherwelt_und_mehr
dasbuchemporium
gino-alessandrotrilling
reva
Ein Folgeband, der es in sich hat und wie! Ich habe mich schon in das erste Buch verliebt aber das hier hat alle meine Erwartungen noch einmal übertroffen! Ein wunderschönes auf und ab der Gefühle und Geschichtsstränge - unglaublich. Das hin und her zwischen Thorn und Ophelia ist einfach wunderbar. Ich habe dieses Buch verschlungen als wäre es nichts. Für mich ist es immer ein gutes Zeichen, wenn es sich beim lesen anfühlt als wäre man versehntlich in eine Zeitmaschien geraten: die Zeit verfliegt wie im Flug und man erlebt die Welt aus einer anderen Sicht. Und genau so war es auch bei diesem Buch, ich habe mit den Characteren mitgefühlt und hätte mich darüber beinahe selbst verloren. Besonders schön fand ich die Gestaltung der ersten paar seiten. Es ist leider so, dass beim näheren darüber nachdenken langsam Logikfehler auftauchen, was allerdings durch die Genialität des Werkes wieder wett gemacht wird. Ich muss sagen, dass dieses Werk ein gelungener Folgeband mit tollem Desing und Story ist, welchen man sich nicht entgehen lassen darf.
Wow
tinis_buecherwelt_und_mehr
Nach Beenden des ersten Bandes der Spiegelreisenden war ich mir ehrlich gesagt unsicher, ob ich die Reise von Ophelia weiter verfolgen möchte oder nicht, da der Reihenauftakt mich leider nicht wirklich überzeugen konnte. Dennoch war ich auf eine Weise neugierig, wollte wissen, wie es wohl weiter geht und habe mich dann dazu entschlossen einfach auf das Hörbuch umzusteigen.  Anfänglich hatte ich meine Probleme mit der Sprecherin, da sie sehr langsam und ruhig gesprochen hat, aber bei längerem Hinhören passte genau diese Art immer mehr zu der Geschichte und ich gewöhnte mich gut daran, fand diese Art des Lesens zum Ende hin sogar angenehm und habe ihr gern gelauscht - manchmal muss man der anfänglichen Skepsis doch den Kampf ansagen. Laura Maire hat die einzelnen Charaktere gut interpretiert und so stach jeder einzelne durch seine eigene Stimmenfarbe hervor, auch wenn mir die für Ophelia selbst nach wie vor die Liebste unter allen war. Wo wir schon zu dem Punkt kommen, der mich generell an dieser Reihe stört --> die vielen vielen Charaktere! Ich habe normalerweise keine Probleme damit, wenn Geschichten durch viele Charaktere erzählt wird, doch hier sind es mir leider einige zu viel, sodass ich selbst jetzt, nachdem ich auch den zweiten Band beendet habe, noch immer nicht so ganz weiß, wer eigentlich wer ist und mit wem wie in Verbindung steht. Es ist für mich ein einziges großes Wirrwar und ich glaube nicht, dass sich das für mich irgendwann entknoten wird.  Aber von dem Geschehen her gefiel mir dieser zweite Band schon einiges besser als sein Vorgänger. Ich habe zwar eine ganze Weile gebraucht, bis ich mich mit der Geschichte anfreunden konnte, da auch hier alles wieder deutlich langsamer geschieht, als ich es aus anderen Büchern kenne, aber ab ca. der Hälfte nahm die Geschichte etwas an Fahrt auf und man bekam zwischenzeitlich sogar das Gefühl, dass die Ereignisse sich überschlagen. Nach wie vor hatte ich hier aber meine Probleme dem zu folgen, da ich eben die Charaktere nicht so recht auseinander halten konnte. Schade finde ich an dieser Reihe nach wie vor, dass es keine wirklichen Beziehungen gibt und alles eigentlich eher durch Machtgier, Intrigen und Lügen angetrieben wird. Ich würde mir wünschen, dass auch mal einige positivere Dinge passieren, denn so wirkt es alles etwas ehr bedrückend und gibt uns als Lesern/Hörern nicht wirklich viel Hoffnungen darauf, dass die Geschichten ein gutes Ende nehmen könnten.  Zum aktuellen Zeitpunkt kann ich auch nicht wirklich sagen, ob ich die Reihe weiter verfolgen werde oder nicht. Mir hat dieser zweite Teil zwar besser gefallen, aber ich würde noch immer nicht behaupten, dass das Geschehen mich neugierig auf den weiteren Verlauf gemacht hat. Dass die Reihe viel positives Feedback bekommt ist mir durchaus bewusst und es wird viele Leser und Hörer geben, die genau diese Art Geschichten mögen - ich gehöre nur leider nicht dazu. Geschichten können gern hinterhältig, intrigant und grauenvoll sein, aber ein Hauch "Liebe" und "Freundschaft" gehört für mich einfach dazu und das kommt mir in "Die Spiegelreisende" leider zu kurz.  Um es auf den Punkt zu bringen: Eine bessere Fortsetzung als erwartet, aber dennoch nicht das, was ich gehofft habe zu bekommen.
