Die Stadt der Träumenden Bücher
Walter Moers

Die Stadt der Träumenden Bücher

UnterhaltungFantasy
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ZUSAMMENFASSUNG
Als der Pate des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz stirbt, hinterlässt er seinem Schützling nur wenig mehr als ein Manuskript. Dieses aber ist so makellos, dass Mythenmetz sich gezwungen sieht, dem Geheimnis seiner Herkunft nachzugehen. Die Spur führt nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Als der Held sie betritt, ist es, als würde er die Tür zu einer gigantischen Buchhandlung aufreißen. Er riecht den Anflug von Säure, der an den Duft von Zitronenbäumen erinnert, das anregende Aroma von altem Leder und das scharfe, intelligente Parfüm von Druckerschwärze. Einmal in den Klauen dieser buchverrückten Stadt, wird Mythenmetz immer tiefer hineingesogen in ihre labyrinthische Welt, in der Lesen noch eine wirkliche Gefahr ist, in der rücksichtslose Bücherjäger nach bibliophilen Schätzen gieren, Buchlinge ihren Schabernack treiben und der mysteriöse Schattenkönig herrscht.

BIOGRAFIE
Der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz ist der bedeutendste Großschriftsteller Zamoniens. Berühmt wurde er durch seine 25-bändige Autobiographie »Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers«, ein literarischer Bericht über seine Abenteuer in ganz Zamonien und vor allem in der Bücherstadt Buchhaim.

Sein Schöpfer Walter Moers hat sich mit seinen phantastischen Romanen, weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus, in die Herzen der Leser und Kritiker geschrieben. Alle seine Romane wie »Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär«, »Die Stadt der Träumenden Bücher«, »Der Schrecksenmeister« und zuletzt »Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr« waren Bestseller.

Neben dem Kontinent Zamonien mit seinen zahlreichen Daseinsformen und Geschichten hat Walter Moers auch so erfolgreiche Charaktere wie den Käpt'n Blaubär, das Kleine Arschloch und die Comicfigur Adolf, die Nazisau geschaffen.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
28.08.2017
Ausgabe
eBook
ISBN
9783641223045
Sprache
German
Seiten
464
Schlagworte
Hildegunst von Mythenmetz, Prinzessin Insomnia, Literaturreich, Sammlerausgabe, Bestseller, Zamonien 4
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REZENSIONEN
Bewertet von Sabrina K und Volker Oppmann
sabrinak
onkelvolker
Vorweg: Ich muss zugeben ich habe das Hörbuch gehört und nicht das Buch gelesen. Aber die Geschichte ist ja dieselbe. Deswegen nicht wundern, wenn ich hier vom Hörbuch schreibe. ich mag eigentlich kein Fantasy. Doch was man so im Internet lesen kann, klang dieser Titel ganz vielversprechend trotz Fantasy. Mir hat die Geschichte auch gut gefallen auch wenn mich anfangs die unsagbar vielen Wortneuschöpfungen irritiert haben. Was es manchmal schwer gemacht hat, der Story zu folgen, da wäre mir ein Buch in dem man den Satz einfach zweimal lesen kann fast lieber gewesen. Doch die Geschichte um Hildegunst von Mythenmetz ist so haarsträubend und fesselnd, dass es total Spaß gemacht hat, das Hörbuch zu hören – doch ich musste feststellen, dass es kein gutes „Autofahr“-Hörbuch ist, einfach weil man sich zu sehr auf die Geschichte konzentrieren muss um folgen zu können, was auf der Autobahn nicht so schlau ist. Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich auch gesehen, dass es das Buch mit Zeichnungen versehen gibt und das hat mich optisch sehr angesprochen. EIn tolles Buch zum lesen aber weniger zum hören ;)
3 Wows
Auch wenn ich vorher bereits den Verdacht hatte, dass Walter Moers einer unserer besten Erzähler ist, war ich spätestens mit Lektüre der Stadt der träumenden Bücher nun endgültig davon überzeugt und bekenne freimütig: Ich liebe ihn! Nicht nur, dass die Print-Ausgabe wahre Augenweide ist, was die wundervolle Gestaltung anbelangt, auch der Text macht einfach Spaß und es ist eine Freude, jemandem bei der Arbeit, d.h. in diesem Falle beim Schreiben zuzusehen, der sein Handwerk wirklich versteht. Man kann Die Stadt der träumenden Bücher selbstverständlich auch einfach als nette Unterhaltung nebenbei lesen, richtig Laune macht es aber erst dann, wenn man sich auf die Spielchen des Autors einlässt, Blut leckt und die Fährte aufnimmt – und mit immer größer werdenden Augen bestaunt, welch spektakuläre Blüten die Phantasie zu treiben imstande ist (wenn man sie lässt) und durch welch einen faszinierenden Irrgarten diese literarische Schnitzeljagd mit all ihren Verweisen, Anspielungen und sonstigen Exkursen führt. Hier lauert sprichwörtlich hinter jeder Ecke eine andere Überraschung. Um als bekennender Schnitzelfan bei der Metapher der Schnitzeljagd zu bleiben: Das hier ist wirklich ein Schnitzel, und zwar ein verdammt großes. Fazit: Gerade für den gestandenen Germanisten ein gefundenes Fressen – also haut rein und lasst es euch schmecken!
4 Wows

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