Wow
Es ist wirklich schwer, nicht zu lachen, wenn man in den zweiten Band dieser Reihe einsteigt, die einfach wunderschön, faszinierend und mit einem riesigen Suchtfaktor besticht! Ich habe mich in Ophelia, ein kleines bisschen in Thorn und in die Welt der Archen und Familiengeister verliebt. Ophelia ist jetzt am Hof von Faruk und natürlich wird das Leben am Pol nicht leichter - ich fand es aber vor allem toll, weil wir mehr von Thorn gesehen haben und die beiden ein wenig mehr miteinander interagieren. Ihre Gespräche haben mich sehr oft prusten lassen, weil Thorn so unsensibel und pragmatisch ist - für Ophelia also oft keine Hilfe. Dieser Band hat mir noch ein wenig besser als der erste gefallen, weil Ophelia und damit der Leser so langsam den Durchblick in die Intrigen und Gespinste (haha) des Pols haben und man dennoch immer wieder überrascht wird, weil es eben doch eine undurchschaubare Welt ist. Außerdem löst sich die verworrene Geschichte der Familiengeister langsam auf und man lernt vor allem Faruk besser kennen. (Das hat in mir den Wunsch geweckt, mehr über Artemis zu wissen, aber das kommt vielleicht noch.) Besonders toll fand ich ja Archibald, der nun Ophelias "Freund" ist und dennoch einfach unverbesserlich. Das Ende war ... einfach unglaublich und hat mich fassungslos zurückgelassen. Ich konnte es kaum glauben und musste direkt im dritten Band weiterlesen. Diese Reihe ist unglaublich, wahnsinnig toll und ich kann sie wirklich nur jedem empfehlen.
Wow
gino-alessandro
Es ist offiziell, ich habe eine neue Lieblingsreihe! Mit diesem grandiosen zweiten Teil hat die Spiegelreisende Reihe im Sturm mein Herz erobert. Ich fand den ersten Teil schon richtig gut, habe es geliebt in diese andere Welt mit all ihren Intrigen einzutauchen und mit Ophelia zusammen alles kennenzulernen. Auch hier beim zweiten Teil war ich wieder so schnell versunken im Pol, den Mondscheinpalast und der Himmelsburg. Der Schreibstil ist passend zu der Zeit und ich finde ihn trotz der etwas altertümlichen Sprache sehr leicht zu lesen. Innerhalb von wenigen Kapiteln hatte ich mich wieder dran gewöhnt und konnte mich voll und ganz den Intrigen und Geheimnissen widmen die Ophelia zusammen mit ihrem mutigen Schal herausfindet und versucht zu lösen. Ophelia liebe ich als Protagonistin immer noch sehr... Nein ich muss mich verbessern, sogar noch mehr als in Band 1. Sie wird mutiger und setzt sich noch mehr für sich ein. Mit jedem Kapitel lässt sie sich weniger vorschreiben was sie zu tun Bedarf und diese rebellische Seite an ihr habe ich mit jeder Seite mehr gefeiert. Ich fand es spannend zu lesen wie sie immer mehr zu sich selbst findet und ihre Beziehung zu Thorn hinterfragt und sich ihm langsam öffnet. Thorn habe ich in diesem Buch auch sympatischer gefunden, er ist immer noch grießgrämig und ich könnte ihn manchmal einfach nur schütteln, aber als Leser habe ich endlich einen Einblick hinter die Fassade bekommen und ich kann ihn verstehen. Seine Art wie er Sachen händelt, seine Absichten und seine Vergangenheit die ihn zu dem gemacht hat was er ist. Denn ich bin mir sicher, hinter diesen vielen vielen Schichten ist ein sehr weicher Kern. Die Geschichte fängt spannend an und endet mit einem riesigen Showdown. Was ich außerdem möchte war, das sehr viele Fragen in diesem Teil schon beantwortet wurden. Natürlich haben sich neue aufgetan aber es ist immer noch der rote Faden vorhanden und das liebe ich an Geschichten! Wenn ich als Leser spüre, wie der Autor oder die Autorin jeden Schritt geplant hat und nichts dem Zufall überlassen ist. Ich persönlich fand das Buch durchweg fesselnd und spannend. Die Intrigen zu durchschauen und die Rätsel um die verschwundenen zu lösen, hat mich einige nerven gekostet und zum Ende hin wurde es sogar noch etwas emotional. Für mich hat es das perfekt gemacht und ich freu mich schon sehr auf den dritten Teil der Reihe.
Wow
Die Geschichte geht nahtlos von Teil 1 in Teil 2 über und hat mich noch tiefer in den Kaninchenbau fallen lassen. Die Welt ist herrlich verrückt. Gleichzeitig vertraut und doch ganz anders. Der Schreibstil gefällt mir weiterhin ausgesprochen gut und macht es mir sehr einfach in die Geschichte einzutauchen und durch die Seiten zu fliegen. Die Auflösung des Titelgebenem-Rätsel konnte ich zwar recht schnell vorhersehen, aber das ist bei weitem nicht alles, was in diesem Teil so vor sich geht. Deshalb habe ich die Handlung trotzdem als spannend und mitreißend empfunden. Die Charaktere sind mir allesamt weiter ans Herz gewachsen, auch wenn Ophelia weiterhin mein liebster Charakter der Geschichte ist. Ihre Tollpatachigkeit und einfach ihre gesamte Art machen sie zu einer ganz besonderen Protagonistin. Wet auf Antworten in diesem Teil hofft, sucht vergeblich. Es werden viel mehr viele Fragen aufgeworfen, auf deren Antworten man in diesem Buch nicht stößt. Das Ende ist recht offen, wer also keine Cliffhanger mag, sollte direkt den 3. Teil bereithalten.
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